KSEVT @ AB

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7. Juni bis 23. November 2014 Venedig

Bei der 14. internationalen Architekturausstellung setzt sich der slowenische Pavillon, kuratiert vom Kulturzentrum für europäische Raumfahrtstechnologie KSEVT, mit den architektonischen Grundlagen aufgrund der Arbeiten des slowenischen Ingenieurs Herman Potočnik Noordung, Pionier der Weltraumarchitektur, auseinander. Mit dem 1928 erschienenen Buch Problem of Space Travel – The Rocket Motor eröffnete Potočnik eine erste Vorstellung darüber, wie Architektur dem Menschen das Überleben unter gefährlichen oder sogar tödlichen Bedingungen, in denen es keine Schwerkraft mehr gibt, garantieren kann.

Im Arsenal zwischen Corderie und Artiglierie präsentiert der slowenische Pavillon Potočniks Idee der Architektur des Weltraums auf vielseitige Art und Weise. Der Weltraum wurde in den letzten Jahrzehnten von Objekten verschiedenen Ursprungs bevölkert, von Satelliten bis hin zu Raumstationen. Diese menschlichen „Niederlassungen“ erfüllen diverse Funktionen in einem für die Menschen überlebensunfreundlichen Raum. Nichtsdestotrotz sind die Objekte durch die kulturelle und architektonische Leistung miteinander verbunden. Potočnik stellt sich in erster Linie die Frage, wie man Technologie, anstelle von Destruktion durch technischen Fortschritt, für allgemeine menschliche Zwecke und um die Bevölkerung des Weltraums zu ermöglichen, nutzen kann. Die Geschichte der Aneignung des Weltraums steht unzertrennlich in Verbindung mit der Architektur, besonders was den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt betrifft.

Im Pavillon unterscheidet KSEVT zwischen Lösungen betreffend Wissenschaft und Technologie und der Aneignung des Weltraums angesichts der Kategorien Kunst und Humanität. Die Entwicklung in der Architektur stellt dabei den Schnittpunkt zweier menschlicher Bestrebungen dar. Der Vektor Kunst und Humanität wird von Potočnik als antimilitaristische Herangehensweise zur Gestaltung von Weltraumarchitektur aufgezeigt und steht für einen kulturellen Raum in der Schwerelosigkeit und die unnatürlichen Lebensbedingungen für den Menschen.

Potočniks Engagement und sein architektonischer Beitrag können durch das Hervorheben der Geschichte des architektonischen Modernismus in Slowenien und außerhalb noch deutlicher gemacht werden. Wir können die Methodologie von Potočniks Entwürfen für Weltraumarchitektur, ein Umfeld für menschliches Leben unter ganz und gar unmenschlichen Lebensbedingungen zu schaffen, durch eine Serie architektonischer Lösungen von bekannten slowenischen Architekten der letzten hundert Jahre verstehen, obgleich diese meist einer wohnlichen und sozialen Funktion unterworfen waren, die sich auf die Idee eines besseren Lebens mit all seinen zivilisatorischen Vorzügen, auch für die schwächsten sozialen Gruppen, berief. Es ist kein Zufall, dass Modernisten und Avantgardisten in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts den Weltraum für sich entdeckt haben, wenn auch nach ihren eigenen Methoden. Die Suche nach einer neuen künstlerischen Ausdrucksform fiel sehr oft mit der Gründung einer neuen Gesellschaftsordnung und der Konstruktion eines neuen Menschen zusammen. Die Erschließung des Weltraumes machte eine radikale neue Sichtweise über Kunst und Gesellschaft möglich. Daher steht die technologische und architektonische Unterwerfung des Weltraums unmittelbar in Verbindung mit der utopischen künstlerischen Ergründung sowie mit der künstlerischen Auslegung darüber, was der Weltraum ist und was er bedeutet.

Aufgrund von drei Konzepten macht der Pavillon Potočniks Ideen der Weltraumarchitektur und den architektonischen Raum ganz allgemein auf verschiedene Arten zugänglich. Supre:human beschäftigt sich mit Noordungs technologisch-humanitärer Gestaltung des Weltraums als Lebensraum für den Menschen. Supre:living zeigt vor allem, dass der Weltraum mit kulturellen Gütern, darunter Architektur, erfüllt ist. Unter diesem erweiterten Begriff wird aber auch die künstlerische +Besitzergreifung sichtbar gemacht. Zu guter Letzt repräsentiert Supre:composite slowenische Architektur des letzten Jahrhunderts als Vorläufer und Nachkomme von Potočniks architektonischen Bestrebungen; ein Vorläufer, der Zusammenhänge und Mentalität der architektonischen Idee in einem bestimmten Bereich darstellt; ein Nachkomme, der auf die Grundlagen der allgemeinen Reflexion aufmerksam macht – wie stellt Architektur menschliches Wohnen sicher? - , und, weil es den Bedingungen neuer technologischer Lösungen entspringt, weitreichend verbunden ist mit der Entwicklung von Weltraumtechnologien.

Durch diese drei Aspekte lässt KSEVT einen einzigartigen Blick auf vergangene wissenschaftliche und künstlerische Forschungen über den Weltraum zu, ein Blick, um die Forschung als vielseitige mentale Anstrengung der Kultivierung des Weltraums zu verstehen. KSEVT organisiert diese Ausstellung in Zusammenarbeit mit La Biennale di Venezia und bereitet die Hauptpräsentation gemeinsam mit dem Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum vor. Eine Verbindung wird zwischen Herman Potočnik Noordung und der Internationalen Raumstation, der einzigen bewohnten Weltraumarchitektur in der Erdumlaufbahn, hergestellt.

  • Das Problem mit der Raumfahrt – Supre:architecture, 7.6. - 23.11.2014, Slowenischer Pavillon der 14. Internationalen Architekturausstellung – La Biennale Di Venezia
  • Autoren: Miha Turšič, Dragan Živadinov
  • Co-Autoren: Dunja Zupančič, Špela Petrič, Peter Krečič, Tanya N. Zhelnina
  • Kurator: Jurij Krpan
  • Beauftragter: Miha Turšič (KSEVT, Vitanje), Maja Ivanič (DESSA Gallery, Ljubljana)
  • Ansprechperson des Pavillons: Aurora Fonda (A+A Gallery, Venice)
  • Pressekontakt: Robertina Šebjanič (KSEVT, Vitanje) - pr@ksevt.eu
  • Assistenz: Vera Vilardebo Sacchetti, Robertina Šebjanič, Jerneja Rebernak
  • Mitarbeiter: Bevk-Perović Architects, Dekleva-Gregorič Architects, Ofis Architects, Sadar+Vuga Architects, Blaž Šef, Gregor Novaković (3Data)
  • Produktion: KSEVT
  • Koproduktion: Dessa Gallery, Ljubljana Architects Association
  • Projekt unterstützt von: Ministerium Für Kultur, Rs; Gagarin Cosmonaut Training Center, Star City; La Biennale Di Venezia
  • Sponsoren: AplusA Galerie, Pinacoteca Manfrediana, Municipality Of Vitanje, Spirit Slovenia, Lifeclass Hotels & Resorts Portorož, Casino and Hotels Hit, Zlati Grič, Goopti

Weitere Infos auf: KSEVT.eu

Für weitere Auskünfte kontaktieren Sie: PR@KSEVT.EU

Fotos (v.l.n.r.): Slovenia_01_Noordung, Slovenia_02_Noordung, Slovenia_03_Noordung, Slovenia_04_ISS, Slovenia_05_KSEVT

Ausschreibungen

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30. August bis 6. September 2014 Piran, SI

Die Ex-tempore Piran findet in diesem Jahr von 30. August bis 6. September statt.

49. internationale Ex-tempore der Malerei

Maler und andere Künstler registrieren sich von 30. August bis 6. September für die Ex Tempore Piran in Portorož, Ljubljana, Celje, Maribor, Nova Gorica, Brežice, Pula, und Rijeka. Informationen zu den Wettbewerbsregeln gibt es auf der Website der Obalne Galerie Piran.

Am Samstag, 6. September, findet um 20 Uhr die Preisverleihung, die Eröffnung der Gemäldeausstellung in der Stadtgalerie sowie die Eröffnung der Keramikausstellung in der Herman Pečarič Galerie Piran mit großzügiger Unterstützung von Peter Bossman, Bürgermeister von Piran, statt. Zu gewinnen sind unter anderem die zwei Grand Prix für Malerei und Keramik, dotiert mit € 2000 und € 1000, und zwei Einzelausstellungen in der Herman Pečarič Galerie Piran. Weitere Veranstaltungen, organisiert von den Coastal Galerien Piran in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, werden in der darauffolgenden Woche abgehalten. Die beiden Ausstellungen der Ex-tempore Piran werden bis 5. Oktober zu sehen sein.


