Schauecke

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ABstimmen bis Ende Jänner 2015

Für die LUX Prize Audience Mention 2014 kann man ab jetzt aus drei shortlisted Filmen für seinen Lieblingsfilm abstimmen. Class Enemy (Sl) von Rok Biček, Girlhood (Fr) von Céline Sciamma und Ida (Pl) von Pawel Pawlikowski stehen dabei bis Jänner 2015 für die Abstimmung über Facebook und luxprize.eu zur Auswahl.

Der Siegerfilm der Audience Mention wird beim Karlovy Vary International Film Festival 2015 (3–11 July) verkündet. Für jeden Voter besteht die Möglichkeit, eine Reise zum tschechischen Filmfestival zu gewinnen.

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10.09.2014 Künstlerhaus Kino, Wien

Der österreichisch - slowenische Film von Marko Naberšnik ist ab 12. September in den Kinos zu sehen.Das Drama um zwei Soldaten im Ersten Weltkrieg wurde in Slowenien an Originalschauplätzen gedreht, etwa am Berg Mangart in den Julischen Alpen. Die Wälder sind noch grün erhielt bereits mehrere Auszeichnungen bei internationalen Filmfestivals, darunter das Filmfestival in Shanghai, Jagran, Cottbus und Ljubljana.

Kinokarten für die Premiere am 10. September im Künstlerhaus Kino gibt es auf unserer Facebookseite zu gewinnen.

Den Trailer zum Film gibt es HIER.

August 1917. In Europa tobt der 1. Weltkrieg mit infernalischer Zerstörungskraft. Die Österreichisch-Ungarische Monarchie kämpft an der Südfront der Mittelmächte gegen das Königreich Italien, das der Entente zugehörig ist. Der Fluss Isonzo ist ein Schauplatz des blutigen Stellungskrieges um Berge und Täler, mit hunderttausenden Toten auf beiden Seiten der Kriegsparteien. Inmitten der Hölle des Krieges, im Trommelfeuer aus tausenden Geschützen, Giftgas- und Fliegerangriffen: der böhmische Hauptmann Jan Kopetzky, großbürgerlicher Herkunft und der Kärntner Handwerkersohn Jakob Lindner, die, als einzige Überlebende eines Artillerieangriffs der Italiener, die Station R halten, ein Artilleriebeobachterposten in den Hängen des Rombon, einem Berg in den Julischen Alpen. Der Hauptmann ist schwer verwundet und der junge, unerfahrene Soldat wurde erst kürzlich zur Front eingezogen. Da die nächste Angriffswelle der Italienischen Armee in der 11. Schlacht am Isonzo unmittelbar bevorsteht, darf die strategisch wichtige Feuerlenkstelle nicht verlassen werden. Jakob bleibt mit dem sterbenden Hauptmann alleine auf Posten. Die einzige Verbindung nach außen ist das Feldtelefon.

Weitere Infos auf der Homepage von Die Wälder sind noch grün.

Ausstellungstip: Slowenische und Österreichische KünstlerInnen befassen sich im Rahmen der Reiseausstellung Sledi/Spuren mit den Entwicklungen Europas hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Derzeit in Laafeld/Potrna zu sehen.

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KSEVT @ AB

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7. Juni bis 23. November 2014 Venedig

Bei der 14. internationalen Architekturausstellung setzt sich der slowenische Pavillon, kuratiert vom Kulturzentrum für europäische Raumfahrtstechnologie KSEVT, mit den architektonischen Grundlagen aufgrund der Arbeiten des slowenischen Ingenieurs Herman Potočnik Noordung, Pionier der Weltraumarchitektur, auseinander. Mit dem 1928 erschienenen Buch Problem of Space Travel – The Rocket Motor eröffnete Potočnik eine erste Vorstellung darüber, wie Architektur dem Menschen das Überleben unter gefährlichen oder sogar tödlichen Bedingungen, in denen es keine Schwerkraft mehr gibt, garantieren kann.

Im Arsenal zwischen Corderie und Artiglierie präsentiert der slowenische Pavillon Potočniks Idee der Architektur des Weltraums auf vielseitige Art und Weise. Der Weltraum wurde in den letzten Jahrzehnten von Objekten verschiedenen Ursprungs bevölkert, von Satelliten bis hin zu Raumstationen. Diese menschlichen „Niederlassungen“ erfüllen diverse Funktionen in einem für die Menschen überlebensunfreundlichen Raum. Nichtsdestotrotz sind die Objekte durch die kulturelle und architektonische Leistung miteinander verbunden. Potočnik stellt sich in erster Linie die Frage, wie man Technologie, anstelle von Destruktion durch technischen Fortschritt, für allgemeine menschliche Zwecke und um die Bevölkerung des Weltraums zu ermöglichen, nutzen kann. Die Geschichte der Aneignung des Weltraums steht unzertrennlich in Verbindung mit der Architektur, besonders was den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt betrifft.

Im Pavillon unterscheidet KSEVT zwischen Lösungen betreffend Wissenschaft und Technologie und der Aneignung des Weltraums angesichts der Kategorien Kunst und Humanität. Die Entwicklung in der Architektur stellt dabei den Schnittpunkt zweier menschlicher Bestrebungen dar. Der Vektor Kunst und Humanität wird von Potočnik als antimilitaristische Herangehensweise zur Gestaltung von Weltraumarchitektur aufgezeigt und steht für einen kulturellen Raum in der Schwerelosigkeit und die unnatürlichen Lebensbedingungen für den Menschen.

Potočniks Engagement und sein architektonischer Beitrag können durch das Hervorheben der Geschichte des architektonischen Modernismus in Slowenien und außerhalb noch deutlicher gemacht werden. Wir können die Methodologie von Potočniks Entwürfen für Weltraumarchitektur, ein Umfeld für menschliches Leben unter ganz und gar unmenschlichen Lebensbedingungen zu schaffen, durch eine Serie architektonischer Lösungen von bekannten slowenischen Architekten der letzten hundert Jahre verstehen, obgleich diese meist einer wohnlichen und sozialen Funktion unterworfen waren, die sich auf die Idee eines besseren Lebens mit all seinen zivilisatorischen Vorzügen, auch für die schwächsten sozialen Gruppen, berief. Es ist kein Zufall, dass Modernisten und Avantgardisten in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts den Weltraum für sich entdeckt haben, wenn auch nach ihren eigenen Methoden. Die Suche nach einer neuen künstlerischen Ausdrucksform fiel sehr oft mit der Gründung einer neuen Gesellschaftsordnung und der Konstruktion eines neuen Menschen zusammen. Die Erschließung des Weltraumes machte eine radikale neue Sichtweise über Kunst und Gesellschaft möglich. Daher steht die technologische und architektonische Unterwerfung des Weltraums unmittelbar in Verbindung mit der utopischen künstlerischen Ergründung sowie mit der künstlerischen Auslegung darüber, was der Weltraum ist und was er bedeutet.

Aufgrund von drei Konzepten macht der Pavillon Potočniks Ideen der Weltraumarchitektur und den architektonischen Raum ganz allgemein auf verschiedene Arten zugänglich. Supre:human beschäftigt sich mit Noordungs technologisch-humanitärer Gestaltung des Weltraums als Lebensraum für den Menschen. Supre:living zeigt vor allem, dass der Weltraum mit kulturellen Gütern, darunter Architektur, erfüllt ist. Unter diesem erweiterten Begriff wird aber auch die künstlerische +Besitzergreifung sichtbar gemacht. Zu guter Letzt repräsentiert Supre:composite slowenische Architektur des letzten Jahrhunderts als Vorläufer und Nachkomme von Potočniks architektonischen Bestrebungen; ein Vorläufer, der Zusammenhänge und Mentalität der architektonischen Idee in einem bestimmten Bereich darstellt; ein Nachkomme, der auf die Grundlagen der allgemeinen Reflexion aufmerksam macht – wie stellt Architektur menschliches Wohnen sicher? - , und, weil es den Bedingungen neuer technologischer Lösungen entspringt, weitreichend verbunden ist mit der Entwicklung von Weltraumtechnologien.

