Schauecke

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10.09.2014 Künstlerhaus Kino, Wien

Der österreichisch - slowenische Film von Marko Naberšnik ist ab 12. September in den Kinos zu sehen.Das Drama um zwei Soldaten im Ersten Weltkrieg wurde in Slowenien an Originalschauplätzen gedreht, etwa am Berg Mangart in den Julischen Alpen. Die Wälder sind noch grün erhielt bereits mehrere Auszeichnungen bei internationalen Filmfestivals, darunter das Filmfestival in Shanghai, Jagran, Cottbus und Ljubljana.

Kinokarten für die Premiere am 10. September im Künstlerhaus Kino gibt es auf unserer Facebookseite zu gewinnen.

Den Trailer zum Film gibt es HIER.

August 1917. In Europa tobt der 1. Weltkrieg mit infernalischer Zerstörungskraft. Die Österreichisch-Ungarische Monarchie kämpft an der Südfront der Mittelmächte gegen das Königreich Italien, das der Entente zugehörig ist. Der Fluss Isonzo ist ein Schauplatz des blutigen Stellungskrieges um Berge und Täler, mit hunderttausenden Toten auf beiden Seiten der Kriegsparteien. Inmitten der Hölle des Krieges, im Trommelfeuer aus tausenden Geschützen, Giftgas- und Fliegerangriffen: der böhmische Hauptmann Jan Kopetzky, großbürgerlicher Herkunft und der Kärntner Handwerkersohn Jakob Lindner, die, als einzige Überlebende eines Artillerieangriffs der Italiener, die Station R halten, ein Artilleriebeobachterposten in den Hängen des Rombon, einem Berg in den Julischen Alpen. Der Hauptmann ist schwer verwundet und der junge, unerfahrene Soldat wurde erst kürzlich zur Front eingezogen. Da die nächste Angriffswelle der Italienischen Armee in der 11. Schlacht am Isonzo unmittelbar bevorsteht, darf die strategisch wichtige Feuerlenkstelle nicht verlassen werden. Jakob bleibt mit dem sterbenden Hauptmann alleine auf Posten. Die einzige Verbindung nach außen ist das Feldtelefon.

Weitere Infos auf der Homepage von Die Wälder sind noch grün.

Ausstellungstip: Slowenische und Österreichische KünstlerInnen befassen sich im Rahmen der Reiseausstellung Sledi/Spuren mit den Entwicklungen Europas hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Derzeit in Laafeld/Potrna zu sehen.

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Gewinnspiel Filmcasino

Die Komödie und italienisch – slowenische Koproduktion "Zoran – Mein Neffe, der Idiot" eröffnete mit großem Beifall Ende Mai das Internationale Filmfestival Innsbruck und heimste inzwischen weitere Festival-Nominierungen ein.

Von Matteo Oleotto, mit: Giuseppe Battiston, Rok Prasnikar, Ariella Reggio u.a.

  • Die Bar an der Ecke ist für Paolo der unumstrittene Mittelpunkt der Welt. Doch dann taucht Zoran auf, ein vergessener Neffe, der nach dem Tod seiner Tante nur noch auf Paolo zählen kann. Er kommt aus den slowenischen Bergen und hat doch eine ganz besondere Begabung als Dart-Spieler. Die Weltmeisterschaft der Dartprofis treibt Paolo schon länger an und nun hat er einen wirklichen Champion zu seiner Verfügung. Rache könnte er üben an seinen Opponenten, Geld kann er auch verdienen und die verlorene Liebe seiner Ex-Frau ist auch nicht mehr weit entfernt. Doch nicht alles läuft so wie erhofft…
  • Zoran - Mein Neffe, der Idiot ist eine hinreißende Komödie über die Philosophie und die Irrtümer des Lebens. Ein Kino als Fest der Sinne und der unmöglichen Gelegenheiten mit viel Wein und dem italienischen „dolce far niente“ als Zutaten.

Alle Infos zum Film auf polyfilm.at

Die Premiere findet in Kooperation mit Skica und La Salvia–Feinkost und Vinothek statt.

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KSEVT @ AB

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7. Juni bis 23. November 2014 Venedig

Bei der 14. internationalen Architekturausstellung setzt sich der slowenische Pavillon, kuratiert vom Kulturzentrum für europäische Raumfahrtstechnologie KSEVT, mit den architektonischen Grundlagen aufgrund der Arbeiten des slowenischen Ingenieurs Herman Potočnik Noordung, Pionier der Weltraumarchitektur, auseinander. Mit dem 1928 erschienenen Buch Problem of Space Travel – The Rocket Motor eröffnete Potočnik eine erste Vorstellung darüber, wie Architektur dem Menschen das Überleben unter gefährlichen oder sogar tödlichen Bedingungen, in denen es keine Schwerkraft mehr gibt, garantieren kann.

Im Arsenal zwischen Corderie und Artiglierie präsentiert der slowenische Pavillon Potočniks Idee der Architektur des Weltraums auf vielseitige Art und Weise. Der Weltraum wurde in den letzten Jahrzehnten von Objekten verschiedenen Ursprungs bevölkert, von Satelliten bis hin zu Raumstationen. Diese menschlichen „Niederlassungen“ erfüllen diverse Funktionen in einem für die Menschen überlebensunfreundlichen Raum. Nichtsdestotrotz sind die Objekte durch die kulturelle und architektonische Leistung miteinander verbunden. Potočnik stellt sich in erster Linie die Frage, wie man Technologie, anstelle von Destruktion durch technischen Fortschritt, für allgemeine menschliche Zwecke und um die Bevölkerung des Weltraums zu ermöglichen, nutzen kann. Die Geschichte der Aneignung des Weltraums steht unzertrennlich in Verbindung mit der Architektur, besonders was den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt betrifft.

Im Pavillon unterscheidet KSEVT zwischen Lösungen betreffend Wissenschaft und Technologie und der Aneignung des Weltraums angesichts der Kategorien Kunst und Humanität. Die Entwicklung in der Architektur stellt dabei den Schnittpunkt zweier menschlicher Bestrebungen dar. Der Vektor Kunst und Humanität wird von Potočnik als antimilitaristische Herangehensweise zur Gestaltung von Weltraumarchitektur aufgezeigt und steht für einen kulturellen Raum in der Schwerelosigkeit und die unnatürlichen Lebensbedingungen für den Menschen.

Potočniks Engagement und sein architektonischer Beitrag können durch das Hervorheben der Geschichte des architektonischen Modernismus in Slowenien und außerhalb noch deutlicher gemacht werden. Wir können die Methodologie von Potočniks Entwürfen für Weltraumarchitektur, ein Umfeld für menschliches Leben unter ganz und gar unmenschlichen Lebensbedingungen zu schaffen, durch eine Serie architektonischer Lösungen von bekannten slowenischen Architekten der letzten hundert Jahre verstehen, obgleich diese meist einer wohnlichen und sozialen Funktion unterworfen waren, die sich auf die Idee eines besseren Lebens mit all seinen zivilisatorischen Vorzügen, auch für die schwächsten sozialen Gruppen, berief. Es ist kein Zufall, dass Modernisten und Avantgardisten in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts den Weltraum für sich entdeckt haben, wenn auch nach ihren eigenen Methoden. Die Suche nach einer neuen künstlerischen Ausdrucksform fiel sehr oft mit der Gründung einer neuen Gesellschaftsordnung und der Konstruktion eines neuen Menschen zusammen. Die Erschließung des Weltraumes machte eine radikale neue Sichtweise über Kunst und Gesellschaft möglich. Daher steht die technologische und architektonische Unterwerfung des Weltraums unmittelbar in Verbindung mit der utopischen künstlerischen Ergründung sowie mit der künstlerischen Auslegung darüber, was der Weltraum ist und was er bedeutet.

Aufgrund von drei Konzepten macht der Pavillon Potočniks Ideen der Weltraumarchitektur und den architektonischen Raum ganz allgemein auf verschiedene Arten zugänglich. Supre:human beschäftigt sich mit Noordungs technologisch-humanitärer Gestaltung des Weltraums als Lebensraum für den Menschen. Supre:living zeigt vor allem, dass der Weltraum mit kulturellen Gütern, darunter Architektur, erfüllt ist. Unter diesem erweiterten Begriff wird aber auch die künstlerische +Besitzergreifung sichtbar gemacht. Zu guter Letzt repräsentiert Supre:composite slowenische Architektur des letzten Jahrhunderts als Vorläufer und Nachkomme von Potočniks architektonischen Bestrebungen; ein Vorläufer, der Zusammenhänge und Mentalität der architektonischen Idee in einem bestimmten Bereich darstellt; ein Nachkomme, der auf die Grundlagen der allgemeinen Reflexion aufmerksam macht – wie stellt Architektur menschliches Wohnen sicher? - , und, weil es den Bedingungen neuer technologischer Lösungen entspringt, weitreichend verbunden ist mit der Entwicklung von Weltraumtechnologien.

Durch diese drei Aspekte lässt KSEVT einen einzigartigen Blick auf vergangene wissenschaftliche und künstlerische Forschungen über den Weltraum zu, ein Blick, um die Forschung als vielseitige mentale Anstrengung der Kultivierung des Weltraums zu verstehen. KSEVT organisiert diese Ausstellung in Zusammenarbeit mit La Biennale di Venezia und bereitet die Hauptpräsentation gemeinsam mit dem Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum vor. Eine Verbindung wird zwischen Herman Potočnik Noordung und der Internationalen Raumstation, der einzigen bewohnten Weltraumarchitektur in der Erdumlaufbahn, hergestellt.