15. internationale Keramik Ex-tempore

Seit 15 Jahren gibt es neben der traditionellen Ex-tempore der Malerei auch die Keramik Ex-tempore, die sowohl vor Ort als auch im Ausland von Jahr zu Jahr größere Aufmerksamkeit genießt, was sich an der Vielzahl heimischer und ausländischer teilnehmender Keramikkünstler zeigt, sowie an den durchwegs positiven Reaktionen von Künstlern und Kunstinteressierten. Auch in diesem Jahr ist mit einem großen Andrang teilnehmender nationaler und internationer Künstler zu rechnen.

Weitere Informationen rund um die internationale Ex-tempore Piran finden Sie unter der Website der Obalne Galerie Piran.

Hier geht es zur Facebook Seite der 15. internationalen Keramik Ex-tempore.

Schauecke

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10.09.2014 Künstlerhaus Kino, Wien

Der österreichisch - slowenische Film von Marko Naberšnik ist ab 12. September in den Kinos zu sehen.Das Drama um zwei Soldaten im Ersten Weltkrieg wurde in Slowenien an Originalschauplätzen gedreht, etwa am Berg Mangart in den Julischen Alpen. Die Wälder sind noch grün erhielt bereits mehrere Auszeichnungen bei internationalen Filmfestivals, darunter das Filmfestival in Shanghai, Jagran, Cottbus und Ljubljana.

Kinokarten für die Premiere am 10. September im Künstlerhaus Kino gibt es auf unserer Facebookseite zu gewinnen.

Den Trailer zum Film gibt es HIER.

August 1917. In Europa tobt der 1. Weltkrieg mit infernalischer Zerstörungskraft. Die Österreichisch-Ungarische Monarchie kämpft an der Südfront der Mittelmächte gegen das Königreich Italien, das der Entente zugehörig ist. Der Fluss Isonzo ist ein Schauplatz des blutigen Stellungskrieges um Berge und Täler, mit hunderttausenden Toten auf beiden Seiten der Kriegsparteien. Inmitten der Hölle des Krieges, im Trommelfeuer aus tausenden Geschützen, Giftgas- und Fliegerangriffen: der böhmische Hauptmann Jan Kopetzky, großbürgerlicher Herkunft und der Kärntner Handwerkersohn Jakob Lindner, die, als einzige Überlebende eines Artillerieangriffs der Italiener, die Station R halten, ein Artilleriebeobachterposten in den Hängen des Rombon, einem Berg in den Julischen Alpen. Der Hauptmann ist schwer verwundet und der junge, unerfahrene Soldat wurde erst kürzlich zur Front eingezogen. Da die nächste Angriffswelle der Italienischen Armee in der 11. Schlacht am Isonzo unmittelbar bevorsteht, darf die strategisch wichtige Feuerlenkstelle nicht verlassen werden. Jakob bleibt mit dem sterbenden Hauptmann alleine auf Posten. Die einzige Verbindung nach außen ist das Feldtelefon.

Weitere Infos auf der Homepage von Die Wälder sind noch grün.

Ausstellungstip: Slowenische und Österreichische KünstlerInnen befassen sich im Rahmen der Reiseausstellung Sledi/Spuren mit den Entwicklungen Europas hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Derzeit in Laafeld/Potrna zu sehen.

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Gewinnspiel Filmcasino

Die Komödie und italienisch – slowenische Koproduktion "Zoran – Mein Neffe, der Idiot" eröffnete mit großem Beifall Ende Mai das Internationale Filmfestival Innsbruck und heimste inzwischen weitere Festival-Nominierungen ein.

Von Matteo Oleotto, mit: Giuseppe Battiston, Rok Prasnikar, Ariella Reggio u.a.

  • Die Bar an der Ecke ist für Paolo der unumstrittene Mittelpunkt der Welt. Doch dann taucht Zoran auf, ein vergessener Neffe, der nach dem Tod seiner Tante nur noch auf Paolo zählen kann. Er kommt aus den slowenischen Bergen und hat doch eine ganz besondere Begabung als Dart-Spieler. Die Weltmeisterschaft der Dartprofis treibt Paolo schon länger an und nun hat er einen wirklichen Champion zu seiner Verfügung. Rache könnte er üben an seinen Opponenten, Geld kann er auch verdienen und die verlorene Liebe seiner Ex-Frau ist auch nicht mehr weit entfernt. Doch nicht alles läuft so wie erhofft…
  • Zoran - Mein Neffe, der Idiot ist eine hinreißende Komödie über die Philosophie und die Irrtümer des Lebens. Ein Kino als Fest der Sinne und der unmöglichen Gelegenheiten mit viel Wein und dem italienischen „dolce far niente“ als Zutaten.

Alle Infos zum Film auf polyfilm.at

Die Premiere findet in Kooperation mit Skica und La Salvia–Feinkost und Vinothek statt.

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In Residence

Artist-in-residence

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1. bis 30. September 2014

Marko Ornik is a designer of multimedia programs and content. In the 80s he collaborated with different music groups and explored the relationship of sound and image. In the 90s he studied at the Vienna University of Applied Arts. In recent years he is exploring the relationship between RGB light, optical interactions of image matter and the live image processing in conjunction with the field of electronic music, geometric, programmed, kinetic and optical art. He also acts as director of the uho; oko: Institute and as a director and producer of the Centralna Postaja project.




Bisherige Gäste

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1. bis 31. Januar 2014

Bild: Buchcover Molitev metulja / Gebet des Schmetterlings von Esad Babačič, ab Oktober im Buchhandel erhältlich

Esad Babačič (1965) ist Dichter, Publizist, Journalist und Regisseur, der bisher 14 Bücher veröffentlichte. Er gilt als einer der meistübersetzten slowenischen Autoren der mittleren Generation, da er praktisch in alle größeren europäischen +Sprachen übersetzt wurde. Studierte Serbisch und Kroatisch sowie Slowenisch an der Philosophischen Fakultät in Ljubljana. Arbeitete zwei Jahre lang als Copywriter für die Marketingagentur Saatchi&Saatchi. Langjähriger Mitarbeiter von TV Slovenija, erhielt in dieser Zeit viermal (2005, 2006, 2007) den Preis Viktor für die Beiträge Šport in čas (Sport und Zeit) in der Sendung TLP (Tistega lepega popoldneva, dt.: Dieses schönen Nachmittags). Berichtete von Kriegsschauplätzen in Bosnien und Kroaten, schrieb für die Wochenzeitschrift Mladina und die Tageszeitungen Dnevnik und Delo. Sein Dossier besagt, dass er in Berlin bei einem Literaturabend gemeinsam mit dem Dichter John Ashbery aufgetreten ist, dem größten noch lebenden Dichter der Welt. Mit seinen Gedichten nahm er am Projekt Literature Express Europe 2000 teil. Für sein Gedicht Donava (Die Donau) erhielt er den österreichischen Hörbiger-Preis und war ebenso für den prestigeträchtigen Jenko-Preis nominiert (2013), der vom Slowenischen Schriftstelleverband verliehen wird. Gemeinsam mit der weltberühmten Künstlergruppe NSK veröffentlichte er das Artbook Biospektiva (2010). Schrieb das Drehbuch und war Co-Autor des namhaften Dokumentarfilms Jesenice:Detroit (Produktion: Vertigo und RTV Slovenija), eine Geschichte über das Wunder des Hockeys in Slowenien und vor allem Jesenice, in dem auch Anže Kopitar, einer der größten NHL-Star, auftritt. Erhielt auch einen Preis für seinen Dokumentarfilm Ljubljana-Kozara-Ljubljana am Festival des unabhängigen Films und Videos Sloweniens 1998.

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1. bis 31. Januar 2013

Jan Cvitkovič (1966) ist ein slowenischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 2011 den Filmpreis des Landes Tirol beim 21. Internationalen FILMFestival Innsbruck für sein Werk „Archeo“.

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1. bis 31. Dezember 2012

Polonica Petek Zelenik (1970, Freiburg, Deutschland) diplomierte 1994 an der Akadmie der bildenden Künste in Ljubljana. 2009 machte sie ihren Magister des Kunststudiums (Malerei) bei Prof. Metka Krašovec. Seit 1999 stellt sie sich und ihr Werk bei Gruppen- und Einzelausstellungen sowohl in Slowenien als auch im Ausland vor.

http://www.polona-petek.si/

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1. September bis 31. Oktober 2012

Alenka Pirman (1964 in Ljubljana) arbeitet als Künstlerin, Kuratorin und Autorin in Ljubljana.

Sie war Chefredakteurin der Magazine für Kunst und Kultur Likovne besede und M’zin (1991–92), künstlerische Leiterin der Galerie Škuc (1990–96), stellvertretende Vorsitzende des Soros-Zentrums für zeitgenössische Kunst – Ljubljana (1997–99), Vizepräsidentin des Vorstands des Internationalen Netzwerks für zeitgenössische Kunst (ICAN, 1998–99) und Mitbegründerin des World of Art Ausbildungsprogramms für Kuratoren der zeitgenössischen Kunst (1996–98). Sie konzipierte Artservis.org, ein Online-Dienst für Künstler und Produzenten, und arbeitete als dessen Chefredakteurin (2001–04). 2009 konzipierte sie die Informationsarchitektur von Culture.si, das Internetportal des slowenischen Kulturministeriums, und arbeitete dort als Redakteurin.

