Schauecke

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10.09.2014 Künstlerhaus Kino, Wien

Der österreichisch - slowenische Film von Marko Naberšnik ist ab 12. September in den Kinos zu sehen.Das Drama um zwei Soldaten im Ersten Weltkrieg wurde in Slowenien an Originalschauplätzen gedreht, etwa am Berg Mangart in den Julischen Alpen. Die Wälder sind noch grün erhielt bereits mehrere Auszeichnungen bei internationalen Filmfestivals, darunter das Filmfestival in Shanghai, Jagran, Cottbus und Ljubljana.

Kinokarten für die Premiere am 10. September im Künstlerhaus Kino gibt es auf unserer Facebookseite zu gewinnen.

Den Trailer zum Film gibt es HIER.

August 1917. In Europa tobt der 1. Weltkrieg mit infernalischer Zerstörungskraft. Die Österreichisch-Ungarische Monarchie kämpft an der Südfront der Mittelmächte gegen das Königreich Italien, das der Entente zugehörig ist. Der Fluss Isonzo ist ein Schauplatz des blutigen Stellungskrieges um Berge und Täler, mit hunderttausenden Toten auf beiden Seiten der Kriegsparteien. Inmitten der Hölle des Krieges, im Trommelfeuer aus tausenden Geschützen, Giftgas- und Fliegerangriffen: der böhmische Hauptmann Jan Kopetzky, großbürgerlicher Herkunft und der Kärntner Handwerkersohn Jakob Lindner, die, als einzige Überlebende eines Artillerieangriffs der Italiener, die Station R halten, ein Artilleriebeobachterposten in den Hängen des Rombon, einem Berg in den Julischen Alpen. Der Hauptmann ist schwer verwundet und der junge, unerfahrene Soldat wurde erst kürzlich zur Front eingezogen. Da die nächste Angriffswelle der Italienischen Armee in der 11. Schlacht am Isonzo unmittelbar bevorsteht, darf die strategisch wichtige Feuerlenkstelle nicht verlassen werden. Jakob bleibt mit dem sterbenden Hauptmann alleine auf Posten. Die einzige Verbindung nach außen ist das Feldtelefon.

Weitere Infos auf der Homepage von Die Wälder sind noch grün.

Ausstellungstip: Slowenische und Österreichische KünstlerInnen befassen sich im Rahmen der Reiseausstellung Sledi/Spuren mit den Entwicklungen Europas hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Derzeit in Laafeld/Potrna zu sehen.

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Gewinnspiel Filmcasino

Die Komödie und italienisch – slowenische Koproduktion "Zoran – Mein Neffe, der Idiot" eröffnete mit großem Beifall Ende Mai das Internationale Filmfestival Innsbruck und heimste inzwischen weitere Festival-Nominierungen ein.

Von Matteo Oleotto, mit: Giuseppe Battiston, Rok Prasnikar, Ariella Reggio u.a.

  • Die Bar an der Ecke ist für Paolo der unumstrittene Mittelpunkt der Welt. Doch dann taucht Zoran auf, ein vergessener Neffe, der nach dem Tod seiner Tante nur noch auf Paolo zählen kann. Er kommt aus den slowenischen Bergen und hat doch eine ganz besondere Begabung als Dart-Spieler. Die Weltmeisterschaft der Dartprofis treibt Paolo schon länger an und nun hat er einen wirklichen Champion zu seiner Verfügung. Rache könnte er üben an seinen Opponenten, Geld kann er auch verdienen und die verlorene Liebe seiner Ex-Frau ist auch nicht mehr weit entfernt. Doch nicht alles läuft so wie erhofft…
  • Zoran - Mein Neffe, der Idiot ist eine hinreißende Komödie über die Philosophie und die Irrtümer des Lebens. Ein Kino als Fest der Sinne und der unmöglichen Gelegenheiten mit viel Wein und dem italienischen „dolce far niente“ als Zutaten.

Alle Infos zum Film auf polyfilm.at

Die Premiere findet in Kooperation mit Skica und La Salvia–Feinkost und Vinothek statt.

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KSEVT @ AB

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7. Juni bis 23. November 2014 Venedig

Bei der 14. internationalen Architekturausstellung setzt sich der slowenische Pavillon, kuratiert vom Kulturzentrum für europäische Raumfahrtstechnologie KSEVT, mit den architektonischen Grundlagen aufgrund der Arbeiten des slowenischen Ingenieurs Herman Potočnik Noordung, Pionier der Weltraumarchitektur, auseinander. Mit dem 1928 erschienenen Buch Problem of Space Travel – The Rocket Motor eröffnete Potočnik eine erste Vorstellung darüber, wie Architektur dem Menschen das Überleben unter gefährlichen oder sogar tödlichen Bedingungen, in denen es keine Schwerkraft mehr gibt, garantieren kann.

Im Arsenal zwischen Corderie und Artiglierie präsentiert der slowenische Pavillon Potočniks Idee der Architektur des Weltraums auf vielseitige Art und Weise. Der Weltraum wurde in den letzten Jahrzehnten von Objekten verschiedenen Ursprungs bevölkert, von Satelliten bis hin zu Raumstationen. Diese menschlichen „Niederlassungen“ erfüllen diverse Funktionen in einem für die Menschen überlebensunfreundlichen Raum. Nichtsdestotrotz sind die Objekte durch die kulturelle und architektonische Leistung miteinander verbunden. Potočnik stellt sich in erster Linie die Frage, wie man Technologie, anstelle von Destruktion durch technischen Fortschritt, für allgemeine menschliche Zwecke und um die Bevölkerung des Weltraums zu ermöglichen, nutzen kann. Die Geschichte der Aneignung des Weltraums steht unzertrennlich in Verbindung mit der Architektur, besonders was den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt betrifft.

Im Pavillon unterscheidet KSEVT zwischen Lösungen betreffend Wissenschaft und Technologie und der Aneignung des Weltraums angesichts der Kategorien Kunst und Humanität. Die Entwicklung in der Architektur stellt dabei den Schnittpunkt zweier menschlicher Bestrebungen dar. Der Vektor Kunst und Humanität wird von Potočnik als antimilitaristische Herangehensweise zur Gestaltung von Weltraumarchitektur aufgezeigt und steht für einen kulturellen Raum in der Schwerelosigkeit und die unnatürlichen Lebensbedingungen für den Menschen.

Potočniks Engagement und sein architektonischer Beitrag können durch das Hervorheben der Geschichte des architektonischen Modernismus in Slowenien und außerhalb noch deutlicher gemacht werden. Wir können die Methodologie von Potočniks Entwürfen für Weltraumarchitektur, ein Umfeld für menschliches Leben unter ganz und gar unmenschlichen Lebensbedingungen zu schaffen, durch eine Serie architektonischer Lösungen von bekannten slowenischen Architekten der letzten hundert Jahre verstehen, obgleich diese meist einer wohnlichen und sozialen Funktion unterworfen waren, die sich auf die Idee eines besseren Lebens mit all seinen zivilisatorischen Vorzügen, auch für die schwächsten sozialen Gruppen, berief. Es ist kein Zufall, dass Modernisten und Avantgardisten in den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts den Weltraum für sich entdeckt haben, wenn auch nach ihren eigenen Methoden. Die Suche nach einer neuen künstlerischen Ausdrucksform fiel sehr oft mit der Gründung einer neuen Gesellschaftsordnung und der Konstruktion eines neuen Menschen zusammen. Die Erschließung des Weltraumes machte eine radikale neue Sichtweise über Kunst und Gesellschaft möglich. Daher steht die technologische und architektonische Unterwerfung des Weltraums unmittelbar in Verbindung mit der utopischen künstlerischen Ergründung sowie mit der künstlerischen Auslegung darüber, was der Weltraum ist und was er bedeutet.

Aufgrund von drei Konzepten macht der Pavillon Potočniks Ideen der Weltraumarchitektur und den architektonischen Raum ganz allgemein auf verschiedene Arten zugänglich. Supre:human beschäftigt sich mit Noordungs technologisch-humanitärer Gestaltung des Weltraums als Lebensraum für den Menschen. Supre:living zeigt vor allem, dass der Weltraum mit kulturellen Gütern, darunter Architektur, erfüllt ist. Unter diesem erweiterten Begriff wird aber auch die künstlerische +Besitzergreifung sichtbar gemacht. Zu guter Letzt repräsentiert Supre:composite slowenische Architektur des letzten Jahrhunderts als Vorläufer und Nachkomme von Potočniks architektonischen Bestrebungen; ein Vorläufer, der Zusammenhänge und Mentalität der architektonischen Idee in einem bestimmten Bereich darstellt; ein Nachkomme, der auf die Grundlagen der allgemeinen Reflexion aufmerksam macht – wie stellt Architektur menschliches Wohnen sicher? - , und, weil es den Bedingungen neuer technologischer Lösungen entspringt, weitreichend verbunden ist mit der Entwicklung von Weltraumtechnologien.

Durch diese drei Aspekte lässt KSEVT einen einzigartigen Blick auf vergangene wissenschaftliche und künstlerische Forschungen über den Weltraum zu, ein Blick, um die Forschung als vielseitige mentale Anstrengung der Kultivierung des Weltraums zu verstehen. KSEVT organisiert diese Ausstellung in Zusammenarbeit mit La Biennale di Venezia und bereitet die Hauptpräsentation gemeinsam mit dem Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrum vor. Eine Verbindung wird zwischen Herman Potočnik Noordung und der Internationalen Raumstation, der einzigen bewohnten Weltraumarchitektur in der Erdumlaufbahn, hergestellt.

