Schauecke

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Das neue Skicabuch, ab sofort online verfügbar, gibt Einblicke in die zeitgenössische slowenische Literatur.

Es enthält ausgewählte Prosa- und Lyriktexte von zehn AutorInnen, darunter Anja Golob, Esad Babačič und Stanka Hrastelj.

Hier geht es zum Skicabuch.

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Abstimmen bis Ende Jänner 2015

Für die LUX Prize Audience Mention 2014 kann man ab jetzt aus drei shortlisted Filmen für seinen Lieblingsfilm abstimmen. Class Enemy (Sl) von Rok Biček, Girlhood (Fr) von Céline Sciamma und Ida (Pl) von Pawel Pawlikowski stehen dabei bis Jänner 2015 für die Abstimmung über Facebook und luxprize.eu zur Auswahl.

Der Siegerfilm der Audience Mention wird beim Karlovy Vary International Film Festival 2015 (3–11 July) verkündet. Für jeden Voter besteht die Möglichkeit, eine Reise zum tschechischen Filmfestival zu gewinnen.

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In Residence

Artist-in-residence

1. bis 31. März 2015

Muzeum is an independent non-profit institute for art production, distribution and publishing established in 1995. Its core is a conceptual theatre (Muzeum theatron "to see" established in 1993), a study of the image-word, space(architecture)-time, movement-gesture, music, (7 auteur theatre projects).

Since 1999 the Muzeum's flexible strategy has resulted in a production of strings of projects which focus on invention, creative challenge and mobility of mind.

From the year 2010 Muzeum Ljubljana is a partner in the project ECLAP.

More information on Muzeum's website.




Bisherige Gäste

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1. bis 30. September 2014

Marko Ornik is a designer of multimedia programs and content. In the 80s he collaborated with different music groups and explored the relationship of sound and image. In the 90s he studied at the Vienna University of Applied Arts. In recent years he is exploring the relationship between RGB light, optical interactions of image matter and the live image processing in conjunction with the field of electronic music, geometric, programmed, kinetic and optical art. He also acts as director of the uho; oko: Institute and as a director and producer of the Centralna Postaja project.

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1. bis 31. Januar 2014

Bild: Buchcover Molitev metulja / Gebet des Schmetterlings von Esad Babačić, ab Oktober im Buchhandel erhältlich

Esad Babačić (1965) ist Dichter, Publizist, Journalist und Regisseur, der bisher 14 Bücher veröffentlichte. Er gilt als einer der meistübersetzten slowenischen Autoren der mittleren Generation, da er praktisch in alle größeren europäischen +Sprachen übersetzt wurde. Studierte Serbisch und Kroatisch sowie Slowenisch an der Philosophischen Fakultät in Ljubljana. Arbeitete zwei Jahre lang als Copywriter für die Marketingagentur Saatchi&Saatchi. Langjähriger Mitarbeiter von TV Slovenija, erhielt in dieser Zeit viermal (2005, 2006, 2007) den Preis Viktor für die Beiträge Šport in čas (Sport und Zeit) in der Sendung TLP (Tistega lepega popoldneva, dt.: Dieses schönen Nachmittags). Berichtete von Kriegsschauplätzen in Bosnien und Kroaten, schrieb für die Wochenzeitschrift Mladina und die Tageszeitungen Dnevnik und Delo. Sein Dossier besagt, dass er in Berlin bei einem Literaturabend gemeinsam mit dem Dichter John Ashbery aufgetreten ist, dem größten noch lebenden Dichter der Welt. Mit seinen Gedichten nahm er am Projekt Literature Express Europe 2000 teil. Für sein Gedicht Donava (Die Donau) erhielt er den österreichischen Hörbiger-Preis und war ebenso für den prestigeträchtigen Jenko-Preis nominiert (2013), der vom Slowenischen Schriftstelleverband verliehen wird. Gemeinsam mit der weltberühmten Künstlergruppe NSK veröffentlichte er das Artbook Biospektiva (2010). Schrieb das Drehbuch und war Co-Autor des namhaften Dokumentarfilms Jesenice:Detroit (Produktion: Vertigo und RTV Slovenija), eine Geschichte über das Wunder des Hockeys in Slowenien und vor allem Jesenice, in dem auch Anže Kopitar, einer der größten NHL-Star, auftritt. Erhielt auch einen Preis für seinen Dokumentarfilm Ljubljana-Kozara-Ljubljana am Festival des unabhängigen Films und Videos Sloweniens 1998.

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1. bis 31. Januar 2013

Jan Cvitkovič (1966) ist ein slowenischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 2011 den Filmpreis des Landes Tirol beim 21. Internationalen FILMFestival Innsbruck für sein Werk „Archeo“.

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1. bis 31. Dezember 2012

Polonica Petek Zelenik (1970, Freiburg, Deutschland) diplomierte 1994 an der Akadmie der bildenden Künste in Ljubljana. 2009 machte sie ihren Magister des Kunststudiums (Malerei) bei Prof. Metka Krašovec. Seit 1999 stellt sie sich und ihr Werk bei Gruppen- und Einzelausstellungen sowohl in Slowenien als auch im Ausland vor.

http://www.polona-petek.si/

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1. September bis 31. Oktober 2012

Alenka Pirman (1964 in Ljubljana) arbeitet als Künstlerin, Kuratorin und Autorin in Ljubljana.

Sie war Chefredakteurin der Magazine für Kunst und Kultur Likovne besede und M’zin (1991–92), künstlerische Leiterin der Galerie Škuc (1990–96), stellvertretende Vorsitzende des Soros-Zentrums für zeitgenössische Kunst – Ljubljana (1997–99), Vizepräsidentin des Vorstands des Internationalen Netzwerks für zeitgenössische Kunst (ICAN, 1998–99) und Mitbegründerin des World of Art Ausbildungsprogramms für Kuratoren der zeitgenössischen Kunst (1996–98). Sie konzipierte Artservis.org, ein Online-Dienst für Künstler und Produzenten, und arbeitete als dessen Chefredakteurin (2001–04). 2009 konzipierte sie die Informationsarchitektur von Culture.si, das Internetportal des slowenischen Kulturministeriums, und arbeitete dort als Redakteurin.

Ihre künstlerische Arbeit war in den 90er Jahren vor allem mit drei fiktiven Instituten verbunden: mit dem SK8 Museum (1991–93), dem RIGUSRS – Research Institute for Geo Art Statistics of the Republic of Slovenia (1997; mit Vuk Ćosić und Irena Wölle) und dem Domestic Research Institute (1994–98). Danach arbeitete sie mit Künstlerkollektiven/Plattformen wie Luther Lissett/01.org (1998) und Bughouse aus London (2002–03) zusammen. Sie realisierte etliche methodologische Ausstellungsprojekte wie beispielsweise Arcticae horulae, (1991–98), The Case. Art and Criminality, (Polizeimuseum 2005; mit Biserka Debeljak) und Jelenometry (2007).