Ihre künstlerische Arbeit war in den 90er Jahren vor allem mit drei fiktiven Instituten verbunden: mit dem SK8 Museum (1991–93), dem RIGUSRS – Research Institute for Geo Art Statistics of the Republic of Slovenia (1997; mit Vuk Ćosić und Irena Wölle) und dem Domestic Research Institute (1994–98). Danach arbeitete sie mit Künstlerkollektiven/Plattformen wie Luther Lissett/01.org (1998) und Bughouse aus London (2002–03) zusammen. Sie realisierte etliche methodologische Ausstellungsprojekte wie beispielsweise Arcticae horulae, (1991–98), The Case. Art and Criminality, (Polizeimuseum 2005; mit Biserka Debeljak) und Jelenometry (2007).

Sie ist Gründungsmitglied der Domestic Research Society (2004), wo sie kollaborative Forschungs-, Ausstellungs- und internetbasierte Projekte entwickelt (The Cabinet, 2005–2010; Unleashed Tongue, 2004–; Indija.si, 2007–; Word for Word, Without Words, 2010; Hard Facts, seit 2012).

Im September und Oktober 2012 gastierte Alenka Pirman als Artist in Residence in Wien.

Sie lebt und arbeitet in Ljubljana.


HARD FACTS

DIY-Geschichte
Wien - Ljubljana - Madrid - Rijeka
September 2012 - Mai 2013

Wir alle kennen das: Bei einem offiziellen Ereignis nehmen wir zufällig oder absichtlich einen Gegenstand mit und bewahren ihn zuhause auf, obwohl wir keiner Samellleidenschaft frönen. Vielleicht helfen uns diese Gegenstände, mit der Durchgängigkeit unseres Lebens zurechtzukommen und wir wollen wissen, wie wir mit ihrer Hilfe die aufgezwungene Geschichte umgehen können.

Hard Facts ist ein neues Forschungsprojekt der Domestic Research Society Ljubljana in Zusammenarbeit mit Nemanja Cvijanović und Juan de Nieves. Es wird mitfinanziert von der European Cultural Foundation.

http://hardfactsblog.wordpress.com/about/

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AIR in Slowenien

Artist-in-residence (Slowenien)

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Velenje

Die Velenje Literary Foundation (UVKF) gibt es seit 2001 und wurde auf Initiative des Dichters Ivo Stropnik von der Gemeinde Velenje im Nordosten Sloweniens gegründet. Die Velenje Literary Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstlern aus verschiedenen Disziplinen bei der Veröffentlichung und Vermarktung ihrer Werke und Arbeiten unter die Arme zu greifen und literarische Festivals und Veranstaltungen zum kulturellen Austausch zu organisieren. Die Finanzierung dieser Projekte wird neben der Velenje Literary Foundation vom slowenischen Kulturministerium und der slowenischen Buchagentur getragen.

Die Velenje Literary Foundation stellt außerdem die Möglichkeit eines künstlerischen Aufenthalts zur Verfügung. Gefragt sind dabei sowohl slowenische als auch ausländische Autoren, Übersetzer und internationale Mediatoren zeitgenössischer Literatur und Kunst, die bei ihrer kreativen Tätigkeit in Velenje unterstützt werden. Während ihres Aufenthalts sollen sich die Künstler durch die Präsentation ihrer Arbeit und durch Interviews der Öffentlichkeit vorstellen.

http://www.lirikonfest.si/index.php (in slowenisch)

http://www.culture.si/en/Velenje_Literary_Foundation

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Maribor

Das seit 2011 bestehende Artist in Residence Programm GuestRoomMaribor lädt KünstlerInnen aus allen denkbaren Disziplinen zur Teilnahme ein!

Geboten wird ein einmonatiger Aufenthalt in Maribor, bei dem Wohnmöglichkeiten im Stadtzentrum und Arbeitsräume zur Verfügung gestellt werden. Auch finanzielle Unterstützungen und Refundierung der Reise- und Materialkosten kann in manchen Fällen bereitgestellt werden.

Von TeilnehmerInnen wird die künstlerische Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen erwünscht, sowie das Abhalten von einem oder mehreren Workshops.

Nähere Infos unter: http://www.pekarna.org/web/index.php?page=novice&subpage=arhiv

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Ljubljana

Den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern wird im Kulturzentrum Tobačna 001 für die Realisierung ihrer Projekte ein zweimonatiger Aufenthalt ermöglicht, der Arbeits- und Wohnräumlichkeiten sowie ein Honorar umfasst. KünstlerInnen können sich im Rahmen ihres Aufenthalts Zeit für Reflexion, Produktion und Präsentation ihrer Arbeiten nehmen.

Während des Aufenthalts ist es erwünscht, neben der Arbeit am eigenen Projekt Interaktion mit dem sozialen Umfeld Ljubljanas zu suchen. Ob und in welchem Maß dies den Arbeitsprozess beeinflusst, sei es durch Vorträge, Präsentationen oder Workshops, bleibt dem/der KünstlerIn selbst überlassen.

Weitere Informationen zu Artist in Residence Kulturzentrum Tobačna 001: http://www.mgml.si/en/tobacna-001-cultural-centre/artist-in-residence-centre/

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Festivals in Slowenien

Infografik: Festivals in Slowenien 2012



Biennial of Design (BIO)
The Biennial of Design|Biennial of Design (BIO)|Biennial of Design, known also by its Slovene acronym BIO, explores and reflects contemporary developments in international design through a collaborative process; questioning and analysing current conditions in industrial production, public and private space, systems and networks. Site
Carniola Festival, Summer in Kranj
Organised by the Art Centre - Institute of Youth Culture, Kranj since 2003, the Carniola Festival, Summer in Kranj is an international summer festival of music, theatre and dance. Site
Eẋ Ponto International Festival
The Eẋ Ponto International Festival was launched in 1993 by the B-51 Cultural Society, whose work has been rooted from the outset in a strong humanistic, political, and social foundation. Site
Festival of Slovenian Film
The Festival of Slovenian Film (Festival slovenskega filma or FSF) is classified as a national film festival as it offers an annual review of domestic film and television production. Site
International Festival of Computer Arts (IFCA)
Launched in 1995 by the Video Section of the MKC Maribor Youth Culture Centre, the International Festival of Computer Arts (IFCA) is the longest-running computer arts festival in Slovenia, which over the years has presented all of the most important new media artists from around the country. Site
Lighting Guerrilla Festival
The Lighting Guerrilla Festival was initially started as a workshop at the festival "The Detectives of the Light" (Detektivi svetlobe); a mere one year later in 2008 it evolved into an exciting three-week spring event. Site
Linhart Encounter
Named after the celebrated Slovene dramatist and historian Anton Tomaž Linhart (1756–1795), Linhart Encounter is an annual festival of non-professional Slovene performing arts groups, organised each year since 1962 in a different city in Slovenia by the Public Fund for Cultural Activities of the Republic of Slovenia. Site
Lirikonfest
Lirikonfest Velenje is an annual international poetry festival organised by Velenje Literary Foundation and literary association Velenika. Site
Ljubljana Festival
The Ljubljana Festival is the main summer festival in Slovenia. Site
Lutke International Puppet Festival
One of the most renowned puppetry festivals in Slovenia, Lutke International Puppet Festival is a biennial event organised by Ljubljana Puppet Theatre since 1995. Site
Maribor Festival
In the course of its rich history the Maribor Festival has become one of Slovenia's most exquisite classical music events. Site
Mini Summer - International Festival for Children
Organised by Mini Theatre, the Mini Summer - International Festival for Children was launched in 1999 with the aim of animating the streets, squares, and atriums of Ljubljana and the Ljubljana Castle with high-quality puppetry performances and workshops for children. Site
Pika's Festival
Established in 1990, Pika's Festival is the most popular event in Velenje and the largest children's festival that attracts its audience from all over Slovenia. Site
Seviqc Brežice Festival
The Seviqc Brežice Festival was established in 1982 by Ars Ramovš, who is the founder, organiser and producer of the annual event. Site
Sound Explicit Festival
Produced by P.A.R.A.S.I.T.E. Institute, the Sound Explicit Festival is an annually held series of performances that, in one way or another, challenge the conventional treatment of sound as music and art. Site
Summer Puppet Pier Festival
Launched in 1990, the annual Summer Puppet Pier - International Puppetry Festival, Maribor|Summer Puppet Pier Festival|Summer Puppet Pier - International Puppetry Festival, Maribor offers a review of recent Slovene puppet creativity activity alongside many foreign performances for both children and adults. Site
Tartini Festival
Established in 2001 the Tartini Festival is an international music festival dedicated to one of the greatest violinists of the Baroque period, the Piran-born Guiseppe Tartini (1692–1770). Site
Vilenica International Literary Festival
The first Vilenica International Literary Festival was organised in 1986 by the Slovene Writers’ Association and Veno Taufer, though its origins go back to 1980, when literary meetings were organised by the Municipality of Sežana in the karst cave of Vilenica, after which the festival takes its name. Site

Vormerken

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4. September bis 30. Oktober 2014 Photon Galerie, 1100 Wien

Kurator: Dejan Sluga

Einladung zur Eröffnung der Gruppenausstellung GHOSTS OF DADA am Donnerstag, 4. September, um 20 Uhr in der Photon Galerie. Die Ausstellung wird von Dr. Štepánka Bieleszová von dem Museum Moderner Kunst aus Olomuc eingeweiht.