  • Das Problem mit der Raumfahrt – Supre:architecture, 7.6. - 23.11.2014, Slowenischer Pavillon der 14. Internationalen Architekturausstellung – La Biennale Di Venezia
  • Autoren: Miha Turšič, Dragan Živadinov
  • Co-Autoren: Dunja Zupančič, Špela Petrič, Peter Krečič, Tanya N. Zhelnina
  • Kurator: Jurij Krpan
  • Beauftragter: Miha Turšič (KSEVT, Vitanje), Maja Ivanič (DESSA Gallery, Ljubljana)
  • Ansprechperson des Pavillons: Aurora Fonda (A+A Gallery, Venice)
  • Pressekontakt: Robertina Šebjanič (KSEVT, Vitanje) - pr@ksevt.eu
  • Assistenz: Vera Vilardebo Sacchetti, Robertina Šebjanič, Jerneja Rebernak
  • Mitarbeiter: Bevk-Perović Architects, Dekleva-Gregorič Architects, Ofis Architects, Sadar+Vuga Architects, Blaž Šef, Gregor Novaković (3Data)
  • Produktion: KSEVT
  • Koproduktion: Dessa Gallery, Ljubljana Architects Association
  • Projekt unterstützt von: Ministerium Für Kultur, Rs; Gagarin Cosmonaut Training Center, Star City; La Biennale Di Venezia
  • Sponsoren: AplusA Galerie, Pinacoteca Manfrediana, Municipality Of Vitanje, Spirit Slovenia, Lifeclass Hotels & Resorts Portorož, Casino and Hotels Hit, Zlati Grič, Goopti

Weitere Infos auf: KSEVT.eu

Für weitere Auskünfte kontaktieren Sie: PR@KSEVT.EU

Fotos (v.l.n.r.): Slovenia_01_Noordung, Slovenia_02_Noordung, Slovenia_03_Noordung, Slovenia_04_ISS, Slovenia_05_KSEVT

In Residence

Artist-in-residence




Bisherige Gäste

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1. bis 30. September 2014

Marko Ornik is a designer of multimedia programs and content. In the 80s he collaborated with different music groups and explored the relationship of sound and image. In the 90s he studied at the Vienna University of Applied Arts. In recent years he is exploring the relationship between RGB light, optical interactions of image matter and the live image processing in conjunction with the field of electronic music, geometric, programmed, kinetic and optical art. He also acts as director of the uho; oko: Institute and as a director and producer of the Centralna Postaja project.

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1. bis 31. Januar 2014

Bild: Buchcover Molitev metulja / Gebet des Schmetterlings von Esad Babačič, ab Oktober im Buchhandel erhältlich

Esad Babačič (1965) ist Dichter, Publizist, Journalist und Regisseur, der bisher 14 Bücher veröffentlichte. Er gilt als einer der meistübersetzten slowenischen Autoren der mittleren Generation, da er praktisch in alle größeren europäischen +Sprachen übersetzt wurde. Studierte Serbisch und Kroatisch sowie Slowenisch an der Philosophischen Fakultät in Ljubljana. Arbeitete zwei Jahre lang als Copywriter für die Marketingagentur Saatchi&Saatchi. Langjähriger Mitarbeiter von TV Slovenija, erhielt in dieser Zeit viermal (2005, 2006, 2007) den Preis Viktor für die Beiträge Šport in čas (Sport und Zeit) in der Sendung TLP (Tistega lepega popoldneva, dt.: Dieses schönen Nachmittags). Berichtete von Kriegsschauplätzen in Bosnien und Kroaten, schrieb für die Wochenzeitschrift Mladina und die Tageszeitungen Dnevnik und Delo. Sein Dossier besagt, dass er in Berlin bei einem Literaturabend gemeinsam mit dem Dichter John Ashbery aufgetreten ist, dem größten noch lebenden Dichter der Welt. Mit seinen Gedichten nahm er am Projekt Literature Express Europe 2000 teil. Für sein Gedicht Donava (Die Donau) erhielt er den österreichischen Hörbiger-Preis und war ebenso für den prestigeträchtigen Jenko-Preis nominiert (2013), der vom Slowenischen Schriftstelleverband verliehen wird. Gemeinsam mit der weltberühmten Künstlergruppe NSK veröffentlichte er das Artbook Biospektiva (2010). Schrieb das Drehbuch und war Co-Autor des namhaften Dokumentarfilms Jesenice:Detroit (Produktion: Vertigo und RTV Slovenija), eine Geschichte über das Wunder des Hockeys in Slowenien und vor allem Jesenice, in dem auch Anže Kopitar, einer der größten NHL-Star, auftritt. Erhielt auch einen Preis für seinen Dokumentarfilm Ljubljana-Kozara-Ljubljana am Festival des unabhängigen Films und Videos Sloweniens 1998.

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1. bis 31. Januar 2013

Jan Cvitkovič (1966) ist ein slowenischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 2011 den Filmpreis des Landes Tirol beim 21. Internationalen FILMFestival Innsbruck für sein Werk „Archeo“.

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1. bis 31. Dezember 2012

Polonica Petek Zelenik (1970, Freiburg, Deutschland) diplomierte 1994 an der Akadmie der bildenden Künste in Ljubljana. 2009 machte sie ihren Magister des Kunststudiums (Malerei) bei Prof. Metka Krašovec. Seit 1999 stellt sie sich und ihr Werk bei Gruppen- und Einzelausstellungen sowohl in Slowenien als auch im Ausland vor.

http://www.polona-petek.si/

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1. September bis 31. Oktober 2012

Alenka Pirman (1964 in Ljubljana) arbeitet als Künstlerin, Kuratorin und Autorin in Ljubljana.

Sie war Chefredakteurin der Magazine für Kunst und Kultur Likovne besede und M’zin (1991–92), künstlerische Leiterin der Galerie Škuc (1990–96), stellvertretende Vorsitzende des Soros-Zentrums für zeitgenössische Kunst – Ljubljana (1997–99), Vizepräsidentin des Vorstands des Internationalen Netzwerks für zeitgenössische Kunst (ICAN, 1998–99) und Mitbegründerin des World of Art Ausbildungsprogramms für Kuratoren der zeitgenössischen Kunst (1996–98). Sie konzipierte Artservis.org, ein Online-Dienst für Künstler und Produzenten, und arbeitete als dessen Chefredakteurin (2001–04). 2009 konzipierte sie die Informationsarchitektur von Culture.si, das Internetportal des slowenischen Kulturministeriums, und arbeitete dort als Redakteurin.

Ihre künstlerische Arbeit war in den 90er Jahren vor allem mit drei fiktiven Instituten verbunden: mit dem SK8 Museum (1991–93), dem RIGUSRS – Research Institute for Geo Art Statistics of the Republic of Slovenia (1997; mit Vuk Ćosić und Irena Wölle) und dem Domestic Research Institute (1994–98). Danach arbeitete sie mit Künstlerkollektiven/Plattformen wie Luther Lissett/01.org (1998) und Bughouse aus London (2002–03) zusammen. Sie realisierte etliche methodologische Ausstellungsprojekte wie beispielsweise Arcticae horulae, (1991–98), The Case. Art and Criminality, (Polizeimuseum 2005; mit Biserka Debeljak) und Jelenometry (2007).

Sie ist Gründungsmitglied der Domestic Research Society (2004), wo sie kollaborative Forschungs-, Ausstellungs- und internetbasierte Projekte entwickelt (The Cabinet, 2005–2010; Unleashed Tongue, 2004–; Indija.si, 2007–; Word for Word, Without Words, 2010; Hard Facts, seit 2012).

Im September und Oktober 2012 gastierte Alenka Pirman als Artist in Residence in Wien.

Sie lebt und arbeitet in Ljubljana.


HARD FACTS

DIY-Geschichte
Wien - Ljubljana - Madrid - Rijeka
September 2012 - Mai 2013

Wir alle kennen das: Bei einem offiziellen Ereignis nehmen wir zufällig oder absichtlich einen Gegenstand mit und bewahren ihn zuhause auf, obwohl wir keiner Samellleidenschaft frönen. Vielleicht helfen uns diese Gegenstände, mit der Durchgängigkeit unseres Lebens zurechtzukommen und wir wollen wissen, wie wir mit ihrer Hilfe die aufgezwungene Geschichte umgehen können.

Hard Facts ist ein neues Forschungsprojekt der Domestic Research Society Ljubljana in Zusammenarbeit mit Nemanja Cvijanović und Juan de Nieves. Es wird mitfinanziert von der European Cultural Foundation.

http://hardfactsblog.wordpress.com/about/

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AIR in Slowenien

Artist-in-residence (Slowenien)

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Velenje

Die Velenje Literary Foundation (UVKF) gibt es seit 2001 und wurde auf Initiative des Dichters Ivo Stropnik von der Gemeinde Velenje im Nordosten Sloweniens gegründet. Die Velenje Literary Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstlern aus verschiedenen Disziplinen bei der Veröffentlichung und Vermarktung ihrer Werke und Arbeiten unter die Arme zu greifen und literarische Festivals und Veranstaltungen zum kulturellen Austausch zu organisieren. Die Finanzierung dieser Projekte wird neben der Velenje Literary Foundation vom slowenischen Kulturministerium und der slowenischen Buchagentur getragen.

