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25. bis 27. April 2014 Urania Kino, 1010 Wien

Das Motto der diesjährigen Slowenischen Filmtage lautet „Liebe, Verrat, Brot und Spiele".

Die slowenischen Filmtage finden in Kooperation mit dem LET'S CEE Film Festival und Cineplexx statt.

Von 25. - 27. April sind die folgenden Filme im Urania Kino zu sehen:

  • “Shanghai Gypsy" - "Šanghaj"
  • Freitag, 25. April 2014, 20:15 Uhr, Urania Kino

Der Regisseur Marko Naberšnik wird bei der Vorführung anwesend sein und für ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung stehen.

Belmondo ist der ungekrönte König eines Roma-Clans und als Schmuggler höchst erfolgreich. Als er beginnt, auch Waffen zu verschieben, droht die Welt in seinem Dorf allerdings bald einzustürzen. Shanghai Gypsy steht für aufwändig inszeniertes und vor allem auch musikalisch überzeugendes, großes Unterhaltungskino. SLO 2012. 124 min. Romani mit englischen Untertiteln. Regie: Marko Naberšnik. Darsteller: Visar Vishka, Asli Bayram, Senad Bašić u.a.

  • "Bread and Circuses" - "Kruha in iger"
  • Samstag, 26. April 2014, 18:00 Uhr, Urania Kino

Die Familie Novak aus der Kleinstadt Velenje darf an einer Quiz-Show im Fernsehen teilnehmen. Schon auf dem Weg ins Studio geraten die Dinge außer Kontrolle. Die turbulente Komödie ist zugleich ein nostalgischer Blick zurück in die letzten Tage des sozialistischen Jugoslawiens. SLO 2011. 94 min. Slowenisch mit englischen Untertiteln. Regie: Klemen Dvornik. Darsteller: Jonas Žnidarsič, Peter Musevski, Saša Pavček u.a.

  • “Dual" – "Dvojina“
  • Samstag, 26. April 2014, 20.15 Uhr, Urania Kino

Zwei junge Frauen, eine schicksalhafte Begegnung: Dual ist eine berührende Coming- Of-Age-Story und eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zugleich. Bunt, witzig und einfühlsam erzählt, mit wunderschönen Bildern und einem perfekten Soundtrack. SLO 2013. 102 min. Englisch/Slowenisch/Dänisch mit englischen Untertiteln. Regie: Nejc Gazvoda. Darsteller: Nina Rakovec, Mia Jexen, Jure Henigman u.a.

  • "Piran-Pirano"
  • Sonntag, 27. April 2014, 20.15 Uhr, Urania Kino

Den Italiener Antonio und den Bosnier Veljko verbindet eine dramatische, während des Zweiten Weltkriegs erlebte Liebesgeschichte. 50 Jahre später treffen sie einander in Piran (auf Italienisch Pirano) zufällig wieder. Ein zutiefst humanistischer, bewegender und zu Recht mehrfach ausgezeichneter Film. SLO 2010. 101 min. Slowenisch/ Bosnisch-Kroatisch-Serbisch /Italienisch mit englischen Untertiteln. Regie: Goran Vojnović. Darsteller: Boris Cavazza, Mustafa Nadarević, Nina Ivanišin u.a.


http://www.cineplexx.at/Content.Node/at/events/_items/sonderevents/Slowenische_Filmtage.de.php

http://www.letsceefilmfestival.com/news-detail/items/175.html

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4. April bis 27. Dezember 2014 Wien, Ljubljana, Maribor, Laafeld/Potrna, Koper, Venice

http://sledi-spuren.net/

Sledi/Spuren ist eine Reiseausstellung entlang der Südbahnstrecke von Wien nach Venedig. Anlässlich des Jubiläumsjahres 2014 reflektieren wir die europäischen Entwicklungen der letzten 100 Jahre, unsere Identität und unsere Rolle als Kulturschaffende in deren Bildung. Wir erinnern uns der gemeinsamen Geschichte, sowie der Zerwürfnisse, der Grenz- und Nationenbildungen.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Ausstellungsreihe ist das Miteinander von Künstler_innen aus beiden Ländern, die grenzenübergreifende Kollaboration und der permanente und intensive Austausch mit unseren Nachbar_innen.