Die Gruppenausstellung Ghosts of Dada stellt drei wichtige Künstler und Fotografen aus einem größeren Raum Mitteleuropas dar, die in ihrem künstlerischen Schaffen die Prinzipien des Surrealismus benutzen. In einer Zeit, in der wir uns auf die Ereignisse vor 100 Jahren beziehen, sollten wir auch über die Auswirkungen dieser Zeit in der späteren Entwicklung der Künste, insbesondere im Bereich der Fotografie, denken. Die erste Bewegung, die grundlegend das Wesen der Kunst verändert hat, war Dadaismus. Seine Ideen hatten sich später in dem Surrealismus entwickelt, der in all seiner Komplexität zu einer der Hauptrichtungen der Kunst im 20. Jahrhundert geworden war, und auch tiefe Spuren in der Fotografie hinterlassen hat. Zu den "nicht-klassischen" Meistern der Fotografie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehören auch Stane Jagodič (SLO), Roberto Kusterle (ITA) und Ladislav POSTUP (CZE).

  • In Zusammenarbeit mit der Nessim Gallery und der Foundation for Contemporary Art, Budapest
  • Supported by: Skica, Czech Zentrum
  • Photon, Nessim Gallery
  • Catering by: STO
  • Fotogalerie:
  • Foto 1: Vest, 1964, © Ladislav Postupa
  • Foto 2: quo vadis libertas, © Stane Jagodič
  • Titelbild: © Roberto Kusterle
  • Photon Gallery, Absberggasse 27, 1100 Wien
  • T: +43 (0)19543588
  • info (at) photongallery.at
  • www.photongallery.at
  • Offnungszeiten: Mi – So 12 - 18
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30. September 2014 bis 15. April 2015 Volkskundemuseum, 1080 Wien
  • Kuratorinnen: Barbara Predan und Petra Černe Oven (Pekinpah Verein)
  • Gestaltung: Studio Miklavc
  • Organisation: SKICA
  • Intention der Zusammenarbeit:
  • 1) Eine Intervention in die Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde mit ausgewählten Produkten des zeitgenössischen slowenischen Designs im Rahmen der Vienna Design Week
  • 2) Die Intervention beschäftigt sich mit dem Thema »Mauer, Mauerabriss«
  • Inhalt der Intervention:
  • In zwölf Schauräumen wird eine Verbindung zwischen zwei Produkten hergestellt. Das erste wird Teil der Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde sein, das zweite ein Produkt zeitgenössischen slowenischen Designs. Das so geschaffene Paar hat seinen Ursprung in der Evolution und soll gleichzeitig Spannung erzeugen. Die Spannung, die auf der Logik der berühmter Kubrickschen Ellipse aus dem Film 2001: Odyssee im Weltraum (Sprung vom Knochen als Werkzeug bis zum Raumschiff in einem Schnitt) beruhen soll, wird durch eine Zeitmasche erzeugt werden. Im Schauraum werden zwei Produkte aufeinandertreffen, die sich nicht hätten treffen sollen bzw. nie aufeinandergetroffen wären, wenn es keine Museen gäbe. Um den gewählten evolutionären Sprung noch hervorzuheben, werden wir 12 Produkte aussuchen, die einen solchen Sprung vom Analogen zum Digitalen gemacht haben.

Mit Hilfe des formierten Paars wird gezeigt (in einem evolutionären Sprung, welcher den gegangenen Weg darstellt), wie man von dort (das Aufbewahren und Ausstellen im Museum) auf dem Weg der Entwicklung nach hier (die gewählte Intervention) gelangt ist. Der Hauptfokus beruht also auf der Evolution des Materiellen, die durch die bekannte Maxime ausgedrückt wird: Wir formen die Umwelt, die Umwelt umformt uns und beides zusammen schafft den Raum für den nächsten Schritt in der Umweltformungsevolution.

Wenn also die bereits vorhandene Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde durch die ausgewählten Produkte zeigt, wie wir gelebt haben, zeigen wir mit der Einbindung des zeitgenössischen Designs in die Schausammlung, wie wir heute leben, was sich verändert hat und vor allem, wohin wir gehen.

www.Volkskundemuseum.at

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3. bis 4. Oktober 2014 Echoraum, Wien
  • Die Vernetzung der slowenischen und österreichischen experimentellen Impro Szene
  • Rdeča Raketa lädt ein
  • e c h o r a u m
  • Sechshauser Straße 66
  • A-1150 Wien
  • www.echoraum.at
  • DIE IDEE
  • Das Festival soll slowenische und österreichische MusikerInnen im Bereich der experimentellen und improvisierten Musik in Wien vernetzen, künstlerischen Austausch ermöglichen und den Anstoss für neue Projekte liefern.
  • Die improvisierenden MusikerInnen aus den beiden Szenen treffen bei Konzerten im Echoraum aufeinander.

Seit sehr vielen Jahren sind in der österreichischen Improvisations- und experimentellen Musik Szene die Orte wie Radio Študent, Zavod Sploh, Menza pri Koritu, Metelkova, Kino Šiška in Slowenien bekannt. Das sind die Stationen, die vielen österreichischen MusikerInnen die Bühne und Ohren in Slowenien angeboten haben. Dahinter finden sich unter anderen Namen wie Miha Zadnikar, Tomaž Grom, Matjaž Manček, Luka Zagoričnik. Die ersten drei Herren haben einige Festivale, Kozerte auf die Beine gestellt. Der letzte checkt dafür Studio Aufnahmen für GastmusikerInnen, betreibt ein Label auf dessen Veröffentlichungen sich einige österreichsichen Namen befinden, schreibt für mehrere Magazine und arbeitet als Musikredakteur bei einer der ältesten unabhängigen Radiostationen Europas, dem Radio Študent.

Wir möchten also den Spieß umdrehen: dieses Mal wird die slowenische experimentelle Szene dem Wiener Publikum vorgestellt. 2013 gab es beim Waves Festival Wien Showcases mit Fokus auf Slowenien, allerdings eher im Bereich von Popkultur. Bei userem vorhaben wird der Fokus auf die experimentelle Szene gesetzt.

Die MusikerInnen, die wir eingeladen haben, sind:

  • Slowenien:
  • 1. Tomaž Grom – Kontrabass, electronics
  • 2. Irena Tomažin - Stimme
  • 3. Luka Zagoričnik - Vortrag
  • 4. Andrej Fon – Gajde (Dudelsack), Klarinette, Saxophon
  • 5. Samo Kutin - Hurdy Gurdy (Drehleier)
  • 6. Ana Kravanja - Geige
  • Österreich:
  • 1. Maja Osojnik - Pätzold Bassblockflöte, Electronics
  • 2. Matija Schellander - Kontrabass, modular synthesizer
  • 3. Noid (Arnold Haberl) - Cello
  • 4. Tamara Wilhelm - Elektronik
  • 5. Billy Roisz - Elektronik, Video
  • 6. Katharina Klement - Klavier, Elektronik
  • 7. Mona Matbou-Riahi - Klarinette
  • 8. Martin Siewert - E-Gitarre
  • PROGRAMM:
  • (Die Änderungen vorbehalten)
  • 3.10.2014
  • 20:00
  • Noid & Samo Kutin
  • Irena Tomažin & Maja Osojnik
  • Irena Tomažin & Noid & Martin Siewert
  • Tamara Wilhelm & Mona Matbou-Riahi & Samo Kutin & Andrej Fon
  • Matija Schellander & Billy Roisz & Martin Siewert & Tomaž Grom
  • 4.10.2014 ECHORAUM WIEN
  • 19:00
  • Luka Zagoričnik – The Noise of (Sonic) Protest (Vortrag)
  • Experimental music through the noise of recent protests in Slovenia
  • 20:00
  • Martin Siewert & Katharina Klement
  • Mona Matbou-Riahi & Tomaž Grom & Andrej Fon
  • Tamara Wilhelm & Maja Osojnik & Ana Kravanja & Billy Roisz
  • Ana Kravanja & Matija Schellander & Katharina Klement
  • slowenische Sektion: Irena Tomažin, Ana Kravanja, Tomaž Grom, Samo Kutin, Andrej Fon
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2. bis 4. Oktober 2014 Verschiedene Locations, Wien

Von 2. bis 5. Oktober 2014 findet Wiens Club- und Showcase-Festival Waves Vienna zum vierten Mal statt. Zehn Bühnen entlang des Wiener Donaukanals und im 1. Wiener Gemeindebezirk werden vier Tage lang von neuen Talenten und bereits etablierten Acts bespielt. Slowenien wird heuer musikalisch von Oknai, Your Gay Thoughts und Nikki Louder vertreten.

