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30. September 2014 bis 15. April 2015 Volkskundemuseum, 1080 Wien
  • Kuratorinnen: Barbara Predan und Petra Černe Oven (Pekinpah Verein)
  • Gestaltung: Studio Miklavc
  • Organisation: SKICA
  • Intention der Zusammenarbeit:
  • 1) Eine Intervention in die Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde mit ausgewählten Produkten des zeitgenössischen slowenischen Designs im Rahmen der Vienna Design Week
  • 2) Die Intervention beschäftigt sich mit dem Thema »Mauer, Mauerabriss«
  • Inhalt der Intervention:
  • In zwölf Schauräumen wird eine Verbindung zwischen zwei Produkten hergestellt. Das erste wird Teil der Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde sein, das zweite ein Produkt zeitgenössischen slowenischen Designs. Das so geschaffene Paar hat seinen Ursprung in der Evolution und soll gleichzeitig Spannung erzeugen. Die Spannung, die auf der Logik der berühmter Kubrickschen Ellipse aus dem Film 2001: Odyssee im Weltraum (Sprung vom Knochen als Werkzeug bis zum Raumschiff in einem Schnitt) beruhen soll, wird durch eine Zeitmasche erzeugt werden. Im Schauraum werden zwei Produkte aufeinandertreffen, die sich nicht hätten treffen sollen bzw. nie aufeinandergetroffen wären, wenn es keine Museen gäbe. Um den gewählten evolutionären Sprung noch hervorzuheben, werden wir 12 Produkte aussuchen, die einen solchen Sprung vom Analogen zum Digitalen gemacht haben.

Mit Hilfe des formierten Paars wird gezeigt (in einem evolutionären Sprung, welcher den gegangenen Weg darstellt), wie man von dort (das Aufbewahren und Ausstellen im Museum) auf dem Weg der Entwicklung nach hier (die gewählte Intervention) gelangt ist. Der Hauptfokus beruht also auf der Evolution des Materiellen, die durch die bekannte Maxime ausgedrückt wird: Wir formen die Umwelt, die Umwelt umformt uns und beides zusammen schafft den Raum für den nächsten Schritt in der Umweltformungsevolution.

Wenn also die bereits vorhandene Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde durch die ausgewählten Produkte zeigt, wie wir gelebt haben, zeigen wir mit der Einbindung des zeitgenössischen Designs in die Schausammlung, wie wir heute leben, was sich verändert hat und vor allem, wohin wir gehen.

www.Volkskundemuseum.at

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20. September bis 4. Oktober 2014 MASC Foundation/39 Dada, 1160 Wien

Im Rahmen des Kunstfestivals „MUSAO – Museum auf Abwegen Ottakring“ ist die Ausstellung "Balkan Pank" des Fotografen Jože Suhadolnik in den Ausstellungsräumen der Masc Foundation/39 Dada zu sehen. Die Eröffnung Des Kunstfestivals findet am 20. September um 18 Uhr statt.

  • Jože Suhadolnik
  • Actually I wanted to be a comic book artist, but the process of drawing was too slow for me. At that time, in 1979, I discovered Henri Cartier Bresson and Josef Koudelka. It was a real revelation. Also, I was part of everything that smelt rebellious; the punk movement was an excellent school for a 13-year-old wannabe photographer. It now seems quaint how we felt back then, when we used to travel from what was then Yugoslavia twice a year to Trieste on the Italian border to buy jeans, Brooklyn chewing gum and 20 rolls of Tri-X (they were worth an absolute fortune and lasted at least a few months), and a Yugoslav custom officer stopped you at the border and humiliated you for the next hour.
  • Balkan pank
  • I’ve been to about 1,600 concerts on my count; there is lot to see, sure, but I am really oversaturated with concerts. At my first, Siouxsie and the Banshees in 1981, I was able to walk near Siouxsie on the stage! Can you imagine that today? On the other hand, people were arrested just for wearing a Sex Pistols badge.
  • MASC Foundation/39 Dada
  • Öffnungszeiten: Do. - Sa., 17-20 Uhr
  • Grundsteingasse 40/ Top 1
  • 1160 Vienna
  • info (at) masc.at
  • www.masc.at

www.sammlungdichter.com

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28. September bis 23. November 2014 Laafeld, Bad Radkersburg