  • Das Problem mit der Raumfahrt – Supre:architecture, 7.6. - 23.11.2014, Slowenischer Pavillon der 14. Internationalen Architekturausstellung – La Biennale Di Venezia
  • Autoren: Miha Turšič, Dragan Živadinov
  • Co-Autoren: Dunja Zupančič, Špela Petrič, Peter Krečič, Tanya N. Zhelnina
  • Kurator: Jurij Krpan
  • Beauftragter: Miha Turšič (KSEVT, Vitanje), Maja Ivanič (DESSA Gallery, Ljubljana)
  • Ansprechperson des Pavillons: Aurora Fonda (A+A Gallery, Venice)
  • Pressekontakt: Robertina Šebjanič (KSEVT, Vitanje) - pr@ksevt.eu
  • Assistenz: Vera Vilardebo Sacchetti, Robertina Šebjanič, Jerneja Rebernak
  • Mitarbeiter: Bevk-Perović Architects, Dekleva-Gregorič Architects, Ofis Architects, Sadar+Vuga Architects, Blaž Šef, Gregor Novaković (3Data)
  • Produktion: KSEVT
  • Koproduktion: Dessa Gallery, Ljubljana Architects Association
  • Projekt unterstützt von: Ministerium Für Kultur, Rs; Gagarin Cosmonaut Training Center, Star City; La Biennale Di Venezia
  • Sponsoren: AplusA Galerie, Pinacoteca Manfrediana, Municipality Of Vitanje, Spirit Slovenia, Lifeclass Hotels & Resorts Portorož, Casino and Hotels Hit, Zlati Grič, Goopti

Weitere Infos auf: KSEVT.eu

Für weitere Auskünfte kontaktieren Sie: PR@KSEVT.EU

Fotos (v.l.n.r.): Slovenia_01_Noordung, Slovenia_02_Noordung, Slovenia_03_Noordung, Slovenia_04_ISS, Slovenia_05_KSEVT

In Residence

Artist-in-residence

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1. bis 30. September 2014

Marko Ornik is a designer of multimedia programs and content. In the 80s he collaborated with different music groups and explored the relationship of sound and image. In the 90s he studied at the Vienna University of Applied Arts. In recent years he is exploring the relationship between RGB light, optical interactions of image matter and the live image processing in conjunction with the field of electronic music, geometric, programmed, kinetic and optical art. He also acts as director of the uho; oko: Institute and as a director and producer of the Centralna Postaja project.




Bisherige Gäste

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1. bis 31. Januar 2014

Bild: Buchcover Molitev metulja / Gebet des Schmetterlings von Esad Babačič, ab Oktober im Buchhandel erhältlich

Esad Babačič (1965) ist Dichter, Publizist, Journalist und Regisseur, der bisher 14 Bücher veröffentlichte. Er gilt als einer der meistübersetzten slowenischen Autoren der mittleren Generation, da er praktisch in alle größeren europäischen +Sprachen übersetzt wurde. Studierte Serbisch und Kroatisch sowie Slowenisch an der Philosophischen Fakultät in Ljubljana. Arbeitete zwei Jahre lang als Copywriter für die Marketingagentur Saatchi&Saatchi. Langjähriger Mitarbeiter von TV Slovenija, erhielt in dieser Zeit viermal (2005, 2006, 2007) den Preis Viktor für die Beiträge Šport in čas (Sport und Zeit) in der Sendung TLP (Tistega lepega popoldneva, dt.: Dieses schönen Nachmittags). Berichtete von Kriegsschauplätzen in Bosnien und Kroaten, schrieb für die Wochenzeitschrift Mladina und die Tageszeitungen Dnevnik und Delo. Sein Dossier besagt, dass er in Berlin bei einem Literaturabend gemeinsam mit dem Dichter John Ashbery aufgetreten ist, dem größten noch lebenden Dichter der Welt. Mit seinen Gedichten nahm er am Projekt Literature Express Europe 2000 teil. Für sein Gedicht Donava (Die Donau) erhielt er den österreichischen Hörbiger-Preis und war ebenso für den prestigeträchtigen Jenko-Preis nominiert (2013), der vom Slowenischen Schriftstelleverband verliehen wird. Gemeinsam mit der weltberühmten Künstlergruppe NSK veröffentlichte er das Artbook Biospektiva (2010). Schrieb das Drehbuch und war Co-Autor des namhaften Dokumentarfilms Jesenice:Detroit (Produktion: Vertigo und RTV Slovenija), eine Geschichte über das Wunder des Hockeys in Slowenien und vor allem Jesenice, in dem auch Anže Kopitar, einer der größten NHL-Star, auftritt. Erhielt auch einen Preis für seinen Dokumentarfilm Ljubljana-Kozara-Ljubljana am Festival des unabhängigen Films und Videos Sloweniens 1998.

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1. bis 31. Januar 2013

Jan Cvitkovič (1966) ist ein slowenischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 2011 den Filmpreis des Landes Tirol beim 21. Internationalen FILMFestival Innsbruck für sein Werk „Archeo“.

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1. bis 31. Dezember 2012

Polonica Petek Zelenik (1970, Freiburg, Deutschland) diplomierte 1994 an der Akadmie der bildenden Künste in Ljubljana. 2009 machte sie ihren Magister des Kunststudiums (Malerei) bei Prof. Metka Krašovec. Seit 1999 stellt sie sich und ihr Werk bei Gruppen- und Einzelausstellungen sowohl in Slowenien als auch im Ausland vor.

http://www.polona-petek.si/

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1. September bis 31. Oktober 2012

Alenka Pirman (1964 in Ljubljana) arbeitet als Künstlerin, Kuratorin und Autorin in Ljubljana.

Sie war Chefredakteurin der Magazine für Kunst und Kultur Likovne besede und M’zin (1991–92), künstlerische Leiterin der Galerie Škuc (1990–96), stellvertretende Vorsitzende des Soros-Zentrums für zeitgenössische Kunst – Ljubljana (1997–99), Vizepräsidentin des Vorstands des Internationalen Netzwerks für zeitgenössische Kunst (ICAN, 1998–99) und Mitbegründerin des World of Art Ausbildungsprogramms für Kuratoren der zeitgenössischen Kunst (1996–98). Sie konzipierte Artservis.org, ein Online-Dienst für Künstler und Produzenten, und arbeitete als dessen Chefredakteurin (2001–04). 2009 konzipierte sie die Informationsarchitektur von Culture.si, das Internetportal des slowenischen Kulturministeriums, und arbeitete dort als Redakteurin.

Ihre künstlerische Arbeit war in den 90er Jahren vor allem mit drei fiktiven Instituten verbunden: mit dem SK8 Museum (1991–93), dem RIGUSRS – Research Institute for Geo Art Statistics of the Republic of Slovenia (1997; mit Vuk Ćosić und Irena Wölle) und dem Domestic Research Institute (1994–98). Danach arbeitete sie mit Künstlerkollektiven/Plattformen wie Luther Lissett/01.org (1998) und Bughouse aus London (2002–03) zusammen. Sie realisierte etliche methodologische Ausstellungsprojekte wie beispielsweise Arcticae horulae, (1991–98), The Case. Art and Criminality, (Polizeimuseum 2005; mit Biserka Debeljak) und Jelenometry (2007).

Sie ist Gründungsmitglied der Domestic Research Society (2004), wo sie kollaborative Forschungs-, Ausstellungs- und internetbasierte Projekte entwickelt (The Cabinet, 2005–2010; Unleashed Tongue, 2004–; Indija.si, 2007–; Word for Word, Without Words, 2010; Hard Facts, seit 2012).

Im September und Oktober 2012 gastierte Alenka Pirman als Artist in Residence in Wien.

Sie lebt und arbeitet in Ljubljana.


HARD FACTS

DIY-Geschichte
Wien - Ljubljana - Madrid - Rijeka
September 2012 - Mai 2013

Wir alle kennen das: Bei einem offiziellen Ereignis nehmen wir zufällig oder absichtlich einen Gegenstand mit und bewahren ihn zuhause auf, obwohl wir keiner Samellleidenschaft frönen. Vielleicht helfen uns diese Gegenstände, mit der Durchgängigkeit unseres Lebens zurechtzukommen und wir wollen wissen, wie wir mit ihrer Hilfe die aufgezwungene Geschichte umgehen können.

Hard Facts ist ein neues Forschungsprojekt der Domestic Research Society Ljubljana in Zusammenarbeit mit Nemanja Cvijanović und Juan de Nieves. Es wird mitfinanziert von der European Cultural Foundation.

http://hardfactsblog.wordpress.com/about/

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AIR in Slowenien

Artist-in-residence (Slowenien)

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Velenje

Die Velenje Literary Foundation (UVKF) gibt es seit 2001 und wurde auf Initiative des Dichters Ivo Stropnik von der Gemeinde Velenje im Nordosten Sloweniens gegründet. Die Velenje Literary Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstlern aus verschiedenen Disziplinen bei der Veröffentlichung und Vermarktung ihrer Werke und Arbeiten unter die Arme zu greifen und literarische Festivals und Veranstaltungen zum kulturellen Austausch zu organisieren. Die Finanzierung dieser Projekte wird neben der Velenje Literary Foundation vom slowenischen Kulturministerium und der slowenischen Buchagentur getragen.

Die Velenje Literary Foundation stellt außerdem die Möglichkeit eines künstlerischen Aufenthalts zur Verfügung. Gefragt sind dabei sowohl slowenische als auch ausländische Autoren, Übersetzer und internationale Mediatoren zeitgenössischer Literatur und Kunst, die bei ihrer kreativen Tätigkeit in Velenje unterstützt werden. Während ihres Aufenthalts sollen sich die Künstler durch die Präsentation ihrer Arbeit und durch Interviews der Öffentlichkeit vorstellen.

http://www.lirikonfest.si/index.php (in slowenisch)

http://www.culture.si/en/Velenje_Literary_Foundation

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Maribor

Das seit 2011 bestehende Artist in Residence Programm GuestRoomMaribor lädt KünstlerInnen aus allen denkbaren Disziplinen zur Teilnahme ein!

Geboten wird ein einmonatiger Aufenthalt in Maribor, bei dem Wohnmöglichkeiten im Stadtzentrum und Arbeitsräume zur Verfügung gestellt werden. Auch finanzielle Unterstützungen und Refundierung der Reise- und Materialkosten kann in manchen Fällen bereitgestellt werden.

Von TeilnehmerInnen wird die künstlerische Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen erwünscht, sowie das Abhalten von einem oder mehreren Workshops.

Nähere Infos unter: http://www.pekarna.org/web/index.php?page=novice&subpage=arhiv

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Ljubljana

Den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern wird im Kulturzentrum Tobačna 001 für die Realisierung ihrer Projekte ein zweimonatiger Aufenthalt ermöglicht, der Arbeits- und Wohnräumlichkeiten sowie ein Honorar umfasst. KünstlerInnen können sich im Rahmen ihres Aufenthalts Zeit für Reflexion, Produktion und Präsentation ihrer Arbeiten nehmen.