Die Velenje Literary Foundation stellt außerdem die Möglichkeit eines künstlerischen Aufenthalts zur Verfügung. Gefragt sind dabei sowohl slowenische als auch ausländische Autoren, Übersetzer und internationale Mediatoren zeitgenössischer Literatur und Kunst, die bei ihrer kreativen Tätigkeit in Velenje unterstützt werden. Während ihres Aufenthalts sollen sich die Künstler durch die Präsentation ihrer Arbeit und durch Interviews der Öffentlichkeit vorstellen.

http://www.lirikonfest.si/index.php (in slowenisch)

http://www.culture.si/en/Velenje_Literary_Foundation

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Maribor

Das seit 2011 bestehende Artist in Residence Programm GuestRoomMaribor lädt KünstlerInnen aus allen denkbaren Disziplinen zur Teilnahme ein!

Geboten wird ein einmonatiger Aufenthalt in Maribor, bei dem Wohnmöglichkeiten im Stadtzentrum und Arbeitsräume zur Verfügung gestellt werden. Auch finanzielle Unterstützungen und Refundierung der Reise- und Materialkosten kann in manchen Fällen bereitgestellt werden.

Von TeilnehmerInnen wird die künstlerische Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen erwünscht, sowie das Abhalten von einem oder mehreren Workshops.

Nähere Infos unter: http://www.pekarna.org/web/index.php?page=novice&subpage=arhiv

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Ljubljana

Den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern wird im Kulturzentrum Tobačna 001 für die Realisierung ihrer Projekte ein zweimonatiger Aufenthalt ermöglicht, der Arbeits- und Wohnräumlichkeiten sowie ein Honorar umfasst. KünstlerInnen können sich im Rahmen ihres Aufenthalts Zeit für Reflexion, Produktion und Präsentation ihrer Arbeiten nehmen.

Während des Aufenthalts ist es erwünscht, neben der Arbeit am eigenen Projekt Interaktion mit dem sozialen Umfeld Ljubljanas zu suchen. Ob und in welchem Maß dies den Arbeitsprozess beeinflusst, sei es durch Vorträge, Präsentationen oder Workshops, bleibt dem/der KünstlerIn selbst überlassen.

Weitere Informationen zu Artist in Residence Kulturzentrum Tobačna 001: http://www.mgml.si/en/tobacna-001-cultural-centre/artist-in-residence-centre/

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Festivals in Slowenien

Infografik: Festivals in Slowenien 2012



Biennial of Design (BIO)
The Biennial of Design|Biennial of Design (BIO)|Biennial of Design, known also by its Slovene acronym BIO, explores and reflects contemporary developments in international design through a collaborative process; questioning and analysing current conditions in industrial production, public and private space, systems and networks. Site
Club Marathon
Radio Študent (RŠ) started its project Klubski maraton, or Club Marathon in 2001. Site
Etnika International World Music Festival
Etnika|Etnika International World Music Festival|Etnika is a young festival which embarked on its mission of bringing fresh world music to the city of Maribor in 2005. Site
Maribor Theatre Festival
Every Autumn since 1966, various Slovene theatres have met in Maribor at the Maribor Theatre Festival, organised by and held at the Slovene National Theatre Maribor. Site
Month of Design
The Month of Design is an annual event held in the city of Ljubljana every autumn for the whole month from October till November. Site
Slowind Festival
Since 1999 the Slowind Music Society, which consists of the members of the Slowind Quintet, has been organising the Slowind Festival and have since established it as one of the main events that brings contemporary works of Slovene and international composers to the forefront of the Ljubljana music stages. Site

Tipp der Woche

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20. Oktober 2014, 18:00 Uhr Literaturhaus, 1070 Wien

Festivalauftakt mit Lesungen & Performances

2012 haben die Künstlerinnen und Autorinnen Augusta Laar, Alma Larsen und Sarah Ines Struck in München das 1. Schamrock-Festival der Dichterinnen veranstaltet. Über 45 Lyrikerinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Finnland und den USA trafen sich zu einem generationen- und grenzüberschreitenden Lesefest und gaben Einblick in das ganze Spektrum klassischer und experimenteller Formen von Lyrik. Das 2. Schamrock-Festival findet von 24. bis 26. Oktober 2014 in München statt, und macht davor Station im Literaturhaus Wien. Mit dabei: die slowenische Autorin und Lyrikerin Anja Golob.

  • Begrüßung: 18.00 Uhr, Augusta Laar
  • Lesungen: 18.30 Uhr Friederike Mayröcker (A)
  • 19.00 Uhr Anja Golob (SLO), Andrea Grill (A), Sonja Harter (A)
  • 20.30 Uhr Klassenpräsentation: Nora Gomringer* (CH/D) / schule für dichtung)
  • 21.00 Uhr Performance: Nora Gomringer (CH/D)
  • 22.00 Uhr Konzert: Kunst oder Unfall (A/D) – electro-acoustic poetry duoAugusta Laar & Kalle Laar

Anja Golob, geb. 1976, studierte Philosophie und Komparatistik in Ljubljana/Slowenien. Sie schrieb 14 Jahre Theaterkritiken – vor allem für Večer, die zweitgrößte slowenische Tageszeitung. Sie arbeitet als Dramaturgin für zeitgenössische Kunst und zeitgenössischen Tanz sowie als Übersetzerin und Chefredakteurin bei VigeVageKnjige. Anja Golob veröffentlichte bislang zwei Gedichtbände:V rok(In der Hand) bei Litera (2010) undVesa v zgibi(Gekrümmter Hang) bei Mladinska knjiga (2013). Anja golob lebt in Ljubljana, Brüssel und London. www.anjagolob.org.

In Zusammenarbeit mit Schamrock – Salon der Dichterinnen und der Schule für Dichtung und mit freundlicher Unterstützung von SKICA.

Weitere Infos gibt es hier.

Foto: © Grace Schwind

Vormerken

Anja_G.jpg
20. Oktober 2014, 18:00 Uhr Literaturhaus, 1070 Wien

Festivalauftakt mit Lesungen & Performances

2012 haben die Künstlerinnen und Autorinnen Augusta Laar, Alma Larsen und Sarah Ines Struck in München das 1. Schamrock-Festival der Dichterinnen veranstaltet. Über 45 Lyrikerinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Finnland und den USA trafen sich zu einem generationen- und grenzüberschreitenden Lesefest und gaben Einblick in das ganze Spektrum klassischer und experimenteller Formen von Lyrik. Das 2. Schamrock-Festival findet von 24. bis 26. Oktober 2014 in München statt, und macht davor Station im Literaturhaus Wien. Mit dabei: die slowenische Autorin und Lyrikerin Anja Golob.

  • Begrüßung: 18.00 Uhr, Augusta Laar
  • Lesungen: 18.30 Uhr Friederike Mayröcker (A)
  • 19.00 Uhr Anja Golob (SLO), Andrea Grill (A), Sonja Harter (A)
  • 20.30 Uhr Klassenpräsentation: Nora Gomringer* (CH/D) / schule für dichtung)
  • 21.00 Uhr Performance: Nora Gomringer (CH/D)
  • 22.00 Uhr Konzert: Kunst oder Unfall (A/D) – electro-acoustic poetry duoAugusta Laar & Kalle Laar

Friederike Mayröcker, geb. 1924 in Wien, arbeitete zwischen 1946 bis 1969 als Englischlehrerin an verschiedenen Wiener Hauptschulen. Bereits 1939 begann sie mit ersten literarischen Arbeiten, sieben Jahre später folgten kleinere Veröffentlichungen von Gedichten. Im Jahre 1954 lernte sie Ernst Jandl kennen, mit dem sie zunächst eine enge Freundschaft verbindet, später wird sie zu seiner Lebensgefährtin. Nach ersten Gedichtveröffentlichungen in der Wiener Avantgarde-Zeitschrift Plan erfolgte 1956 ihre erste Buchveröffentlichung. Seitdem folgten Lyrik und Prosa, Erzählungen und Hörspiele, Kinderbücher und Bühnentexte. Zuletzt erschienen études (suhrkamp, 2013), Von den Umarmungen(Suhrkamp, 2012), Ich sitze nur GRAUSAM da (Suhrkamp, 2012). Auszeichnungen (Auswahl): Buchpreis der Wiener Wirtschaft (2014), Bremer Literaturpreis (2011), Peter-Huchel-Preis (2010), Hermann-Lenz-Preis (2009), Ehrenring der Stadt Wien (2004), Premio Internazionale (2003), Georg-Büchner-Preis (2001).

Anja Golob, geb. 1976, studierte Philosophie und Komparatistik in Ljubljana/Slowenien. Sie schrieb 14 Jahre Theaterkritiken – vor allem für Večer, die zweitgrößte slowenische Tageszeitung. Sie arbeitet als Dramaturgin für zeitgenössische Kunst und zeitgenössischen Tanz sowie als Übersetzerin und Chefredakteurin bei VigeVageKnjige. Anja Golob veröffentlichte bislang zwei Gedichtbände:V rok(In der Hand) bei Litera (2010) undVesa v zgibi(Gekrümmter Hang) bei Mladinska knjiga (2013). Anja golob lebt in Ljubljana, Brüssel und London. www.anjagolob.org.