Sie ist Gründungsmitglied der Domestic Research Society (2004), wo sie kollaborative Forschungs-, Ausstellungs- und internetbasierte Projekte entwickelt (The Cabinet, 2005–2010; Unleashed Tongue, 2004–; Indija.si, 2007–; Word for Word, Without Words, 2010; Hard Facts, seit 2012).

Im September und Oktober 2012 gastierte Alenka Pirman als Artist in Residence in Wien.

Sie lebt und arbeitet in Ljubljana.


HARD FACTS

DIY-Geschichte
Wien - Ljubljana - Madrid - Rijeka
September 2012 - Mai 2013

Wir alle kennen das: Bei einem offiziellen Ereignis nehmen wir zufällig oder absichtlich einen Gegenstand mit und bewahren ihn zuhause auf, obwohl wir keiner Samellleidenschaft frönen. Vielleicht helfen uns diese Gegenstände, mit der Durchgängigkeit unseres Lebens zurechtzukommen und wir wollen wissen, wie wir mit ihrer Hilfe die aufgezwungene Geschichte umgehen können.

Hard Facts ist ein neues Forschungsprojekt der Domestic Research Society Ljubljana in Zusammenarbeit mit Nemanja Cvijanović und Juan de Nieves. Es wird mitfinanziert von der European Cultural Foundation.

http://hardfactsblog.wordpress.com/about/

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AIR in Slowenien

Artist-in-residence (Slowenien)

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Velenje

Die Velenje Literary Foundation (UVKF) gibt es seit 2001 und wurde auf Initiative des Dichters Ivo Stropnik von der Gemeinde Velenje im Nordosten Sloweniens gegründet. Die Velenje Literary Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstlern aus verschiedenen Disziplinen bei der Veröffentlichung und Vermarktung ihrer Werke und Arbeiten unter die Arme zu greifen und literarische Festivals und Veranstaltungen zum kulturellen Austausch zu organisieren. Die Finanzierung dieser Projekte wird neben der Velenje Literary Foundation vom slowenischen Kulturministerium und der slowenischen Buchagentur getragen.

Die Velenje Literary Foundation stellt außerdem die Möglichkeit eines künstlerischen Aufenthalts zur Verfügung. Gefragt sind dabei sowohl slowenische als auch ausländische Autoren, Übersetzer und internationale Mediatoren zeitgenössischer Literatur und Kunst, die bei ihrer kreativen Tätigkeit in Velenje unterstützt werden. Während ihres Aufenthalts sollen sich die Künstler durch die Präsentation ihrer Arbeit und durch Interviews der Öffentlichkeit vorstellen.

http://www.lirikonfest.si/index.php (in slowenisch)

http://www.culture.si/en/Velenje_Literary_Foundation

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Maribor

Das seit 2011 bestehende Artist in Residence Programm GuestRoomMaribor lädt KünstlerInnen aus allen denkbaren Disziplinen zur Teilnahme ein!

Geboten wird ein einmonatiger Aufenthalt in Maribor, bei dem Wohnmöglichkeiten im Stadtzentrum und Arbeitsräume zur Verfügung gestellt werden. Auch finanzielle Unterstützungen und Refundierung der Reise- und Materialkosten kann in manchen Fällen bereitgestellt werden.

Von TeilnehmerInnen wird die künstlerische Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen erwünscht, sowie das Abhalten von einem oder mehreren Workshops.

Nähere Infos unter: http://www.pekarna.org/web/index.php?page=novice&subpage=arhiv

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Ljubljana

Den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern wird im Kulturzentrum Tobačna 001 für die Realisierung ihrer Projekte ein zweimonatiger Aufenthalt ermöglicht, der Arbeits- und Wohnräumlichkeiten sowie ein Honorar umfasst. KünstlerInnen können sich im Rahmen ihres Aufenthalts Zeit für Reflexion, Produktion und Präsentation ihrer Arbeiten nehmen.

Während des Aufenthalts ist es erwünscht, neben der Arbeit am eigenen Projekt Interaktion mit dem sozialen Umfeld Ljubljanas zu suchen. Ob und in welchem Maß dies den Arbeitsprozess beeinflusst, sei es durch Vorträge, Präsentationen oder Workshops, bleibt dem/der KünstlerIn selbst überlassen.

Weitere Informationen zu Artist in Residence Kulturzentrum Tobačna 001: http://www.mgml.si/en/tobacna-001-cultural-centre/artist-in-residence-centre/

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Festivals in Slowenien

Infografik: Festivals in Slowenien 2012



Orto Fest
Established in 1999 and regularly held since 2001, Orto Fest is an ambitious festival with a wide ranging scope of its musical programme. Site
Slovene Book Days
Along with some 30 countries around the globe, Slovenia celebrates World Book Day every year on 23 April, which has been designated by UNESCO as the day of worldwide celebration of books and reading. Site
Transgenerations Festival of Youth Creativity
Launched in 1984, this annual multimedia festival comprehensively presents the best Slovene secondary school art productions in the field of theatre, dance, video, photography, design, fine arts, rock music, and literature, which relate to social, existential, political, ecological, and identity issues of youth at the beginning of the new millennium. Site
Week of Slovenian Drama
Organised annually by the Prešeren Theatre Kranj since 1971, the prestigious theatre festival Week of Slovenian Drama presents the most successful performances based on a Slovene play or text and staged in the last season by Slovene theatres. Site

Vormerken

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8. April 2015, 20:00 Uhr Arena Big Hall, 1030 Wien

Acht Jahre nach ihrem letzten Studioalbum veröffentlichten Laibach Ende letztes Jahr mit „Spectre“ ihr bis dato womöglich spektakulärstes Album, das vieles auf den Kopf stellt, was man über das legendäre slowenische Musiker- und Künstlerkollektiv zu wissen glaubte. Bislang bewegte sich die Gruppe immer im diffusen Nebel der Zweideutigkeit, galt als scharfzüngiger Beobachter von Pop und Politik, ihrer Mechanismen und Gefahren. Doch die Zeiten ändern sich. Immer schon höchst ideologisierte Werte wie Freiheit zerbröseln vollends unter den allgegenwärtigen Augen der Geheimdienste, während die Armutsschere weltweit immer weiter auseinander klafft und Europa und die Welt durch die Finanzkrise am Abgrund taumelt. Es sind Zeiten, in denen Freund und Feind verschwimmen. Zeiten, die nach Direktheit verlangen. Eine Deutlichkeit, die Laibach nach über 30 Jahren ideologischen Verwirrspiels und Spekulationen über ihre Motive mit „Spectre“ für sich in Anspruch zu nehmen scheinen. „Spectre“ markiert den Übergang vom Abstrakten zum Konkreten, ohne den Atem banaler Agitation zu verströmen. Die elektrisierenden Songs kommen zum Punkt, ihre Rhythmen versprühen zügellose Energie.