Während des Aufenthalts ist es erwünscht, neben der Arbeit am eigenen Projekt Interaktion mit dem sozialen Umfeld Ljubljanas zu suchen. Ob und in welchem Maß dies den Arbeitsprozess beeinflusst, sei es durch Vorträge, Präsentationen oder Workshops, bleibt dem/der KünstlerIn selbst überlassen.

Weitere Informationen zu Artist in Residence Kulturzentrum Tobačna 001: http://www.mgml.si/en/tobacna-001-cultural-centre/artist-in-residence-centre/

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Festivals in Slowenien

Infografik: Festivals in Slowenien 2012



Biennial of Design (BIO)
The Biennial of Design|Biennial of Design (BIO)|Biennial of Design, known also by its Slovene acronym BIO, explores and reflects contemporary developments in international design through a collaborative process; questioning and analysing current conditions in industrial production, public and private space, systems and networks. Site
City of Women International Festival of Contemporary Arts
The City of Women International Festival of Contemporary Arts was first organised in 1995 in Ljubljana as an initiative of the Governmental Women's Policy Office (later renamed as the Equal Opportunities Office) in order to draw attention to the relative lack of participation and presentation of women in the arts. Site
Club Marathon
Radio Študent (RŠ) started its project Klubski maraton, or Club Marathon in 2001. Site
EarZoom Sonic Arts Festival
The EarZoom Sonic Arts Festival organised by Institute for Sonic Arts Research in Ljubljana features electro-acoustic performances, lectures, installations by invited foreign and domestic artists and sonic researchers. Site
Golden Drum Advertising Festival of New Europe
Established in 2004 the Golden Drum Advertising Festival of New Europe is one advertising's biggest and most important events, a juncture between creativity and different cultures. Site
Jazzagorje World Accordion Festival
First taking place in 2005, Jazzagorje World Accordion Festival is a unique music festival which primarily sets its focus on presenting accordion-based jazz. Site
KIBLIX Festival
Launched in 2002 by KIBLA Multimedia Centre in collaboration with the Linux Users Group of Slovenia Association (LUGOS, established in 1997), the international open code KIBLIX Linux IT Festival|KIBLIX Festival|KIBLIX Linux IT Festival was developed out of the so-called Linux Install Fest (LIFe), established in 1999. Site
Lighting Guerrilla Festival
The Lighting Guerrilla Festival was initially started as a workshop at the festival "The Detectives of the Light" (Detektivi svetlobe); a mere one year later in 2008 it evolved into an exciting three-week spring event. Site
Linhart Encounter
Named after the celebrated Slovene dramatist and historian Anton Tomaž Linhart (1756–1795), Linhart Encounter is an annual festival of non-professional Slovene performing arts groups, organised each year since 1962 in a different city in Slovenia by the Public Fund for Cultural Activities of the Republic of Slovenia. Site
Maribor Theatre Festival
Every Autumn since 1966, various Slovene theatres have met in Maribor at the Maribor Theatre Festival, organised by and held at the Slovene National Theatre Maribor. Site
Month of Design
The Month of Design is an annual event held in the city of Ljubljana every autumn for the whole month from October till November. Site
Slowind Festival
Since 1999 the Slowind Music Society, which consists of the members of the Slowind Quintet, has been organising the Slowind Festival and have since established it as one of the main events that brings contemporary works of Slovene and international composers to the forefront of the Ljubljana music stages. Site
Speculum Artium Festival
The Speculum Artium Festival was established in 2008 as an annual new media art festival with different art academies participating. Site
Stoptrik International Film Festival
Stoptrik International Film Festival was launched in 2011 by Pekarna Magdalena Network and is dedicated to the recent production in the stop motion animation technique. Site

Tipp der Woche

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26. September Österreichisches Museum für Volkskunde, 1080 Wien

Pünktlich zur Eröffnung der Ausstellung enthüllen wir das erste Paar aus einem Objekt der Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde mit einem ausgewählten Produkt aus zeitgenössischem slowenischen Design.

Paar 1: Tierische Identitätsdarstellungen:

  • Holzmaske
  • Diese Holzmaske mit Tierdarstellungen steht stellvertretend für das Bedürfnis innerhalb eines gesellschaftlichen Gefüges, Identitäten zu wechseln. Zu bestimmten Zeiten verbarg man sein Gesicht entweder hinter der hellen Maske einer „Schönpercht“ oder der dunklen Maske einer „schiachen Percht“. Teufel, Drachen und Schlangen wie hier dienten als Motivgestalten des Bösen und sollten abschreckend wirken. Gerade der alpine Raum ist bis heute eine vielgestaltige Maskenlandschaft. Maskenumzüge zu brauchtümlichen Terminen, wie beispielsweise die Imster Fasnacht mit ihren unterschiedlichen Maskengruppen, faszinieren die Menschen bis heute und haben auch eine starke touristische Anziehungskraft.
  • Die drei kleinen Schweinchen
  • Auch die digitale Illustration als neues Medium folgt dem alten Wunsch des Menschen, durch die Identität von Tieren menschliche Eigenschaften auszudrücken und so zwischen den Zeilen mit uns zu kommunizieren. Im Fall von Blaž Porenta kokettiert die beliebte Kinderfabel mit dem Horrorgenre und betritt das Feld der modernen Popkultur. Mehr noch: Der Wolf stirbt und wird eingemauert (Hinweis auf den Täter), und die Täter (alle drei Schweinchen überleben) können wegen Kannibalismus und Abartigkeit verurteilt werden (das McDonald’s-Tattoo auf der Schulter spricht Bände). Uns eröffnet sich also eine alternative Geschichte mit neu entstandenen Zweifeln und getauschten Rollen.
  • Illustration: Blaž Porenta
  • Auftraggeber: 3DTotal, Worcester, GB
  • Entstehungsjahr: 2011
  • Veröffentlichungen: Digital Art Masters vol. 7 (Buch), Digital Painting Techniques vol. 4 (Buch), 2d Artist (Zeitschrift)
  • www.blazporenta.blogspot.co.at

Alle Infos zur Ausstellung finden Sie hier.

  • Am Dienstag, 30. September ab 18 Uhr, laden das Österreichische Volkskundemuseum und Skica zu Cocktail und Diskussion unter dem Titel "Collecting the Future" ein. Die Kuratorinnen Barbara Predan und Petra Černe Oven, der slowenische Designer Jure Miklavc, Matthias Beitl, Direktor des Volkskundemuseums sowie Herbert Justnik, Kurator im Volkskundemuseum, werden zu einem Round Table anwesend sein.
  • Einladung (PDF, 220kb)

www.viennadesignweek.at

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Vormerken

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30. September 2014, 18 Uhr Volkskundemuseum, 1080 Wien
  • Das österreichische Volkskundemuseum und Skica laden am Dienstag, 30. September ab 18 Uhr, zu Cocktail und Diskussion unter dem Titel Collecting the Future im Rahmen der Vienna Design Week ein. Die Kuratorinnen Barbara Predan und Petra Černe Oven, der slowenische Designer Jure Miklavc, Matthias Beitl, Direktor des Volkskundemuseums sowie Herbert Justnik, Kurator im Volkskundemuseum, werden zu einem Round Table anwesend sein.
  • Einladung zum Download im pdf Format:
  • Einladung (PDF, 220kb)
  • Intention der Zusammenarbeit:
  • 1) Eine Intervention in die Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde mit ausgewählten Produkten des zeitgenössischen slowenischen Designs im Rahmen der Vienna Design Week
  • 2) Die Intervention beschäftigt sich mit dem Thema »Mauer, Mauerabriss«
  • Inhalt der Intervention:
  • In zwölf Schauräumen wird eine Verbindung zwischen zwei Produkten hergestellt. Das erste wird Teil der Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde sein, das zweite ein Produkt zeitgenössischen slowenischen Designs. Das so geschaffene Paar hat seinen Ursprung in der Evolution und soll gleichzeitig Spannung erzeugen. Die Spannung, die auf der Logik der berühmter Kubrickschen Ellipse aus dem Film 2001: Odyssee im Weltraum (Sprung vom Knochen als Werkzeug bis zum Raumschiff in einem Schnitt) beruhen soll, wird durch eine Zeitmasche erzeugt werden. Im Schauraum werden zwei Produkte aufeinandertreffen, die sich nicht hätten treffen sollen bzw. nie aufeinandergetroffen wären, wenn es keine Museen gäbe. Um den gewählten evolutionären Sprung noch hervorzuheben, werden wir 12 Produkte aussuchen, die einen solchen Sprung vom Analogen zum Digitalen gemacht haben.

Mit Hilfe des formierten Paars wird gezeigt (in einem evolutionären Sprung, welcher den gegangenen Weg darstellt), wie man von dort (das Aufbewahren und Ausstellen im Museum) auf dem Weg der Entwicklung nach hier (die gewählte Intervention) gelangt ist. Der Hauptfokus beruht also auf der Evolution des Materiellen, die durch die bekannte Maxime ausgedrückt wird: Wir formen die Umwelt, die Umwelt umformt uns und beides zusammen schafft den Raum für den nächsten Schritt in der Umweltformungsevolution.

Wenn also die bereits vorhandene Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde durch die ausgewählten Produkte zeigt, wie wir gelebt haben, zeigen wir mit der Einbindung des zeitgenössischen Designs in die Schausammlung, wie wir heute leben, was sich verändert hat und vor allem, wohin wir gehen.

  • Kuratorinnen: Barbara Predan und Petra Černe Oven (Pekinpah Verein)
  • Gestaltung: Studio Miklavc
  • Organisation: SKICA

www.volkskundemuseum.at

www.viennadesignweek.at

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20. September bis 4. Oktober 2014 MASC Foundation/39 Dada, 1160 Wien

Im Rahmen des Kunstfestivals „MUSAO – Museum auf Abwegen Ottakring“ ist die Ausstellung "Balkan Pank" des Fotografen Jože Suhadolnik in den Ausstellungsräumen der Masc Foundation/39 Dada zu sehen. Die Eröffnung Des Kunstfestivals findet am 20. September um 18 Uhr statt.