Andrea Grill, geb. 1975 in Bad, lebt in Wien; studierte Biologie u. a. in Salzburg und Thessaloniki; Sie schreibt Romane, Erzählungen und Gedichte, arbeitet als Übersetzerin aus dem Albanischen und veröffentlicht in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Otto Stoessl Preis (2010), demFörderpreis zum Bremer Literaturpreis (2011) für ihrem Roman Das Schöne und das Notwendige >(Otto Müller, 2010und zuletzt mit demFörderpreis für Literatur der Stadt Wien (2013). Zuletzt erschienen der Gedichtband Happy Bastards (Otto Müller, 2011), der Prosaband Liebesmaschine N.Y.C. (Otto Müller, 2012), aspern. Reise in eine mögliche Stadt (gem. mit Thomas Ballhausen & Hanno Millesi / Falter, 2013) und der Gedichtband Safari, innere Wildnis (Otto Müller, 2014). www.m-orld.org

Sonja Harter, geb. 1983 in Graz, lebt in Wien. Seit 2001 veröffentlicht sie in Literaturzeitschriften (u. a. Manuskripte, Lichtungen, kolik) Anthologien (u. a. Jahrbuch der Lyrik, Lyrik von Jetzt Zwei, Stimmenfang) und im ORF Radio. 2005 erschien der Gedichtband barfuß richtung festland, 2008 folgte einstichspuren, himmel. (beide Leykam Verlag). Preise und Stipendien: u. a. Literaturstipendium der Stadt Graz (2005), Frauen.Kunst.Preis (2006), Staatsstipendium (2011). Arbeitet als Kulturredakteurin bei der APA – Austria Presse Agentur.

Nora Gomringer, geb. 1980, ist Schweizerin und Deutsche, schreibt Lyrik und für Radio und Feuilleton. Seit 2000 hat sie fünf Lyrikbände und eine Essay-Sammlung bei Voland & Quist veröffentlicht. Sie rezitiert, schreibt und liest preisgekrönt vor. Zuletzt wurden ihr der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache (2011) und der Joachim-Ringelnatz-Preis (2012) zugesprochen. Sie ist Rotarierin, Mitglied im PEN und hatte die Poetikdozenturen in Landau, Sheffield und in Kiel inne. Wenn man sie privat trifft, ist es meistens dunkel, weil sie dann mit Leidenschaft im Kino sitzt. So kommt es auch, dass sie mit Freude immer mehr Filme und Verfilmungen in ihre Arbeit einbezieht. Das gibt ihr die Gelegenheit mit geschätzten Kolleginnen und Kollegen aus Musik und Film zusammen zu arbeiten. Sie lebt in Bamberg, wo sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia seit 2010 leitet. 2014 tourt sie mit dem Wortart Ensemble, um die CD mit Gedichtvertonungen Wie sag ich Wunder zu präsentieren und sie ist die offizielle Stadtschreiberin von Helsinki. www.nora-gomringer.deKunst oder Unfall: Seit 2003 bilden die Künstlerin, Autorin und Musikerin Augusta Laar und der Klangkünstler, Hörspielautor und Dj Kalle Laar Kunst oder Unfall. Das Electro-Acoustic Poetry-Duo arbeitet mit Sprache, Spielzeug, alter und neuer Elektronik an hörspielartigen Klangreisen und surrealen Soundlandschaften.

Augusta Laar, Künstlerin, Autorin, Musikerin, Installationen, Zeichnungen, Fotoarbeiten, Barbieworks; Freie Lehrtätigkeit in den Bereichen Lyrik, Wahrnehmung und Klang; Initiatorin und Leiterin u.a. der Lyrikreihe Schamrock–Salon der Dichterinnen und des Schamrock-Festivals. Publikationen: 99 love poems (GEDOK München 2012), if you write a poem for me (Ausstellungskatalog, München 2010), weniger stimmen. Gedichte (edition selene, 2004) mit CD by Kunst oder Unfall. www.poeticarts.deKalle Laar, Klangkünstler. Komponist, Hörspielautor, Dj, Gründer des Temporary Soundmuseum, einer umfassenden Sammlung zu Vinyl und Zeitgeschichte. Ausstellungen, Performances, Projektentwicklungen für overtures.de, u. a. Biennalen von Havanna und Venedig, Transmediale Berlin, Ars Electronica Linz, sonambiente Berlin. Vorträge und Lectures u. a. zu Klang und Kunst, Geschichte der Musik des 20. Jahrhunderts und zu Vinyl als Zeitgeschichte. Lehraufträge zu Wahrnehmung und Klang, FH München, Nanjang University Singapur, schule für dichtung Wien. Kunst oder Unfall lebt in Krailling bei München und Wien. www.soundmuseum.com www.callme.vg

Nora Gomringer über ihre Klasse: "(...) das sprechen in zungen, das portrait des gedankenwortes, der keks des glücks, die bewegung des gemüts und das übersetzen der sinne werden thema. dazu zungenbrecherische versprechen und lange kopfundkragenundbauchreden zum besseren verständnis." Infos und Anmeldungen für die Kurzklasse "lyrik & larynx – das über-setzen von schrift in ton? und bild und arbeitsprozesse anderer art" am 20.Oktober 2014 unter http://sfd.at/gomringer

In Zusammenarbeit mit Schamrock – Salon der Dichterinnen und der Schule für Dichtung und mit freundlicher Unterstützung von SKICA.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Literaturhaus Wien.

Foto: © Grace Schwind

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30. Oktober 2014, 19:00 Uhr Volkskundemuseum, Wien

Von betenden Schmetterlingen und mächtigen Zitronen. Lesungen, Verlagsvorstellung, Büchertisch und Gespräch bei freiem Eintritt.

Der kleine aber feine Literaturverlag namens hochroth wurde aus Berlin nach Wien und in andere Städte ausgegründet und bildet mittlerweile ein außergewöhnliches Netzwerk von voneinander in ihren verlegerischen Entscheidungen und finanziell unabhängigen Kleinverlagen, die unter einem gemeinsamen Namen schwerpunktmäßig Lyrik von jungen, lebenden AutorInnen verlegen.

  • MARIANNE JUNGMAIER liest aus harlots im herzen. Lyrik-Collagen
  • TINA GLASER liest aus ihrer Erzählung Nachmittage
  • ESAD BABAČIĆ liest mit Dominik Srienc Molitev Metulja / Gebet des Schmetterlings. Gedichte
  • VERENA STAUFFER liest aus (zitronen der macht). Gedichte
  • Moderation: Johanna Öttl und Daniel Terkl

Nach mehr als 130 Büchern, die hochroth Berlin Budapest Leipzig Paris Riga Wien mindestens unter der Beteiligung der Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Slowenisch, Ungarisch veröffentlicht hat, darf zum ersten Verlagsabend in Wien eingeladen werden. Vor und zwischen den wunderbaren Lesungen, die uns erwarten, wird es ganz nebenbei auch etwas über hochroth zu erzählen geben, im dritten Jahr in Wien wird es auch Zeit dafür! Es wird auch einen epischen Büchertisch voller handgemachter Kleinode geben!

ESAD BABAČIĆ

  • Molitev metulja
  • Gebet des Schmetterlings
  • Gedichte, slowenisch/deutsch.

Zweisprachige Lesung mit dem Übersetzer Dominik Srienc

  • Srečal sem dekle,
  • pegasto dekle.
  • Ni želelo peg,
  • samo zlato.
  • Ich traf ein Mädchen,
  • ein sommersprossiges Mädchen.
  • Es wollte keine Sprossen,
  • nur Gold.

Esad Babačić wurde 1965 in Ljubljana geboren. In den 1980ern war er als Sänger und Texter mit der Punk-Band Via Ofenziva erfolgreich. Esad Babačić studierte Slawistik. Er ist Dichter; Publizist, Journalist und Regisseur, unter anderem für Fernsehen und Rundfunk in Slowenien. Zahlreiche Veröffentlichungen, seine Gedichte wurden mehrfach in verschiedene Sprachen übersetzt.

Der Übersetzer Dominik Srienc ist in Koroška/Kärnten aufgewachsen. Studium der Deutschen Philologie und Slawistik in Wien, Lehrtätigkeit als ÖAD-Lektor in Bischkek und Jerewan, übersetzt aus dem Slowenischen, lebt in Wien und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek.

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24. Oktober 2014, 00:30 Uhr Graz
  • line up:
  • Broken.Heart.Collector (A)
  • [[[Altar:Thron]]] (A)
  • Fuckhead (A)
  • DJ Scotch Egg (JP)
  • Lichens (US)
  • Shit & Shine (US)

In broken.heart.collector geben sich fünf der speziellsten Vertreter unausgesteckter Pfade die Klinke in die Hand, hat sich gefunden, was zusammen gehört: Vokalkünstlerin und Bassflötistin Maja Osojnik, die von Black-Metal-Gegrowle bis zu slowenischen Volksliedern sämtliche Stücke beherrscht und wegen dieser Spannbreite auch in einer Vielzahl verschiedenster Combos aktiv ist (rdeca raketa, maja osojnik band, frufru, subshrubs); Bassklarinettistin Susanna Gartmayer, ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt, bekannt aus Gruppen wie Möström, dem Gemüseorchester und der hiesigen Improvisationsszene mit all ihren verschiedenen Gesichtern; und dann wären da noch Bulbul, die das klassische Rock-Line-Up (Bass, Gitarre, Schlagzeug) seit Jahren dazu verwenden, um es bis über die Grenzen hinaus zu treten und sowohl konzeptuelle Umweltgeräuschplatten wie auch die cleversten Schweinerockknaller hochgehen zu lassen, die im Bereich des Unmöglichen liegen...