Das international renommierte Kunst-Festival steirischer herbst macht sich mit einem vielfältigen und reichhaltigen Programm auf den Weg, von Graz aus in verschiedene steirische Regionen. Den Anfang machen Auftragswerke in der bildenden Kunst, die am 28. September eröffnet werden. Im Pavelhaus / Pavlova hiša in Laafeld entführt die österreichische Künstlerin Heidrun Holzfeind ins „Never Neverland“ – sie erforscht individuelle Lebensgeschichten und politische Realitäten der Grenzregion rund um Bad Radkersburg. Das filmische Projekt beschäftigt sich mit Menschen, die einen alternativen Lebensweg eingeschlagen haben und führt uns in eine Welt, die von Kommunalismus und Individualismus gleichermaßen erzählt. Der slowenische Künstler Tobias Putrih verlegt in „Routine Inspection“ die prähistorische Höhle Potočka Zijalka aus den Karawanken in das ZOLLAMT – ehemaliger österreichisch-slowenischer Grenzposten in Bad Radkersburg, damals eine vermeintliche Trennung Mitteleuropas vom Balkans, heute ein Ort der Kunst. Tobias Putrih spielt mit der Idee der Grenze – anhand von Artefakten, Zeichnungen und Filmen – auch wenn sie als solche heute nicht mehr existiert.

  • Heidrun Holzfeind – Never Neverland
  • www.steirischerherbst.at/Never_Neverland
  • herbst-Ausstellung
  • 28/09 – 27/10
  • Pavelhaus / Pavlova hiša, Laafeld
  • Di – Fr 13.30 – 18.30,
  • Sa 13.30 – 20.00 & So 11.00 – 16.00

Informationen und Karten:

Shuttle Service:

  • Wien – Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Wien
  • Sa 27/09
  • Abfahrtszeit
  • 8.00 Haltestelle 59A / Opernring 1 /1010 Wien

Anmeldung bis Do 25/09: tickets@steirischerherbst.at

  • Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Graz
  • So 28/09
  • 13.00 Schaumbad – Freies Atelierhaus Graz (Straßenbahnlinie 5, Dornschneidergasse)
  • 15.00 Schauplatz Kornberg im Meierhof zu Kornberg
  • 16.45 Pavelhaus / Pavlova hiša
  • 20.00 Zollamt
  • Anmeldung bis Do 25/09: tickets@steirischerherbst.at
  • Kostenlos
  • Linz – Graz – Kornberg – Laafeld – Bad Radkersburg – Linz
  • Sa 27/09
  • Abfahrtszeit
  • 7.00 Kunstuniversität Linz
  • Hauptplatz 8 / 4020 Linz

www.steirischerherbst.at

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2. bis 4. Oktober 2014 Verschiedene Locations, Wien

Von 2. bis 5. Oktober 2014 findet Wiens Club- und Showcase-Festival Waves Vienna zum vierten Mal statt. Zehn Bühnen entlang des Wiener Donaukanals und im 1. Wiener Gemeindebezirk werden vier Tage lang von neuen Talenten und bereits etablierten Acts bespielt. Slowenien wird heuer musikalisch von Oknai, Your Gay Thoughts und Nikki Louder vertreten.