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6. Mai 2015, 16:00 Uhr Burgtheater, 1010 Wien
  • Für die Sigmund Freud Vorlesung 2015 konnte der slowenische Philosoph, Psychoanalytiker und Kulturtheoretiker Slavoj Žižek gewonnen werden. Auf Einladung des Sigmund Freud Museums wird er zu Ehren des Begründers der Psychoanalyse über Theology, Negativity, and the Death-Drive sprechen In ihrer 42. Auflage gastiert die traditionsreiche wissenschaftliche Veranstaltung an Freuds Geburtstag, dem 6. Mai, erstmals im Wiener Burgtheater.
  • In englischer Sprache

Slavoj Žižek zählt zu den anerkanntesten und populärsten Philosophen unserer Zeit. In Fortführung der Lehren des französischen Psychoanalytikers Jacques Lacan kreisen Žižeks Theorien meist um gegenwärtige soziologische Problemstellungen und aktuelle Phänomene kultureller Praxis. Seine Analysen popkultureller Produktionen haben ihn zu einem weltweit auch außerhalb universitärer Kreise diskutierten Denker gemacht.

In seiner Sigmund Freud Vorlesung widmet sich Žižek den „Dimensionen menschlicher Selbstsabotage“, die nach Rowan Williams jedem von uns zu eigen sind und als Neigung zu Selbstaufopferung und Selbstzerstörung die Wurzel religiöser Erfahrung ausbilden. „Gehört nun diese Neigung nicht gerade in das Gebiet des Todestriebes, in dem – wie uns Hamlet auf beispielhafte Weise vor Augen führt – Negativität und Trägheit einander auf seltsame Weise überlagern?“, meint Žižek und spannt damit von Shakespeares Tragödie und dem Scheitern ihres melancholischen Helden einen Bogen bis hin zur psychosozialen Funktion des von Freud postulierten Todestriebs und der bis heute brisanten Frage, wie es möglich sei, „nicht nur die Macht zu stürzen, sondern das zu treffen, was über die bloß faktische Macht hinausgeht, um zu verhindern, dass das alte Regime in neuem Gewand wiederkehrt?“. (Zitate: Slavoj Žižek 2015, Übersetzung: Sergej Seitz)

Slavoj Žižek, 1949 in Ljubljana geboren, studierte Philosophie in Ljubljana und Psychoanalyse an der Université Paris VIII. Heute unterrichtet er an der Universität Ljubljana und ist als Gastprofessor an mehreren Universitäten in den USA tätig u.a. an der Columbia University, der Princeton University und New York University. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und vielfach rezipiert. Zuletzt auf Deutsch erschienen: Weniger als nichts: Hegel und der Schatten des dialektischen Materialismus (Übersetzt von Frank Born, Berlin 2014).

In englischer Sprache.

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8. Mai 2015, 19:30 Uhr In slowenischer, italienischer und deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Schauspielhaus Hauptbühne, Graz

Die klassische Geschichte vom Aufstieg und Fall: Nora Gregor entstammte einer Handwerksfamilie, träumte vom Theater und wurde zum jungen Shootingstar der Wiener Bühnen. Max Reinhard holte sie nach Berlin und bald entdeckte sie der Film und bringt sie nach Hollywood. Am Zenit ihrer Popularität, Anfang der 30er Jahre, war die Gregor Ikone der Schwarzweiß-Filmära, heller Stern der High-Society und liiert mit einem der mächtigsten Männern des Landes: Vizekanzler und Austrofaschist Fürst Ernst-Rüdiger Starhemberg. Doch früh leidet Nora unter der Rolle, die sie privat spielen muss: Die hübsche, genügsame Frau an der Seite des erfolgreichen Aristokraten. Den gemeinsamen, zunächst unehelichen Sohn muss sie verbergen. Ebenso wie auch bei vielen anderen europäischen KünstlerInnen, beendete der Krieg Ihre Karriere jäh. Am Ende starb Nora Gregor einsam in Chile, wo sie 1949 in einem Hotelzimmer tot aufgefunden wurde. Ihr filmisches Vermächtnis umfasst nicht zuletzt Jean Renoirs Le regle de joux, der als einer der besten Schwarzweiß-Filmen überhaupt gilt.

Das Stück Nora Gregor – Ein verborgener Kontinent der Erinnerung begibt sich auf Spurensuche dieser außergewöhnlichen Biografie, an der sich, geprägt von Flucht und Heimatlosigkeit, die weltpolitischen Erschütterungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ablesen lassen. In einer filmischen Parallelhandlung, die heute spielt, verknüpfen sich die Lebensstationen Nora Gregors mit denen eines jungen Mannes auf der Suche seinem leiblichen Vater. In seiner Konfrontation mit der eigenen Familiengeschichte eckt er an alten Ressentiments zwischen den Sprachen, Kulturen und Nationen des historisch belasteten Dreiländer-Raumes an.

Nora Gregor ist eine internationale Koproduktion unter Beteiligung von vier Theatern aus den drei Ländern Slowenien, Italien und Österreich. Es spielen Schauspieler aller beteiligten Häuser in dieser Inszenierung, in der drei Sprachen gesprochen wird (mit deutscher Übertitelung).

Eine Kooperation von: Slowenisches Nationaltheater in Nova Gorica; Mldinsko-Theater in Ljubljana; Teatro Il Rossetti (Trieste), sowie dem Schauspielhaus Graz.

Bis zum Premierentag ist im Foyer des Schauspielhauses auch eine Fotoausstellung zur Filmikone Nora Gregor zu sehen (Eintritt frei).

Beachten Sie bitte auch die Lesung „Weit weg von Wien“, dem soeben auf deutsch erschienen Roman zu Nora Gregor von Hans Kitzmüller. Am 22. April um 20:30 Uhr auf der Ebene Drei des Schauspielhauses. Es liest Gerhard Balluch in Anwesenheit des Autors.