Durch diese drei Aspekte lässt KSEVT einen einzigartigen Blick auf vergangene wissenschaftliche und künstlerische Forschungen über den Weltraum zu, ein Blick, um die Forschung als vielseitige mentale Anstrengung der Kultivierung des Weltraums zu verstehen. KSEVT organisiert diese Ausstellung in Zusammenarbeit mit La Biennale di Venezia und bereitet die Hauptpräsentation gemeinsam mit dem Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum vor. Eine Verbindung wird zwischen Herman Potočnik Noordung und der Internationalen Raumstation, der einzigen bewohnten Weltraumarchitektur in der Erdumlaufbahn, hergestellt.

  • Das Problem mit der Raumfahrt – Supre:architecture, 7.6. - 23.11.2014, Slowenischer Pavillon der 14. Internationalen Architekturausstellung – La Biennale Di Venezia
  • Autoren: Miha Turšič, Dragan Živadinov
  • Co-Autoren: Dunja Zupančič, Špela Petrič, Peter Krečič, Tanya N. Zhelnina
  • Kurator: Jurij Krpan
  • Beauftragter: Miha Turšič (KSEVT, Vitanje), Maja Ivanič (DESSA Gallery, Ljubljana)
  • Ansprechperson des Pavillons: Aurora Fonda (A+A Gallery, Venice)
  • Pressekontakt: Robertina Šebjanič (KSEVT, Vitanje) - pr@ksevt.eu
  • Assistenz: Vera Vilardebo Sacchetti, Robertina Šebjanič, Jerneja Rebernak
  • Mitarbeiter: Bevk-Perović Architects, Dekleva-Gregorič Architects, Ofis Architects, Sadar+Vuga Architects, Blaž Šef, Gregor Novaković (3Data)
  • Produktion: KSEVT
  • Koproduktion: Dessa Gallery, Ljubljana Architects Association
  • Projekt unterstützt von: Ministerium Für Kultur, Rs; Gagarin Cosmonaut Training Center, Star City; La Biennale Di Venezia
  • Sponsoren: AplusA Galerie, Pinacoteca Manfrediana, Municipality Of Vitanje, Spirit Slovenia, Lifeclass Hotels & Resorts Portorož, Casino and Hotels Hit, Zlati Grič, Goopti

Weitere Infos auf: KSEVT.eu

Für weitere Auskünfte kontaktieren Sie: PR@KSEVT.EU

Fotos (v.l.n.r.): Slovenia_01_Noordung, Slovenia_02_Noordung, Slovenia_03_Noordung, Slovenia_04_ISS, Slovenia_05_KSEVT

In Residence

Artist-in-residence




Bisherige Gäste

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1. bis 30. September 2014

Marko Ornik is a designer of multimedia programs and content. In the 80s he collaborated with different music groups and explored the relationship of sound and image. In the 90s he studied at the Vienna University of Applied Arts. In recent years he is exploring the relationship between RGB light, optical interactions of image matter and the live image processing in conjunction with the field of electronic music, geometric, programmed, kinetic and optical art. He also acts as director of the uho; oko: Institute and as a director and producer of the Centralna Postaja project.

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1. bis 31. Januar 2014

Bild: Buchcover Molitev metulja / Gebet des Schmetterlings von Esad Babačič, ab Oktober im Buchhandel erhältlich

Esad Babačič (1965) ist Dichter, Publizist, Journalist und Regisseur, der bisher 14 Bücher veröffentlichte. Er gilt als einer der meistübersetzten slowenischen Autoren der mittleren Generation, da er praktisch in alle größeren europäischen +Sprachen übersetzt wurde. Studierte Serbisch und Kroatisch sowie Slowenisch an der Philosophischen Fakultät in Ljubljana. Arbeitete zwei Jahre lang als Copywriter für die Marketingagentur Saatchi&Saatchi. Langjähriger Mitarbeiter von TV Slovenija, erhielt in dieser Zeit viermal (2005, 2006, 2007) den Preis Viktor für die Beiträge Šport in čas (Sport und Zeit) in der Sendung TLP (Tistega lepega popoldneva, dt.: Dieses schönen Nachmittags). Berichtete von Kriegsschauplätzen in Bosnien und Kroaten, schrieb für die Wochenzeitschrift Mladina und die Tageszeitungen Dnevnik und Delo. Sein Dossier besagt, dass er in Berlin bei einem Literaturabend gemeinsam mit dem Dichter John Ashbery aufgetreten ist, dem größten noch lebenden Dichter der Welt. Mit seinen Gedichten nahm er am Projekt Literature Express Europe 2000 teil. Für sein Gedicht Donava (Die Donau) erhielt er den österreichischen Hörbiger-Preis und war ebenso für den prestigeträchtigen Jenko-Preis nominiert (2013), der vom Slowenischen Schriftstelleverband verliehen wird. Gemeinsam mit der weltberühmten Künstlergruppe NSK veröffentlichte er das Artbook Biospektiva (2010). Schrieb das Drehbuch und war Co-Autor des namhaften Dokumentarfilms Jesenice:Detroit (Produktion: Vertigo und RTV Slovenija), eine Geschichte über das Wunder des Hockeys in Slowenien und vor allem Jesenice, in dem auch Anže Kopitar, einer der größten NHL-Star, auftritt. Erhielt auch einen Preis für seinen Dokumentarfilm Ljubljana-Kozara-Ljubljana am Festival des unabhängigen Films und Videos Sloweniens 1998.

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1. bis 31. Januar 2013

Jan Cvitkovič (1966) ist ein slowenischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 2011 den Filmpreis des Landes Tirol beim 21. Internationalen FILMFestival Innsbruck für sein Werk „Archeo“.

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1. bis 31. Dezember 2012

Polonica Petek Zelenik (1970, Freiburg, Deutschland) diplomierte 1994 an der Akadmie der bildenden Künste in Ljubljana. 2009 machte sie ihren Magister des Kunststudiums (Malerei) bei Prof. Metka Krašovec. Seit 1999 stellt sie sich und ihr Werk bei Gruppen- und Einzelausstellungen sowohl in Slowenien als auch im Ausland vor.

http://www.polona-petek.si/

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1. September bis 31. Oktober 2012

Alenka Pirman (1964 in Ljubljana) arbeitet als Künstlerin, Kuratorin und Autorin in Ljubljana.

Sie war Chefredakteurin der Magazine für Kunst und Kultur Likovne besede und M’zin (1991–92), künstlerische Leiterin der Galerie Škuc (1990–96), stellvertretende Vorsitzende des Soros-Zentrums für zeitgenössische Kunst – Ljubljana (1997–99), Vizepräsidentin des Vorstands des Internationalen Netzwerks für zeitgenössische Kunst (ICAN, 1998–99) und Mitbegründerin des World of Art Ausbildungsprogramms für Kuratoren der zeitgenössischen Kunst (1996–98). Sie konzipierte Artservis.org, ein Online-Dienst für Künstler und Produzenten, und arbeitete als dessen Chefredakteurin (2001–04). 2009 konzipierte sie die Informationsarchitektur von Culture.si, das Internetportal des slowenischen Kulturministeriums, und arbeitete dort als Redakteurin.

Ihre künstlerische Arbeit war in den 90er Jahren vor allem mit drei fiktiven Instituten verbunden: mit dem SK8 Museum (1991–93), dem RIGUSRS – Research Institute for Geo Art Statistics of the Republic of Slovenia (1997; mit Vuk Ćosić und Irena Wölle) und dem Domestic Research Institute (1994–98). Danach arbeitete sie mit Künstlerkollektiven/Plattformen wie Luther Lissett/01.org (1998) und Bughouse aus London (2002–03) zusammen. Sie realisierte etliche methodologische Ausstellungsprojekte wie beispielsweise Arcticae horulae, (1991–98), The Case. Art and Criminality, (Polizeimuseum 2005; mit Biserka Debeljak) und Jelenometry (2007).

Sie ist Gründungsmitglied der Domestic Research Society (2004), wo sie kollaborative Forschungs-, Ausstellungs- und internetbasierte Projekte entwickelt (The Cabinet, 2005–2010; Unleashed Tongue, 2004–; Indija.si, 2007–; Word for Word, Without Words, 2010; Hard Facts, seit 2012).