  • Oknai. 2.10. um 22.00 Uhr @ Alte Post
  • The producer works in the field of trendy electronic genres, first drew important attention to himself in 2011 with his Ain't a Dream (rx:tx) EP. This year he took his remarkable visions of bass music another step further with his album High Tide, which was also published by the leading Slovene publisher of electronic music – rx:tx; even the BBC and the XLR8R magazine took notice. more
  • Your Gay Thoughts. 3.10. um 23.15 Uhr @ Elysium (Floor 3)
  • The audio-visual collective have not given us a studio recording yet, but they are tireless performers, who time and again convince with new discoveries. The performances themselves are a testament to the creativity of the band, who explore the sounds of current electronic production and serve them in their singular stage format. more
  • Nikki Louder. 3.10. um 20.45 Uhr @ Red Bull Brandwagen
  • The noisy trio's live performances are like a real beast and never leave you disappointed. Their garage sounds, noise elements and even the dreamy parts, which shape the band's dynamics, are only a tiny part of the sound mosaic they recorded in three full length albums. The current, last year's album Golden Men (Moonlee Records/ZARŠ) presents the band at their most mature stage, to which they came through regular tours that also brought them to Britain, even though their most faithful fan base outside Slovenia is in the Czech Republic. more
  • Festival
  • Das Waves Vienna hat sich neue Musik groß auf den Unterarm stechen lassen. Direkt neben dem obligatorischen Anker-Tattoo. Das Festival versteht sich als Showcase-Festival – das heißt, es geht darum, neue Bands zu entdecken, solche, die sich mehr Aufmerksamkeit verdient haben, die über internationales Format verfügen, aber aus dem einen oder anderen Grund noch nicht nach ganz oben gespült worden sind. Trotz einiger bekannter und gehypter Bands im Line-up heißt es bei der großen Anzahl an Acts stets auch: sich von Club zu Club treiben lassen, hie und da in die verschiedenen Musikbiotope reinschnuppern. Musik aus Osteuropa ist etwa ein Schwerpunkt. Dort hat sich seit der Öffnung zum Westen hin äußerst viel getan, aber noch viel zu oft fehlt die Möglichkeit, die Höchstleistungen besichtigen zu können. Aber auch in Dänemark, Island oder, ja, Österreich, blüht die Musik und noch zu wenige Leute bemerken das. Waves Vienna möchte das ändern. Das Festivalticket bietet dabei die Möglichkeit, rund um den ersten Bezirk ein äußerst dichtes, internationales Programm zwischen Alternative, Elektronik, Rock und Clubmusik in kompakter Form kennenzulernen. 

Dabei wird das Waves Vienna zwei Gastländer (t.b.a.) willkommen heißen. Getreu dem Motto "East Meets West" werden im Live-Programm verstärkt Acts aus einem ost-europäischen und einem west-europäischen Land auftauchen. Darüber hinaus widmet die Waves Vienna Music Conference einen Teil ihres Programms den Musikmärkten und -szenen dieser beiden Länder.

  • Conference
  • Die Waves Vienna Music Conference ist Teil des Festivals und bietet Lectures, Panels und Workshops. Das fachspezifische Programm widmet sich dabei dem Überthema „East Meets West“, das Basis und Inspiration für eine langjährige, gesamteuropäische Zusammenarbeit sein wird.

Skica verlost in Kürze über Facebook 2x2 Festivalpässe.

www.wavesvienna.com

Foto: © Waves Vienna

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28. September bis 23. November 2014 Laafeld, Bad Radkersburg

Das international renommierte Kunst-Festival steirischer herbst macht sich mit einem vielfältigen und reichhaltigen Programm auf den Weg, von Graz aus in verschiedene steirische Regionen. Den Anfang machen Auftragswerke in der bildenden Kunst, die am 28. September eröffnet werden. Im Pavelhaus / Pavlova hiša in Laafeld entführt die österreichische Künstlerin Heidrun Holzfeind ins „Never Neverland“ – sie erforscht individuelle Lebensgeschichten und politische Realitäten der Grenzregion rund um Bad Radkersburg. Das filmische Projekt beschäftigt sich mit Menschen, die einen alternativen Lebensweg eingeschlagen haben und führt uns in eine Welt, die von Kommunalismus und Individualismus gleichermaßen erzählt. Der slowenische Künstler Tobias Putrih verlegt in „Routine Inspection“ die prähistorische Höhle Potočka Zijalka aus den Karawanken in das ZOLLAMT – ehemaliger österreichisch-slowenischer Grenzposten in Bad Radkersburg, damals eine vermeintliche Trennung Mitteleuropas vom Balkans, heute ein Ort der Kunst. Tobias Putrih spielt mit der Idee der Grenze – anhand von Artefakten, Zeichnungen und Filmen – auch wenn sie als solche heute nicht mehr existiert.

  • Heidrun Holzfeind – Never Neverland
  • www.steirischerherbst.at/Never_Neverland
  • herbst-Ausstellung
  • 28/09 – 27/10
  • Pavelhaus / Pavlova hiša, Laafeld
  • Di – Fr 13.30 – 18.30,
  • Sa 13.30 – 20.00 & So 11.00 – 16.00

Informationen und Karten:

Shuttle Service:

  • Wien – Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Wien
  • Sa 27/09
  • Abfahrtszeit
  • 8.00 Haltestelle 59A / Opernring 1 /1010 Wien

Anmeldung bis Do 25/09: tickets@steirischerherbst.at

  • Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Graz
  • So 28/09
  • 13.00 Schaumbad – Freies Atelierhaus Graz (Straßenbahnlinie 5, Dornschneidergasse)
  • 15.00 Schauplatz Kornberg im Meierhof zu Kornberg
  • 16.45 Pavelhaus / Pavlova hiša
  • 20.00 Zollamt
  • Anmeldung bis Do 25/09: tickets@steirischerherbst.at
  • Kostenlos
  • Linz – Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Linz
  • Sa 27/09
  • Abfahrtszeit
  • 7.00 Kunstuniversität Linz
  • Hauptplatz 8 / 4020 Linz

www.steirischerherbst.at

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4. April bis 30. November 2014 Wien, Ljubljana, Maribor, Laafeld/Potrna, Koper

Sledi/Spuren ist eine Reiseausstellung entlang der Südbahnstrecke von Wien nach Venedig. Anlässlich des Jubiläumsjahres 2014 werden die europäischen Entwicklungen der letzten 100 Jahre reflektiert, sowie Identität und Rolle als Kulturschaffende in deren Bildung. Das erinnern an die gemeinsamen Geschichte, sowie der Zerwürfnisse, der Grenz- und Nationenbildungen steht im Vordergrund.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Ausstellungsreihe ist das Miteinander von Künstler_innen aus beiden Ländern, die grenzenübergreifende Kollaboration und der permanente und intensive Austausch mit den Nachbar_innen.

Die Verbindungslinie durch die Eisenbahn von Wien zum Meer und damit dem dort gelegenen Hafen war eine Art Hauptschlagader der Habsburgermonarchie. Die Beiträge der Künstler_innen beziehen sich thematisch auf diesen Transportweg, auf Verwirklichung und Zerstörung von Identitäten, auf Vorfahren und Dinge die noch kommen.

  • Ausstellende Künstler_innen:
  • Gino Alberti, Svetlana Jakimovska, Gani Llalloshi, Lorena Matic, Goran Medjugorac, Andrew M. Mezvinsky, Katja Oblak & Julij Borštnik, Eva Petri, Tiberius Stanciu, Anja Šmajdek, Franz Wassermann und Letizia Werth

Kuratoren: Denise Parizek und Vasja Nagy

Zu einigen Ausstellungen werden von den Galerien ART-TALKS bzw. LECTURES mit Gästen aus Kunst, Wissenschaft und Medien veranstaltet. Die Gespräche, Videos und Fotos der Ausstellungen werden über die Webpage und Social Media verbreitet.

SLEDI/SPUREN auf Facebook und Twitter folgen.

Die Ausstellung in der Galleria A+A in Venedig musste leider abgesagt werden.