  • Oknai. 2.10. um 22.00 Uhr @ Alte Post
  • The producer works in the field of trendy electronic genres, first drew important attention to himself in 2011 with his Ain't a Dream (rx:tx) EP. This year he took his remarkable visions of bass music another step further with his album High Tide, which was also published by the leading Slovene publisher of electronic music – rx:tx; even the BBC and the XLR8R magazine took notice. more
  • Your Gay Thoughts. 3.10. um 23.15 Uhr @ Elysium (Floor 3)
  • The audio-visual collective have not given us a studio recording yet, but they are tireless performers, who time and again convince with new discoveries. The performances themselves are a testament to the creativity of the band, who explore the sounds of current electronic production and serve them in their singular stage format. more
  • Nikki Louder. 3.10. um 20.45 Uhr @ Red Bull Brandwagen
  • The noisy trio's live performances are like a real beast and never leave you disappointed. Their garage sounds, noise elements and even the dreamy parts, which shape the band's dynamics, are only a tiny part of the sound mosaic they recorded in three full length albums. The current, last year's album Golden Men (Moonlee Records/ZARŠ) presents the band at their most mature stage, to which they came through regular tours that also brought them to Britain, even though their most faithful fan base outside Slovenia is in the Czech Republic. more
  • Festival
  • Das Waves Vienna hat sich neue Musik groß auf den Unterarm stechen lassen. Direkt neben dem obligatorischen Anker-Tattoo. Das Festival versteht sich als Showcase-Festival – das heißt, es geht darum, neue Bands zu entdecken, solche, die sich mehr Aufmerksamkeit verdient haben, die über internationales Format verfügen, aber aus dem einen oder anderen Grund noch nicht nach ganz oben gespült worden sind. Trotz einiger bekannter und gehypter Bands im Line-up heißt es bei der großen Anzahl an Acts stets auch: sich von Club zu Club treiben lassen, hie und da in die verschiedenen Musikbiotope reinschnuppern. Musik aus Osteuropa ist etwa ein Schwerpunkt. Dort hat sich seit der Öffnung zum Westen hin äußerst viel getan, aber noch viel zu oft fehlt die Möglichkeit, die Höchstleistungen besichtigen zu können. Aber auch in Dänemark, Island oder, ja, Österreich, blüht die Musik und noch zu wenige Leute bemerken das. Waves Vienna möchte das ändern. Das Festivalticket bietet dabei die Möglichkeit, rund um den ersten Bezirk ein äußerst dichtes, internationales Programm zwischen Alternative, Elektronik, Rock und Clubmusik in kompakter Form kennenzulernen. 

Dabei wird das Waves Vienna zwei Gastländer (t.b.a.) willkommen heißen. Getreu dem Motto "East Meets West" werden im Live-Programm verstärkt Acts aus einem ost-europäischen und einem west-europäischen Land auftauchen. Darüber hinaus widmet die Waves Vienna Music Conference einen Teil ihres Programms den Musikmärkten und -szenen dieser beiden Länder.

  • Conference
  • Die Waves Vienna Music Conference ist Teil des Festivals und bietet Lectures, Panels und Workshops. Das fachspezifische Programm widmet sich dabei dem Überthema „East Meets West“, das Basis und Inspiration für eine langjährige, gesamteuropäische Zusammenarbeit sein wird.

Skica verlost in Kürze über Facebook 2x2 Festivalpässe.

www.wavesvienna.com

Foto: © Waves Vienna

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3. bis 4. Oktober 2014 Echoraum, Wien
  • Die Vernetzung der slowenischen und österreichischen experimentellen Impro Szene
  • Rdeča Raketa lädt ein
  • e c h o r a u m
  • Sechshauser Straße 66
  • A-1150 Wien
  • www.echoraum.at
  • DIE IDEE
  • Das Festival soll slowenische und österreichische MusikerInnen im Bereich der experimentellen und improvisierten Musik in Wien vernetzen, künstlerischen Austausch ermöglichen und den Anstoss für neue Projekte liefern.
  • Die improvisierenden MusikerInnen aus den beiden Szenen treffen bei Konzerten im Echoraum aufeinander.

Seit sehr vielen Jahren sind in der österreichischen Improvisations- und experimentellen Musik Szene die Orte wie Radio Študent, Zavod Sploh, Menza pri Koritu, Metelkova, Kino Šiška in Slowenien bekannt. Das sind die Stationen, die vielen österreichischen MusikerInnen die Bühne und Ohren in Slowenien angeboten haben. Dahinter finden sich unter anderen Namen wie Miha Zadnikar, Tomaž Grom, Matjaž Manček, Luka Zagoričnik. Die ersten drei Herren haben einige Festivale, Kozerte auf die Beine gestellt. Der letzte checkt dafür Studio Aufnahmen für GastmusikerInnen, betreibt ein Label auf dessen Veröffentlichungen sich einige österreichsichen Namen befinden, schreibt für mehrere Magazine und arbeitet als Musikredakteur bei einer der ältesten unabhängigen Radiostationen Europas, dem Radio Študent.

Wir möchten also den Spieß umdrehen: dieses Mal wird die slowenische experimentelle Szene dem Wiener Publikum vorgestellt. 2013 gab es beim Waves Festival Wien Showcases mit Fokus auf Slowenien, allerdings eher im Bereich von Popkultur. Bei userem vorhaben wird der Fokus auf die experimentelle Szene gesetzt.