  • Jože Suhadolnik
  • Actually I wanted to be a comic book artist, but the process of drawing was too slow for me. At that time, in 1979, I discovered Henri Cartier Bresson and Josef Koudelka. It was a real revelation. Also, I was part of everything that smelt rebellious; the punk movement was an excellent school for a 13-year-old wannabe photographer. It now seems quaint how we felt back then, when we used to travel from what was then Yugoslavia twice a year to Trieste on the Italian border to buy jeans, Brooklyn chewing gum and 20 rolls of Tri-X (they were worth an absolute fortune and lasted at least a few months), and a Yugoslav custom officer stopped you at the border and humiliated you for the next hour.
  • Balkan pank
  • I’ve been to about 1,600 concerts on my count; there is lot to see, sure, but I am really oversaturated with concerts. At my first, Siouxsie and the Banshees in 1981, I was able to walk near Siouxsie on the stage! Can you imagine that today? On the other hand, people were arrested just for wearing a Sex Pistols badge.
  • MASC Foundation/39 Dada
  • Öffnungszeiten: Do. - Sa., 17-20 Uhr
  • Grundsteingasse 40/ Top 1
  • 1160 Vienna
  • info (at) masc.at
  • www.masc.at

www.sammlungdichter.com

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1. Oktober 2014, 18:00 Uhr KSŠŠD, Mondscheingasse 11, 1070 Wien

Einladung zum Cocktail um 18 Uhr.

Pop-up dom (dt.: Pop-upZuhause) ist eine bewusste Antwort auf die aktuelle wirtschaftliche Situation, ist Verkaufsausstellung und gemütlicher Gemeinschaftsraum. Pop-up dom ist ein kultureller Treffpunkt für DesignerInnen, KünstlerInnen und andere Freischaffende, BesucherInnen können hier Produkte junger slowenischer DesignerInnen ausprobieren und kaufen. Durch Vorträge, Workshops und Performances verbindet er verschiedene Bereiche und Genres und ermöglicht dadurch die Entwicklung von neuen interdisziplinären Design- und Verkaufspraktiken. Sie sind herzlich dazu eingeladen, vorbeizuschauen, etwas zu kaufen oder auch Ihren Arbeitstag hier zu verbringen! Weitere Informationen gibt es hier.

Rompom Kollektiv setzt sich aus einem lebhaften Netzwerk junger slowenischer Designer, Architekten, Illustratoren, Fotografen, Programmierer und Ökonomen zusammen und erstellt das Projekt Pop-up dom {Pop up Heim}. Gemeinschaftliche Arbeit, die Weitergabe von Wissen und progressive Neugier sind unsere Grundwerte, durch welche verbessern wir unsere kreative Tätigkeit. Derzeitige Mitglieder des Kollektivs sind Mina Arko (Graphikdesignerin), Nuša Jelenec (Produktdesignerin), Maša Ogrin (Architektin), Nina Mršnik (Produktdesignerin), Jurij Lozić (Produktdesigner), Tilen Sepič (Produktdesigner), Marko Orel (Social Manager), Metka Pinezič (Ökonomin), Miha Artnak (Graphikdesigner), Andraž Tarman (Produktdesigner) und Gašper Premože (Produktdesigner).

  • Veranstaltungsort:
  • Klub slowenischer StudentInnen in Wien (KSŠŠD)
  • Mondscheingasse 11
  • 1070 Wien

Pop-up dom findet im Rahmen der Vienna Design Week 2014 statt.

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28. September bis 23. November 2014 Laafeld, Bad Radkersburg

Das international renommierte Kunst-Festival steirischer herbst macht sich mit einem vielfältigen und reichhaltigen Programm auf den Weg, von Graz aus in verschiedene steirische Regionen. Den Anfang machen Auftragswerke in der bildenden Kunst, die am 28. September eröffnet werden. Im Pavelhaus / Pavlova hiša in Laafeld entführt die österreichische Künstlerin Heidrun Holzfeind ins „Never Neverland“ – sie erforscht individuelle Lebensgeschichten und politische Realitäten der Grenzregion rund um Bad Radkersburg. Das filmische Projekt beschäftigt sich mit Menschen, die einen alternativen Lebensweg eingeschlagen haben und führt uns in eine Welt, die von Kommunalismus und Individualismus gleichermaßen erzählt. Der slowenische Künstler Tobias Putrih verlegt in „Routine Inspection“ die prähistorische Höhle Potočka Zijalka aus den Karawanken in das ZOLLAMT – ehemaliger österreichisch-slowenischer Grenzposten in Bad Radkersburg, damals eine vermeintliche Trennung Mitteleuropas vom Balkans, heute ein Ort der Kunst. Tobias Putrih spielt mit der Idee der Grenze – anhand von Artefakten, Zeichnungen und Filmen – auch wenn sie als solche heute nicht mehr existiert.

  • Heidrun Holzfeind – Never Neverland
  • www.steirischerherbst.at/Never_Neverland
  • herbst-Ausstellung
  • 28/09 – 27/10
  • Pavelhaus / Pavlova hiša, Laafeld
  • Di – Fr 13.30 – 18.30,
  • Sa 13.30 – 20.00 & So 11.00 – 16.00

Informationen und Karten:

Shuttle Service:

  • Wien – Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Wien
  • Sa 27/09
  • Abfahrtszeit
  • 8.00 Haltestelle 59A / Opernring 1 /1010 Wien

Anmeldung bis Do 25/09: tickets@steirischerherbst.at

  • Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Graz
  • So 28/09
  • 13.00 Schaumbad – Freies Atelierhaus Graz (Straßenbahnlinie 5, Dornschneidergasse)
  • 15.00 Schauplatz Kornberg im Meierhof zu Kornberg
  • 16.45 Pavelhaus / Pavlova hiša
  • 20.00 Zollamt
  • Anmeldung bis Do 25/09: tickets@steirischerherbst.at
  • Kostenlos
  • Linz – Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Linz
  • Sa 27/09
  • Abfahrtszeit
  • 7.00 Kunstuniversität Linz
  • Hauptplatz 8 / 4020 Linz

www.steirischerherbst.at

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2. Oktober 2014, 22:00 Uhr Alte Post, Wien

The producer works in the field of trendy electronic genres, first drew important attention to himself in 2011 with his Ain't a Dream (rx:tx) EP. This year he took his remarkable visions of bass music another step further with his album High Tide, which was also published by the leading Slovene publisher of electronic music – rx:tx; even the BBC and the XLR8R magazine took notice. The album was created on the coast of Costa Rica; Oknai currently lives and creates in Berlin, and is undeniably one of the most prolific and interesting Slovene producers.

Oknai auf Facebook, Bandcamp und Soundcloud.

Oknai - Adrift by Rhizome Dev on YouTube

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Foto: © Waves Vienna

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3. Oktober 2014, 20:45 Uhr Red Bull Brandwagen, Wien

The noisy trio's live performances are like a real beast and never leave you disappointed. Their garage sounds, noise elements and even the dreamy parts, which shape the band's dynamics, are only a tiny part of the sound mosaic they recorded in three full length albums. The current, last year's album Golden Men (Moonlee Records/ZARŠ) presents the band at their most mature stage, to which they came through regular tours that also brought them to Britain, even though their most faithful fan base outside Slovenia is in the Czech Republic. Nikki Louder is definitely a band best to be consumed live, because their performances are short explosive bursts of rage, energy and joy.

NIKKI LOUDER auf Facebook und Bandcamp.

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Fotos: © Waves Vienna

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3. Oktober 2014, 23:15 Uhr Elysium, Wien

The audio-visual collective have not given us a studio recording yet, but they are tireless performers, who time and again convince with new discoveries. The performances themselves are a testament to the creativity of the band, who explore the sounds of current electronic production and serve them in their singular stage format. Felis Catus and Softskinson turn into a band; the former becomes a singer and music controller, the latter becomes a drummer. The artist Mina Fina adds the visual note and constructs colorful visual pieces, which usually cover the entire stage, creating a hypnotic ambience. This young trio will make you dance, float and trip!

YOUR GAY THOUGHTS auf Facebook und Soundcloud.

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Foto: © Waves Vienna

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3. bis 4. Oktober 2014 Echoraum, Wien
  • Die Vernetzung der slowenischen und österreichischen experimentellen Impro Szene
  • Rdeča Raketa lädt ein
  • e c h o r a u m
  • Sechshauser Straße 66
  • A-1150 Wien
  • www.echoraum.at
  • DIE IDEE
  • Das Festival soll slowenische und österreichische MusikerInnen im Bereich der experimentellen und improvisierten Musik in Wien vernetzen, künstlerischen Austausch ermöglichen und den Anstoß für neue Projekte liefern.
  • Die improvisierenden MusikerInnen aus den beiden Szenen treffen bei Konzerten im Echoraum aufeinander.

Seit sehr vielen Jahren sind in der österreichischen Improvisations- und experimentellen Musik Szene die Orte wie Radio Študent, Zavod Sploh, Menza pri Koritu, Metelkova und Kino Šiška in Slowenien bekannt. Das sind die Stationen, die vielen österreichischen MusikerInnen die Bühne und Ohren in Slowenien angeboten haben. Dahinter finden sich unter anderen Namen wie Miha Zadnikar, Tomaž Grom, Matjaž Manček, Luka Zagoričnik. Die ersten drei Herren haben einige Festivals und Konzerte auf die Beine gestellt. Der letzte checkt dafür Studio Aufnahmen für GastmusikerInnen, betreibt ein Label auf dessen Veröffentlichungen sich einige österreichsiche Namen befinden, schreibt für mehrere Magazine und arbeitet als Musikredakteur bei einer der ältesten unabhängigen Radiostationen Europas, dem Radio Študent.

Wir möchten also den Spieß umdrehen: dieses Mal wird die slowenische experimentelle Szene dem Wiener Publikum vorgestellt. 2013 gab es beim Waves Festival Wien Showcases mit Fokus auf Slowenien, allerdings eher im Bereich von Popkultur. Bei unserem Vorhaben wird der Fokus auf die experimentelle Szene gesetzt.