Im September und Oktober 2012 gastierte Alenka Pirman als Artist in Residence in Wien.

Sie lebt und arbeitet in Ljubljana.


HARD FACTS

DIY-Geschichte
Wien - Ljubljana - Madrid - Rijeka
September 2012 - Mai 2013

Wir alle kennen das: Bei einem offiziellen Ereignis nehmen wir zufällig oder absichtlich einen Gegenstand mit und bewahren ihn zuhause auf, obwohl wir keiner Samellleidenschaft frönen. Vielleicht helfen uns diese Gegenstände, mit der Durchgängigkeit unseres Lebens zurechtzukommen und wir wollen wissen, wie wir mit ihrer Hilfe die aufgezwungene Geschichte umgehen können.

Hard Facts ist ein neues Forschungsprojekt der Domestic Research Society Ljubljana in Zusammenarbeit mit Nemanja Cvijanović und Juan de Nieves. Es wird mitfinanziert von der European Cultural Foundation.

http://hardfactsblog.wordpress.com/about/

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AIR in Slowenien

Artist-in-residence (Slowenien)

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Velenje

Die Velenje Literary Foundation (UVKF) gibt es seit 2001 und wurde auf Initiative des Dichters Ivo Stropnik von der Gemeinde Velenje im Nordosten Sloweniens gegründet. Die Velenje Literary Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstlern aus verschiedenen Disziplinen bei der Veröffentlichung und Vermarktung ihrer Werke und Arbeiten unter die Arme zu greifen und literarische Festivals und Veranstaltungen zum kulturellen Austausch zu organisieren. Die Finanzierung dieser Projekte wird neben der Velenje Literary Foundation vom slowenischen Kulturministerium und der slowenischen Buchagentur getragen.

Die Velenje Literary Foundation stellt außerdem die Möglichkeit eines künstlerischen Aufenthalts zur Verfügung. Gefragt sind dabei sowohl slowenische als auch ausländische Autoren, Übersetzer und internationale Mediatoren zeitgenössischer Literatur und Kunst, die bei ihrer kreativen Tätigkeit in Velenje unterstützt werden. Während ihres Aufenthalts sollen sich die Künstler durch die Präsentation ihrer Arbeit und durch Interviews der Öffentlichkeit vorstellen.

http://www.lirikonfest.si/index.php (in slowenisch)

http://www.culture.si/en/Velenje_Literary_Foundation

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Maribor

Das seit 2011 bestehende Artist in Residence Programm GuestRoomMaribor lädt KünstlerInnen aus allen denkbaren Disziplinen zur Teilnahme ein!

Geboten wird ein einmonatiger Aufenthalt in Maribor, bei dem Wohnmöglichkeiten im Stadtzentrum und Arbeitsräume zur Verfügung gestellt werden. Auch finanzielle Unterstützungen und Refundierung der Reise- und Materialkosten kann in manchen Fällen bereitgestellt werden.

Von TeilnehmerInnen wird die künstlerische Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen erwünscht, sowie das Abhalten von einem oder mehreren Workshops.

Nähere Infos unter: http://www.pekarna.org/web/index.php?page=novice&subpage=arhiv

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Ljubljana

Den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern wird im Kulturzentrum Tobačna 001 für die Realisierung ihrer Projekte ein zweimonatiger Aufenthalt ermöglicht, der Arbeits- und Wohnräumlichkeiten sowie ein Honorar umfasst. KünstlerInnen können sich im Rahmen ihres Aufenthalts Zeit für Reflexion, Produktion und Präsentation ihrer Arbeiten nehmen.

Während des Aufenthalts ist es erwünscht, neben der Arbeit am eigenen Projekt Interaktion mit dem sozialen Umfeld Ljubljanas zu suchen. Ob und in welchem Maß dies den Arbeitsprozess beeinflusst, sei es durch Vorträge, Präsentationen oder Workshops, bleibt dem/der KünstlerIn selbst überlassen.

Weitere Informationen zu Artist in Residence Kulturzentrum Tobačna 001: http://www.mgml.si/en/tobacna-001-cultural-centre/artist-in-residence-centre/

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Festivals in Slowenien

Infografik: Festivals in Slowenien 2012



Animateka International Animated Film Festival
Animateka International Animated Film Festival is a specialised competitive festival which focuses on Central and East European animated film production. Site
Biennial of Slovene Book Illustration
The Biennial of Slovene Book Illustration has been organised since 1993 by Cankarjev dom Gallery in cooperation with the Illustration Section of the Union of Slovene Fine Arts Associations (ZDSLU) with the aim of promoting book illustration as a fine arts discipline. Site
Ljubljana Gay and Lesbian Film Festival
The Ljubljana Gay and Lesbian Film Festival is a specialised non-competitive film festival focusing on international gay and lesbian cinema. Site
Luksuz Cheap Film Festival
Luksuz Cheap Film Festival was established in 2003 by Luksuz Production, the video production arm of the Society of Allies for Soft Landing, Krško (DZMP), motivated by the advent of cheap film production in recent years and the consequent democratisation of media. Site
Pixxelpoint International Festival of Computer Art
The Pixxelpoint International Festival of Computer Art, organised by Nova Gorica Arts Centre, was launched in 2000 and each year presents approximately 30 digital artworks from around the world, selected by an (inter)national guest curator. Site

Vormerken

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19. und 26. November, 6. und 10. Dezember Kunsthistorisches Museum, Wien
  • Termine: 8. November, 19. November, 26. November, 6. Dezember, 10. Dezember
  • 19 bis 22 Uhr, Einlass ab 18.15 Uhr

Mit dem neuen literarischen Audioguide GANYMED wird das erfolgreiche Projekt nun weitergeführt: Besucherinnen und Besucher des Kunsthistorischen Museums haben ab sofort die Möglichkeit, sämtliche Texte und Kompositionen, die bei den bisherigen Inszenierungen zur Aufführung gelangten, gesprochen und musiziert von den jeweiligen SchauspielerInnen und Musikern über einen Audioguide nachzuhören, und sich so auf eine literarische Entdeckungsreise durch die Gemäldegalerie zu begeben. Zu hören sind: Erni Mangold, Anne Bennent, Joachim Bissmeier, Nicole Heesters, Maria Bill, Sona MacDonald und viele mehr.

Wir möchten Sie einladen, sich mit Hilfe dieses Literatur Audio Guides ungewohnte Sichtweisen auf Alte Meister zu eröffnen. Der Audio Guide basiert auf den beiden theatralischen Projekten Ganymed Boarding und der europäischen Erweiterung Ganymed goes Europe von Jacqueline Kornmüller und Peter Wolf. Erleben sie ein ungeahntes Zusammenspiel von Malerei und Literatur. Wir wünschen Ihnen aufregende und überraschende Momente. Treten Sie in den lebendigen Diskurs mit Themen, die unsere sind und entdecken Sie das Museum als Ort unserer Realität.

Weitere Infos gibt es hier.

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28. Oktober 2014 bis 21. März 2015 MUSA Museum Startgalerie Artothek, 1010 Wien

KünstlerInnen: Tanja Boukal (A), Steven Cohen (ZA) & Marianne Greber (A), Marcell Esterházy (H), Anna Jermolaewa (RUS), Noro Knap (SK), Tatiana Lecomte (F), Andreas Mühe (D), Erwin Olaf (NL), Gábor Ősz (H), Marija Mojca Pungercar (SLO), Aura Rosenberg (USA), Lina Scheynius (S), Juraj Starovecký (SK) Kuratorin: Gunda Achleitner

Der „Europäische Monat der Fotografie“ feiert 2014 nicht nur sein zehnjähriges Bestehen sondern auch die Erweiterung seines Netzwerkes um einen neuen Partner, das Fotofestival Athen. Die Partnerstädte nehmen das diesjährige Gedenkjahr zum Anlass, sich in ihrer gemeinsamen Ausstellung auf 100 Jahre intensive Geschichte einzulassen.