Regie: Neda R. Bric; Bühne: Rene Rusjan, Boštjan Potokar; Kostüme: Nataša Recer; Musik: Milko Lazar; Choreographie: Ivan Peternelj; Video & Film: Pila Rusjan; Licht: Samo Oblokar; Dramaturgie: Tomaž Toporišič, Christian Mayer, Ana Kržišnik

Mit: Gerhard Balluch, Ivan Godnič, Peter Harl, Gorazd Jakomini, Alessandro Mizzi, Helena Peršuh, Lučka Počkaj, Robert Prebil, Silvana Rabitsch, Franz Solar, Marjuta Slamič, Dario Varga

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Foto: © David Verlic

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28. Februar bis 4. April 2015 Eröffnung am 28. Februar um 13 Uhr Landhaushof Graz

Seit letzten Sommer wachten „Sie“ und „Er“ auf der Schutzmauer der Piraner Mole. Der „Gekreuzigte“ indes schwebte in der Kirche „Maria Gesundheit“ in Punta, draußen auf der Landzunge der schmucken slowenischen Hafenstadt. In Kürze sind die jeweils rund drei Meter großen Bronzeskulpturen von Jakov Brdar bis Ostern im Grazer Landhaushof zu sehen.

Musik:
Karlheinz Miklin (Saxophon)

  • Es sprechen:
  • 
Landtagspräsident Franz Majcen
  • Sloweniens Kulturministerin Julijana Bizjak Mlakar
  • Dichter und Kurator Andrej Medved
  • Organisator Michael Tschida

Jakov Brdar studierte Bildhauerei an der Kunstakademie in Ljubljana und setzte seine Kunststudien anschließend in Paris und Berlin fort. Der 65-Jährige, heute der berühmteste zeitgenössische Bildhauer in Slowenien, lebt und arbeitet in Ljubljana.

ONA IN ON IN KRIŽANI Od poletja 2014 sta bronasta kipa „Ona“ (visoka 2,8 metra) in „On“ (visok 2,65 metra) krasila zid piranskega varovalnega pomola. Skulptura „Križanega“ (3,7 metrov) je bila razstavljena v piranski cerkvi Marija Zdravja na Punti. Do Velike noči bodo bronasti kipi kiparja Jakova Brdarja na ogled na dvorišču graške Deželne hiše. Jakov Brdar, rojen leta 1949, je študiral kiparstvo na ljubljanski Akademiji za likovno umetnost, kjer je leta 1975 diplomiral. Leta 1979 je opravil še specialistični študij. Študijsko se je izpopolnjeval v Parizu in Berlinu. Živi in ustvarja v Ljubljani.

12. Februar bis 11. April 2015 Galerie Photon, Absberggasse 27/9/10, 1100 Wien

Dario Belić (CR) / Aljaž Celarc (SI) / Martina Dinato (IT) / Lenka Đorojević (SI) / Jure Kastelic (SI) / Martin Stöbich (AT)

Eröffnung: 12. Februar um 19 Uhr

Die Ausstellung Copy Paste präsentiert eine internationale Gruppe von Autoren, die in ihren Werken gefundenes Bildmaterial durch Recycling benutzen. Ihr Ausdruck weiht weitgehend weg von den Konventionen der Fotografie aus den letzten 3 Jahrzehnten ab.

Die Gruppenausstellung Copy Paste konzentriert sich auf das zunehmend wichtige Phänomen im breiteren Bereich der zeitgenössischen Fotografie, weil es Autoren darstellt, die sich des Found Footage Materials für ihr Schaffen bedienen. Die Nutzung vorhandener und gefundener Bilder auf dem Gebiet der bildenden Kunst und Fotografie war eine ziemlich gängige Praxis, deren Entwicklung auf das frühe 20.Jahrhundert zurückzuführen ist. Zu dieser Zeit hat die Kunst schließlich und unwiderruflich die neuen Realitäten des industriellen Zeitalters angenommen und begann die allgemein zugänglichen Materialien der Massenproduktion zu verwenden. Collage, Fotomontage, Assemblage, „ready made“ etc. sind nur einige der Verfahren in den letzten hundert Jahren, die mehr oder weniger regelmäßig auf dem Gebiet der bildenden Kunst vorkommen.

In der heutigen Zeit, wo der öffentliche und private Raum durch optische Impulse übersättigt ist und jedermann ein potentieller Schöpfer der Bilder ist, wird die Notwendigkeit für die Schaffung neuer Fotos folglich weniger. Die Autoren, die im Bereich der zeitgenössischen Fotografie tätig sind, finden sich im postmodernen Geist immer öfter in der Rolle des Herausgebers des vorhandenen Bildmaterials anstatt als Schöpfer neuer Bilder. Die Ausstellung in der Galerie Photon bringt Autoren aus Mittel – Europa zusammen, die eine Vielzahl von Methoden der formalen und semantischen Recycling und Kontextualisierung gefundener Bilder verwenden. Die Bilder entnehmen die Künstler aus einem unendlichen Online-Archiv, aus Printmedien, Werbebotschaften oder Fotos aus persönlichen und Familienalben. Neben der klassischen »Appropriation«/"Aneignung" widmen sich die Künstler besonders der Zusammenstellung der gefundenen Bilder in völlig neuen semantischen Sets.

Dario Belić / Aljaž Celarc / Martina Dinato / Lenka Đorojević / Jure Kastelic / Martin Stöbich

  • Galerie Photon
  • Absberggasse 27/9/10, 1100 Wien
  • T: +43 (0) 19543588
  • E: info@photongallery.at 
  • www.photongallery.at
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26. September 2014 bis 15. April 2015 Volkskundemuseum, 1080 Wien

Past Future Perfect bei der Lange Nacht der Museen.

  • Intention der Zusammenarbeit:
  • 1) Eine Intervention in die Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde mit ausgewählten Produkten des zeitgenössischen slowenischen Designs im Rahmen der Vienna Design Week
  • 2) Die Intervention beschäftigt sich mit dem Thema »Mauer, Mauerabriss«
  • Inhalt der Intervention:
  • In zwölf Schauräumen wird eine Verbindung zwischen zwei Produkten hergestellt. Das erste wird Teil der Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde sein, das zweite ein Produkt zeitgenössischen slowenischen Designs. Das so geschaffene Paar hat seinen Ursprung in der Evolution und soll gleichzeitig Spannung erzeugen. Die Spannung, die auf der Logik der berühmter Kubrickschen Ellipse aus dem Film 2001: Odyssee im Weltraum (Sprung vom Knochen als Werkzeug bis zum Raumschiff in einem Schnitt) beruhen soll, wird durch eine Zeitmasche erzeugt werden. Im Schauraum werden zwei Produkte aufeinandertreffen, die sich nicht hätten treffen sollen bzw. nie aufeinandergetroffen wären, wenn es keine Museen gäbe. Um den gewählten evolutionären Sprung noch hervorzuheben, werden wir 12 Produkte aussuchen, die einen solchen Sprung vom Analogen zum Digitalen gemacht haben.