Die MusikerInnen, die wir eingeladen haben, sind:

  • Slowenien:
  • 1. Tomaž Grom – Kontrabass, electronics
  • 2. Irena Tomažin - Stimme
  • 3. Luka Zagoričnik - Vortrag
  • 4. Andrej Fon – Gajde (Dudelsack), Klarinette, Saxophon
  • 5. Samo Kutin - Hurdy Gurdy (Drehleier)
  • 6. Ana Kravanja - Geige
  • Österreich:
  • 1. Maja Osojnik - Pätzold Bassblockflöte, Electronics
  • 2. Matija Schellander - Kontrabass, modular synthesizer
  • 3. Noid (Arnold Haberl) - Cello
  • 4. Tamara Wilhelm - Elektronik
  • 5. Billy Roisz - Elektronik, Video
  • 6. Katharina Klement - Klavier, Elektronik
  • 7. Mona Matbou-Riahi - Klarinette
  • 8. Martin Siewert - E-Gitarre
  • PROGRAMM:
  • (Die Änderungen vorbehalten)
  • 3.10.2014
  • 20:00
  • Noid & Samo Kutin
  • Irena Tomažin & Maja Osojnik
  • Irena Tomažin & Noid & Martin Siewert
  • Tamara Wilhelm & Mona Matbou-Riahi & Samo Kutin & Andrej Fon
  • Matija Schellander & Billy Roisz & Martin Siewert & Tomaž Grom
  • 4.10.2014 ECHORAUM WIEN
  • 19:00
  • Luka Zagoričnik – The Noise of (Sonic) Protest (Vortrag)
  • Experimental music through the noise of recent protests in Slovenia
  • 20:00
  • Martin Siewert & Katharina Klement
  • Mona Matbou-Riahi & Tomaž Grom & Andrej Fon
  • Tamara Wilhelm & Maja Osojnik & Ana Kravanja & Billy Roisz
  • Ana Kravanja & Matija Schellander & Katharina Klement
  • slowenische Sektion: Irena Tomažin, Ana Kravanja, Tomaž Grom, Samo Kutin, Andrej Fon
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2. Oktober bis 8. November 2014 Galerie Ernst Hilger, Dorotheergasse 5, 1010 Wien

The Century of the Bed: curated by_Alenka Gregorič

Die Galerie Ernst Hilger ist auch heuer wieder Teil der Ausstellung curated by_vienna, die im Rahmen der Viennafair von departure organisiert wird. Alenka Gregorič kuratiert die Ausstellung für die Galerie Ernst Hilger und zeigt darin Positionen der slowenischen KünstlerInnen bzw. in Slowenien lebenden KünstlerInnen IRWIN (Dušan Mandič, Miran Mohar, Andrej Savski, Roman Uranjek, Borut Vogelnik) und Vuk Ćosić.

Points of View – Perspektiven

Vuk Ćosić, Fokus Grupa, Alfred Hrdlicka, IRWIN, Ilya & Emilia Kabakov, Anton Kannemeyer, Vlado Martek, Mladen Stilinović, Raša Todosijević

„Der Kunsthistoriker Ernst Gombrich schrieb, dass die Bildwahrnehmung ein komplexer Prozess ist, der sich zahlreicher angeborener und erlernter Ressourcen bedient. Der Wahrnehmungsprozess besteht aus mehreren Stufen, die zusammen einen so genannten „Wahrnehmungszyklus“ bilden. Dieser ist ein zirkulärer Informationsfluss, der zwischen dem Organismus und seiner Umwelt stattfindet, und bei dem jede Handlung die Umwelt so verändert, dass durch neuerliche Informationsaufnahme weitere Handlungen nötig werden. Komplexe Zusammenhänge sind auch der Ausgangspunkt des diesjährigen Konzepts von curated by. Das Bett als Beherrscher unseres Lebens – das Bett, in dem wir immer mehr Zeit zubringen. Was man über das Bett denkt, hängt jedoch von der Perspektive des Einzelnen und seinem historischen, geografischen und gesellschaftlichen Hintergrund ab. Im Bett verschwimmen die Grenzen zwischen privat und öffentlich, zwischen Reglosigkeit und Handlung. Das Bett kann wie ein Gefängnis erscheinen, in dem wir unser halbes Leben verbringen. Diese Probleme sind jedenfalls dezidiert Probleme der westlichen, der „ersten“ Welt.