Beladen mit einem schweren historischen Erbe (zwei Weltkriege, Zerfall in Ost und West, Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien …), setzen sich KünstlerInnen auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit der Vergangenheit ihrer Heimatländer auseinander, reflektieren subjektive Erfahrungen und machen so die offizielle Historie und deren Auswirkungen nachvollziehbar. Welche Bedeutung hat das fotografische Bild in Bezug auf die Konstruktion von Vergangenheit und Geschichte? Wie wird die Distanz zwischen damals und heute, zwischen aktuellen und vergangenen Lebensverhältnissen überwunden, welche „Wirklichkeit“ generiert sich hierbei? Gerade bei der Hinterfragung des bildlichen Gedächtnisses, beim Formulieren von Erinnerung zeigt sich die Herausforderung, die sowohl in der künstlerischen Gestaltung als auch in der Betrachtung liegt: Bilder, die an unser Erinnerungsvermögen appellieren, vergegenwärtigen das Vergangene, verlangen zugleich aber auch, dass wir uns in der Erinnerung daran der eigenen Gegenwart bewusst sind.

Die ausgewählten, oftmals sehr persönlichen Arbeiten verdeutlichen, dass Geschichte stets aus mehreren Komponenten besteht – dem Geschehenen an sich, seiner (Re-)Konstruktion und letztlich aus uns, die Vergangenes aus dem Heute zu verstehen versuchen.

Eröffnung: Montag, 27. Oktober um 19 Uhr

  • MUSA Museum Startgalerie Artothek
  • 1010 Wien, Felderstraße 6-8 (neben dem Rathaus)
  • Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 11.00 – 18.00 Uhr, Do: 11.00 – 20.00 Uhr, Sa: 11.00 – 16.00 Uhr
  • T: +43-(0)1-4000-8400, barrierefreier, kostenloser Eintritt!
  • musa@musa.at, www.musa.at

© Marija Mojca Pungercar, Brotherhood and Unity, 1, 2006, Fotos von Leopold Pungercar st. (1958) und Nada Zgank (2006)

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26. September 2014 bis 15. April 2015 Volkskundemuseum, 1080 Wien

Past Future Perfect bei der Lange Nacht der Museen.

  • Intention der Zusammenarbeit:
  • 1) Eine Intervention in die Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde mit ausgewählten Produkten des zeitgenössischen slowenischen Designs im Rahmen der Vienna Design Week
  • 2) Die Intervention beschäftigt sich mit dem Thema »Mauer, Mauerabriss«
  • Inhalt der Intervention:
  • In zwölf Schauräumen wird eine Verbindung zwischen zwei Produkten hergestellt. Das erste wird Teil der Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde sein, das zweite ein Produkt zeitgenössischen slowenischen Designs. Das so geschaffene Paar hat seinen Ursprung in der Evolution und soll gleichzeitig Spannung erzeugen. Die Spannung, die auf der Logik der berühmter Kubrickschen Ellipse aus dem Film 2001: Odyssee im Weltraum (Sprung vom Knochen als Werkzeug bis zum Raumschiff in einem Schnitt) beruhen soll, wird durch eine Zeitmasche erzeugt werden. Im Schauraum werden zwei Produkte aufeinandertreffen, die sich nicht hätten treffen sollen bzw. nie aufeinandergetroffen wären, wenn es keine Museen gäbe. Um den gewählten evolutionären Sprung noch hervorzuheben, werden wir 12 Produkte aussuchen, die einen solchen Sprung vom Analogen zum Digitalen gemacht haben.

Mit Hilfe des formierten Paars wird gezeigt (in einem evolutionären Sprung, welcher den gegangenen Weg darstellt), wie man von dort (das Aufbewahren und Ausstellen im Museum) auf dem Weg der Entwicklung nach hier (die gewählte Intervention) gelangt ist. Der Hauptfokus beruht also auf der Evolution des Materiellen, die durch die bekannte Maxime ausgedrückt wird: Wir formen die Umwelt, die Umwelt umformt uns und beides zusammen schafft den Raum für den nächsten Schritt in der Umweltformungsevolution.

Wenn also die bereits vorhandene Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde durch die ausgewählten Produkte zeigt, wie wir gelebt haben, zeigen wir mit der Einbindung des zeitgenössischen Designs in die Schausammlung, wie wir heute leben, was sich verändert hat und vor allem, wohin wir gehen.

  • Kuratorinnen: Barbara Predan und Petra Černe Oven (Pekinpah Verein)
  • Gestaltung: Studio Miklavc
  • Organisation: SKICA

www.volkskundemuseum.at

www.viennadesignweek.at

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Skizzenbuch

24. November 2014, 19:30 Uhr Peterskirche, Petersplatz, 1010 Wien

KONZERT IM RAHMEN DES PROJEKTES DER EUROPÄISCHEN UNION „MINSTREL“

  • Matija Meić, Bariton
  • Natalia Kawłek, Mezzosopran
  • Raquel Paulo, Sopran
  • Martina Menegoni, Mezzosopran
  • David Jagodić, Tenor
  • Mario Penzar, Orgel

Progamm

  • Latvija
  • Einfelde Maija (1939*)
  • Crucifixus für Orgel (9 min)
  • Flandern
  • Kurt Bikkembergs (1963*)
  • Ave verum Corpus (5 min)
  • Tschechische Republik
  • Peter Graham
  • Dolcissima mia vita
  • Slowakei
  • Peter Žagar (1961*)
  • Pater noster za mješoviti zbor i orgulje
  • Slowenien
  • Ivan Florjanc (1950*)
  • Nu pujte, pujte vsi ljudje
  • Kroatien
  • Anđelko Klobučar (1931*)
  • Drei geistliche Verse Tri duhovna stiha
  • Ivan Josip Skender
  • Neu Komposition

Zyprus

  • Griechenland
  • Thanassis Moraitis
  • Requiem Graecum (Fragment)

Österreich

  • Poljska
  • Marian Sawa (1937*)
  • Magnificat za sopran solo i orgulje

Portugal


Matija Meić ist 1986 in Zagreb geboren. Nach Beendigung der Musikschule Blagoje Bersa inskribierte er sich an der Musikakademie in Zagreb in die Klasse von Prof. Giorgio Surian. Danach wechselte er nach Wien, wo er seine Studien an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in der Klasse von Prof. Claudia Visca fortsetzte. Während seiner Ausbildungszeit erwarb er erste Plätze bei staatlichen Wettbewerben, den ersten Preis sowie den Spezialpreis auf dem Internationalen Sängerwettbewerb „Bruno Špiler“ in Herceg Novi 2010, den ersten Preis sowie vier Preise für die Interpretation bei der „Iuventus Canti Competition“ in der Slowakei, den Hauptpreis im Wettbewerb „Junger Sänger des Jahres 2013“ den die Konzertdirektion Zagreb im Ramen des Konzertzyklus Molto Cantabile durchgeführt hat. Beim „Beaumarchais Concours“ in Wien ging er 2013 als Gewinner hervor. Danach hatte er Auftritte mit Solisten der Wiener Staatsoper bei Konzerten im Mozarthaus und im Mahlersaal der Staatsoper. 2014 erhielt er den zweiten Platz sowie den Spezialpreis für die Ausführung finnischer Sololieder beim „Mirjam Helin“ Wettbewerb in Helsinki. Seit seinem Debüt 2010 sang Matija Meić im Kroatischen Nationaltheater in Zagreb folgende Rollen: Levi in der Oper Nikola Šubić Zrinjski (Ivan von Zajc), Schaunard in La Bohème (G. Puccini), Belcore in L´elisir d´amore (G. Donizetti), Piet in Der Schuster von Delft (B. Bersa) sowie den Figaro in Der Barbier von Sevilla (G. Rossini). In der Carmen-Produktion (G. Bizet) der Musikakademie Zagreb 2011, verkörperte er die Rolle des Escamillo. 2013 sang er die Rolle des Guglielmo in der Oper Così fan tutte von W. A. Mozart auf den Dubrovniker Sommerspielen und im Rahmen der Universität für Musik und Darstellende Kunst die Rolle des Don Giovanni derselben Mozartoper im Schlosstheater Schönbrunn. Bei konzertanten Opernaufführungen bei den Musikabenden von St. Donat in Zadar sang er die Rolle des Escamillo in 'Carmen und die Rolle des Marquis in La Traviata (G. Verdi). Es folgte ein Engagement zum Rossini-Festival in Bad Wildbad in Deutschland, wo er Don Alvar in der Rossini-Oper Il viaggio a Reimssang, sowie ein weiteres Engagement an die Gärtnerplatz-Oper in München, wo er 2015 den Guglielmo in Così fan tutte singen wird. Auf dem Konzertpodium arbeitete Matija Meić mit der Zagreber Philharmonie, den Dubrovniker Symphonieorchester, Belgrader Philharmonie und dem Quintett der Wiener Philharmonie zusammen. 2014 wirkte Matija Meić beim ersten Konzert der Jungen Schubertiade Wien mit.