Aktuelle Ausstellungsorte:

  • Laafeld/Potrna
  • Pavelhaus/Pavlova hiša
  • 27.6. - 6.9.2014
  • Öffnungszeiten: Di.-Sa. 13.30 – 18.30 h
  • www.pavelhaus.at
  • Koper
  • Obalne galerije Piran
  • Galerija Loža
  • Titov trg 1
  • 18. 09. – 30.11.2014
  • Öffnungszeiten: Die.-Sa. 11 – 18 Uhr
  • So. 11 – 16 Uhr
  • www.obalne-galerije.si

Vergangene Ausstellungsorte:

  • Wien
  • Schleifmühlgasse 12-14
  • 4.4. - 30.4.2014
  • 1040 Wien
  • Öffnungszeiten: Do. + Fr. 14-19 Uhr, Sa. 10-15 Uhr
  • www.12-14.org
  • Ljubljana
  • ZRC SAZU
  • 8.5. – 28.5.2014
  • Novi trg 2, Ljubljana 
  • www.zrc-sazu.si
  • SLEDI/SPUREN ist grenzenlos.
  • SLEDI/SPUREN hat eine enorme Reichweite im Kontext zeitgenössischer europäischer Kunst.
  • 6 Städte, 3 Länder, 12 Künstler_innen. Gebündelte Energien für eine große Sache.
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16. August bis 6. September 2014

16.08.2014: Rdeča Raketa spielt beim Hotel Pupik Festival in Schrattenberg, NÖ, und am 22.08.2014 in Gallneukirchen, OÖ, am Klangfestival #7.

Reheat Festival am 23.08.2014 in Kleylehof, Bgld: Josef Novotny/Heimo Wallner: below low

Broken:Concert: Im Rahmen der ZOOM! Festival Jazzwerkstatt sind PLENUM & Katharina Ernst am 04.09.2014 im Porgy&Bess, Wien, zu sehen.

05.09.2014 & 06.09.2014: Das Rock Is Hell Festival findet in Judenburg, Stmk, mit Majas Listening Session und Broken.Heart.Collector statt.

Zu Maja Osojniks Website.

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25. Juni bis 3. September 2014 Bildraum 07, Burggasse 7-9, 1070 Wien

Eva Petrič, die spartenübergreifend und konzeptionell arbeitet, setzte sich in den vergangenen Monaten mit dem Thema Organtransplantation auseinander. Die meterhohen Rauminstallationen in der Ausstellung "21. Century Angel" sind am 3. September ein letztes Mal im Bildraum 07 zu sehen.

Im Rahmen der Finissage findet die Performance TRAVELLING*HEART um 21 Uhr statt.

  • Tanz: Kanako Sako
  • Kontrabass: Matija Schellander
  • Kostüm: Devi Saha
  • E-Sounddesign: Oliver Maklott
  • Konzeption, Choreografie: Bert Gstettner / Tanz*Hotel

Travelling*Heart ist eine Kooperation von Tanz*Hotel, Eva Petrič und der Bildrecht GmbH.

Wandeln Engel unter uns und wenn ja, wie sehen diese Engel aus? Diese Fragen richtet Eva Petrič an die Besucher der Ausstellung „21. Century Angel“ im Bildraum 07 und gibt eine mögliche Antwort.

Für die in Slowenien geborene Künstlerin, die spartenübergreifend in den Bereichen Installation, Fotografie, Video, Film und Malerei arbeitet, ist unser aller Schutzengel das körpereigene Immunsystem. Bei Petrič tritt es in einer Doppelrolle auf, die in Rauminstallationen und von Fotoserien reflektiert wird. Das Immunsystem, nicht ertastbar oder sichtbar, dennoch aber von überlebensnotwenigem Schutz vor Krankheitserregern, freien Radikalen, oder den Pollen des Birkenbaumes in Nachbars Garten, wird bei Petrič zu einem Inbegriff des einerseits Guten, das gepflegt und geachtet, schützend seine Flügel über uns breitet.

Doch ähnlich unserer Atmung agiert das Immunsystem in Eigenregie, wir können es weder steuern, noch seine Effektivität einfordern. Nicht nur in der Weltauffassung des frühen Christentums versagt das Gute dann und wann und fällt, vom Göttlichen verstoßen, einem harten Aufprall entgegen. Was passiert nun wenn uns unser Immunsystem kündigt, wenn der Körper den Körper verstößt? In den Fotografien aus der Serie „AngelHound“ wird die Künstlerin selbst zum gefallenen Engel, zur Autoimmunerkrankung, zur Rebellin gegen sich selbst.

In Wechselwirkung mit den Fotoserien setzen sich Eva Petričs Installationen „The Giver“ und „The Keeper“, sowie das Lichtobjekt „Soul“, mit dem Thema Organtransplantation auseinander. Die beiden Installationen aus der Serie „Hematoma“, aus Häkeldecken zusammengefügt, repräsentieren organisches Gewebe, Nervenbahnen und Blutgerinnsel. Sie symbolisieren Ende und Anfang, Stillstand und pulsierendes Leben. „21. Century Angel“ spannt einen Bogen zur Geschichte der Organtransplantation und den damit verbundenen Fortschritten in der medizinischen Forschung. Das Jahr 2014 markiert das 60. Jubiläum der ersten erfolgreichen Nierentransplantation, durchgeführt in Boston an einem Zwillingspaar von dem späteren Nobelpreisträger Dr. Joseph Murray. Zuvor scheiterten weltweit Wissenschaftler und Ärzte an der Abstoßung des eingepflanzten Gewebes. Als Grund dafür wurde ein aktiver Immunisierungsmechanismus erkannt. So kam es, neben der Gefäßchirurgie, auf dem Fachgebiet der Immunologie zu einem Wissenssprung von dem heute eine breite Masse an Patienten profitiert.

Der für Petrič charakteristische Einsatz von Garn als leicht transparentes Trägermaterial ihrer jüngsten Rauminstallationen, sowie die Komplementierung der Ausstellung durch Fotografien, dienen der Erweiterung des bestehenden Raumes um einen imaginären und metaphorischen Raum. Unweigerlich begegnen rund um das Thema Organspende und Transplantation tiefere Sinn,- und Existenzfragen: Wo im Körper befindet sich meine Seele? Welcher Teil vom Ich wird zum Du, welcher Teil vom Du zum Ich, wenn mein Herz in deiner Brust weiter schlägt? Das sogenannte Leib-Seele-Problem, über die Zeit mehrfach diskutiert von Größen wie Aristoteles, Seneca, Descartes, Hobbes und Brentano, zählt zu den wichtigsten philosophischen und religiösen Fragen der Menschheit. Als möglicher Sitz der Seele nannte eine Vielzahl europäischer Gelehrter das Herz, für Vertreter der traditionellen chinesischen Medizin ist es die Leber, und die Lunge, als Flügel der Seele bezeichnet, spielte eine tragende Rolle im Altertum.

Auch in der Ausstellung „21. Century Angel“ wird der Diskurs nach dem Verbleib der Seele wiederbelebt. Besonders die auf einen Lichtkubus aus Plexiglas angebrachte Fotografie „Soul“ nennt die Thematik beim Namen. Eva Petrič konzentriert die Momentaufnahme auf den unmittelbaren Akt der Organentnahme und auf die Anordnung der Chirurgenhände. Rohheit, Brutalität, aber auch Effizienz, beschreiben in „Soul“ den Akt der Schöpfung, wie auch jenen der Zerstörung. Durch die Überlagerung mehrerer Bilder entstehen verschiedene Ebenen, die einen Blick auf unterschiedliche Aspekte der Wirklichkeit zulassen. Schemenhaft begegnet dem Betrachter eine Schattenfigur - vielleicht ein Engel, vielleicht die Seele, wie sie der klaffenden Wunde entsteigt, während der Operation selbst neu geboren wird.

  • Eröffnung: Dienstag, 24. Juni um 19 Uhr
  • Begrüßung: Mag. Günter Schönberger, Bildrecht
  • Zur Ausstellung: Prof. Joachim-Lothar Gartner, Bildender Künstler
  • Zur Thematik: Prof. Dr. Andreas Zuckermann, Leiter der Transplantationsambulanz, AKH Wien
  • u.A.w.g.: anmeldung@bildrecht.at, T +43 1 8152691

Im Rahmen der Ausstellung ist in Kooperation mit Tanz*Hotel Wien eine Performancereihe unter der choreografischen Leitung von Bert Gstettner an drei Abenden im Bildraum 07 zu sehen sein.

  • Titelmotiv: Eva Petrič. The Giver, Hematoma Serie, 2013
  • Häkelgarn und Videoloop. © Bildrecht, Wien 2014
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1. August bis 7. September 2014 Künstlerhaus, Obergeschoß, 1010 Wien

Die Eröffnung zur Ausstellung Melange, an der sechs KünstlerInnen der Münchner Secession sowie sechs KünstlerInnen des Wiener Künstlerhauses, darunter die gebürtige Slowenin Eva Petrič, teilnehmen werden, findet am Donnerstag, 31. Juli, um 19 Uhr statt.

Historisch bestehen zwischen der Münchener Secession und dem Künstlerhaus in Wien interessante Beziehungen: Als Gustav Klimt nach München reiste, um bei der Münchner Secession zu studieren, wie die nationale verkrustete Kunstauffassung aufzubrechen wäre, war eine der Folgen die Gründung der Wiener Secession, dies wiederum in Zusammenhang stehend mit Klimts Austritt aus dem Wiener Künstlerhaus.