Foto: © broken.heart.collector

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28. Oktober 2014 Wien
  • angélica castellò (mex/a) paetzold bass & electronic devices
  • maja osojnik (slo/a) paetzold bass & electronic devices
  • thomas grill (a) electronics
  • matija schellander (a) doublebass

Velak is a no-profit organisation/platform for artists who work in fields of experimental music,video, dance, performance, etc.

Hier geht's zur Website des Low Frequency Orchestra.

Foto: © Low Frequency Orchestra

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28. Oktober 2014 bis 21. März 2015 MUSA Museum Startgalerie Artothek, 1010 Wien

KünstlerInnen: Tanja Boukal (A), Steven Cohen (ZA) & Marianne Greber (A), Marcell Esterházy (H), Anna Jermolaewa (RUS), Noro Knap (SK), Tatiana Lecomte (F), Andreas Mühe (D), Erwin Olaf (NL), Gábor Ősz (H), Marija Mojca Pungercar (SLO), Aura Rosenberg (USA), Lina Scheynius (S), Juraj Starovecký (SK) Kuratorin: Gunda Achleitner

Der „Europäische Monat der Fotografie“ feiert 2014 nicht nur sein zehnjähriges Bestehen sondern auch die Erweiterung seines Netzwerkes um einen neuen Partner, das Fotofestival Athen. Die Partnerstädte nehmen das diesjährige Gedenkjahr zum Anlass, sich in ihrer gemeinsamen Ausstellung auf 100 Jahre intensive Geschichte einzulassen.

Beladen mit einem schweren historischen Erbe (zwei Weltkriege, Zerfall in Ost und West, Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien …), setzen sich KünstlerInnen auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit der Vergangenheit ihrer Heimatländer auseinander, reflektieren subjektive Erfahrungen und machen so die offizielle Historie und deren Auswirkungen nachvollziehbar. Welche Bedeutung hat das fotografische Bild in Bezug auf die Konstruktion von Vergangenheit und Geschichte? Wie wird die Distanz zwischen damals und heute, zwischen aktuellen und vergangenen Lebensverhältnissen überwunden, welche „Wirklichkeit“ generiert sich hierbei? Gerade bei der Hinterfragung des bildlichen Gedächtnisses, beim Formulieren von Erinnerung zeigt sich die Herausforderung, die sowohl in der künstlerischen Gestaltung als auch in der Betrachtung liegt: Bilder, die an unser Erinnerungsvermögen appellieren, vergegenwärtigen das Vergangene, verlangen zugleich aber auch, dass wir uns in der Erinnerung daran der eigenen Gegenwart bewusst sind.

Die ausgewählten, oftmals sehr persönlichen Arbeiten verdeutlichen, dass Geschichte stets aus mehreren Komponenten besteht – dem Geschehenen an sich, seiner (Re-)Konstruktion und letztlich aus uns, die Vergangenes aus dem Heute zu verstehen versuchen.

Eröffnung: Montag, 27. Oktober um 19 Uhr

  • MUSA Museum Startgalerie Artothek
  • 1010 Wien, Felderstraße 6-8 (neben dem Rathaus)
  • Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 11.00 – 18.00 Uhr, Do: 11.00 – 20.00 Uhr, Sa: 11.00 – 16.00 Uhr
  • T: +43-(0)1-4000-8400, barrierefreier, kostenloser Eintritt!
  • musa@musa.at, www.musa.at

© Marija Mojca Pungercar, Brotherhood and Unity, 1, 2006, Fotos von Leopold Pungercar st. (1958) und Nada Zgank (2006)

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6. November 2014, 15:00 Uhr Mumok, Secession, Wien

Bereits zum vierten Mal findet der Igor Zabel Award for Culture and Theory statt, heuer erstmals in Wien. Er wird in Kooperation mit dem Mumok und der Secession veranstaltet.

Die Konferenz zum Igor Zabel Award for Culture and Theory findet am 6. November von 15 bis 18 Uhr im Mumok statt, es werden unter anderem Miklavž Komelj (Kunsthistoriker, Dichter und Übersetzer aus Ljubljana) und Apolonija Šušteršič (Künstler und Architekt aus Ljubljana and Oslo) aus Slowenien sprechen. Um 22 Uhr beginnt in der Secession die Feier für die Gewinner des Igor Zabel Award for Culture and Theory.

The Igor Zabel Award for Culture and Theory honors exceptional cultural achievements by art historians and theorists whose work refers to Central and South Eastern Europe. The Award highlights the notion of arts and culture, encouraging the production of cultural knowledge and exchange between ‘East’ and ‘West’. Igor Zabel (1958-2005), the name generator for this biennial Award, was an influential Slovenian curator, art critic, writer and theorist, the main propagator of his country’s art scene during the 1990s. As the senior curator of Ljubljana's Moderna galerija, he established cultural links between Eastern and Western Europe. Igor Zabel was, by all means, a role model for new generations of curators and critics of contemporary art. The laureates of this Award, just like Igor Zabel, have brought together specific fields of knowledge and culture, and pointed to the necessity of their omnipresence in human lives. And these are the ideas that the Igor Zabel Award for Culture and Theory cherishes. An international jury made up of one artist, one curator and one theorist appoints the laureate. One of the jury members is always from Slovenia. In addition to the award, three working grants are offered. The laureate gives one of these grants, while the jury decides the other two. With total prize money of EUR 76,000 it is one of the highest and most prestigious prizes for cultural activities related to Central and South Eastern Europe.

  • Programme
  • Conference. Continuing Dialogues
  • Thursday, 6 November 2014, 3 – 6 p.m., Mumok
  • Address: Museumsplatz 1, 1070 Vienna
  • Igor Zabel took a critical view of “dialogue” as a form. Even though in his activities as a curator, art historian, critic, and writer he always promoted a critical exchange between “East” and “West”, one of his best known articles, entitled Dialogue, provides an analysis of the challenges posed by the problems of translation which to this day inevitably accompany such debates in a Europe that is in a state of transformation.

3 p.m. Welcome and introduction

  • 3.30 p.m. Dialogue 1 “Figures and Prefigurations”
  • Karel Císař (art theorist and curator, Prague) and Rainer Fuchs (art historian and curator, head of exhibitions and deputy director mumok, Vienna)
  • 4 p.m. Dialogue 2 “Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit”
  • Miklavž Komelj (art historian, poet and translator, Ljubljana) and Apolonija Šušteršič (artist and architect, Ljubljana and Oslo)
  • 5 p.m. Conversation “Neo-Patriotism and the Options of Dissidentship”
  • Keti Chukhrov (art theorist and philosopher, Moscow), Ekaterina Degot (art historian, curator and writer, Cologne and Moscow) and Kirill Medvedev/Free Marxist Press (activist and publisher, Moscow)
  • Celebration. Igor Zabel Award for Culture and Theory 2014
  • Thursday, 6 November 2014, 10 p.m., Secession
  • Address: Friedrichstraße 12, 1010 Vienna
  • The biennial Award honors exceptional cultural achievements by art historians and theorists whose work refers to Central and South Eastern Europe and promotes cultural dialogue. With a total prize money of EUR 76.000 it is one of the highest and most prestigious prizes for cultural activities related to Central and South Eastern Europe.
  • The winners are appointed by an international jury. In 2014 members of the jury are: Keti Chukhrov (art theorist and philosopher, Moscow); Rainer Fuchs (art historian and curator, head of exhibitions and deputy director mumok, Vienna); Apolonija Šušteršič, artist and architect, Ljubljana and Oslo).
  • Celebration of the winners in a setting by Josef Dabernig (artist, Vienna)
  • Music by Lüften (Rainer Binder-Krieglstein und Andreas Fränzl)
    • About Igor Zabel (1958–2005, LJUBLJANA, SLOVENIA)
    • Igor Zabel was during his entire life actively involved in many fields of theory and culture – as an author, essayist, modern and contemporary art curator, literary and art critic, translator, and mentor for new generations of curators and critics of contemporary art. In his theorethical and curatorial work, he tirelessly called for the profound exploration of those political, social and cultural undercurrents that had the potential to give us a better understanding of the modern and contemporary art.

Igor Zabel graduated in comparative literature, art history and philosophy from the University of Ljubljana in 1982. His curatorial work outside Slovenia includes distinguished exhibition Individual Systems at the 50th Venice Biennale, 2003 and, among others, 33rd Zagreb Salon at the Museum and Gallery Centre Zagreb, 1998; Aspects/Positions, Museum moderner Kunst – Stiftung Ludwig, Vienna, 1999 (member of the curatorial team); The Future Is Not What It Used To Be, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig, 2004 (co-curator).Zabel was coordinator of Manifesta 3, European Biennial of Contemporary Art, in Ljubljana in 2000 and a member of the International Board of Manifesta. He was co-editor of the first six issues of the MJ – Manifesta Journal: Journal of Contemporary Curatorship (with Viktor Misiano) and for several years editor of the magazine of Moderna galerija Ljubljana M’ars.

Igor Zabel is the author of two books of essays on contemporary art and a number of essays and articles published in Slovenian and international anthologies, collected editions, catalogues and magazines (including Art Journal, Art Press, Flash Art, Index, Moscow Art Magazine, and others). He wrote short stories andtranslated (into and from the Slovene language) numerous texts and books (by Edward W. Said, Oscar Wilde, Amartya Kumar Sen, Immanuel Maurice Wallerstein) from the field of humanities and literature. For several years, he engaged in passing on his broad knowledge and experiences in writing and curating contemporary art to younger generations in the World of Art – Curatorial Course for Contemporary Art in Ljubljana.