Im Bett wird indes auch tatsächlich gearbeitet, und zwar auf vielfältige Art. Eine Person zeichnet im Bett zum Beispiel das Modell eines neuen Fußballs, der dann auf der anderen Seite der Welt von jemand anderem nach ihren Plänen hergestellt wird. Im Herstellungsprozess eines materiellen Dings ist hier das Bett kein Luxus, sondern integraler Bestandteil der Produktionskette. Untätiges Herumlungern im Bett gilt heute allenthalben als Luxus. In einer Zeit, der es fast ausschließlich um Produktivität geht, gilt Faulheit dementsprechend als verabscheuungswürdig. Und das ist der Grund, warum Mladen Stilinovićs Spruch „Ohne Faulheit keine Kunst“ in der modernen marktorientierten Kunstwelt mit ihrer Hyperproduktivität immer noch wichtig ist. Das Bett als Ort zum Träumen oder als Kritik am kapitalistischen Kulturparadigma? Vuk Ćosić und die Gruppe Irwin gehen jedenfalls nicht von der Annahme aus, dass das Bett ein Sehnsuchtsort sei. Auch Raša Todosijevićs vielsagend Schlafflage betiteltes Werk entfaltet erst im Kontext betrachtet seine Kritik. Poetische Nebentöne wiederum sind der Schlüssel zu den Arbeiten Vlado Marteks, während man bei der Fokus Grupa unmissverständlich eine Polemik auf utopische Geschichtsvorstellungen erkennen kann.

"Kunst steht immer im Kontext von Raum, Zeit und Präsentationsform. Ihr Kern besteht darin, dass alles auf die Perspektive ankommt.“ (Alenka Gregorič. Sie ist seit 2009 künstlerische Leiterin und Kuratorin der City Art Gallery Ljubljana.)

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16. September bis 6. Oktober 2014 stilwerk, 1020 Wien

What is our home, where is our home? What defines the concept of home? Territory, language, culture, traditions, family, relatives, physical borders?

Our home exists on different levels: we, as a web of people, are at home on Earth, our Earth is at home in our Solar system, and at the same time we are at home in ‘our inner cellular worlds’… Caught in lace compositions, in the delicate webs that tie us together, we are a part of a greater web - the world wide intercellular stellar web, comments Eva Petrič

playGROUND - there's no place like home ist bis 6. Oktober im stilwerk zu sehen.

20. Oktober 2014, 18:00 Uhr Literaturhaus, 1070 Wien

Festivalauftakt mit Lesungen & Performances

2012 haben die Künstlerinnen und Autorinnen Augusta Laar, Alma Larsen und Sarah Ines Struck in München das 1. Schamrock-Festival der Dichterinnen veranstaltet. Über 45 Lyrikerinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Finnland und den USA trafen sich zu einem generationen- und grenzüberschreitenden Lesefest und gaben Einblick in das ganze Spektrum klassischer und experimenteller Formen von Lyrik. Das 2. Schamrock-Festival findet von 24. bis 26. Oktober 2014 in München statt, und macht davor Station im Literaturhaus Wien. Mit dabei: die slowenische Autorin und Lyrikerin Anja Golob.

  • Begrüßung: 18.00 Uhr, Augusta Laar
  • Lesungen: 18.30 Uhr Friederike Mayröcker (A)
  • 19.00 Uhr Anja Golob (SLO), Andrea Grill (A), Sonja Harter (A)
  • 20.30 Uhr Klassenpräsentation: Nora Gomringer* (CH/D) / schule für dichtung)
  • 21.00 Uhr Performance: Nora Gomringer (CH/D)
  • 22.00 Uhr Konzert: Kunst oder Unfall (A/D) – electro-acoustic poetry duoAugusta Laar & Kalle Laar