Die MusikerInnen, die wir eingeladen haben, sind:

  • Slowenien:
  • 1. Tomaž Grom – Kontrabass, Electronics
  • 2. Irena Tomažin - Stimme
  • 3. Luka Zagoričnik - Vortrag
  • 4. Andrej Fon – Gajde (Dudelsack), Klarinette, Saxophon
  • 5. Samo Kutin - Hurdy Gurdy (Drehleier)
  • 6. Ana Kravanja - Geige
  • Österreich:
  • 1. Maja Osojnik - Pätzold Bassblockflöte, Electronics
  • 2. Matija Schellander - Kontrabass, modular synthesizer
  • 3. Noid (Arnold Haberl) - Cello
  • 4. Tamara Wilhelm - Elektronik
  • 5. Billy Roisz - Elektronik, Video
  • 6. Katharina Klement - Klavier, Elektronik
  • 7. Mona Matbou-Riahi - Klarinette
  • 8. Martin Siewert - E-Gitarre
  • PROGRAMM:
  • (Die Änderungen vorbehalten)
  • 3.10.2014
  • 20:00
  • Noid & Samo Kutin
  • Irena Tomažin & Maja Osojnik
  • Irena Tomažin & Noid & Martin Siewert
  • Tamara Wilhelm & Mona Matbou-Riahi & Samo Kutin & Andrej Fon
  • Matija Schellander & Billy Roisz & Martin Siewert & Tomaž Grom
  • 4.10.2014 ECHORAUM WIEN
  • 19:00
  • Luka Zagoričnik – The Noise of (Sonic) Protest (Vortrag)
  • Experimental music through the noise of recent protests in Slovenia
  • 20:00
  • Martin Siewert & Katharina Klement
  • Mona Matbou-Riahi & Tomaž Grom & Andrej Fon
  • Tamara Wilhelm & Maja Osojnik & Ana Kravanja & Billy Roisz
  • Ana Kravanja & Matija Schellander & Katharina Klement
  • slowenische Sektion: Irena Tomažin, Ana Kravanja, Tomaž Grom, Samo Kutin, Andrej Fon
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3. Oktober um 18 Uhr und um 19 Uhr Urania Kino, Vienna Fair, Wien
  • Filmvorführung Ulay. Project Cancer.:
  • am 3. Oktober um 18 Uhr im Urania Kino in Anwesenheit des Regisseurs Damjan Kozole und
  • am 3. Oktober um 19 Uhr auf der Vienna Fair

Der Film zeigt ein Jahr aus dem Leben von Ulay, einem ursprünglich aus Deutschland stammenden polyglotten Pionier der Performance-, Konzept-, Körper- und Polaroidkunst. Eine kurz vor Drehbeginn diagnostizierte Krebserkrankung macht aus dem geplanten Porträt über Ulay letztlich eine Dokumentation über eine „Lebewohl“- Reise. Diese beginnt am 11.11.2011 in Ljubljana, wo sich Ulay einer Chemotherapie unterziehen muss. Als sich sein Gesundheitszustand leicht verbessert, beschließt er, Freunde und Freundinnen in aller Welt zu besuchen. Die erste Station ist Berlin, wo er bei einer Filmpremiere seiner ehemaligen Lebens- und Kunstgefährtin Marina Abramović vorbeischaut. Weitere Infos

  • Dokumentarfilm. SLO 2013. 91 min.
  • Sprache: Slowenisch, Englisch, Bosnisch mit engl. UT
  • Regie: Damjan Kozole
  • Darsteller: Ulay, Marina Abramović, Chrissie Iles u. a.

www.letsceefilmfestival.com

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6. Oktober um 19.15 Uhr und 7. Oktober um 16 Uhr Wien
  • Filmvorführung The Tree (Drevo):
  • am 06.Oktober um 19.15 Uhr im Village Cinema und
  • am 7.10. um 16 Uhr im Actor's Studio
  • Spielfilm. SLO 2014. 90 min.
  • Sprache: Slowenisch mit engl. UT
  • Regie: Sonja Prosenc
  • Darsteller: Katarina Stegnar, Jernej Kogovšek, Lukas Matija Rosas Uršič u. a.

Eine Familie befindet sich nach einem Unfall in einer ausweglosen Situation. Sie fühlt sich nur mehr im eigenen, karg möblierten Haus und in dessen von Mauern umgebenen Hof sicher. Im Laufe der Zeit wird aus ihrer Zufluchtsstätte freilich mehr und mehr ein Gefängnis. Allerdings kann das die beiden Brüder, den Jugendlichen Alek und den neunjährigen Veli, ebenso wenig wie ihre Mutter Milena davon abhalten, vom Leben draußen zu träumen und sich nach Freiheit zu sehnen. Der Zeitpunkt, an dem sie die beklemmende Enge ihres Heims verlassen werden, rückt trotz aller Angst immer näher. „Tatsächlich ist das ein Film von großer emotionaler Wirkung, der weniger eine Geschichte erzählt, als vielmehr einen Seelenzustand und eine unerträgliche Situation beschreibt“, urteilte das europäische Filmportal Cineuropa. Weitere Infos

www.letsceefilmfestival.com

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9. Oktober 2014, 20:30 Uhr Actor's Studio, 1010 Wien
  • Spielfilm. AUT/SLO 2014. 107 min.
  • Sprache: Deutsch
  • Regie: Marko Naberšnik
  • Darsteller: Michael Kristof, Simon Serbinek, Clemens Aap Lindenberg, Kristian Hodko

August 1917. In Europa tobt der Erste Weltkrieg mit infernalischer Zerstörungskraft. Die Truppen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie kämpfen an der Südfront gegen die des Königreichs Italien. Der Fluss Isonzo ist Schauplatz eines blutigen Stellungskrieges um Berge und Täler, mit unzähligen Toten auf beiden Seiten. Inmitten der Hölle des Krieges, im Trommelfeuer aus tausenden Geschützen, Giftgas- und Fliegerangriffen: ein böhmischer Hauptmann großbürgerlicher Herkunft namens Jan Kopetzky und der Kärntner Handwerkersohn Jakob Lindner. Die beiden halten, als einzige Überlebende eines Artillerieangriffs, einen abgelegenen Beobachterposten hoch oben in den Julischen Alpen. Weitere Infos

Hier geht's zum Filmtrailer.

www.letsceefilmfestival.com

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2. Oktober bis 8. November 2014 Galerie Ernst Hilger, Dorotheergasse 5, 1010 Wien

The Century of the Bed: curated by_Alenka Gregorič

Die Galerie Ernst Hilger ist auch heuer wieder Teil der Ausstellung curated by_vienna, die im Rahmen der Viennafair von departure organisiert wird. Alenka Gregorič kuratiert die Ausstellung für die Galerie Ernst Hilger und zeigt darin Positionen der slowenischen KünstlerInnen bzw. in Slowenien lebenden KünstlerInnen IRWIN (Dušan Mandič, Miran Mohar, Andrej Savski, Roman Uranjek, Borut Vogelnik) und Vuk Ćosić.

Points of View – Perspektiven

Vuk Ćosić, Fokus Grupa, Alfred Hrdlicka, IRWIN, Ilya & Emilia Kabakov, Anton Kannemeyer, Vlado Martek, Mladen Stilinović, Raša Todosijević

„Der Kunsthistoriker Ernst Gombrich schrieb, dass die Bildwahrnehmung ein komplexer Prozess ist, der sich zahlreicher angeborener und erlernter Ressourcen bedient. Der Wahrnehmungsprozess besteht aus mehreren Stufen, die zusammen einen so genannten „Wahrnehmungszyklus“ bilden. Dieser ist ein zirkulärer Informationsfluss, der zwischen dem Organismus und seiner Umwelt stattfindet, und bei dem jede Handlung die Umwelt so verändert, dass durch neuerliche Informationsaufnahme weitere Handlungen nötig werden. Komplexe Zusammenhänge sind auch der Ausgangspunkt des diesjährigen Konzepts von curated by. Das Bett als Beherrscher unseres Lebens – das Bett, in dem wir immer mehr Zeit zubringen. Was man über das Bett denkt, hängt jedoch von der Perspektive des Einzelnen und seinem historischen, geografischen und gesellschaftlichen Hintergrund ab. Im Bett verschwimmen die Grenzen zwischen privat und öffentlich, zwischen Reglosigkeit und Handlung. Das Bett kann wie ein Gefängnis erscheinen, in dem wir unser halbes Leben verbringen. Diese Probleme sind jedenfalls dezidiert Probleme der westlichen, der „ersten“ Welt.

Im Bett wird indes auch tatsächlich gearbeitet, und zwar auf vielfältige Art. Eine Person zeichnet im Bett zum Beispiel das Modell eines neuen Fußballs, der dann auf der anderen Seite der Welt von jemand anderem nach ihren Plänen hergestellt wird. Im Herstellungsprozess eines materiellen Dings ist hier das Bett kein Luxus, sondern integraler Bestandteil der Produktionskette. Untätiges Herumlungern im Bett gilt heute allenthalben als Luxus. In einer Zeit, der es fast ausschließlich um Produktivität geht, gilt Faulheit dementsprechend als verabscheuungswürdig. Und das ist der Grund, warum Mladen Stilinovićs Spruch „Ohne Faulheit keine Kunst“ in der modernen marktorientierten Kunstwelt mit ihrer Hyperproduktivität immer noch wichtig ist. Das Bett als Ort zum Träumen oder als Kritik am kapitalistischen Kulturparadigma? Vuk Ćosić und die Gruppe Irwin gehen jedenfalls nicht von der Annahme aus, dass das Bett ein Sehnsuchtsort sei. Auch Raša Todosijevićs vielsagend Schlafflage betiteltes Werk entfaltet erst im Kontext betrachtet seine Kritik. Poetische Nebentöne wiederum sind der Schlüssel zu den Arbeiten Vlado Marteks, während man bei der Fokus Grupa unmissverständlich eine Polemik auf utopische Geschichtsvorstellungen erkennen kann.

"Kunst steht immer im Kontext von Raum, Zeit und Präsentationsform. Ihr Kern besteht darin, dass alles auf die Perspektive ankommt.“ (Alenka Gregorič. Sie ist seit 2009 künstlerische Leiterin und Kuratorin der City Art Gallery Ljubljana.)

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16. September bis 6. Oktober 2014 stilwerk, 1020 Wien

What is our home, where is our home? What defines the concept of home? Territory, language, culture, traditions, family, relatives, physical borders?

Our home exists on different levels: we, as a web of people, are at home on Earth, our Earth is at home in our Solar system, and at the same time we are at home in ‘our inner cellular worlds’… Caught in lace compositions, in the delicate webs that tie us together, we are a part of a greater web - the world wide intercellular stellar web, comments Eva Petrič

playGROUND - there's no place like home ist bis 6. Oktober im stilwerk zu sehen.