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4. September bis 2. November 2014 Photon Galerie, 1100 Wien

Kurator: Dejan Sluga

  • You are kindly invited to the public event in frames of the group exhibition GHOSTS OF DADA on Saturday, 4 October, at 7 pm at Galerie Photon. The visitors will have a chance to attend a conversations, guided tour and a book signing with one of the artists at the exhibition, Roberto Kusterle.
  • The public event is part of the Lange Nacht der Museen.

Die Gruppenausstellung Ghosts of Dada stellt drei wichtige Künstler und Fotografen aus einem größeren Raum Mitteleuropas dar, die in ihrem künstlerischen Schaffen die Prinzipien des Surrealismus benutzen. In einer Zeit, in der wir uns auf die Ereignisse vor 100 Jahren beziehen, sollten wir auch über die Auswirkungen dieser Zeit in der späteren Entwicklung der Künste, insbesondere im Bereich der Fotografie, denken. Die erste Bewegung, die grundlegend das Wesen der Kunst verändert hat, war Dadaismus. Seine Ideen hatten sich später in dem Surrealismus entwickelt, der in all seiner Komplexität zu einer der Hauptrichtungen der Kunst im 20. Jahrhundert geworden war, und auch tiefe Spuren in der Fotografie hinterlassen hat. Zu den "nicht-klassischen" Meistern der Fotografie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehören auch Stane Jagodič (SLO), Roberto Kusterle (ITA) und Ladislav POSTUP (CZE).

  • In Zusammenarbeit mit der Nessim Gallery und der Foundation for Contemporary Art, Budapest
  • Supported by: Skica, Czech Zentrum
  • Photon, Nessim Gallery
  • Catering by: STO
  • Fotogalerie:
  • Foto 1: Vest, 1964, © Ladislav Postupa
  • Foto 2: quo vadis libertas, © Stane Jagodič
  • Titelbild: © Roberto Kusterle
  • Photon Gallery, Absberggasse 27, 1100 Wien
  • T: +43 (0)19543588
  • info (at) photongallery.at
  • www.photongallery.at
  • Offnungszeiten: Mi – So 12 - 18
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18. September bis 2. November 2014 Galerija Loža, Koper

Ein letztes Mal ist die Reiseausstellung Sledi / Spuren in der Galerija Loža Koper zu sehen. Am Samstag, 18. Oktober ab 11 Uhr, findet ein Round Table mit Vasja Nagy, einem der Kuratoren der Ausstellung, und Tiberius Stanciu, ausstellender Künster, statt. Gesprochen wird über Themen und Hintergründe der Ausstellung.

Sledi/Spuren ist eine Reiseausstellung entlang der Südbahnstrecke, bei der anlässlich des Jubiläumsjahres 2014 die europäischen Entwicklungen der letzten 100 Jahre reflektiert werden, sowie Identität und Rolle als Kulturschaffende in deren Bildung. Das erinnern an die gemeinsamen Geschichte, sowie der Zerwürfnisse, der Grenz- und Nationenbildungen steht im Vordergrund.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Ausstellungsreihe ist das Miteinander von Künstler_innen aus beiden Ländern, die grenzenübergreifende Kollaboration und der permanente und intensive Austausch mit den Nachbar_innen.

Die Verbindungslinie durch die Eisenbahn von Wien zum Meer und damit dem dort gelegenen Hafen war eine Art Hauptschlagader der Habsburgermonarchie. Die Beiträge der Künstler_innen beziehen sich thematisch auf diesen Transportweg, auf Verwirklichung und Zerstörung von Identitäten, auf Vorfahren und Dinge die noch kommen.

  • Ausstellende Künstler_innen:
  • Gino Alberti, Svetlana Jakimovska, Gani Llalloshi, Lorena Matic, Goran Medjugorac, Andrew M. Mezvinsky, Katja Oblak & Julij Borštnik, Eva Petri, Tiberius Stanciu, Anja Šmajdek, Franz Wassermann und Letizia Werth

Kuratoren: Denise Parizek und Vasja Nagy

Zu einigen Ausstellungen werden von den Galerien ART-TALKS bzw. LECTURES mit Gästen aus Kunst, Wissenschaft und Medien veranstaltet. Die Gespräche, Videos und Fotos der Ausstellungen werden über die Webpage und Social Media verbreitet.

SLEDI/SPUREN auf Facebook und Twitter folgen.

Die Ausstellung in der Galleria A+A in Venedig musste leider abgesagt werden.

Aktuelle Ausstellungsorte:

  • Laafeld/Potrna
  • Pavelhaus/Pavlova hiša
  • 27.6. - 6.9.2014
  • Öffnungszeiten: Di.-Sa. 13.30 – 18.30 h
  • www.pavelhaus.at
  • Koper
  • Obalne galerije Piran
  • Galerija Loža
  • Titov trg 1
  • 18. 09. – 30.11.2014
  • Öffnungszeiten: Die.-Sa. 11 – 18 Uhr
  • So. 11 – 16 Uhr
  • www.obalne-galerije.si

Vergangene Ausstellungsorte:

  • Wien
  • Schleifmühlgasse 12-14
  • 4.4. - 30.4.2014
  • 1040 Wien
  • Öffnungszeiten: Do. + Fr. 14-19 Uhr, Sa. 10-15 Uhr
  • www.12-14.org
  • Ljubljana
  • ZRC SAZU
  • 8.5. – 28.5.2014
  • Novi trg 2, Ljubljana 
  • www.zrc-sazu.si
  • SLEDI/SPUREN ist grenzenlos.
  • SLEDI/SPUREN hat eine enorme Reichweite im Kontext zeitgenössischer europäischer Kunst.
  • 6 Städte, 3 Länder, 12 Künstler_innen. Gebündelte Energien für eine große Sache.
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2. Oktober bis 8. November 2014 Galerie Ernst Hilger, Dorotheergasse 5, 1010 Wien

The Century of the Bed: curated by_Alenka Gregorič

Die Galerie Ernst Hilger ist auch heuer wieder Teil der Ausstellung curated by_vienna, die im Rahmen der Viennafair von departure organisiert wird. Alenka Gregorič kuratiert die Ausstellung für die Galerie Ernst Hilger und zeigt darin Positionen der slowenischen KünstlerInnen bzw. in Slowenien lebenden KünstlerInnen IRWIN (Dušan Mandič, Miran Mohar, Andrej Savski, Roman Uranjek, Borut Vogelnik) und Vuk Ćosić.

Points of View – Perspektiven

Vuk Ćosić, Fokus Grupa, Alfred Hrdlicka, IRWIN, Ilya & Emilia Kabakov, Anton Kannemeyer, Vlado Martek, Mladen Stilinović, Raša Todosijević

„Der Kunsthistoriker Ernst Gombrich schrieb, dass die Bildwahrnehmung ein komplexer Prozess ist, der sich zahlreicher angeborener und erlernter Ressourcen bedient. Der Wahrnehmungsprozess besteht aus mehreren Stufen, die zusammen einen so genannten „Wahrnehmungszyklus“ bilden. Dieser ist ein zirkulärer Informationsfluss, der zwischen dem Organismus und seiner Umwelt stattfindet, und bei dem jede Handlung die Umwelt so verändert, dass durch neuerliche Informationsaufnahme weitere Handlungen nötig werden. Komplexe Zusammenhänge sind auch der Ausgangspunkt des diesjährigen Konzepts von curated by. Das Bett als Beherrscher unseres Lebens – das Bett, in dem wir immer mehr Zeit zubringen. Was man über das Bett denkt, hängt jedoch von der Perspektive des Einzelnen und seinem historischen, geografischen und gesellschaftlichen Hintergrund ab. Im Bett verschwimmen die Grenzen zwischen privat und öffentlich, zwischen Reglosigkeit und Handlung. Das Bett kann wie ein Gefängnis erscheinen, in dem wir unser halbes Leben verbringen. Diese Probleme sind jedenfalls dezidiert Probleme der westlichen, der „ersten“ Welt.

Im Bett wird indes auch tatsächlich gearbeitet, und zwar auf vielfältige Art. Eine Person zeichnet im Bett zum Beispiel das Modell eines neuen Fußballs, der dann auf der anderen Seite der Welt von jemand anderem nach ihren Plänen hergestellt wird. Im Herstellungsprozess eines materiellen Dings ist hier das Bett kein Luxus, sondern integraler Bestandteil der Produktionskette. Untätiges Herumlungern im Bett gilt heute allenthalben als Luxus. In einer Zeit, der es fast ausschließlich um Produktivität geht, gilt Faulheit dementsprechend als verabscheuungswürdig. Und das ist der Grund, warum Mladen Stilinovićs Spruch „Ohne Faulheit keine Kunst“ in der modernen marktorientierten Kunstwelt mit ihrer Hyperproduktivität immer noch wichtig ist. Das Bett als Ort zum Träumen oder als Kritik am kapitalistischen Kulturparadigma? Vuk Ćosić und die Gruppe Irwin gehen jedenfalls nicht von der Annahme aus, dass das Bett ein Sehnsuchtsort sei. Auch Raša Todosijevićs vielsagend Schlafflage betiteltes Werk entfaltet erst im Kontext betrachtet seine Kritik. Poetische Nebentöne wiederum sind der Schlüssel zu den Arbeiten Vlado Marteks, während man bei der Fokus Grupa unmissverständlich eine Polemik auf utopische Geschichtsvorstellungen erkennen kann.