Die polnische Mezzosopranistin Natalia Kawłek studierte an der Musikuniversität in Warschau sowie am Conservatorio di Santa Cecilia in Rom und setzt ihre Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort. An der Warschauer Kammeroper sang sie Dorina in Galuppis L’amante di tutte, an der Warschauer Oper in Moniuszkos Halka. Sie gastierte u.a. beim Oude Musik Festival in Utrecht, beim Schleswig-Holstein Festival, beim Festival für Alte Musik in Innsbruck und arbeitet regelmäßig mit den Ensembles Il Giardino d’Amore und Capella Cracoviensis zusammen. 2012 gewann sie den Publikumspreis des Antonio Cesti Wettbewerbs in Innsbruck, 2013 den zweiten Preis und Spezialpreise beim Hilde Zadek Wettbewerb. In Ch. W. Glucks Iphigénie en Aulide debütierte sie 2012 am Theater an der Wien, in der Kammeroper war sie zuletzt als Annio in Mozarts La clemenza di Tito zu Gast.

Die Sopranistin Raquel Paulo ist in Porto geboren, wo sie im Alter von 6 Jahren mit der musikalischen Erziehung begann. 1997 wurde sie am Musikkonservatorium von Porto aufgenommen und erhielt dort Geigen- und Gesangsunterricht. Dank einer frühzeitigen Stimmbildung begann sie ihre Gesangsstudien bereits als 13-Jährige mit Palmira Troufa. Seit 2008 studiert sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Univ.- Prof. Gabriele Lechner. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas “Porto 2001” wirkte sie in den Chören der Kinderoper Brundibár von Hans Krasa und Adolf Hoffmeister und Der Jasager von Kurt Weill und Bertold Brecht teil. 2007 sang sie die Hauptrolle in einer Adaptation der Operita Tango Maria de Buenos Aires von Astor Piazzolla, im Teatro Helena Sá e Costa in Porto, die dank des verzeichneten Erfolgs in zwei weiteren großen portugiesischen Konzertsälen aufgeführt wurde – dem Centro Cultural de Belém (Lissabon) und dem Casa da Música (Porto). Zu ihrem Repertoire zählen Marcellina und Contessa in Mozarts Le Nozze di Figaro, Arminda in Mozarts La Finta Giardiniera, Donna Anna in Mozarts Don Giovanni und Rosalinde in Strauss' Die Fledermaus. Sie wirkte auch als Solistin in einigen Oratorien die im Casa da Música – Porto aufgeführt wurden, mit : Missa em Sol Maior von Carlos Seixas, in der Krönungsmesse von W. A. Mozart, in dem Weihnachtsoratorium von C. Saint-Saëns und der Petite messe solennelle von G. Rossini. 2007 wurde ihr im “Concurso Nacional de Canto Luísa Todi” (Nationaler Gesangswettbewerb Luísa Todi) eine lobende Erwähnung ausgesprochen. In 2011 sang sie ein Rezital mit Live-Übertragung für den portugiesischen Nationalsender RDP - Antena 2.

Martina Menegoni (Mezzosopran) ging nach der Grundausbildung in Nova Gradiška nach Zagreb, wo sie die Musikmittelschule „Blagoje Bersa“ in den Fächern Musiktheorie und Sologesang in der Klasse von Viktorija Badrov besuchte. 2012 legte sie ihren Magister an der Musikakademie in Zagreb (Musikpädagogik) und an der Philosophischen Fakultät (Kunstgeschichte – Restauration) ab. Nach ihrer ersten Gesangsausbildung perfektionierte sie sich bei Claudia Visca in Wien an der Universität für Musik und Darstellende Kunst. Ihr Opern- und Konzertrepertoire erarbeitete sie sich unter dem Mentoring der international hoch anerkannten Opernsängerin Ruža Pospiš-Baldani und der Pianistin Nina Cosseto. Während ihrer Ausbildungszeit an der Universität wirkte sie in den Opernprojekten L´elisir d´amore von G. Donizetti und in Die Zauberflöte von W. A. Mozart mit, wofür sie mit dem Rektorenpreis ausgezeichnet wurde. Zudem war sie als Chormitglied und Chorsolistin in folgenden Chören tätig: Cantores Sancti Marci, Kammerchor Ivan Filipović, Gospelgruppe The Messengers. Mit diesen erwarb sie mehrere heimische und internationale Preise. Sie perfektionierte sich auf Seminaren weltweit namhafter Vokalpädagogen wie etwa Helena Lazarska, Victoria Hart, Martina Zadro und Claudia Visca. 2013 wirkte sie in der Opernproduktion Eugen Onegin unter der Leitung von Prof. Simon Dešpalj mit, in welcher sie die Rolle der Njanja sang. Daneben begann sie ihre Zusammenarbeit mit dem Chor des Kroatischen Rundfunks (HRT) als außerordentliche Mitarbeiterin.

Der Tenor David Jagodić wurde 1988 in Kranj (Slowenien) geboren. Nach einem Kompositionsstudium am Konservatorium für Musik und Ballet in Ljubljana bei Janez Osredkar, studiert der talentierte junge Sänger seit 2010 an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien Sologesang bei Prof. Claudia Visca. In diversen Meisterkursen arbeitete er mit angesehenen Professoren wie Peter Maus, Scot Weir und Snežana Brzaković. Schon im ersten Studienjahr (es ist bemerkenswert dass er nur ein Jahr davor seinen ersten Gesangunterricht an der Musikschule Ljubljana – Vič Rudnik erhalten hatte) gewann er den zweiten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Bruna Špiler in Montenegro. Schon 2011. Ging er beim gleichen Wettbewerb als Sieger hervor. Er arbeitete mit zahlreichen Musikern und Ensembles zusammen, wie dem Sinfonietta Orchester Baden, dem Webern Kammerorchester,den Wiener Bachsolisten dem Slowenischen Kammerchor, dem Arnold Schönnberg Chor, dem Orchester RTV Slovenija, der Big-Band RTV Slovenija, dem Preußischen Kammerorchester und dem Filharmonischen Orchester Plovdiv (Bulgarien). Seit 2012 war er als Pierrino in Giuditta von F. Lehar, als Alonso in Schuberts Die Freunde von Salamanca (Sommerfestival Oper Oder – Spree in Neuzelle, Deutschland), als Fridolin in Nestroys Tannhäuser (Rheinsberger Opernfestival), als Blint und Alfred in Die Fledermaus von J. Strauß, als Joabel in David et Jonathas von M. A. Charpentier, sowie als Ferrando in Mozarts Opern Così fan tutte, beziehungsweise als Don Curzio und Don Basilio in Le Nozze di Figaro (ISA Opera Wien) und als Don Ottavio in Don Giovanni von Mozart zu erleben.