Mit Hilfe des formierten Paars wird gezeigt (in einem evolutionären Sprung, welcher den gegangenen Weg darstellt), wie man von dort (das Aufbewahren und Ausstellen im Museum) auf dem Weg der Entwicklung nach hier (die gewählte Intervention) gelangt ist. Der Hauptfokus beruht also auf der Evolution des Materiellen, die durch die bekannte Maxime ausgedrückt wird: Wir formen die Umwelt, die Umwelt umformt uns und beides zusammen schafft den Raum für den nächsten Schritt in der Umweltformungsevolution.

Wenn also die bereits vorhandene Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde durch die ausgewählten Produkte zeigt, wie wir gelebt haben, zeigen wir mit der Einbindung des zeitgenössischen Designs in die Schausammlung, wie wir heute leben, was sich verändert hat und vor allem, wohin wir gehen.

  • Kuratorinnen: Barbara Predan und Petra Černe Oven (Pekinpah Verein)
  • Gestaltung: Studio Miklavc
  • Organisation: SKICA

www.volkskundemuseum.at

www.viennadesignweek.at

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Skizzenbuch

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3. Dezember 2014, 19:00 Uhr Literaturhaus, 1070 Wien
  • Das von Patricia Brooks konzipierte radio rosa TextMixLab präsentiert zum 8. Mal genreübergreifende Formen des Erzählens im Rahmen einer Text- & Soundperformance.
  • Ein sozio-zoopathisches Feature über das Tun und die Fische. Luxusgedichte treffen auf Angler, der zum Taucher bekehrt wird, auf Stimmen der Wildnis und Reflexionen, ob es morgen noch viel schlimmer kommt.
  • Im Spannungsfeld von Bettina Balàkas Prosa, Stephan Eibels Lyrik, Jörg Zemmlers Texten und Liedern mit Gitarre jingelt, clustert und soundscaped Maja Osojnik, bis die Fische fliegen.

Moderation: Patricia Brooks

  • (In Kooperation mit der Grazer Autorinnen Autorenversammlung)

Weitere Informationen gibt es hier.

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Archiv 2014

24. November 2014, 19:30 Uhr Peterskirche, Petersplatz, 1010 Wien

KONZERT IM RAHMEN DES PROJEKTES DER EUROPÄISCHEN UNION „MINSTREL“

  • Matija Meić, Bariton
  • Natalia Kawłek, Mezzosopran
  • Raquel Paulo, Sopran
  • Martina Menegoni, Mezzosopran
  • David Jagodić, Tenor
  • Mario Penzar, Orgel

Progamm

  • Latvija
  • Einfelde Maija (1939*)
  • Crucifixus für Orgel (9 min)
  • Flandern
  • Kurt Bikkembergs (1963*)
  • Ave verum Corpus (5 min)
  • Tschechische Republik
  • Peter Graham
  • Dolcissima mia vita
  • Slowakei
  • Peter Žagar (1961*)
  • Pater noster za mješoviti zbor i orgulje
  • Slowenien
  • Ivan Florjanc (1950*)
  • Nu pujte, pujte vsi ljudje
  • Kroatien
  • Anđelko Klobučar (1931*)
  • Drei geistliche Verse Tri duhovna stiha
  • Ivan Josip Skender
  • Neu Komposition

Zyprus

  • Griechenland
  • Thanassis Moraitis
  • Requiem Graecum (Fragment)

Österreich

  • Poljska
  • Marian Sawa (1937*)
  • Magnificat za sopran solo i orgulje

Portugal


Matija Meić ist 1986 in Zagreb geboren. Nach Beendigung der Musikschule Blagoje Bersa inskribierte er sich an der Musikakademie in Zagreb in die Klasse von Prof. Giorgio Surian. Danach wechselte er nach Wien, wo er seine Studien an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in der Klasse von Prof. Claudia Visca fortsetzte. Während seiner Ausbildungszeit erwarb er erste Plätze bei staatlichen Wettbewerben, den ersten Preis sowie den Spezialpreis auf dem Internationalen Sängerwettbewerb „Bruno Špiler“ in Herceg Novi 2010, den ersten Preis sowie vier Preise für die Interpretation bei der „Iuventus Canti Competition“ in der Slowakei, den Hauptpreis im Wettbewerb „Junger Sänger des Jahres 2013“ den die Konzertdirektion Zagreb im Ramen des Konzertzyklus Molto Cantabile durchgeführt hat. Beim „Beaumarchais Concours“ in Wien ging er 2013 als Gewinner hervor. Danach hatte er Auftritte mit Solisten der Wiener Staatsoper bei Konzerten im Mozarthaus und im Mahlersaal der Staatsoper. 2014 erhielt er den zweiten Platz sowie den Spezialpreis für die Ausführung finnischer Sololieder beim „Mirjam Helin“ Wettbewerb in Helsinki. Seit seinem Debüt 2010 sang Matija Meić im Kroatischen Nationaltheater in Zagreb folgende Rollen: Levi in der Oper Nikola Šubić Zrinjski (Ivan von Zajc), Schaunard in La Bohème (G. Puccini), Belcore in L´elisir d´amore (G. Donizetti), Piet in Der Schuster von Delft (B. Bersa) sowie den Figaro in Der Barbier von Sevilla (G. Rossini). In der Carmen-Produktion (G. Bizet) der Musikakademie Zagreb 2011, verkörperte er die Rolle des Escamillo. 2013 sang er die Rolle des Guglielmo in der Oper Così fan tutte von W. A. Mozart auf den Dubrovniker Sommerspielen und im Rahmen der Universität für Musik und Darstellende Kunst die Rolle des Don Giovanni derselben Mozartoper im Schlosstheater Schönbrunn. Bei konzertanten Opernaufführungen bei den Musikabenden von St. Donat in Zadar sang er die Rolle des Escamillo in 'Carmen und die Rolle des Marquis in La Traviata (G. Verdi). Es folgte ein Engagement zum Rossini-Festival in Bad Wildbad in Deutschland, wo er Don Alvar in der Rossini-Oper Il viaggio a Reimssang, sowie ein weiteres Engagement an die Gärtnerplatz-Oper in München, wo er 2015 den Guglielmo in Così fan tutte singen wird. Auf dem Konzertpodium arbeitete Matija Meić mit der Zagreber Philharmonie, den Dubrovniker Symphonieorchester, Belgrader Philharmonie und dem Quintett der Wiener Philharmonie zusammen. 2014 wirkte Matija Meić beim ersten Konzert der Jungen Schubertiade Wien mit.