"Kunst steht immer im Kontext von Raum, Zeit und Präsentationsform. Ihr Kern besteht darin, dass alles auf die Perspektive ankommt.“ (Alenka Gregorič. Sie ist seit 2009 künstlerische Leiterin und Kuratorin der City Art Gallery Ljubljana.)

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28. September bis 23. November 2014 Laafeld, Bad Radkersburg

Das international renommierte Kunst-Festival steirischer herbst macht sich mit einem vielfältigen und reichhaltigen Programm auf den Weg, von Graz aus in verschiedene steirische Regionen. Den Anfang machen Auftragswerke in der bildenden Kunst, die am 28. September eröffnet werden. Im Pavelhaus / Pavlova hiša in Laafeld entführt die österreichische Künstlerin Heidrun Holzfeind ins „Never Neverland“ – sie erforscht individuelle Lebensgeschichten und politische Realitäten der Grenzregion rund um Bad Radkersburg. Das filmische Projekt beschäftigt sich mit Menschen, die einen alternativen Lebensweg eingeschlagen haben und führt uns in eine Welt, die von Kommunalismus und Individualismus gleichermaßen erzählt. Der slowenische Künstler Tobias Putrih verlegt in „Routine Inspection“ die prähistorische Höhle Potočka Zijalka aus den Karawanken in das ZOLLAMT – ehemaliger österreichisch-slowenischer Grenzposten in Bad Radkersburg, damals eine vermeintliche Trennung Mitteleuropas vom Balkans, heute ein Ort der Kunst. Tobias Putrih spielt mit der Idee der Grenze – anhand von Artefakten, Zeichnungen und Filmen – auch wenn sie als solche heute nicht mehr existiert.

  • Heidrun Holzfeind – Never Neverland
  • www.steirischerherbst.at/Never_Neverland
  • herbst-Ausstellung
  • 28/09 – 27/10
  • Pavelhaus / Pavlova hiša, Laafeld
  • Di – Fr 13.30 – 18.30,
  • Sa 13.30 – 20.00 & So 11.00 – 16.00

Informationen und Karten:

Shuttle Service:

  • Wien – Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Wien
  • Sa 27/09
  • Abfahrtszeit
  • 8.00 Haltestelle 59A / Opernring 1 /1010 Wien

Anmeldung bis Do 25/09: tickets@steirischerherbst.at

  • Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Graz
  • So 28/09
  • 13.00 Schaumbad – Freies Atelierhaus Graz (Straßenbahnlinie 5, Dornschneidergasse)
  • 15.00 Schauplatz Kornberg im Meierhof zu Kornberg
  • 16.45 Pavelhaus / Pavlova hiša
  • 20.00 Zollamt
  • Anmeldung bis Do 25/09: tickets@steirischerherbst.at
  • Kostenlos
  • Linz – Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Linz
  • Sa 27/09
  • Abfahrtszeit
  • 7.00 Kunstuniversität Linz
  • Hauptplatz 8 / 4020 Linz

www.steirischerherbst.at

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26. September 2014 bis 15. April 2015 Volkskundemuseum, 1080 Wien

Past Future Perfect bei der Lange Nacht der Museen.

  • Intention der Zusammenarbeit:
  • 1) Eine Intervention in die Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde mit ausgewählten Produkten des zeitgenössischen slowenischen Designs im Rahmen der Vienna Design Week
  • 2) Die Intervention beschäftigt sich mit dem Thema »Mauer, Mauerabriss«
  • Inhalt der Intervention:
  • In zwölf Schauräumen wird eine Verbindung zwischen zwei Produkten hergestellt. Das erste wird Teil der Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde sein, das zweite ein Produkt zeitgenössischen slowenischen Designs. Das so geschaffene Paar hat seinen Ursprung in der Evolution und soll gleichzeitig Spannung erzeugen. Die Spannung, die auf der Logik der berühmter Kubrickschen Ellipse aus dem Film 2001: Odyssee im Weltraum (Sprung vom Knochen als Werkzeug bis zum Raumschiff in einem Schnitt) beruhen soll, wird durch eine Zeitmasche erzeugt werden. Im Schauraum werden zwei Produkte aufeinandertreffen, die sich nicht hätten treffen sollen bzw. nie aufeinandergetroffen wären, wenn es keine Museen gäbe. Um den gewählten evolutionären Sprung noch hervorzuheben, werden wir 12 Produkte aussuchen, die einen solchen Sprung vom Analogen zum Digitalen gemacht haben.

Mit Hilfe des formierten Paars wird gezeigt (in einem evolutionären Sprung, welcher den gegangenen Weg darstellt), wie man von dort (das Aufbewahren und Ausstellen im Museum) auf dem Weg der Entwicklung nach hier (die gewählte Intervention) gelangt ist. Der Hauptfokus beruht also auf der Evolution des Materiellen, die durch die bekannte Maxime ausgedrückt wird: Wir formen die Umwelt, die Umwelt umformt uns und beides zusammen schafft den Raum für den nächsten Schritt in der Umweltformungsevolution.

Wenn also die bereits vorhandene Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde durch die ausgewählten Produkte zeigt, wie wir gelebt haben, zeigen wir mit der Einbindung des zeitgenössischen Designs in die Schausammlung, wie wir heute leben, was sich verändert hat und vor allem, wohin wir gehen.

  • Kuratorinnen: Barbara Predan und Petra Černe Oven (Pekinpah Verein)
  • Gestaltung: Studio Miklavc
  • Organisation: SKICA

www.volkskundemuseum.at

www.viennadesignweek.at

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Skizzenbuch

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9. Oktober 2014, 20:30 Uhr Actor's Studio, 1010 Wien
  • Spielfilm. AUT/SLO 2014. 107 min.
  • Sprache: Deutsch
  • Regie: Marko Naberšnik
  • Darsteller: Michael Kristof, Simon Serbinek, Clemens Aap Lindenberg, Kristian Hodko

August 1917. In Europa tobt der Erste Weltkrieg mit infernalischer Zerstörungskraft. Die Truppen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie kämpfen an der Südfront gegen die des Königreichs Italien. Der Fluss Isonzo ist Schauplatz eines blutigen Stellungskrieges um Berge und Täler, mit unzähligen Toten auf beiden Seiten. Inmitten der Hölle des Krieges, im Trommelfeuer aus tausenden Geschützen, Giftgas- und Fliegerangriffen: ein böhmischer Hauptmann großbürgerlicher Herkunft namens Jan Kopetzky und der Kärntner Handwerkersohn Jakob Lindner. Die beiden halten, als einzige Überlebende eines Artillerieangriffs, einen abgelegenen Beobachterposten hoch oben in den Julischen Alpen. Weitere Infos

Hier geht's zum Filmtrailer.

www.letsceefilmfestival.com

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6. Oktober um 19.15 Uhr und 7. Oktober um 16 Uhr Wien
  • Filmvorführung The Tree (Drevo):
  • am 06.Oktober um 19.15 Uhr im Village Cinema und
  • am 7.10. um 16 Uhr im Actor's Studio
  • Spielfilm. SLO 2014. 90 min.
  • Sprache: Slowenisch mit engl. UT
  • Regie: Sonja Prosenc
  • Darsteller: Katarina Stegnar, Jernej Kogovšek, Lukas Matija Rosas Uršič u. a.

Eine Familie befindet sich nach einem Unfall in einer ausweglosen Situation. Sie fühlt sich nur mehr im eigenen, karg möblierten Haus und in dessen von Mauern umgebenen Hof sicher. Im Laufe der Zeit wird aus ihrer Zufluchtsstätte freilich mehr und mehr ein Gefängnis. Allerdings kann das die beiden Brüder, den Jugendlichen Alek und den neunjährigen Veli, ebenso wenig wie ihre Mutter Milena davon abhalten, vom Leben draußen zu träumen und sich nach Freiheit zu sehnen. Der Zeitpunkt, an dem sie die beklemmende Enge ihres Heims verlassen werden, rückt trotz aller Angst immer näher. „Tatsächlich ist das ein Film von großer emotionaler Wirkung, der weniger eine Geschichte erzählt, als vielmehr einen Seelenzustand und eine unerträgliche Situation beschreibt“, urteilte das europäische Filmportal Cineuropa. Weitere Infos

www.letsceefilmfestival.com

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Archiv 2013

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Archiv 2012

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16. Dezember 2012, 16:00 Uhr brut, Karsplatz 5, 1010 Wien

Janez Janša wird in seinem Vortrag über die Publikumsreaktionen und -interaktionen sprechen, die seine Installation Wailing Wall im öffentlichen Raum ausgelöst hat. Außerdem geht es um künstlerische Ansätze, die sich mit dem Thema „Wachstum“ beschäftigen.

Warum schämen wir uns, wenn uns jemand weinen sieht? Was ist das für eine Kultur, die uns dazu zwingt, unsere Emotionen zu verstecken? Wieso weinen Politiker und Stars nur dann in der Öffentlichkeit, wenn es Ihnen von ihren PR-Beratern zugetragen wurde? Wieso wird die Kunst immer kühler, spektakulärer und geht an die Gefühle des Betrachters mit kontrollierten Tricks heran, die auf ebendiese Gefühle auf stereotype Art und Weise einwirken? Und warum vermeidet es die moderne Kunst, sich mit den intimsten Emotionen des Betrachters auseinanderzusetzen?

http://www.maska.si/index.php?id=154&tx_ttnews[tt_news]=524&cHash=3b6a4e8c0c61915d3193842bf36cdf76

http://www.brut-wien.at

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Leseecke

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Gebet des Schmetterlings (Molitev metulja)

Esad Babačič' neues Werk Molitev metulja / Gebet des Schmetterlings, ab Oktober erhältlich!