Der namhafte kroatische Organist Mario Penzar (Slavonski Brod, 1961) diplomierte Orgel (Klasse von Žarko Dropulić) an der Musikakademie in Zagreb. Fortsetzung des Studiums mit dem Erwerb des Magistergrades absolvierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Alfred Mitterhofer). Er nahm teil an mehreren organistischen Meisterkursen in Österreich, Belgien, Dänemark, Kroatien usw. (J. Ferard, Ch. Dubois, L. Rogg, K. D'Hooghe u. a.). 1989 bekam er den ersten Preis beim Internationalen Organistenwettbewerb Flor Baron Peeters in Belgien, und 1999 wurde ihm der Milka Trnina Preis fur außerordentliche musikalische Leistung zuteil. Zu erwähnen sind seine Gastkonzerte in Dänemark, Belgien, Großbritannien, Rußland, Tschechien, Deutschland, Frankreich, Portugal, in der Schweiz, in Italien, Österreich, Spanien, Ungarn, Slowenien, Kuwait und in den USA. Außer den Solokonzerten arbeitete er intensiv mit vielen Symphonieorchestern und Kammermusikensembles zusammen. Er nahm regelmäßig an zahlreichen Organisten- und Musikfestivals im In- und Ausland teil (u. a. Die Orgel des Zagreber Doms, die Sommerfestspiele in Dubrovnik, Musikabende zu Osor, Musikabende in der Donatuskirche in Zadar, Wiener Orgelkonzerte, Orgeltage in Rheda/Hannover). Er ist Mitbegründer des Kroatischen Barockensembles und langjähriger künstlerischer Gesamtleiter des Organum Histriae (ehemalige Orgeltage in Istrien) in Umag (Kroatien). Mario Penzar ist Hauptorganist der Zagreber Konzerthalle „Vatroslav Lisinski“, Professor für Orgel an der Musikakademie der Universität in Zagreb und Seminarleiter bei der Organisten-Sommerschule in Šibenik. Er machte zahlreiche Platten- und Rundfunkaufnahmen sowie Radio- und Fernsehsendungen zum Thema Interpretation der Orgelmusik.

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20. November 2014, 19:00 Uhr Istituto Italiano di Cultura, Ungargasse 43, 1030 Wien

Gibt es so etwas wie eine slowenisch-italienische Grenzidentität? Was verbindet und trennt Menschen dies- und jenseits der Grenze? Diesen Fragen gehen Anja Medved und Nadja Velušček in ihren Dokumentarfilmen und Videoprojekten nach. Die Filmemacherinnen sammeln Erfahrungsberichte und Erinnerungen, um aus einzelnen „storie“ wiederum die „Storia“ der Region nachzuzeichnen. In ihrer Dokumentation Trenutek reke / Il tempo del fiume folgen sie dem Lauf des Flusses Soča / Isonzo, der in Slowenien entspringt und in den Golf von Triest mündet, und lassen Menschen zu Wort kommen, die mit und von ihm leben. In den Gesprächen und Kurzporträts tritt die wechselvolle Geschichte des Flusses zu Tage, der im Ersten Weltkrieg die Front zwischen Italien und Österreich-Ungarn markierte und heute Anziehungspunkt für Kajakfahrer, Angler und Naturschützer gleichermaßen ist, deren Interessen durchaus miteinander kollidieren.

  • Dokumentarfilm (Italien/Slowenien 2012)
  • Regie: Nadja Veluscek, Anja Medved
  • Dauer: 63' – ital. Und slow. MdU

Anja Medved, Jahrgang 1969, hat gemeinsam mit Nadja Veluscek mehrere Filmprojekte realisiert. Beide engagieren sich in grenzüberschreitenden Projekten, u.a. im Rahmen der Initiative Kinoatelje, einer 1977 in Gorizia gegründeten interkulturell ausgerichteten Filmproduktion. Für ihre Dokumentarfilme haben sie zahlreiche Preise gewonnen, u.a. den Premio Scabiosa Trenta im Rahmen des Festivals Alpi Giulie Cinema.

Mit Unterstützung von Skica.

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19. November 2014, 16:00 Uhr Photon Gallery / Ankerbrot Fabrik, Absberggasse 27/9/10, 1100 Wien

Podiumdiskussion mit Kuratoren und Künstlern der Ausstellung Aftermath. Changing Cultural Landscape über die Tendenzen engagierter zeitgenössischer post-jugoslawischer Fotografie.

Nach der Präsentation u. a. in Ljubljana, Zagreb und Belgrad wird Aftermath. Changing Cultural Landscape nun auch in Wien gezeigt. Die vom Gebiet des ehemaligen Jugoslawien stammenden Künstler – die wichtigsten Protagonisten der engagierten zeitgenössischen fotografischen Szene – sind seit dem Zerfall der Föderation 1991 aktiv. Aftermath repräsentiert eine Metapher für die Folgen der turbulenten Ereignisse und deren Einfluss auf die physische Umgebung sowie das soziale Miteinander auf dem Balkan. Das Projekt war als regionale Forschung angesetzt und diente auch als kuratorische Plattform.

Es diskutieren: Miha Colner, Dejan Sluga (Kuratoren), Borut Krajnc und Bojan Salaj (Künstler)

Mehr Informationen gibt es hier.

Foto: Borut Krajnc, Emptiness, 2004-2008

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15. November 2014, 17:00 Uhr Messe Wien, Messehalle D, ORF Bühne, 1020 Wien

Seit 2007 unterstützen die WIENER WORTSTAETTEN die exil-Literaturpreise, eine Initiative des Vereins exil, mit einem Preis in der Kategorie Drama. Dieser ist mit € 2.000,- dotiert. Bisherige PreisträgerInnen waren Semir Plivac, Ana Bilic, Marianna Salzmann, Olga Grjasnowa, Azar Mortazavi, Valerie Melichar und Susanne Ayoub.

2014 wurden beim international ausgeschriebenen Wettbewerb 29 Stücke eingereicht, 15 von Autorinnen und 14 von Autoren. Deren Herkunftsländer sind Bosnien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Irak, Iran, Italien, Japan, Kolumbien, Luxemburg, Österreich, Rumänien, Russland, Schweiz, Serbien, Slowenien, Tschechien und die Ukraine.

Der exil-DramatikerInnenpreis 2014 ergeht an Barbara K. Anderlič für ihr Stück Von Schablonen und Romanfiguren.

  • Die Preisverleihung findet im Rahmen der Buch Wien, gemeinsam mit den weiteren exil-Literaturpreisen, statt:
  • Samstag, 15. November 2014, 17.00 Uhr
  • Messe Wien, Messehalle D, ORF Bühne
  • Jury exil-DramatikerInnenpreis 2014:
  • Petra Paterno (Wiener Zeitung), Roland Koberg (Dramaturg) und Bernhard *Studlar (WIENER WORTSTAETTEN)

Barbara K. Anderlič, geboren in Ljubljana, Slowenien, studierte Übersetzen (Englisch, Slowenisch, Spanisch) in Graz und lebte danach mehrere Jahre in Shanghai, China. Dort war sie auf und hinter der Bühne an unzähligen Aufführungen beteiligt, darunter Nick Yus „Drift“ (Shanghai Contemporary Theatre Festival und Edinburgh Festival Fringe). Im Winter 2013 leitete sie einen Theaterworkshop für das Thespo Youth Theatre Group Festival in Mumbai, Indien. Dabei arbeiteten die Teilnehmer an drei spanischen Stücken („Ramón“ von Sergi Belbel sowie „Borges“ und „Goya“ von Rodrigo García), die von Anderlič eigens für den Workshop ins Englische übersetzt worden waren. Zuletzt führte sie Regie bei Mike Bartletts „Cock“ für das Shanghai Pride Festival und nahm am Forum Theaterübersetzung bei der Theaterbiennale in Wiesbaden teil. Sie schreibt auf Deutsch und Englisch und ist außerdem als Übersetzerin tätig. Zurzeit arbeitet sie an einer Graphic Novel über die LGBTQ Szene in China.

  • Juryspruch (für die Jury verfasst von Roland Koberg):
  • Barbara K. Anderlič hat ein bemerkenswertes Theaterstück geschrieben, das, um gleich dessen größte Schwäche hervorzuheben, einen sehr langweiligen Titel hat: „Von Schablonen und Romanfiguren“. Bei so einem Titel denkt man an brave linguistische Seminararbeiten oder uninspirierte Essays in Wochenendbeilagen und von beidem hat Barbara K. Anderlič’ Stück wirklich rein gar nichts. Dabei ist der Titel nicht einmal falsch, er trifft in gewisser Weise sogar ins Schwarze: Denn er beschreibt das schwierige, spannungsgeladene Verhältnis einer Autorin zu ihrem Personal. Wie dieses Personal kommt und geht, wie es beim Näherkommen schärfer wird und wieder in die Unschärfe entlassen wird, wie es von der Schablone zur Figur wird und vom Einzelwesen wieder zum allgemeinen Exemplar, diese Arten von Verwandlung durchziehen das Stück in einer großen, eindringlichen Suchbewegung.