Die Münchener Secession mit Sitz im Haus der Kunst widmet sich aktuell ausschließlich überregionalen und internationalen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Sie hat zurzeit 78 Mitglieder in Deutschland, Österreich, Frankreich und Luxemburg, die in verschiedenen künstlerischen Disziplinen arbeiten. Die Ausstellungsprojekte werden von den Mitgliedern der Münchener Secession in unterschiedlicher Zusammensetzung nach ausschließlich künstlerischen Gesichtspunkten bestimmt und an verschiedenen Orten gezeigt.

In ähnlicher Zielsetzung versteht sich das Künstlerhaus, 1868 errichtet und bis heute im Besitz der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs, als Plattform für nationale und internationale Kooperationen in allen Bereichen der aktuellen bildenden Kunst.  Beiden Vereinen in Wien und München ist die Intention gemeinsam, als eigenständige, unabhängige KünstlerInnenvereine mit eigener Programmatik für die Kunstschaffenden eine internationale Plattform der Präsentation ihrer Werke zu schaffen.

Die Austauschaustellungen dieser München-Wien Melange – die erste fand 2012 in der whiteBOX in München statt – begreifen sich als Schritt zu einer „Internationalen der Kunstschaffenden“ auf europäischer Ebene, als kunstpolitisches Programm, das alle KünstlerInnen auffordert, in diesem Sinne für sich und ihre Anliegen tätig zu werden. Das MELANGE-Projekt will einen Beitrag dazu leisten, die Kräfte der wenigen freien KünstlerInnenvereine international zu bündeln, um den uniformen Mechanismen des Kunstmarktes die vielfältigen Aktivitäten der ProduzentInnen von Kunst koordiniert entgegenzusetzen. Vielleicht gelingt es auf dem Wege die faktische Ausgrenzung und Unterordnung der KünstlerInnenverbände unter externe Marktgesetze ein wenig in Frage zu stellen, dann wäre Klimt damals nicht umsonst verreist…

  • Teilnehmende KünstlerInnen:
  • Michael von Cube
  • Lucia Dellefant
  • Joachim Lothar Gartner
  • F. Jörg Haberland
  • King Kong Kunstkabinett
  • Georg Lebzelter
  • Hannes Mlenek
  • Eva Petrič
  • Dieter Rehm
  • Timm Ulrichs
  • Walter Weer
  • Robert Zahornicky

Foto: © Eva Petrič, Light station no.7, Human organ Constellation

Skizzenbuch

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7. Juli 2014 KSEVT, Vitanje, Sl

AA Visiting School Slovenia ist ein dreiwöchiger Workshop in Slowenien und Teil des Visiting School Proramms an der Architectural Association School of Architecture in London. Der Workshop findet von 7. bis 25. Juli in Vitanje, Slowenien, im Kulturzentrum für europäische Raumfahrttechnologien KSEVT statt.

KSEVT lädt zum Auftakt Event am Montag, 7. Juli, zu interessanten, moderierten Vorträgen mit dem Direktor des Programms, BIO 50 Teilnehmern und externen Vortragenden ein.

  • nanoSLOVENIA.nanotourism setzt sich mit der Idee des Erlebenistourismus auseinander und bietet den Teilnehmern ein breitgefächertes Angebot an Projekten, von standortspezifischen Vorhaben mit einem 1:1 Maßstab bis hin zu ganzheitlichen Herangehensweisen für exisiterende Zusammenhänge.
  • Angeglichen an das besondere Umfeld werden sich die Vorschläge an kurzzeitige und dauerhafte Strukturen richten, die eine nachvollziehbare, handfeste und neuartige Erfahrung des Tourismus möglich machen.

Innerhalb der derzeitigen ökonomischen Situation wird im Workshop nach intelligenten, knappen Lösungen gesucht, die mit lokalen Resourcen auskommen, sowie nach innovativem Design und Wegen zur Finanzierung ohne große Institutionen und der etablierten Bürokratie zur Raumplanung.

  • Der Workshop findet im neuen, einzigartigen Gebäude des Kulturzentrums für europäische Raumfahrttechnologien, KSEVT, statt. Ein gewagtes Wahrzeichen in dem slowenischen Ort Vitanje von 800 Einwohnern, das in seinem ersten Jahr bereits 25000 Besucher anzog.

KSEVT ist öffentlich von Bedeutung und organisiert soziale, kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungen, darunter dauerhafte sowie kurzzeitige Ausstellungen, Konferenzen und Club-/Lernaktivitäten. Es besteht Bedarf und offenkundiges Potezial dafür, dass Vitanje zu einer Fallstudie für die Entwicklung einer Reihe extremer aufstrebender Maßnahmen oder Muster wird, die die herkömmliche Art des Tourismus in Frage zu stellen.

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26. Juni 2014, 19:30 Uhr KSŠŠD, Mondscheingasse 11, 1070 Wien

Rojišče / Schwarmstelle #18

  • Es lesen:
  • Ana Svetel poezija, Simon Černelč poezija, Dominik Srienc poezija, Georg Tkalec glasba, Vid Drašler glasba, Mario Rechtern glasba, Linda Sharrock glasba
  • Žiga Gruden moderacija

Lesung in slowenischer und deutscher Sprache. Rojišče # 18

Schwarmstelle ist ein experimenteller Zyklus von Ereignissen, dessen Zweck es ist, über den Nullpunkt hinaus dauerhafte Anbindungen fortschrittlicher Gedanken zu erzeugen. Der Grundgedanke dieses Ereignisses erschien dem Autor dieses Textes während des freitäglichen Zusammenseins im Klub KSŠŠD, als er, fasziniert von der Tatsache der Existenz des Ortes mit der grössten slowenischsprachigen Bibliothek in Wien, auf den Fenstern des Klubs wunderschöne Poesie las. Die Erinnerung (an die Metelkova, die der Klub erweckt) und an die Heimat, sowie an intime Abende der Mlade Rime (slow. Jungen Reime), sprach den Autor unmittelbar über die Notwendigkeit einer Verbindung zwischen jungen Schreibenden aus Ljubljana und Wien; es geht um den ersten Samen, gesäht mit dem Wunsch, dass die Idee nicht ausarte. (Žiga Gruden)

Zur Website des KSŠŠD

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Gewinnspiel Filmcasino

Die Komödie und italienisch – slowenische Koproduktion "Zoran – Mein Neffe, der Idiot" eröffnete mit großem Beifall Ende Mai das Internationale Filmfestival Innsbruck und heimste inzwischen weitere Festival-Nominierungen ein.

Von Matteo Oleotto, mit: Giuseppe Battiston, Rok Prasnikar, Ariella Reggio u.a.

  • Die Bar an der Ecke ist für Paolo der unumstrittene Mittelpunkt der Welt. Doch dann taucht Zoran auf, ein vergessener Neffe, der nach dem Tod seiner Tante nur noch auf Paolo zählen kann. Er kommt aus den slowenischen Bergen und hat doch eine ganz besondere Begabung als Dart-Spieler. Die Weltmeisterschaft der Dartprofis treibt Paolo schon länger an und nun hat er einen wirklichen Champion zu seiner Verfügung. Rache könnte er üben an seinen Opponenten, Geld kann er auch verdienen und die verlorene Liebe seiner Ex-Frau ist auch nicht mehr weit entfernt. Doch nicht alles läuft so wie erhofft…
  • Zoran - Mein Neffe, der Idiot ist eine hinreißende Komödie über die Philosophie und die Irrtümer des Lebens. Ein Kino als Fest der Sinne und der unmöglichen Gelegenheiten mit viel Wein und dem italienischen „dolce far niente“ als Zutaten.

Alle Infos zum Film auf polyfilm.at

Die Premiere findet in Kooperation mit Skica und La Salvia–Feinkost und Vinothek statt.

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17. Juni 2014, 18:30 Uhr Slowenischer Lesesaal der Steiermärkischen Landesbibliothek, Graz

Am Dienstag, den 17. Juni um 18.30 Uhr, stellt sich die slowenische Autorin Stanka Hrastelj vor. Das Gespräch mit der Autorin führt die Übersetzerin ihrer Poesie ins Deutsche, Frau Daniela Kocmut.

Stanka Hrastelj, geb. 1975 in Brežice, lebt als Lyrikerin und Übersetzerin in Krško. Bisher erschienen von ihr die beiden Gedichtbände Nizki toni (Tiefe Töne, 2005), für den sie den Preis für das beste Debüt erhielt, und Gospod, nekaj imamo za vas' (Mein Herr, wir haben etwas für Sie, 2009). Mit dem von der Autorin zusammengestellten Band Anatomie im Zimmer werden die Gedichte von Stanka Hrastelj nun erstmals dem deutschsprachigen Publikum zugänglich gemacht.