20. Oktober 2014, 18:00 Uhr Literaturhaus, 1070 Wien

Festivalauftakt mit Lesungen & Performances

2012 haben die Künstlerinnen und Autorinnen Augusta Laar, Alma Larsen und Sarah Ines Struck in München das 1. Schamrock-Festival der Dichterinnen veranstaltet. Über 45 Lyrikerinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Finnland und den USA trafen sich zu einem generationen- und grenzüberschreitenden Lesefest und gaben Einblick in das ganze Spektrum klassischer und experimenteller Formen von Lyrik. Das 2. Schamrock-Festival findet von 24. bis 26. Oktober 2014 in München statt, und macht davor Station im Literaturhaus Wien. Mit dabei: die slowenische Autorin und Lyrikerin Anja Golob.

  • Begrüßung: 18.00 Uhr, Augusta Laar
  • Lesungen: 18.30 Uhr Friederike Mayröcker (A)
  • 19.00 Uhr Anja Golob (SLO), Andrea Grill (A), Sonja Harter (A)
  • 20.30 Uhr Klassenpräsentation: Nora Gomringer* (CH/D) / schule für dichtung)
  • 21.00 Uhr Performance: Nora Gomringer (CH/D)
  • 22.00 Uhr Konzert: Kunst oder Unfall (A/D) – electro-acoustic poetry duoAugusta Laar & Kalle Laar

Friederike Mayröcker, geb. 1924 in Wien, arbeitete zwischen 1946 bis 1969 als Englischlehrerin an verschiedenen Wiener Hauptschulen. Bereits 1939 begann sie mit ersten literarischen Arbeiten, sieben Jahre später folgten kleinere Veröffentlichungen von Gedichten. Im Jahre 1954 lernte sie Ernst Jandl kennen, mit dem sie zunächst eine enge Freundschaft verbindet, später wird sie zu seiner Lebensgefährtin. Nach ersten Gedichtveröffentlichungen in der Wiener Avantgarde-Zeitschrift Plan erfolgte 1956 ihre erste Buchveröffentlichung. Seitdem folgten Lyrik und Prosa, Erzählungen und Hörspiele, Kinderbücher und Bühnentexte. Zuletzt erschienen études (suhrkamp, 2013), Von den Umarmungen(Suhrkamp, 2012), Ich sitze nur GRAUSAM da (Suhrkamp, 2012). Auszeichnungen (Auswahl): Buchpreis der Wiener Wirtschaft (2014), Bremer Literaturpreis (2011), Peter-Huchel-Preis (2010), Hermann-Lenz-Preis (2009), Ehrenring der Stadt Wien (2004), Premio Internazionale (2003), Georg-Büchner-Preis (2001).

Anja Golob, geb. 1976, studierte Philosophie und Komparatistik in Ljubljana/Slowenien. Sie schrieb 14 Jahre Theaterkritiken – vor allem für Večer, die zweitgrößte slowenische Tageszeitung. Sie arbeitet als Dramaturgin für zeitgenössische Kunst und zeitgenössischen Tanz sowie als Übersetzerin und Chefredakteurin bei VigeVageKnjige. Anja Golob veröffentlichte bislang zwei Gedichtbände:V rok(In der Hand) bei Litera (2010) undVesa v zgibi(Gekrümmter Hang) bei Mladinska knjiga (2013). Anja golob lebt in Ljubljana, Brussels und London. www.anjagolob.org.

Andrea Grill, geb. 1975 in Bad, lebt in Wien; studierte Biologie u. a. in Salzburg und Thessaloniki; Sie schreibt Romane, Erzählungen und Gedichte, arbeitet als Übersetzerin aus dem Albanischen und veröffentlicht in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Otto Stoessl Preis (2010), demFörderpreis zum Bremer Literaturpreis (2011) für ihrem Roman Das Schöne und das Notwendige >(Otto Müller, 2010und zuletzt mit demFörderpreis für Literatur der Stadt Wien (2013). Zuletzt erschienen der Gedichtband Happy Bastards (Otto Müller, 2011), der Prosaband Liebesmaschine N.Y.C. (Otto Müller, 2012), aspern. Reise in eine mögliche Stadt (gem. mit Thomas Ballhausen & Hanno Millesi / Falter, 2013) und der Gedichtband Safari, innere Wildnis (Otto Müller, 2014). www.m-orld.org

Sonja Harter, geb. 1983 in Graz, lebt in Wien. Seit 2001 veröffentlicht sie in Literaturzeitschriften (u. a. Manuskripte, Lichtungen, kolik) Anthologien (u. a. Jahrbuch der Lyrik, Lyrik von Jetzt Zwei, Stimmenfang) und im ORF Radio. 2005 erschien der Gedichtband barfuß richtung festland, 2008 folgte einstichspuren, himmel. (beide Leykam Verlag). Preise und Stipendien: u. a. Literaturstipendium der Stadt Graz (2005), Frauen.Kunst.Preis (2006), Staatsstipendium (2011). Arbeitet als Kulturredakteurin bei der APA – Austria Presse Agentur.

Nora Gomringer, geb. 1980, ist Schweizerin und Deutsche, schreibt Lyrik und für Radio und Feuilleton. Seit 2000 hat sie fünf Lyrikbände und eine Essay-Sammlung bei Voland & Quist veröffentlicht. Sie rezitiert, schreibt und liest preisgekrönt vor. Zuletzt wurden ihr der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache (2011) und der Joachim-Ringelnatz-Preis (2012) zugesprochen. Sie ist Rotarierin, Mitglied im PEN und hatte die Poetikdozenturen in Landau, Sheffield und in Kiel inne. Wenn man sie privat trifft, ist es meistens dunkel, weil sie dann mit Leidenschaft im Kino sitzt. So kommt es auch, dass sie mit Freude immer mehr Filme und Verfilmungen in ihre Arbeit einbezieht. Das gibt ihr die Gelegenheit mit geschätzten Kolleginnen und Kollegen aus Musik und Film zusammen zu arbeiten. Sie lebt in Bamberg, wo sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia seit 2010 leitet. 2014 tourt sie mit dem Wortart Ensemble, um die CD mit Gedichtvertonungen Wie sag ich Wunder zu präsentieren und sie ist die offizielle Stadtschreiberin von Helsinki. www.nora-gomringer.deKunst oder Unfall: Seit 2003 bilden die Künstlerin, Autorin und Musikerin Augusta Laar und der Klangkünstler, Hörspielautor und Dj Kalle Laar Kunst oder Unfall. Das Electro-Acoustic Poetry-Duo arbeitet mit Sprache, Spielzeug, alter und neuer Elektronik an hörspielartigen Klangreisen und surrealen Soundlandschaften.

Augusta Laar, Künstlerin, Autorin, Musikerin, Installationen, Zeichnungen, Fotoarbeiten, Barbieworks; Freie Lehrtätigkeit in den Bereichen Lyrik, Wahrnehmung und Klang; Initiatorin und Leiterin u.a. der Lyrikreihe Schamrock–Salon der Dichterinnen und des Schamrock-Festivals. Publikationen: 99 love poems (GEDOK München 2012), if you write a poem for me (Ausstellungskatalog, München 2010), weniger stimmen. Gedichte (edition selene, 2004) mit CD by Kunst oder Unfall. www.poeticarts.deKalle Laar, Klangkünstler. Komponist, Hörspielautor, Dj, Gründer des Temporary Soundmuseum, einer umfassenden Sammlung zu Vinyl und Zeitgeschichte. Ausstellungen, Performances, Projektentwicklungen für overtures.de, u. a. Biennalen von Havanna und Venedig, Transmediale Berlin, Ars Electronica Linz, sonambiente Berlin. Vorträge und Lectures u. a. zu Klang und Kunst, Geschichte der Musik des 20. Jahrhunderts und zu Vinyl als Zeitgeschichte. Lehraufträge zu Wahrnehmung und Klang, FH München, Nanjang University Singapur, schule für dichtung Wien. Kunst oder Unfall lebt in Krailling bei München und Wien. www.soundmuseum.com www.callme.vg

Nora Gomringer über ihre Klasse: "(...) das sprechen in zungen, das portrait des gedankenwortes, der keks des glücks, die bewegung des gemüts und das übersetzen der sinne werden thema. dazu zungenbrecherische versprechen und lange kopfundkragenundbauchreden zum besseren verständnis." Infos und Anmeldungen für die Kurzklasse "lyrik & larynx – das über-setzen von schrift in ton? und bild und arbeitsprozesse anderer art" am 20.Oktober 2014 unter http://sfd.at/gomringer

In Zusammenarbeit mit Schamrock – Salon der Dichterinnen und der Schule für Dichtung und mit freundlicher Unterstützung von SKICA.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Literaturhaus Wien.

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4. September bis 30. Oktober 2014 Photon Galerie, 1100 Wien

Kurator: Dejan Sluga

Einladung zur Eröffnung der Gruppenausstellung GHOSTS OF DADA am Donnerstag, 4. September, um 20 Uhr in der Photon Galerie. Die Ausstellung wird von Dr. Štepánka Bieleszová von dem Museum Moderner Kunst aus Olomuc eingeweiht.

Die Gruppenausstellung Ghosts of Dada stellt drei wichtige Künstler und Fotografen aus einem größeren Raum Mitteleuropas dar, die in ihrem künstlerischen Schaffen die Prinzipien des Surrealismus benutzen. In einer Zeit, in der wir uns auf die Ereignisse vor 100 Jahren beziehen, sollten wir auch über die Auswirkungen dieser Zeit in der späteren Entwicklung der Künste, insbesondere im Bereich der Fotografie, denken. Die erste Bewegung, die grundlegend das Wesen der Kunst verändert hat, war Dadaismus. Seine Ideen hatten sich später in dem Surrealismus entwickelt, der in all seiner Komplexität zu einer der Hauptrichtungen der Kunst im 20. Jahrhundert geworden war, und auch tiefe Spuren in der Fotografie hinterlassen hat. Zu den "nicht-klassischen" Meistern der Fotografie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehören auch Stane Jagodič (SLO), Roberto Kusterle (ITA) und Ladislav POSTUP (CZE).