Friederike Mayröcker, geb. 1924 in Wien, arbeitete zwischen 1946 bis 1969 als Englischlehrerin an verschiedenen Wiener Hauptschulen. Bereits 1939 begann sie mit ersten literarischen Arbeiten, sieben Jahre später folgten kleinere Veröffentlichungen von Gedichten. Im Jahre 1954 lernte sie Ernst Jandl kennen, mit dem sie zunächst eine enge Freundschaft verbindet, später wird sie zu seiner Lebensgefährtin. Nach ersten Gedichtveröffentlichungen in der Wiener Avantgarde-Zeitschrift Plan erfolgte 1956 ihre erste Buchveröffentlichung. Seitdem folgten Lyrik und Prosa, Erzählungen und Hörspiele, Kinderbücher und Bühnentexte. Zuletzt erschienen études (suhrkamp, 2013), Von den Umarmungen(Suhrkamp, 2012), Ich sitze nur GRAUSAM da (Suhrkamp, 2012). Auszeichnungen (Auswahl): Buchpreis der Wiener Wirtschaft (2014), Bremer Literaturpreis (2011), Peter-Huchel-Preis (2010), Hermann-Lenz-Preis (2009), Ehrenring der Stadt Wien (2004), Premio Internazionale (2003), Georg-Büchner-Preis (2001).

Anja Golob, geb. 1976, studierte Philosophie und Komparatistik in Ljubljana/Slowenien. Sie schrieb 14 Jahre Theaterkritiken – vor allem für Večer, die zweitgrößte slowenische Tageszeitung. Sie arbeitet als Dramaturgin für zeitgenössische Kunst und zeitgenössischen Tanz sowie als Übersetzerin und Chefredakteurin bei VigeVageKnjige. Anja Golob veröffentlichte bislang zwei Gedichtbände:V rok(In der Hand) bei Litera (2010) undVesa v zgibi(Gekrümmter Hang) bei Mladinska knjiga (2013). Anja golob lebt in Ljubljana, Brussels und London. www.anjagolob.org.

Andrea Grill, geb. 1975 in Bad, lebt in Wien; studierte Biologie u. a. in Salzburg und Thessaloniki; Sie schreibt Romane, Erzählungen und Gedichte, arbeitet als Übersetzerin aus dem Albanischen und veröffentlicht in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Wurde u. a. ausgezeichnet mit dem Otto Stoessl Preis (2010), demFörderpreis zum Bremer Literaturpreis (2011) für ihrem Roman Das Schöne und das Notwendige >(Otto Müller, 2010und zuletzt mit demFörderpreis für Literatur der Stadt Wien (2013). Zuletzt erschienen der Gedichtband Happy Bastards (Otto Müller, 2011), der Prosaband Liebesmaschine N.Y.C. (Otto Müller, 2012), aspern. Reise in eine mögliche Stadt (gem. mit Thomas Ballhausen & Hanno Millesi / Falter, 2013) und der Gedichtband Safari, innere Wildnis (Otto Müller, 2014). www.m-orld.org

Sonja Harter, geb. 1983 in Graz, lebt in Wien. Seit 2001 veröffentlicht sie in Literaturzeitschriften (u. a. Manuskripte, Lichtungen, kolik) Anthologien (u. a. Jahrbuch der Lyrik, Lyrik von Jetzt Zwei, Stimmenfang) und im ORF Radio. 2005 erschien der Gedichtband barfuß richtung festland, 2008 folgte einstichspuren, himmel. (beide Leykam Verlag). Preise und Stipendien: u. a. Literaturstipendium der Stadt Graz (2005), Frauen.Kunst.Preis (2006), Staatsstipendium (2011). Arbeitet als Kulturredakteurin bei der APA – Austria Presse Agentur.