Formal bietet das Stück nicht viel anderes als Dialoge zwischen wechselnden Gesprächspartnern, zwischen Jung und Alt, zwischen Menschen, die in ihren Erinnerungen leben und solchen, die jetzt und jetzt in der Welt bestehen wollen. Man konfrontiert sich gegenseitig mit Dingen, die man besser weiß oder zumindest anders im Kopf hat. Kein dramaturgisch gebauter Konflikt, sondern erzählwütiges Nebeneinander (was manchmal zu Konflikten führt). Mehr Diskurs als Drama. Zu den meistens fließenden, manchmal sehr abrupten Bewegungen, die das Stück macht, gehören Zeitsprünge, Sprünge über Jahre und Jahrzehnte, einmal, im Falle einer Fluchtgeschichte, die uns von Slowenien über Udine nach Kanada führt, sogar über ein volles Jahrhundert: Eine Frau wird im Altersheim mit Hemingways „In einem anderen Land“ konfrontiert, eine Passage im Buch springt auf die Alte über, sie und ihre Freundin werden buchstäblich zu Beifahrerinnen und schließlich Hauptfiguren in der Geschichte, die eigentlich Hemingway und seinen Erinnerungen als Sanitäter im Ersten Weltkrieg zu gehören schien … Eine andere Such-Bewegung betrifft, ebenfalls ganz konkret, die Ortswechsel. Erzwungene Ortswechsel wie Deportationen, Flüchtlingsdramen und Geschichten von Kindesraub kontrastieren mit dem umtriebigen gegenwärtigen Leben der einzigen Namenlosen des Stücks, der „Frau“ (manchmal zusammen mit „Mann“). Diese Frau, offenkundig Alter Ego der Autorin, hetzt um den Globus, ihre nationale Identität führt nur zu kuriosen Missverständnissen: als sie sich in Dhaka von einem Rikscha-Fahrer kutschieren lässt, hält der sie für eine „Somali-Chinesin“ – Somalia, weil er Slowenien damit verwechselt, Chinesin, weil die Frau gerade aus China angereist war … Aber, so scheint sich die Frau zwischen den Zeilen zu fragen, trifft es „Somali-Chinesin“ nicht sogar besser als „Slowenin“? Diese Frau ist es auch, die in einer Art Exposition auf fast Hofmannsthalsche Weise von den Schwierigkeiten erzählt, Worte zu formen und aus Worten eine Biographie zu formen: „Ich öffne meinen Mund und die Worte sprudeln einfach nur so aus mir raus. Sie formen mir nichts dir nichts Mauern und Grenzen, ja, wie kleine bunte Legosteine, die meine Identität versuchen abzugrenzen, zu umfassen …“ Die Frau sagt auch, überraschend heimatlich: „Ja, ich leide an der großen slowenischen Wunde.“ Beim Lesen merkt man bald (man wird es auch beim Zuschauen merken): hier sind alle Identitäten in Bewegung, insbesondere die nationalen. Man hat Personen vor sich, deren Leben sich wie große Romane lesen lassen, und solche, die für diese Erzählform eben nicht taugen. Jung oder Alt, Slowenin, Österreicher oder Chinesin, jede Figur des Stücks (und jede Schablone) betreibt auf ihre Weise Selbstvergewisserung, befragt die Erinnerung, sucht ihre Position. Welches identitätsstiftende Ereignis hat wirklich so stattgefunden? Wo muss sich das Gedächtnis durch die Geschichtsschreibung korrigieren lassen und wo wird umgekehrt ein Schuh daraus: Dann ist die Erinnerung stärker, lebendiger und richtiger als jede historische Wahrheit … Bei einer Umsetzung auf der Bühne könnte ein Zuschauer genau daran Freude haben: Menschen vergewissern sich auf der Bühne ihrer Existenz, sie nähern sich den Geschichten, die sie im Laufe eines Lebens produziert haben und eben jetzt produzieren, sei es aus eigenem Antrieb oder weil historische Ereignisse ihnen die Geschichten diktiert haben (die Diktaturen des 20. Jahrhunderts spielen dabei eine nicht unbedeutende Rolle). Die großen nationalen Traumata des kleinen Nachbarlandes östlich von Italien nehmen Gestalt an: der Vertrag von Rapallo, der Nazi-Terror, der Zehn-Tage-Krieg. Verletzungen, die in den Körpern sitzen. Ein bisschen liest sich das Stück wie die Stückentwicklungen von Yael Ronen, die – zuletzt in Graz und am Berliner Maxim Gorki Theater – mit Schauspielern zusammen gemeinsame (oder eben auch trennende) Geschichten schreibt, erfundene, erinnerte und erlebte. Das Stück von Barbara K. Anderlič ist ohne ein solches Ensemble entstanden, aber schon jetzt möchte man die Menschen, die dieses einmal spielen und beglaubigen, gern persönlich kennenlernen. Den Titel kann man ja vielleicht noch ändern. „In einem anderen Land“ hat leider schon Hemingway verbraten.

  • Jury exil-DramatikerInnenpreis 2014:
  • Petra Paterno (Wiener Zeitung), Roland Koberg (Dramaturg) und Bernhard Studlar (WIENER WORTSTAETTEN)

PR&Community WIENER WORTSTAETTEN: Iris Blumauer, T: 0650 / 5057 706 & Marie-Therese Rudolph, T: 0699 / 1847 7770 E: presse@wortstaetten.at / www.wortstaetten.at

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Archiv 2013

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Archiv 2012

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16. Dezember 2012, 16:00 Uhr brut, Karsplatz 5, 1010 Wien

Janez Janša wird in seinem Vortrag über die Publikumsreaktionen und -interaktionen sprechen, die seine Installation Wailing Wall im öffentlichen Raum ausgelöst hat. Außerdem geht es um künstlerische Ansätze, die sich mit dem Thema „Wachstum“ beschäftigen.

Warum schämen wir uns, wenn uns jemand weinen sieht? Was ist das für eine Kultur, die uns dazu zwingt, unsere Emotionen zu verstecken? Wieso weinen Politiker und Stars nur dann in der Öffentlichkeit, wenn es Ihnen von ihren PR-Beratern zugetragen wurde? Wieso wird die Kunst immer kühler, spektakulärer und geht an die Gefühle des Betrachters mit kontrollierten Tricks heran, die auf ebendiese Gefühle auf stereotype Art und Weise einwirken? Und warum vermeidet es die moderne Kunst, sich mit den intimsten Emotionen des Betrachters auseinanderzusetzen?

http://www.maska.si/index.php?id=154&tx_ttnews[tt_news]=524&cHash=3b6a4e8c0c61915d3193842bf36cdf76

http://www.brut-wien.at

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Leseecke

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Gebet des Schmetterlings (Molitev metulja)

Esad Babačić' neues Werk Molitev metulja / Gebet des Schmetterlings, ab Oktober erhältlich!

Esad Babačić (1965) ist Dichter, Publizist, Journalist und Regisseur, der bisher 14 Bücher veröffentlichte. Er gilt als einer der meistübersetzten slowenischen Autoren der mittleren Generation, da er praktisch in alle größeren europäischen +Sprachen übersetzt wurde. Studierte Serbisch und Kroatisch sowie Slowenisch an der Philosophischen Fakultät in Ljubljana. Arbeitete zwei Jahre lang als Copywriter für die Marketingagentur Saatchi&Saatchi. Langjähriger Mitarbeiter von TV Slovenija, erhielt in dieser Zeit viermal (2005, 2006, 2007) den Preis Viktor für die Beiträge Šport in čas (Sport und Zeit) in der Sendung TLP (Tistega lepega popoldneva, dt.: Dieses schönen Nachmittags). Berichtete von Kriegsschauplätzen in Bosnien und Kroaten, schrieb für die Wochenzeitschrift Mladina und die Tageszeitungen Dnevnik und Delo. Sein Dossier besagt, dass er in Berlin bei einem Literaturabend gemeinsam mit dem Dichter John Ashbery aufgetreten ist, dem größten noch lebenden Dichter der Welt. Mit seinen Gedichten nahm er am Projekt Literature Express Europe 2000 teil. Für sein Gedicht Donava (Die Donau) erhielt er den österreichischen Hörbiger-Preis und war ebenso für den prestigeträchtigen Jenko-Preis nominiert (2013), der vom Slowenischen Schriftstelleverband verliehen wird. Gemeinsam mit der weltberühmten Künstlergruppe NSK veröffentlichte er das Artbook Biospektiva (2010). Schrieb das Drehbuch und war Co-Autor des namhaften Dokumentarfilms Jesenice:Detroit (Produktion: Vertigo und RTV Slovenija), eine Geschichte über das Wunder des Hockeys in Slowenien und vor allem Jesenice, in dem auch Anže Kopitar, einer der größten NHL-Star, auftritt. Erhielt auch einen Preis für seinen Dokumentarfilm Ljubljana-Kozara-Ljubljana am Festival des unabhängigen Films und Videos Sloweniens 1998.