  • In Zusammenarbeit mit der Nessim Gallery und der Foundation for Contemporary Art, Budapest
  • Supported by: Skica, Czech Zentrum
  • Photon, Nessim Gallery
  • Catering by: STO
  • Fotogalerie:
  • Foto 1: Vest, 1964, © Ladislav Postupa
  • Foto 2: quo vadis libertas, © Stane Jagodič
  • Titelbild: © Roberto Kusterle
  • Photon Gallery, Absberggasse 27, 1100 Wien
  • T: +43 (0)19543588
  • info (at) photongallery.at
  • www.photongallery.at
  • Offnungszeiten: Mi – So 12 - 18
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18. September bis 2. November 2014 Galerija Loža, Koper

Ein letztes Mal ist die Reiseausstellung Sledi / Spuren in der Galerija Loža Koper zu sehen, die Eröffnung findet am 18. September um 19 Uhr statt.

Sledi/Spuren ist eine Reiseausstellung entlang der Südbahnstrecke, bei der anlässlich des Jubiläumsjahres 2014 die europäischen Entwicklungen der letzten 100 Jahre reflektiert werden, sowie Identität und Rolle als Kulturschaffende in deren Bildung. Das erinnern an die gemeinsamen Geschichte, sowie der Zerwürfnisse, der Grenz- und Nationenbildungen steht im Vordergrund.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Ausstellungsreihe ist das Miteinander von Künstler_innen aus beiden Ländern, die grenzenübergreifende Kollaboration und der permanente und intensive Austausch mit den Nachbar_innen.

Die Verbindungslinie durch die Eisenbahn von Wien zum Meer und damit dem dort gelegenen Hafen war eine Art Hauptschlagader der Habsburgermonarchie. Die Beiträge der Künstler_innen beziehen sich thematisch auf diesen Transportweg, auf Verwirklichung und Zerstörung von Identitäten, auf Vorfahren und Dinge die noch kommen.

  • Ausstellende Künstler_innen:
  • Gino Alberti, Svetlana Jakimovska, Gani Llalloshi, Lorena Matic, Goran Medjugorac, Andrew M. Mezvinsky, Katja Oblak & Julij Borštnik, Eva Petri, Tiberius Stanciu, Anja Šmajdek, Franz Wassermann und Letizia Werth

Kuratoren: Denise Parizek und Vasja Nagy

Zu einigen Ausstellungen werden von den Galerien ART-TALKS bzw. LECTURES mit Gästen aus Kunst, Wissenschaft und Medien veranstaltet. Die Gespräche, Videos und Fotos der Ausstellungen werden über die Webpage und Social Media verbreitet.

SLEDI/SPUREN auf Facebook und Twitter folgen.

Die Ausstellung in der Galleria A+A in Venedig musste leider abgesagt werden.

Aktuelle Ausstellungsorte:

  • Laafeld/Potrna
  • Pavelhaus/Pavlova hiša
  • 27.6. - 6.9.2014
  • Öffnungszeiten: Di.-Sa. 13.30 – 18.30 h
  • www.pavelhaus.at
  • Koper
  • Obalne galerije Piran
  • Galerija Loža
  • Titov trg 1
  • 18. 09. – 30.11.2014
  • Öffnungszeiten: Die.-Sa. 11 – 18 Uhr
  • So. 11 – 16 Uhr
  • www.obalne-galerije.si

Vergangene Ausstellungsorte:

  • Wien
  • Schleifmühlgasse 12-14
  • 4.4. - 30.4.2014
  • 1040 Wien
  • Öffnungszeiten: Do. + Fr. 14-19 Uhr, Sa. 10-15 Uhr
  • www.12-14.org
  • Ljubljana
  • ZRC SAZU
  • 8.5. – 28.5.2014
  • Novi trg 2, Ljubljana 
  • www.zrc-sazu.si
  • SLEDI/SPUREN ist grenzenlos.
  • SLEDI/SPUREN hat eine enorme Reichweite im Kontext zeitgenössischer europäischer Kunst.
  • 6 Städte, 3 Länder, 12 Künstler_innen. Gebündelte Energien für eine große Sache.

Skizzenbuch

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16. August bis 6. September 2014

16.08.2014: Rdeča Raketa spielt beim Hotel Pupik Festival in Schrattenberg, NÖ, und am 22.08.2014 in Gallneukirchen, OÖ, am Klangfestival #7.

Reheat Festival am 23.08.2014 in Kleylehof, Bgld: Josef Novotny/Heimo Wallner: below low

Broken:Concert: Im Rahmen der ZOOM! Festival Jazzwerkstatt sind PLENUM & Katharina Ernst am 04.09.2014 im Porgy&Bess, Wien, zu sehen.

05.09.2014 & 06.09.2014: Das Rock Is Hell Festival findet in Judenburg, Stmk, mit Majas Listening Session und Broken.Heart.Collector statt.

Zu Maja Osojniks Website.

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1. August bis 7. September 2014 Künstlerhaus, Obergeschoß, 1010 Wien

Die Eröffnung zur Ausstellung Melange, an der sechs KünstlerInnen der Münchner Secession sowie sechs KünstlerInnen des Wiener Künstlerhauses, darunter die gebürtige Slowenin Eva Petrič, teilnehmen werden, findet am Donnerstag, 31. Juli, um 19 Uhr statt.

Historisch bestehen zwischen der Münchener Secession und dem Künstlerhaus in Wien interessante Beziehungen: Als Gustav Klimt nach München reiste, um bei der Münchner Secession zu studieren, wie die nationale verkrustete Kunstauffassung aufzubrechen wäre, war eine der Folgen die Gründung der Wiener Secession, dies wiederum in Zusammenhang stehend mit Klimts Austritt aus dem Wiener Künstlerhaus.

Die Münchener Secession mit Sitz im Haus der Kunst widmet sich aktuell ausschließlich überregionalen und internationalen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Sie hat zurzeit 78 Mitglieder in Deutschland, Österreich, Frankreich und Luxemburg, die in verschiedenen künstlerischen Disziplinen arbeiten. Die Ausstellungsprojekte werden von den Mitgliedern der Münchener Secession in unterschiedlicher Zusammensetzung nach ausschließlich künstlerischen Gesichtspunkten bestimmt und an verschiedenen Orten gezeigt.

In ähnlicher Zielsetzung versteht sich das Künstlerhaus, 1868 errichtet und bis heute im Besitz der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs, als Plattform für nationale und internationale Kooperationen in allen Bereichen der aktuellen bildenden Kunst.  Beiden Vereinen in Wien und München ist die Intention gemeinsam, als eigenständige, unabhängige KünstlerInnenvereine mit eigener Programmatik für die Kunstschaffenden eine internationale Plattform der Präsentation ihrer Werke zu schaffen.

Die Austauschaustellungen dieser München-Wien Melange – die erste fand 2012 in der whiteBOX in München statt – begreifen sich als Schritt zu einer „Internationalen der Kunstschaffenden“ auf europäischer Ebene, als kunstpolitisches Programm, das alle KünstlerInnen auffordert, in diesem Sinne für sich und ihre Anliegen tätig zu werden. Das MELANGE-Projekt will einen Beitrag dazu leisten, die Kräfte der wenigen freien KünstlerInnenvereine international zu bündeln, um den uniformen Mechanismen des Kunstmarktes die vielfältigen Aktivitäten der ProduzentInnen von Kunst koordiniert entgegenzusetzen. Vielleicht gelingt es auf dem Wege die faktische Ausgrenzung und Unterordnung der KünstlerInnenverbände unter externe Marktgesetze ein wenig in Frage zu stellen, dann wäre Klimt damals nicht umsonst verreist…

  • Teilnehmende KünstlerInnen:
  • Michael von Cube
  • Lucia Dellefant
  • Joachim Lothar Gartner
  • F. Jörg Haberland
  • King Kong Kunstkabinett
  • Georg Lebzelter
  • Hannes Mlenek
  • Eva Petrič
  • Dieter Rehm
  • Timm Ulrichs
  • Walter Weer
  • Robert Zahornicky

Foto: © Eva Petrič, Light station no.7, Human organ Constellation

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7. Juli 2014 KSEVT, Vitanje, Sl

AA Visiting School Slovenia ist ein dreiwöchiger Workshop in Slowenien und Teil des Visiting School Proramms an der Architectural Association School of Architecture in London. Der Workshop findet von 7. bis 25. Juli in Vitanje, Slowenien, im Kulturzentrum für europäische Raumfahrttechnologien KSEVT statt.

KSEVT lädt zum Auftakt Event am Montag, 7. Juli, zu interessanten, moderierten Vorträgen mit dem Direktor des Programms, BIO 50 Teilnehmern und externen Vortragenden ein.

  • nanoSLOVENIA.nanotourism setzt sich mit der Idee des Erlebenistourismus auseinander und bietet den Teilnehmern ein breitgefächertes Angebot an Projekten, von standortspezifischen Vorhaben mit einem 1:1 Maßstab bis hin zu ganzheitlichen Herangehensweisen für exisiterende Zusammenhänge.
  • Angeglichen an das besondere Umfeld werden sich die Vorschläge an kurzzeitige und dauerhafte Strukturen richten, die eine nachvollziehbare, handfeste und neuartige Erfahrung des Tourismus möglich machen.

Innerhalb der derzeitigen ökonomischen Situation wird im Workshop nach intelligenten, knappen Lösungen gesucht, die mit lokalen Resourcen auskommen, sowie nach innovativem Design und Wegen zur Finanzierung ohne große Institutionen und der etablierten Bürokratie zur Raumplanung.

  • Der Workshop findet im neuen, einzigartigen Gebäude des Kulturzentrums für europäische Raumfahrttechnologien, KSEVT, statt. Ein gewagtes Wahrzeichen in dem slowenischen Ort Vitanje von 800 Einwohnern, das in seinem ersten Jahr bereits 25000 Besucher anzog.

KSEVT ist öffentlich von Bedeutung und organisiert soziale, kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungen, darunter dauerhafte sowie kurzzeitige Ausstellungen, Konferenzen und Club-/Lernaktivitäten. Es besteht Bedarf und offenkundiges Potezial dafür, dass Vitanje zu einer Fallstudie für die Entwicklung einer Reihe extremer aufstrebender Maßnahmen oder Muster wird, die die herkömmliche Art des Tourismus in Frage zu stellen.