Nora Gomringer, geb. 1980, ist Schweizerin und Deutsche, schreibt Lyrik und für Radio und Feuilleton. Seit 2000 hat sie fünf Lyrikbände und eine Essay-Sammlung bei Voland & Quist veröffentlicht. Sie rezitiert, schreibt und liest preisgekrönt vor. Zuletzt wurden ihr der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache (2011) und der Joachim-Ringelnatz-Preis (2012) zugesprochen. Sie ist Rotarierin, Mitglied im PEN und hatte die Poetikdozenturen in Landau, Sheffield und in Kiel inne. Wenn man sie privat trifft, ist es meistens dunkel, weil sie dann mit Leidenschaft im Kino sitzt. So kommt es auch, dass sie mit Freude immer mehr Filme und Verfilmungen in ihre Arbeit einbezieht. Das gibt ihr die Gelegenheit mit geschätzten Kolleginnen und Kollegen aus Musik und Film zusammen zu arbeiten. Sie lebt in Bamberg, wo sie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia seit 2010 leitet. 2014 tourt sie mit dem Wortart Ensemble, um die CD mit Gedichtvertonungen Wie sag ich Wunder zu präsentieren und sie ist die offizielle Stadtschreiberin von Helsinki. www.nora-gomringer.deKunst oder Unfall: Seit 2003 bilden die Künstlerin, Autorin und Musikerin Augusta Laar und der Klangkünstler, Hörspielautor und Dj Kalle Laar Kunst oder Unfall. Das Electro-Acoustic Poetry-Duo arbeitet mit Sprache, Spielzeug, alter und neuer Elektronik an hörspielartigen Klangreisen und surrealen Soundlandschaften.

Augusta Laar, Künstlerin, Autorin, Musikerin, Installationen, Zeichnungen, Fotoarbeiten, Barbieworks; Freie Lehrtätigkeit in den Bereichen Lyrik, Wahrnehmung und Klang; Initiatorin und Leiterin u.a. der Lyrikreihe Schamrock–Salon der Dichterinnen und des Schamrock-Festivals. Publikationen: 99 love poems (GEDOK München 2012), if you write a poem for me (Ausstellungskatalog, München 2010), weniger stimmen. Gedichte (edition selene, 2004) mit CD by Kunst oder Unfall. www.poeticarts.deKalle Laar, Klangkünstler. Komponist, Hörspielautor, Dj, Gründer des Temporary Soundmuseum, einer umfassenden Sammlung zu Vinyl und Zeitgeschichte. Ausstellungen, Performances, Projektentwicklungen für overtures.de, u. a. Biennalen von Havanna und Venedig, Transmediale Berlin, Ars Electronica Linz, sonambiente Berlin. Vorträge und Lectures u. a. zu Klang und Kunst, Geschichte der Musik des 20. Jahrhunderts und zu Vinyl als Zeitgeschichte. Lehraufträge zu Wahrnehmung und Klang, FH München, Nanjang University Singapur, schule für dichtung Wien. Kunst oder Unfall lebt in Krailling bei München und Wien. www.soundmuseum.com www.callme.vg

Nora Gomringer über ihre Klasse: "(...) das sprechen in zungen, das portrait des gedankenwortes, der keks des glücks, die bewegung des gemüts und das übersetzen der sinne werden thema. dazu zungenbrecherische versprechen und lange kopfundkragenundbauchreden zum besseren verständnis." Infos und Anmeldungen für die Kurzklasse "lyrik & larynx – das über-setzen von schrift in ton? und bild und arbeitsprozesse anderer art" am 20.Oktober 2014 unter http://sfd.at/gomringer

In Zusammenarbeit mit Schamrock – Salon der Dichterinnen und der Schule für Dichtung und mit freundlicher Unterstützung von SKICA.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Literaturhaus Wien.

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4. September bis 30. Oktober 2014 Photon Galerie, 1100 Wien

Kurator: Dejan Sluga

Einladung zur Eröffnung der Gruppenausstellung GHOSTS OF DADA am Donnerstag, 4. September, um 20 Uhr in der Photon Galerie. Die Ausstellung wird von Dr. Štepánka Bieleszová von dem Museum Moderner Kunst aus Olomuc eingeweiht.

Die Gruppenausstellung Ghosts of Dada stellt drei wichtige Künstler und Fotografen aus einem größeren Raum Mitteleuropas dar, die in ihrem künstlerischen Schaffen die Prinzipien des Surrealismus benutzen. In einer Zeit, in der wir uns auf die Ereignisse vor 100 Jahren beziehen, sollten wir auch über die Auswirkungen dieser Zeit in der späteren Entwicklung der Künste, insbesondere im Bereich der Fotografie, denken. Die erste Bewegung, die grundlegend das Wesen der Kunst verändert hat, war Dadaismus. Seine Ideen hatten sich später in dem Surrealismus entwickelt, der in all seiner Komplexität zu einer der Hauptrichtungen der Kunst im 20. Jahrhundert geworden war, und auch tiefe Spuren in der Fotografie hinterlassen hat. Zu den "nicht-klassischen" Meistern der Fotografie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehören auch Stane Jagodič (SLO), Roberto Kusterle (ITA) und Ladislav POSTUP (CZE).