Die polnische Mezzosopranistin Natalia Kawłek studierte an der Musikuniversität in Warschau sowie am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom und setzt ihre Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort. An der Warschauer Kammeroper sang sie Dorina in Galuppis L’amante di tutte, an der Warschauer Oper in Moniuszkos Halka. Sie gastierte u.a. beim Oude Musik Festival in Utrecht, beim Schleswig-Holstein Festival, beim Festival für Alte Musik in Innsbruck und arbeitet regelmäßig mit den Ensembles Il Giardino d’Amore und Capella Cracoviensis zusammen. 2012 gewann sie den Publikumspreis des Antonio Cesti Wettbewerbs in Innsbruck, 2013 den zweiten Preis und Spezialpreise beim Hilde Zadek Wettbewerb. In Ch. W. Glucks Iphigénie en Aulide debütierte sie 2012 am Theater an der Wien, in der Kammeroper war sie zuletzt als Annio in Mozarts La clemenza di Tito zu Gast.

Die Sopranistin Raquel Paulo ist in Porto geboren, wo sie im Alter von 6 Jahren mit der musikalischen Erziehung begann. 1997 wurde sie am Musikkonservatorium von Porto aufgenommen und erhielt dort Geigen- und Gesangsunterricht. Dank einer frühzeitigen Stimmbildung begann sie ihre Gesangsstudien bereits als 13-Jährige mit Palmira Troufa. Seit 2008 studiert sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Univ.- Prof. Gabriele Lechner. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas “Porto 2001” wirkte sie in den Chören der Kinderoper Brundibár von Hans Krasa und Adolf Hoffmeister und Der Jasager von Kurt Weill und Bertold Brecht teil. 2007 sang sie die Hauptrolle in einer Adaptation der Operita Tango Maria de Buenos Aires von Astor Piazzolla, im Teatro Helena Sá e Costa in Porto, die dank des verzeichneten Erfolgs in zwei weiteren großen portugiesischen Konzertsälen aufgeführt wurde – dem Centro Cultural de Belém (Lissabon) und dem Casa da Música (Porto). Zu ihrem Repertoire zählen Marcellina und Contessa in Mozarts Le Nozze di Figaro, Arminda in Mozarts La Finta Giardiniera, Donna Anna in Mozarts Don Giovanni und Rosalinde in Strauss' Die Fledermaus. Sie wirkte auch als Solistin in einigen Oratorien die im Casa da Música – Porto aufgeführt wurden, mit : Missa em Sol Maior von Carlos Seixas, in der Krönungsmesse von W. A. Mozart, in dem Weihnachtsoratorium von C. Saint-Saëns und der Petite messe solennelle von G. Rossini. 2007 wurde ihr im “Concurso Nacional de Canto Luísa Todi” (Nationaler Gesangswettbewerb Luísa Todi) eine lobende Erwähnung ausgesprochen. In 2011 sang sie ein Rezital mit Live-Übertragung für den portugiesischen Nationalsender RDP - Antena 2.

Martina Menegoni (Mezzosopran) ging nach der Grundausbildung in Nova Gradiška nach Zagreb, wo sie die Musikmittelschule „Blagoje Bersa“ in den Fächern Musiktheorie und Sologesang in der Klasse von Viktorija Badrov besuchte. 2012 legte sie ihren Magister an der Musikakademie in Zagreb (Musikpädagogik) und an der Philosophischen Fakultät (Kunstgeschichte – Restauration) ab. Nach ihrer ersten Gesangsausbildung perfektionierte sie sich bei Claudia Visca in Wien an der Universität für Musik und Darstellende Kunst. Ihr Opern- und Konzertrepertoire erarbeitete sie sich unter dem Mentoring der international hoch anerkannten Opernsängerin Ruža Pospiš-Baldani und der Pianistin Nina Cosseto. Während ihrer Ausbildungszeit an der Universität wirkte sie in den Opernprojekten L´elisir d´amore von G. Donizetti und in Die Zauberflöte von W. A. Mozart mit, wofür sie mit dem Rektorenpreis ausgezeichnet wurde. Zudem war sie als Chormitglied und Chorsolistin in folgenden Chören tätig: Cantores Sancti Marci, Kammerchor Ivan Filipović, Gospelgruppe The Messengers. Mit diesen erwarb sie mehrere heimische und internationale Preise. Sie perfektionierte sich auf Seminaren weltweit namhafter Vokalpädagogen wie etwa Helena Lazarska, Victoria Hart, Martina Zadro und Claudia Visca. 2013 wirkte sie in der Opernproduktion Eugen Onegin unter der Leitung von Prof. Simon Dešpalj mit, in welcher sie die Rolle der Njanja sang. Daneben begann sie ihre Zusammenarbeit mit dem Chor des Kroatischen Rundfunks (HRT) als außerordentliche Mitarbeiterin.

Der Tenor David Jagodić wurde 1988 in Kranj (Slowenien) geboren. Nach einem Kompositionsstudium am Konservatorium für Musik und Ballet in Ljubljana bei Janez Osredkar, studiert der talentierte junge Sänger seit 2010 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien Sologesang bei Prof. Claudia Visca. In diversen Meisterkursen arbeitete er mit angesehenen Professoren wie Peter Maus, Scot Weir und Snežana Brzaković. Schon im ersten Studienjahr (es ist bemerkenswert dass er nur ein Jahr davor seinen ersten Gesangunterricht an der Musikschule Ljubljana – Vič Rudnik erhalten hatte) gewann er den zweiten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Bruna Špiler in Montenegro. Schon 2011. Ging er beim gleichen Wettbewerb als Sieger hervor. Er arbeitete mit zahlreichen Musikern und Ensembles zusammen, wie dem Sinfonietta Orchester Baden, dem Webern Kammerorchester,den Wiener Bachsolisten dem Slowenischen Kammerchor, dem Arnold Schönnberg Chor, dem Orchester RTV Slovenija, der Big-Band RTV Slovenija, dem Preußischen Kammerorchester und dem Filharmonischen Orchester Plovdiv (Bulgarien). Seit 2012 war er als Pierrino in Giuditta von F. Lehar, als Alonso in Schuberts Die Freunde von Salamanca (Sommerfestival Oper Oder – Spree in Neuzelle, Deutschland), als Fridolin in Nestroys Tannhäuser (Rheinsberger Opernfestival), als Blint und Alfred in Die Fledermaus von J. Strauß, als Joabel in David et Jonathas von M. A. Charpentier, sowie als Ferrando in Mozarts Opern Così fan tutte, beziehungsweise als Don Curzio und Don Basilio in Le Nozze di Figaro (ISA Opera Wien) und als Don Ottavio in Don Giovanni von Mozart zu erleben.