Esad Babačić war Artist in Residence im Januar 2014.

Foto: © David Višnjić/Skica

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Gedichte

Anja Golob (geb. 1976) studierte Philosophie und Komparatistik; Autorin, Journalistin, (Tanz-)Dramaturgin; 2010 erschien der viel gelobte erste Gedichtband V roki (In der Hand).

Zu Anja Golobs Website.

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Musikbox

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11. Dezember 2013

Maja Osojnik, 1976 in Slowenien geboren, lebt und arbeitet seit Mitte der 90er Jahre in Wien. Bekannt geworden ist sie als Sängerin, Komponistin und Bassflötistin mit einer Vielzahn an verschiedenen Musikprojekten: Maja Osojnik Band, Broken.Heart.Collector, Rdeča Raketa, frufru, Ensemble MIKADO, Low Frequenzy Orchestra, Subshrubs und Watschen Institut sind nur einige davon.

Besonders bezeichnend für die Musikerin ist die Vielfältigkeit ihrer künstlerischen Tätigkeit. Von Volksliedern über elektronische Musik bis hin zu Jazzmusik ist sie in mehreren musikalischen Disziplinen tätig. Die Künstlerin hat bereits mehrere Preise und Stipendien erhalten, darunter das Stipendium des slowenischen Kulturministeriums, das Meisterklassen-Stipendium von „Amherst international“ (Boston, USA), den „Voices“-Award des Jazz Fest Wien sowie den Preis Artist of the year der Jeunesse.


Auftritte

Vebindungen

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3. Oktober 2014, 20:45 Uhr Red Bull Brandwagen, Wien

The noisy trio's live performances are like a real beast and never leave you disappointed. Their garage sounds, noise elements and even the dreamy parts, which shape the band's dynamics, are only a tiny part of the sound mosaic they recorded in three full length albums. The current, last year's album Golden Men (Moonlee Records/ZARŠ) presents the band at their most mature stage, to which they came through regular tours that also brought them to Britain, even though their most faithful fan base outside Slovenia is in the Czech Republic. Nikki Louder is definitely a band best to be consumed live, because their performances are short explosive bursts of rage, energy and joy.

NIKKI LOUDER auf Facebook und Bandcamp.

www.wavesvienna.com

Fotos: © Waves Vienna

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Alte Post, Wien

The producer works in the field of trendy electronic genres, first drew important attention to himself in 2011 with his Ain't a Dream (rx:tx) EP. This year he took his remarkable visions of bass music another step further with his album High Tide, which was also published by the leading Slovene publisher of electronic music – rx:tx; even the BBC and the XLR8R magazine took notice. The album was created on the coast of Costa Rica; Oknai currently lives and creates in Berlin, and is undeniably one of the most prolific and interesting Slovene producers.

Oknai auf Facebook, Bandcamp und Soundcloud.

Oknai - Adrift by Rhizome Dev on YouTube

www.wavesvienna.com

Foto: © Waves Vienna

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Künstlerbox

Katja Bohinj.jpg.jpg
Bildende Kunst

Katja Oblak (1975, Ljubljana), schloss ihr Studium der Skulpturkunst an der Akademie der bildenden Künste und Design in Ljubljana bei Professor Matjaž Počivavšek und Jiři Kočica ab. In ihren Skulpturarbeiten beschäftigt sie sich mit dem Körper und der Wahrnehmung des Körpers im Raum, sowie mit der Performancekunst (Bewegung, Butoh Tanz).

Katja Oblak ist Mitorganisatorin verschiedener künstlerischer Events der Gruppen KUD Sestava, Ljubljana und KUD TAAK, Vipava. Seit 2009 unterrichtet sie Skulptur in der LICE Akademie, organisiert von der Miklova Galerie in Ribnica und veranstaltet Skulptur Workshops mit Julij Borštnik. Katja Oblak lebt und arbeitet in Ljubljana.

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Vergangenes:

Von 27. Juni bis 25. August war Katja Oblaks Ausstellung Prostor novega spomina / The Space of a New Rembrance im Božidar Jakac Art Musem in Kostanjevica, Sl, zu sehen. Neben Skulpturarbeiten sind im Rahmen der Ausstellung in Kooperation mit anderen Künstlern Performances und eine Videoinstallation entstanden.

Hier gibt es das Video zur Ausstellung.

  • Die Ausstellung gestaltete sich in vier Eingänge zum Lapidarium Raum des Božidar Jakac Art Museums, die sich vier verschiedenen existentiellen Themen widmeten.
  • Die Namen der Eingänge lauteten:
  • 1 Os Sebe / A Self-Axis
  • 2 Dvojina / Twosome
  • 3 Ples v naravi / Dancing in Nature
  • 4 Srečanja / Encounter
  • Das Gedicht Prostor novega spomina, für die gleichnamige Ausstellung verfasst, gibt es auf slowenisch sowie in englischer Übersetzung als pdf Datei zum Download:
  • Gedicht (PDF, 43,8kb)

Fotos: Tomaž Lunder, ©: Božidar Jakac Art Musem

  • Weitere Einzelausstellungen (Auswahl):
  • Impulse and Possibilities, Nova Galerija DDT (with J. Borštnik), Trbovlje, 2011
  • Body - Movement – Statue – The Other, Srečišče Gallery, Ljubljana, 2011
  • Öffentliche Skulpturen (Auswahl):
  • Me, Us and The Other, Slovene Ethnographic Museum (sculptural objects, with J. Bortštnik), exhibition was awarded with “Murkovo priznanje”, Ljubljana, 2009
  • Performances (Auswahl):
  • Presence Body –Tree, sculptural performance, Gallery Schleifühlgasse 12-14, Vienna, November 2013
  • Ne.Za.Vedno / The body of Husserel, group performance, cooperation with choreographer R. Fukuhara and other dancers, The Španski Borci Cultural Center, Ljubljana, November 2013
  • Workshops (Auswahl):
  • Sculpture-Movement-Drawing (Kip-gib-risba), sculpture workshop with J. Borštnik, Srečišče Gallery, Celica, Ljubljana, September 2013

Zur Website von Katja Oblak

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Goran Medjugorac lebt und arbeitet in Ljubljana und Valenzia. Seine Arbeiten auf Papier stehen im Gegensatz zu den digitalen Bildern unserer heutigen Zeit, die einer ständigen Wandlung unterworfen sind. Thematisch konzentriert er sich auf die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und Politik, wie etwa in dem Bild „Soldat“ für Sledi / Spuren.

http://sledi-spuren.net/artist/goran-medjugorac/ http://www.goranmedjugorac.com/ https://www.facebook.com/gmedjugorac/photos

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  • Gani Llalloshi (1965, Priština, Kosovo), lebt und arbeitet in Porto Rož in Slowenien. Der klassisch ausgebildete Maler bleibt seinem Medium stets treu, selbst wenn die Themen bösartig und die Perspektive dabei auf den Kopf gestellt sind. Weil der Künstler auch politisches Engagement zeigt, wird er manchmal zum Performer.
  • Für Sledi/Spuren entwarf Gani Llalloshi in Anlehnung an die Unabhängigkeit des Kosovo im Jahr 2008 eine 101 Euro Banknote.

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SKICA