  • In Zusammenarbeit mit der Nessim Gallery und der Foundation for Contemporary Art, Budapest
  • Supported by: Skica, Czech Zentrum
  • Photon, Nessim Gallery
  • Catering by: STO
  • Fotogalerie:
  • Foto 1: Vest, 1964, © Ladislav Postupa
  • Foto 2: quo vadis libertas, © Stane Jagodič
  • Titelbild: © Roberto Kusterle
  • Photon Gallery, Absberggasse 27, 1100 Wien
  • T: +43 (0)19543588
  • info (at) photongallery.at
  • www.photongallery.at
  • Offnungszeiten: Mi – So 12 - 18
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18. September bis 2. November 2014 Galerija Loža, Koper

Ein letztes Mal ist die Reiseausstellung Sledi / Spuren in der Galerija Loža Koper zu sehen, die Eröffnung findet am 18. September um 19 Uhr statt.

Sledi/Spuren ist eine Reiseausstellung entlang der Südbahnstrecke, bei der anlässlich des Jubiläumsjahres 2014 die europäischen Entwicklungen der letzten 100 Jahre reflektiert werden, sowie Identität und Rolle als Kulturschaffende in deren Bildung. Das erinnern an die gemeinsamen Geschichte, sowie der Zerwürfnisse, der Grenz- und Nationenbildungen steht im Vordergrund.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Ausstellungsreihe ist das Miteinander von Künstler_innen aus beiden Ländern, die grenzenübergreifende Kollaboration und der permanente und intensive Austausch mit den Nachbar_innen.

Die Verbindungslinie durch die Eisenbahn von Wien zum Meer und damit dem dort gelegenen Hafen war eine Art Hauptschlagader der Habsburgermonarchie. Die Beiträge der Künstler_innen beziehen sich thematisch auf diesen Transportweg, auf Verwirklichung und Zerstörung von Identitäten, auf Vorfahren und Dinge die noch kommen.

  • Ausstellende Künstler_innen:
  • Gino Alberti, Svetlana Jakimovska, Gani Llalloshi, Lorena Matic, Goran Medjugorac, Andrew M. Mezvinsky, Katja Oblak & Julij Borštnik, Eva Petri, Tiberius Stanciu, Anja Šmajdek, Franz Wassermann und Letizia Werth

Kuratoren: Denise Parizek und Vasja Nagy

Zu einigen Ausstellungen werden von den Galerien ART-TALKS bzw. LECTURES mit Gästen aus Kunst, Wissenschaft und Medien veranstaltet. Die Gespräche, Videos und Fotos der Ausstellungen werden über die Webpage und Social Media verbreitet.

SLEDI/SPUREN auf Facebook und Twitter folgen.

Die Ausstellung in der Galleria A+A in Venedig musste leider abgesagt werden.

Aktuelle Ausstellungsorte:

  • Laafeld/Potrna
  • Pavelhaus/Pavlova hiša
  • 27.6. - 6.9.2014
  • Öffnungszeiten: Di.-Sa. 13.30 – 18.30 h
  • www.pavelhaus.at
  • Koper
  • Obalne galerije Piran
  • Galerija Loža
  • Titov trg 1
  • 18. 09. – 30.11.2014
  • Öffnungszeiten: Die.-Sa. 11 – 18 Uhr
  • So. 11 – 16 Uhr
  • www.obalne-galerije.si

Vergangene Ausstellungsorte:

  • Wien
  • Schleifmühlgasse 12-14
  • 4.4. - 30.4.2014
  • 1040 Wien
  • Öffnungszeiten: Do. + Fr. 14-19 Uhr, Sa. 10-15 Uhr
  • www.12-14.org
  • Ljubljana
  • ZRC SAZU
  • 8.5. – 28.5.2014
  • Novi trg 2, Ljubljana 
  • www.zrc-sazu.si
  • SLEDI/SPUREN ist grenzenlos.
  • SLEDI/SPUREN hat eine enorme Reichweite im Kontext zeitgenössischer europäischer Kunst.
  • 6 Städte, 3 Länder, 12 Künstler_innen. Gebündelte Energien für eine große Sache.