Der namhafte kroatische Organist Mario Penzar (Slavonski Brod, 1961) diplomierte Orgel (Klasse von Žarko Dropulić) an der Musikakademie in Zagreb. Fortsetzung des Studiums mit dem Erwerb des Magistergrades absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Alfred Mitterhofer). Er nahm teil an mehreren organistischen Meisterkursen in Österreich, Belgien, Dänemark, Kroatien usw. (J. Ferard, Ch. Dubois, L. Rogg, K. D'Hooghe u. a.). 1989 bekam er den ersten Preis beim Internationalen Organistenwettbewerb Flor Baron Peeters in Belgien, und 1999 wurde ihm der Milka Trnina Preis fur außerordentliche musikalische Leistung zuteil. Zu erwähnen sind seine Gastkonzerte in Dänemark, Belgien, Großbritannien, Rußland, Tschechien, Deutschland, Frankreich, Portugal, in der Schweiz, in Italien, Österreich, Spanien, Ungarn, Slowenien, Kuwait und in den USA. Außer den Solokonzerten arbeitete er intensiv mit vielen Symphonieorchestern und Kammermusikensembles zusammen. Er nahm regelmäßig an zahlreichen Organisten- und Musikfestivals im In- und Ausland teil (u. a. Die Orgel des Zagreber Doms, die Sommerfestspiele in Dubrovnik, Musikabende zu Osor, Musikabende in der Donatuskirche in Zadar, Wiener Orgelkonzerte, Orgeltage in Rheda/Hannover). Er ist Mitbegründer des Kroatischen Barockensembles und langjähriger künstlerischer Gesamtleiter des Organum Histriae (ehemalige Orgeltage in Istrien) in Umag (Kroatien). Mario Penzar ist Hauptorganist der Zagreber Konzerthalle „Vatroslav Lisinski“, Professor für Orgel an der Musikakademie der Universität in Zagreb und Seminarleiter bei der Organisten-Sommerschule in Šibenik. Er machte zahlreiche Platten- und Rundfunkaufnahmen sowie Radio- und Fernsehsendungen zum Thema Interpretation der Orgelmusik.

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Archiv 2013

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Archiv 2012

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16. Dezember 2012, 16:00 Uhr brut, Karsplatz 5, 1010 Wien

Janez Janša wird in seinem Vortrag über die Publikumsreaktionen und -interaktionen sprechen, die seine Installation Wailing Wall im öffentlichen Raum ausgelöst hat. Außerdem geht es um künstlerische Ansätze, die sich mit dem Thema „Wachstum“ beschäftigen.

Warum schämen wir uns, wenn uns jemand weinen sieht? Was ist das für eine Kultur, die uns dazu zwingt, unsere Emotionen zu verstecken? Wieso weinen Politiker und Stars nur dann in der Öffentlichkeit, wenn es Ihnen von ihren PR-Beratern zugetragen wurde? Wieso wird die Kunst immer kühler, spektakulärer und geht an die Gefühle des Betrachters mit kontrollierten Tricks heran, die auf ebendiese Gefühle auf stereotype Art und Weise einwirken? Und warum vermeidet es die moderne Kunst, sich mit den intimsten Emotionen des Betrachters auseinanderzusetzen?

http://www.maska.si/index.php?id=154&tx_ttnews[tt_news]=524&cHash=3b6a4e8c0c61915d3193842bf36cdf76

http://www.brut-wien.at

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Leseecke

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Gebet des Schmetterlings (Molitev metulja)

Esad Babačić' neues Werk Molitev metulja / Gebet des Schmetterlings, ab Oktober erhältlich!

Esad Babačić (1965) ist Dichter, Publizist, Journalist und Regisseur, der bisher 14 Bücher veröffentlichte. Er gilt als einer der meistübersetzten slowenischen Autoren der mittleren Generation, da er praktisch in alle größeren europäischen +Sprachen übersetzt wurde. Studierte Serbisch und Kroatisch sowie Slowenisch an der Philosophischen Fakultät in Ljubljana. Arbeitete zwei Jahre lang als Copywriter für die Marketingagentur Saatchi&Saatchi. Langjähriger Mitarbeiter von TV Slovenija, erhielt in dieser Zeit viermal (2005, 2006, 2007) den Preis Viktor für die Beiträge Šport in čas (Sport und Zeit) in der Sendung TLP (Tistega lepega popoldneva, dt.: Dieses schönen Nachmittags). Berichtete von Kriegsschauplätzen in Bosnien und Kroaten, schrieb für die Wochenzeitschrift Mladina und die Tageszeitungen Dnevnik und Delo. Sein Dossier besagt, dass er in Berlin bei einem Literaturabend gemeinsam mit dem Dichter John Ashbery aufgetreten ist, dem größten noch lebenden Dichter der Welt. Mit seinen Gedichten nahm er am Projekt Literature Express Europe 2000 teil. Für sein Gedicht Donava (Die Donau) erhielt er den österreichischen Hörbiger-Preis und war ebenso für den prestigeträchtigen Jenko-Preis nominiert (2013), der vom Slowenischen Schriftstelleverband verliehen wird. Gemeinsam mit der weltberühmten Künstlergruppe NSK veröffentlichte er das Artbook Biospektiva (2010). Schrieb das Drehbuch und war Co-Autor des namhaften Dokumentarfilms Jesenice:Detroit (Produktion: Vertigo und RTV Slovenija), eine Geschichte über das Wunder des Hockeys in Slowenien und vor allem Jesenice, in dem auch Anže Kopitar, einer der größten NHL-Star, auftritt. Erhielt auch einen Preis für seinen Dokumentarfilm Ljubljana-Kozara-Ljubljana am Festival des unabhängigen Films und Videos Sloweniens 1998.

Esad Babačić war Artist in Residence im Januar 2014.

Foto: © David Višnjić/Skica

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Gedichte

Anja Golob (geb. 1976) studierte Philosophie und Komparatistik; Autorin, Journalistin, (Tanz-)Dramaturgin; 2010 erschien der viel gelobte erste Gedichtband V roki (In der Hand).

Zu Anja Golobs Website.

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Musikbox

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11. Dezember 2013

Maja Osojnik, 1976 in Slowenien geboren, lebt und arbeitet seit Mitte der 90er Jahre in Wien. Bekannt geworden ist sie als Sängerin, Komponistin und Bassflötistin mit einer Vielzahn an verschiedenen Musikprojekten: Maja Osojnik Band, Broken.Heart.Collector, Rdeča Raketa, frufru, Ensemble MIKADO, Low Frequenzy Orchestra, Subshrubs und Watschen Institut sind nur einige davon.

Besonders bezeichnend für die Musikerin ist die Vielfältigkeit ihrer künstlerischen Tätigkeit. Von Volksliedern über elektronische Musik bis hin zu Jazzmusik ist sie in mehreren musikalischen Disziplinen tätig. Die Künstlerin hat bereits mehrere Preise und Stipendien erhalten, darunter das Stipendium des slowenischen Kulturministeriums, das Meisterklassen-Stipendium von „Amherst international“ (Boston, USA), den „Voices“-Award des Jazz Fest Wien sowie den Preis Artist of the year der Jeunesse.