Esad Babačič (1965) ist Dichter, Publizist, Journalist und Regisseur, der bisher 14 Bücher veröffentlichte. Er gilt als einer der meistübersetzten slowenischen Autoren der mittleren Generation, da er praktisch in alle größeren europäischen +Sprachen übersetzt wurde. Studierte Serbisch und Kroatisch sowie Slowenisch an der Philosophischen Fakultät in Ljubljana. Arbeitete zwei Jahre lang als Copywriter für die Marketingagentur Saatchi&Saatchi. Langjähriger Mitarbeiter von TV Slovenija, erhielt in dieser Zeit viermal (2005, 2006, 2007) den Preis Viktor für die Beiträge Šport in čas (Sport und Zeit) in der Sendung TLP (Tistega lepega popoldneva, dt.: Dieses schönen Nachmittags). Berichtete von Kriegsschauplätzen in Bosnien und Kroaten, schrieb für die Wochenzeitschrift Mladina und die Tageszeitungen Dnevnik und Delo. Sein Dossier besagt, dass er in Berlin bei einem Literaturabend gemeinsam mit dem Dichter John Ashbery aufgetreten ist, dem größten noch lebenden Dichter der Welt. Mit seinen Gedichten nahm er am Projekt Literature Express Europe 2000 teil. Für sein Gedicht Donava (Die Donau) erhielt er den österreichischen Hörbiger-Preis und war ebenso für den prestigeträchtigen Jenko-Preis nominiert (2013), der vom Slowenischen Schriftstelleverband verliehen wird. Gemeinsam mit der weltberühmten Künstlergruppe NSK veröffentlichte er das Artbook Biospektiva (2010). Schrieb das Drehbuch und war Co-Autor des namhaften Dokumentarfilms Jesenice:Detroit (Produktion: Vertigo und RTV Slovenija), eine Geschichte über das Wunder des Hockeys in Slowenien und vor allem Jesenice, in dem auch Anže Kopitar, einer der größten NHL-Star, auftritt. Erhielt auch einen Preis für seinen Dokumentarfilm Ljubljana-Kozara-Ljubljana am Festival des unabhängigen Films und Videos Sloweniens 1998.

Esad Babačič war Artist in Residence im Januar 2014.

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Gedichte

Anja Golob (geb. 1976) studierte Philosophie und Komparatistik; Autorin, Journalistin, (Tanz-)Dramaturgin; 2010 erschien der viel gelobte erste Gedichtband V roki (In der Hand).

Zu Anja Golobs Website.

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Musikbox

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11. Dezember 2013

Maja Osojnik, 1976 in Slowenien geboren, lebt und arbeitet seit Mitte der 90er Jahre in Wien. Bekannt geworden ist sie als Sängerin, Komponistin und Bassflötistin mit einer Vielzahn an verschiedenen Musikprojekten: Maja Osojnik Band, Broken.Heart.Collector, Rdeča Raketa, frufru, Ensemble MIKADO, Low Frequenzy Orchestra, Subshrubs und Watschen Institut sind nur einige davon.

Besonders bezeichnend für die Musikerin ist die Vielfältigkeit ihrer künstlerischen Tätigkeit. Von Volksliedern über elektronische Musik bis hin zu Jazzmusik ist sie in mehreren musikalischen Disziplinen tätig. Die Künstlerin hat bereits mehrere Preise und Stipendien erhalten, darunter das Stipendium des slowenischen Kulturministeriums, das Meisterklassen-Stipendium von „Amherst international“ (Boston, USA), den „Voices“-Award des Jazz Fest Wien sowie den Preis Artist of the year der Jeunesse.


Auftritte

Vebindungen

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3. Oktober 2014, 20:45 Uhr Red Bull Brandwagen, Wien

The noisy trio's live performances are like a real beast and never leave you disappointed. Their garage sounds, noise elements and even the dreamy parts, which shape the band's dynamics, are only a tiny part of the sound mosaic they recorded in three full length albums. The current, last year's album Golden Men (Moonlee Records/ZARŠ) presents the band at their most mature stage, to which they came through regular tours that also brought them to Britain, even though their most faithful fan base outside Slovenia is in the Czech Republic. Nikki Louder is definitely a band best to be consumed live, because their performances are short explosive bursts of rage, energy and joy.

NIKKI LOUDER auf Facebook und Bandcamp.

www.wavesvienna.com

Fotos: © Waves Vienna

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Alte Post, Wien

The producer works in the field of trendy electronic genres, first drew important attention to himself in 2011 with his Ain't a Dream (rx:tx) EP. This year he took his remarkable visions of bass music another step further with his album High Tide, which was also published by the leading Slovene publisher of electronic music – rx:tx; even the BBC and the XLR8R magazine took notice. The album was created on the coast of Costa Rica; Oknai currently lives and creates in Berlin, and is undeniably one of the most prolific and interesting Slovene producers.

Oknai auf Facebook, Bandcamp und Soundcloud.

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Foto: © Waves Vienna

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Künstlerbox

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Bildende Kunst

Katja Oblak (1975, Ljubljana), schloss ihr Studium der Skulpturkunst an der Akademie der bildenden Künste und Design in Ljubljana bei Professor Matjaž Počivavšek und Jiři Kočica ab. In ihren Skulpturarbeiten beschäftigt sie sich mit dem Körper und der Wahrnehmung des Körpers im Raum, sowie mit der Performancekunst (Bewegung, Butoh Tanz).

Katja Oblak ist Mitorganisatorin verschiedener künstlerischer Events der Gruppen KUD Sestava, Ljubljana und KUD TAAK, Vipava. Seit 2009 unterrichtet sie Skulptur in der LICE Akademie, organisiert von der Miklova Galerie in Ribnica und veranstaltet Skulptur Workshops mit Julij Borštnik. Katja Oblak lebt und arbeitet in Ljubljana.

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Vergangenes:

Von 27. Juni bis 25. August war Katja Oblaks Ausstellung Prostor novega spomina / The Space of a New Rembrance im Božidar Jakac Art Musem in Kostanjevica, Sl, zu sehen. Neben Skulpturarbeiten sind im Rahmen der Ausstellung in Kooperation mit anderen Künstlern Performances und eine Videoinstallation entstanden.

Hier gibt es das Video zur Ausstellung.

  • Die Ausstellung gestaltete sich in vier Eingänge zum Lapidarium Raum des Božidar Jakac Art Museums, die sich vier verschiedenen existentiellen Themen widmeten.
  • Die Namen der Eingänge lauteten:
  • 1 Os Sebe / A Self-Axis
  • 2 Dvojina / Twosome
  • 3 Ples v naravi / Dancing in Nature
  • 4 Srečanja / Encounter
  • Das Gedicht Prostor novega spomina, für die gleichnamige Ausstellung verfasst, gibt es auf slowenisch sowie in englischer Übersetzung als pdf Datei zum Download:
  • Gedicht (PDF, 43,8kb)

Fotos: Tomaž Lunder, ©: Božidar Jakac Art Musem

  • Weitere Einzelausstellungen (Auswahl):
  • Impulse and Possibilities, Nova Galerija DDT (with J. Borštnik), Trbovlje, 2011
  • Body - Movement – Statue – The Other, Srečišče Gallery, Ljubljana, 2011
  • Öffentliche Skulpturen (Auswahl):
  • Me, Us and The Other, Slovene Ethnographic Museum (sculptural objects, with J. Bortštnik), exhibition was awarded with “Murkovo priznanje”, Ljubljana, 2009
  • Performances (Auswahl):
  • Presence Body –Tree, sculptural performance, Gallery Schleifühlgasse 12-14, Vienna, November 2013
  • Ne.Za.Vedno / The body of Husserel, group performance, cooperation with choreographer R. Fukuhara and other dancers, The Španski Borci Cultural Center, Ljubljana, November 2013
  • Workshops (Auswahl):
  • Sculpture-Movement-Drawing (Kip-gib-risba), sculpture workshop with J. Borštnik, Srečišče Gallery, Celica, Ljubljana, September 2013

Zur Website von Katja Oblak

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Goran Medjugorac lebt und arbeitet in Ljubljana und Valenzia. Seine Arbeiten auf Papier stehen im Gegensatz zu den digitalen Bildern unserer heutigen Zeit, die einer ständigen Wandlung unterworfen sind. Thematisch konzentriert er sich auf die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und Politik, wie etwa in dem Bild „Soldat“ für Sledi / Spuren.

http://sledi-spuren.net/artist/goran-medjugorac/ http://www.goranmedjugorac.com/ https://www.facebook.com/gmedjugorac/photos

GaniLL.jpg
  • Gani Llalloshi (1965, Priština, Kosovo), lebt und arbeitet in Porto Rož in Slowenien. Der klassisch ausgebildete Maler bleibt seinem Medium stets treu, selbst wenn die Themen bösartig und die Perspektive dabei auf den Kopf gestellt sind. Weil der Künstler auch politisches Engagement zeigt, wird er manchmal zum Performer.
  • Für Sledi/Spuren entwarf Gani Llalloshi in Anlehnung an die Unabhängigkeit des Kosovo im Jahr 2008 eine 101 Euro Banknote.

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SKICA