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Archiv 2013

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Archiv 2012

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16. Dezember 2012, 16:00 Uhr brut, Karsplatz 5, 1010 Wien

Janez Janša wird in seinem Vortrag über die Publikumsreaktionen und -interaktionen sprechen, die seine Installation Wailing Wall im öffentlichen Raum ausgelöst hat. Außerdem geht es um künstlerische Ansätze, die sich mit dem Thema „Wachstum“ beschäftigen.

Warum schämen wir uns, wenn uns jemand weinen sieht? Was ist das für eine Kultur, die uns dazu zwingt, unsere Emotionen zu verstecken? Wieso weinen Politiker und Stars nur dann in der Öffentlichkeit, wenn es Ihnen von ihren PR-Beratern zugetragen wurde? Wieso wird die Kunst immer kühler, spektakulärer und geht an die Gefühle des Betrachters mit kontrollierten Tricks heran, die auf ebendiese Gefühle auf stereotype Art und Weise einwirken? Und warum vermeidet es die moderne Kunst, sich mit den intimsten Emotionen des Betrachters auseinanderzusetzen?

http://www.maska.si/index.php?id=154&tx_ttnews[tt_news]=524&cHash=3b6a4e8c0c61915d3193842bf36cdf76

http://www.brut-wien.at

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Musikbox

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3. Oktober 2014, 20:45 Uhr Red Bull Brandwagen, Wien
  • Slovenia @ Waves Vienna:
  • Nikki Louder live am 3. Oktober um 20.45 Uhr @ Red Bull Brandwagen

The noisy trio's live performances are like a real beast and never leave you disappointed. Their garage sounds, noise elements and even the dreamy parts, which shape the band's dynamics, are only a tiny part of the sound mosaic they recorded in three full length albums. The current, last year's album Golden Men (Moonlee Records/ZARŠ) presents the band at their most mature stage, to which they came through regular tours that also brought them to Britain, even though their most faithful fan base outside Slovenia is in the Czech Republic. Nikki Louder is definitely a band best to be consumed live, because their performances are short explosive bursts of rage, energy and joy.

NIKKI LOUDER auf Facebook und Bandcamp.

www.wavesvienna.com

Fotos: © Waves Vienna

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Alte Post, Wien
  • Slovenia @ Waves Vienna:
  • Oknai live am 2. Oktober um 22.00 Uhr @ Alte Post

The producer works in the field of trendy electronic genres, first drew important attention to himself in 2011 with his Ain't a Dream (rx:tx) EP. This year he took his remarkable visions of bass music another step further with his album High Tide, which was also published by the leading Slovene publisher of electronic music – rx:tx; even the BBC and the XLR8R magazine took notice. The album was created on the coast of Costa Rica; Oknai currently lives and creates in Berlin, and is undeniably one of the most prolific and interesting Slovene producers.

Oknai auf Facebook, Bandcamp und Soundcloud.

Oknai - Adrift by Rhizome Dev on YouTube

www.wavesvienna.com

Foto: © Waves Vienna

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3. Oktober 2014, 23:15 Uhr Elysium, Wien
  • Slovenia @ Waves Vienna:
  • Your Gay Thoughts live am 3. Oktober um 23.15 Uhr @ Elysium (Floor 3)

The audio-visual collective have not given us a studio recording yet, but they are tireless performers, who time and again convince with new discoveries. The performances themselves are a testament to the creativity of the band, who explore the sounds of current electronic production and serve them in their singular stage format. Felis Catus and Softskinson turn into a band; the former becomes a singer and music controller, the latter becomes a drummer. The artist Mina Fina adds the visual note and constructs colorful visual pieces, which usually cover the entire stage, creating a hypnotic ambience. This young trio will make you dance, float and trip!

YOUR GAY THOUGHTS auf Facebook und Soundcloud.

www.wavesvienna.com

Foto: © Waves Vienna

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Leseecke

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Gebet des Schmetterlings (Molitev metulja)

Esad Babačič' neues Werk Molitev metulja / Gebet des Schmetterlings, ab Oktober erhältlich!

Esad Babačič (1965) ist Dichter, Publizist, Journalist und Regisseur, der bisher 14 Bücher veröffentlichte. Er gilt als einer der meistübersetzten slowenischen Autoren der mittleren Generation, da er praktisch in alle größeren europäischen +Sprachen übersetzt wurde. Studierte Serbisch und Kroatisch sowie Slowenisch an der Philosophischen Fakultät in Ljubljana. Arbeitete zwei Jahre lang als Copywriter für die Marketingagentur Saatchi&Saatchi. Langjähriger Mitarbeiter von TV Slovenija, erhielt in dieser Zeit viermal (2005, 2006, 2007) den Preis Viktor für die Beiträge Šport in čas (Sport und Zeit) in der Sendung TLP (Tistega lepega popoldneva, dt.: Dieses schönen Nachmittags). Berichtete von Kriegsschauplätzen in Bosnien und Kroaten, schrieb für die Wochenzeitschrift Mladina und die Tageszeitungen Dnevnik und Delo. Sein Dossier besagt, dass er in Berlin bei einem Literaturabend gemeinsam mit dem Dichter John Ashbery aufgetreten ist, dem größten noch lebenden Dichter der Welt. Mit seinen Gedichten nahm er am Projekt Literature Express Europe 2000 teil. Für sein Gedicht Donava (Die Donau) erhielt er den österreichischen Hörbiger-Preis und war ebenso für den prestigeträchtigen Jenko-Preis nominiert (2013), der vom Slowenischen Schriftstelleverband verliehen wird. Gemeinsam mit der weltberühmten Künstlergruppe NSK veröffentlichte er das Artbook Biospektiva (2010). Schrieb das Drehbuch und war Co-Autor des namhaften Dokumentarfilms Jesenice:Detroit (Produktion: Vertigo und RTV Slovenija), eine Geschichte über das Wunder des Hockeys in Slowenien und vor allem Jesenice, in dem auch Anže Kopitar, einer der größten NHL-Star, auftritt. Erhielt auch einen Preis für seinen Dokumentarfilm Ljubljana-Kozara-Ljubljana am Festival des unabhängigen Films und Videos Sloweniens 1998.

Esad Babačič war Artist in Residence im Januar 2014.

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Künstlerbox

Katja Bohinj.jpg.jpg
Bildende Kunst

Katja Oblak (1975, Ljubljana), schloss ihr Studium der Skulpturkunst an der Akademie der bildenden Künste und Design in Ljubljana bei Professor Matjaž Počivavšek und Jiři Kočica ab. In ihren Skulpturarbeiten beschäftigt sie sich mit dem Körper und der Wahrnehmung des Körpers im Raum, sowie mit der Performancekunst (Bewegung, Butoh Tanz).

Katja Oblak ist Mitorganisatorin verschiedener künstlerischer Events der Gruppen KUD Sestava, Ljubljana und KUD TAAK, Vipava. Seit 2009 unterrichtet sie Skulptur in der LICE Akademie, organisiert von der Miklova Galerie in Ribnica und veranstaltet Skulptur Workshops mit Julij Borštnik. Katja Oblak lebt und arbeitet in Ljubljana.

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Vergangenes:

Von 27. Juni bis 25. August war Katja Oblaks Ausstellung Prostor novega spomina / The Space of a New Rembrance im Božidar Jakac Art Musem in Kostanjevica, Sl, zu sehen. Neben Skulpturarbeiten sind im Rahmen der Ausstellung in Kooperation mit anderen Künstlern Performances und eine Videoinstallation entstanden.

Hier gibt es das Video zur Ausstellung.

  • Die Ausstellung gestaltete sich in vier Eingänge zum Lapidarium Raum des Božidar Jakac Art Museums, die sich vier verschiedenen existentiellen Themen widmeten.
  • Die Namen der Eingänge lauteten:
  • 1 Os Sebe / A Self-Axis
  • 2 Dvojina / Twosome
  • 3 Ples v naravi / Dancing in Nature
  • 4 Srečanja / Encounter
  • Das Gedicht Prostor novega spomina, für die gleichnamige Ausstellung verfasst, gibt es auf slowenisch sowie in englischer Übersetzung als pdf Datei zum Download:
  • Gedicht (PDF, 43,8kb)

Fotos: Tomaž Lunder, ©: Božidar Jakac Art Musem

  • Weitere Einzelausstellungen (Auswahl):
  • Impulse and Possibilities, Nova Galerija DDT (with J. Borštnik), Trbovlje, 2011
  • Body - Movement – Statue – The Other, Srečišče Gallery, Ljubljana, 2011
  • Öffentliche Skulpturen (Auswahl):
  • Me, Us and The Other, Slovene Ethnographic Museum (sculptural objects, with J. Bortštnik), exhibition was awarded with “Murkovo priznanje”, Ljubljana, 2009
  • Performances (Auswahl):
  • Presence Body –Tree, sculptural performance, Gallery Schleifühlgasse 12-14, Vienna, November 2013
  • Ne.Za.Vedno / The body of Husserel, group performance, cooperation with choreographer R. Fukuhara and other dancers, The Španski Borci Cultural Center, Ljubljana, November 2013
  • Workshops (Auswahl):
  • Sculpture-Movement-Drawing (Kip-gib-risba), sculpture workshop with J. Borštnik, Srečišče Gallery, Celica, Ljubljana, September 2013

Zur Website von Katja Oblak

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Goran Medjugorac lebt und arbeitet in Ljubljana und Valenzia. Seine Arbeiten auf Papier stehen im Gegensatz zu den digitalen Bildern unserer heutigen Zeit, die einer ständigen Wandlung unterworfen sind. Thematisch konzentriert er sich auf die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und Politik, wie etwa in dem Bild „Soldat“ für Sledi / Spuren.

http://sledi-spuren.net/artist/goran-medjugorac/ http://www.goranmedjugorac.com/ https://www.facebook.com/gmedjugorac/photos

GaniLL.jpg
  • Gani Llalloshi (1965, Priština, Kosovo), lebt und arbeitet in Porto Rož in Slowenien. Der klassisch ausgebildete Maler bleibt seinem Medium stets treu, selbst wenn die Themen bösartig und die Perspektive dabei auf den Kopf gestellt sind. Weil der Künstler auch politisches Engagement zeigt, wird er manchmal zum Performer.
  • Für Sledi/Spuren entwarf Gani Llalloshi in Anlehnung an die Unabhängigkeit des Kosovo im Jahr 2008 eine 101 Euro Banknote.

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SKICA