Der Gedichtband Anatomie im Zimmer (2013) ist Teil der gemeinsam mit dem literarischen Netzwerk TRADUKI in der Edition Korrespondenzen herausgegebenen Reihe tradukita poezio, junge Poesie aus Südosteuropa. Die dörfliche Welt in Stanka Hrasteljs Gedichten ist eng, provinziell, familiär und blutig strukturiert. Der Blick auf das Dorf und die Familie jedoch niemals naiv oder denunzierend. Vielmehr zeichnen sich Stanka Hrasteljs Gedichte durch eine außerordentliche Schärfe, Schonungslosigkeit wie auch durch Humor aus. Und nicht selten sind es gerade die stilleren Bilder, die besonders bedrohlich wirken: Eine Frau, die beim Gespräch über Alltäglichkeiten immer schweigend auf ihre Teetasse starrt. Die tiefe Trauer eines Arbeiters, die niemand wahrnehmen will. Durch die exakte Autopsie der Beziehungen und Mentalitäten vermag Stanka Hrastelj in ihren plastischen Gedichten jene im Dorf- und Familienalltag falsch laufenden Stränge zu berühren, die ansonsten den Blicken meist verborgen bleiben.

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Archiv 2013

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Archiv 2012

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16. Dezember 2012, 16:00 Uhr brut, Karsplatz 5, 1010 Wien

Janez Janša wird in seinem Vortrag über die Publikumsreaktionen und -interaktionen sprechen, die seine Installation Wailing Wall im öffentlichen Raum ausgelöst hat. Außerdem geht es um künstlerische Ansätze, die sich mit dem Thema „Wachstum“ beschäftigen.

Warum schämen wir uns, wenn uns jemand weinen sieht? Was ist das für eine Kultur, die uns dazu zwingt, unsere Emotionen zu verstecken? Wieso weinen Politiker und Stars nur dann in der Öffentlichkeit, wenn es Ihnen von ihren PR-Beratern zugetragen wurde? Wieso wird die Kunst immer kühler, spektakulärer und geht an die Gefühle des Betrachters mit kontrollierten Tricks heran, die auf ebendiese Gefühle auf stereotype Art und Weise einwirken? Und warum vermeidet es die moderne Kunst, sich mit den intimsten Emotionen des Betrachters auseinanderzusetzen?

http://www.maska.si/index.php?id=154&tx_ttnews[tt_news]=524&cHash=3b6a4e8c0c61915d3193842bf36cdf76

http://www.brut-wien.at

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Künstlerbox

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Bildende Kunst

Katja Oblak (1975, Ljubljana), schloss ihr Studium der Skulpturkunst an der Akademie der bildenden Künste und Design in Ljubljana bei Professor Matjaž Počivavšek und Jiři Kočica ab. In ihren Skulpturarbeiten beschäftigt sie sich mit dem Körper und der Wahrnehmung des Körpers im Raum, sowie mit der Performancekunst (Bewegung, Butoh Tanz).

Katja Oblak ist Mitorganisatorin verschiedener künstlerischer Events der Gruppen KUD Sestava, Ljubljana und KUD TAAK, Vipava. Seit 2009 unterrichtet sie Skulptur in der LICE Akademie, organisiert von der Miklova Galerie in Ribnica und veranstaltet Skulptur Workshops mit Julij Borštnik. Katja Oblak lebt und arbeitet in Ljubljana.

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Vergangenes:

Von 27. Juni bis 25. August war Katja Oblaks Ausstellung Prostor novega spomina / The Space of a New Rembrance im Božidar Jakac Art Musem in Kostanjevica, Sl, zu sehen. Neben Skulpturarbeiten sind im Rahmen der Ausstellung in Kooperation mit anderen Künstlern Performances und eine Videoinstallation entstanden.

Hier gibt es das Video zur Ausstellung.

  • Die Ausstellung gestaltete sich in vier Eingänge zum Lapidarium Raum des Božidar Jakac Art Museums, die sich vier verschiedenen existentiellen Themen widmeten.
  • Die Namen der Eingänge lauteten:
  • 1 Os Sebe / A Self-Axis
  • 2 Dvojina / Twosome
  • 3 Ples v naravi / Dancing in Nature
  • 4 Srečanja / Encounter
  • Das Gedicht Prostor novega spomina, für die gleichnamige Ausstellung verfasst, gibt es auf slowenisch sowie in englischer Übersetzung als pdf Datei zum Download:
  • Gedicht (PDF, 43,8kb)

Fotos: Tomaž Lunder, ©: Božidar Jakac Art Musem

  • Weitere Einzelausstellungen (Auswahl):
  • Impulse and Possibilities, Nova Galerija DDT (with J. Borštnik), Trbovlje, 2011
  • Body - Movement – Statue – The Other, Srečišče Gallery, Ljubljana, 2011
  • Öffentliche Skulpturen (Auswahl):
  • Me, Us and The Other, Slovene Ethnographic Museum (sculptural objects, with J. Bortštnik), exhibition was awarded with “Murkovo priznanje”, Ljubljana, 2009
  • Performances (Auswahl):
  • Presence Body –Tree, sculptural performance, Gallery Schleifühlgasse 12-14, Vienna, November 2013
  • Ne.Za.Vedno / The body of Husserel, group performance, cooperation with choreographer R. Fukuhara and other dancers, The Španski Borci Cultural Center, Ljubljana, November 2013
  • Workshops (Auswahl):
  • Sculpture-Movement-Drawing (Kip-gib-risba), sculpture workshop with J. Borštnik, Srečišče Gallery, Celica, Ljubljana, September 2013

Zur Website von Katja Oblak

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Goran Medjugorac lebt und arbeitet in Ljubljana und Valenzia. Seine Arbeiten auf Papier stehen im Gegensatz zu den digitalen Bildern unserer heutigen Zeit, die einer ständigen Wandlung unterworfen sind. Thematisch konzentriert er sich auf die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und Politik, wie etwa in dem Bild „Soldat“ für Sledi / Spuren.

http://sledi-spuren.net/artist/goran-medjugorac/ http://www.goranmedjugorac.com/ https://www.facebook.com/gmedjugorac/photos

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  • Gani Llalloshi (1965, Priština, Kosovo), lebt und arbeitet in Porto Rož in Slowenien. Der klassisch ausgebildete Maler bleibt seinem Medium stets treu, selbst wenn die Themen bösartig und die Perspektive dabei auf den Kopf gestellt sind. Weil der Künstler auch politisches Engagement zeigt, wird er manchmal zum Performer.
  • Für Sledi/Spuren entwarf Gani Llalloshi in Anlehnung an die Unabhängigkeit des Kosovo im Jahr 2008 eine 101 Euro Banknote.

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Musikbox

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Alte Post, Wien
  • Slovenia @ Waves Vienna:
  • Oknai live am 2. Oktober um 22.00 Uhr @ Alte Post

The producer works in the field of trendy electronic genres, first drew important attention to himself in 2011 with his Ain't a Dream (rx:tx) EP. This year he took his remarkable visions of bass music another step further with his album High Tide, which was also published by the leading Slovene publisher of electronic music – rx:tx; even the BBC and the XLR8R magazine took notice. The album was created on the coast of Costa Rica; Oknai currently lives and creates in Berlin, and is undeniably one of the most prolific and interesting Slovene producers.

Oknai auf Facebook, Bandcamp und Soundcloud.

Oknai - Adrift by Rhizome Dev on YouTube

www.wavesvienna.com

Foto: © Waves Vienna

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3. Oktober 2014, 23:15 Uhr Elysium, Wien
  • Slovenia @ Waves Vienna:
  • Your Gay Thoughts live am 3. Oktober um 23.15 Uhr @ Elysium (Floor 3)

The audio-visual collective have not given us a studio recording yet, but they are tireless performers, who time and again convince with new discoveries. The performances themselves are a testament to the creativity of the band, who explore the sounds of current electronic production and serve them in their singular stage format. Felis Catus and Softskinson turn into a band; the former becomes a singer and music controller, the latter becomes a drummer. The artist Mina Fina adds the visual note and constructs colorful visual pieces, which usually cover the entire stage, creating a hypnotic ambience. This young trio will make you dance, float and trip!

YOUR GAY THOUGHTS auf Facebook und Soundcloud.

www.wavesvienna.com

Foto: © Waves Vienna

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3. Oktober 2014, 20:45 Uhr Red Bull Brandwagen, Wien
  • Slovenia @ Waves Vienna:
  • Nikki Louder live am 3. Oktober um 20.45 Uhr @ Red Bull Brandwagen

The noisy trio's live performances are like a real beast and never leave you disappointed. Their garage sounds, noise elements and even the dreamy parts, which shape the band's dynamics, are only a tiny part of the sound mosaic they recorded in three full length albums. The current, last year's album Golden Men (Moonlee Records/ZARŠ) presents the band at their most mature stage, to which they came through regular tours that also brought them to Britain, even though their most faithful fan base outside Slovenia is in the Czech Republic. Nikki Louder is definitely a band best to be consumed live, because their performances are short explosive bursts of rage, energy and joy.

NIKKI LOUDER auf Facebook und Bandcamp.

www.wavesvienna.com

Fotos: © Waves Vienna

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