Auftritte

Vebindungen

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3. Oktober 2014, 20:45 Uhr Red Bull Brandwagen, Wien

The noisy trio's live performances are like a real beast and never leave you disappointed. Their garage sounds, noise elements and even the dreamy parts, which shape the band's dynamics, are only a tiny part of the sound mosaic they recorded in three full length albums. The current, last year's album Golden Men (Moonlee Records/ZARŠ) presents the band at their most mature stage, to which they came through regular tours that also brought them to Britain, even though their most faithful fan base outside Slovenia is in the Czech Republic. Nikki Louder is definitely a band best to be consumed live, because their performances are short explosive bursts of rage, energy and joy.

NIKKI LOUDER auf Facebook und Bandcamp.

www.wavesvienna.com

Fotos: © Waves Vienna

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Alte Post, Wien

The producer works in the field of trendy electronic genres, first drew important attention to himself in 2011 with his Ain't a Dream (rx:tx) EP. This year he took his remarkable visions of bass music another step further with his album High Tide, which was also published by the leading Slovene publisher of electronic music – rx:tx; even the BBC and the XLR8R magazine took notice. The album was created on the coast of Costa Rica; Oknai currently lives and creates in Berlin, and is undeniably one of the most prolific and interesting Slovene producers.

Oknai auf Facebook, Bandcamp und Soundcloud.

Oknai - Adrift by Rhizome Dev on YouTube

www.wavesvienna.com

Foto: © Waves Vienna

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Künstlerbox

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Vesna Bukovec (1977, Ljubljana) graduated and completed her MFA from the Academy of Fine Arts and Design in Ljubljana. She works independently and in the art group KOLEKTIVA (with Metka Zupanič and Lada Cerar). Her artistic work finds its expression in a variety of media (video, photography, drawing, installation) and approaches (research, appropriation, participation, etc.). She presented her work in numerous international exhibitions, recieved several grants and was twice OHO Award finalist (2009 and 2012).

In Februar 2015 exhibiting at Open Systems 2-01-04/14 in Vienna and at TRANS.form 5 in Klagenfurt.

www.vesna-bukovec.net

Sašo Sedlaček (1974) is a Ljubljana-based artist whose primary interest seems to be things that people overlook and the ways in which they can be made useful once again. His work is generally defined by theories of disposal and the use and reuse of cheap technologies and waste materials. His practical and humorous works result from a subversive recycling of scientific, legal, or technological facts and employing DIY (do-it-yourself) and collaborative methods. Sedlaček has participated in numerous solo and group shows, including at the Secession in Vienna, the Sixth Taipei Biennial, the Museum of Modern Art in Ljubljana, the Ludwig Museum in Budapest, the October Saloon in Belgrade, Ars Electronica in Linz, Transmediale 2014 in Berlin and the Museumsquartier (MUMOK, Freiraum) in Vienna.

Among the several awards he has received for his work are the OHO Group Award (Slovenian winner of YVAA award in 2006), the SPAPORT award from the Museum of Contemporary Art in Banja Luka (2008), a Special Mention from the VIDA 11.0 awards in Madrid (2009), Trend Award- Slovenian award for visual creativity (2013) and 26. Alexandria Biennale award (2014). He has been an artist-in-residence at the ISCP in New York, IAMAS in Japan, artist residency in London and Berlin given by Slovenian Ministry of Culture, The Israeli Center For Digital Art in Holon.

www.sasosedlacek.com

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Bildende Kunst

Katja Oblak (1975, Ljubljana), schloss ihr Studium der Skulpturkunst an der Akademie der bildenden Künste und Design in Ljubljana bei Professor Matjaž Počivavšek und Jiři Kočica ab. In ihren Skulpturarbeiten beschäftigt sie sich mit dem Körper und der Wahrnehmung des Körpers im Raum, sowie mit der Performancekunst (Bewegung, Butoh Tanz).

Katja Oblak ist Mitorganisatorin verschiedener künstlerischer Events der Gruppen KUD Sestava, Ljubljana und KUD TAAK, Vipava. Seit 2009 unterrichtet sie Skulptur in der LICE Akademie, organisiert von der Miklova Galerie in Ribnica und veranstaltet Skulptur Workshops mit Julij Borštnik. Katja Oblak lebt und arbeitet in Ljubljana.

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Vergangenes:

Von 27. Juni bis 25. August war Katja Oblaks Ausstellung Prostor novega spomina / The Space of a New Rembrance im Božidar Jakac Art Musem in Kostanjevica, Sl, zu sehen. Neben Skulpturarbeiten sind im Rahmen der Ausstellung in Kooperation mit anderen Künstlern Performances und eine Videoinstallation entstanden.

Hier gibt es das Video zur Ausstellung.

  • Die Ausstellung gestaltete sich in vier Eingänge zum Lapidarium Raum des Božidar Jakac Art Museums, die sich vier verschiedenen existentiellen Themen widmeten.
  • Die Namen der Eingänge lauteten:
  • 1 Os Sebe / A Self-Axis
  • 2 Dvojina / Twosome
  • 3 Ples v naravi / Dancing in Nature
  • 4 Srečanja / Encounter
  • Das Gedicht Prostor novega spomina, für die gleichnamige Ausstellung verfasst, gibt es auf slowenisch sowie in englischer Übersetzung als pdf Datei zum Download:
  • Gedicht (PDF, 43,8kb)

Fotos: Tomaž Lunder, ©: Božidar Jakac Art Musem

  • Weitere Einzelausstellungen (Auswahl):
  • Impulse and Possibilities, Nova Galerija DDT (with J. Borštnik), Trbovlje, 2011
  • Body - Movement – Statue – The Other, Srečišče Gallery, Ljubljana, 2011
  • Öffentliche Skulpturen (Auswahl):
  • Me, Us and The Other, Slovene Ethnographic Museum (sculptural objects, with J. Bortštnik), exhibition was awarded with “Murkovo priznanje”, Ljubljana, 2009
  • Performances (Auswahl):
  • Presence Body –Tree, sculptural performance, Gallery Schleifühlgasse 12-14, Vienna, November 2013
  • Ne.Za.Vedno / The body of Husserel, group performance, cooperation with choreographer R. Fukuhara and other dancers, The Španski Borci Cultural Center, Ljubljana, November 2013
  • Workshops (Auswahl):
  • Sculpture-Movement-Drawing (Kip-gib-risba), sculpture workshop with J. Borštnik, Srečišče Gallery, Celica, Ljubljana, September 2013

Zur Website von Katja Oblak

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