Die Verbindungslinie durch die Eisenbahn von Wien zum Meer und damit dem dort gelegenen Hafen war eine Art Hauptschlagader der Habsburgermonarchie. Die Beiträge der Künstler_innen beziehen sich thematisch auf diesen Transportweg, auf Verwirklichung und Zerstörung von Identitäten, auf Vorfahren und Dinge die noch kommen.

Ausstellende Künstler_innen:

Gino Alberti, Svetlana Jakimovska Rodič, Gani Llalloshi, Lorena Matic, Goran Medjugorac, Andrew M. Mezvinsky, Katja Oblak & Julij Borštnik, Eva Petrič, Tiberius Stanciu, Anja Šmajdek, Franz Wassermann und Letizia Werth

Kuratoren: Denise Parizek und Vasja Nagy

Zu einigen Ausstellungen werden von den Galerien ART-TALKS bzw. LECTURES mit Gästen aus Kunst, Wissenschaft und Medien veranstaltet. Die Gespräche, Videos und Fotos der Ausstellungen werden über die Webpage und Social Media verbreitet.


Ausstellungsorte:

Wien Schleifmühlgasse 12-14 4.4. - 26.4.2014 1040 Wien Öffnungszeiten: Do. + Fr. 14-19 Uhr, Sa. 10-15 Uhr http://12-14.org

Ljubljana ZRC SAZU 8. 5. – 28. 5. 2014 Novi trg 2, Ljubljana  http://www.zrc-sazu.si

Maribor EPeKa 30. 5. – 22. 6. 2014 Koroška 8 http://www.epeka.si

Laafeld/Potrna Pavelhaus/Pavlova hiša 27.6. - 6.9.2014 Öffnungszeiten: Di.-Sa. 13.30 – 18.30 h http://www.pavelhaus.at

Koper Obalne galerije Piran Galerija Loža Titov trg 1 30. 10.–30. 11. 2014 Öffnungszeiten: Die.-Sa. 11 – 18 Uhr So. 11 – 16 Uhr http://www.obalne-galerije.si

Venice Obalne galerije Piran Galleria A+A San Marco 3073 4.–27. 12. 2014 Öffnungszeiten: Di.-Sa. 11-14 Uhr & 15-18 Uhr http://www.aplusa.it/en


  • SLEDI/SPUREN ist grenzenlos.
  • SLEDI/SPUREN hat eine enorme Reichweite im Kontext zeitgenössischer europäischer Kunst.
  • 6 Städte, 3 Länder, 12 Künstler_innen. Gebündelte Energien für eine große Sache.
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23. April 2014, 21:00 Uhr Brut Künstlerhaus, 1010 Wien

Nach der Sonderedition zur Eröffnung des imagetanz Festivals im März legt BRUTTO mit Blockflötistin, Sängerin, Komponistin, Elektronikerin und Musikmarkt-Gründerin Maja Osojnik und dem Szeneurgestein Patrick Pulsinger im April gebührend nach. Osojnik hat sich in alter, neuer, experimenteller, improvisierter und heftiger Musik einen Namen gemacht und arbeitet derzeit mit „Klangabfall“, der als Folge von digitalen Fehlern bei Aufnahmen entsteht. Für Patrick Pulsinger gibt es viele Namen, vom „Technowunder“ bis zur „Wiener Institution“. Fakt ist, dass der gute Mann für alles, was es in dieser Stadt an hörenswerter technoaffiner und elektronischer Musik gibt, mit seinem Label Cheap Records die entsprechende Vorarbeit geleistet hat.

http://www.brut-wien.at/programm/detail/1022/de/

Bildrechte: BRUTTO

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23. bis 27. April 2014 Linz

Linz wird zum Ort des Austausches und der Begegnung mit Tanzkunstschaffenden aus der Region. Vom 23. bis 27. April 2014 feiert Linz den zeitgenössischen Tanz in all seinen Facetten.

Ab dem 23. April 2014 findet in Linz die zweite Auflage des Tanzhafen Festivals statt. Linz ist dabei Knotenpunkt und Zwischenstation für Tanz-künstlerInnen aus ganz Europa, die vor Ort bereits gelebt oder gearbeitet haben. An fünf Abenden dienen verschiedene Anlegestellen als Spiel- und Erlebnisorte rund um das Thema Tanz. Der Schwerpunkt des Festivals liegt in der Präsentation von professionellen und kurzen Tanz-stücken, um dem Publikum einen möglichst weiten Einblick in die Kunst-form des zeitgenössischen Tanzes gewähren zu können. Die Eintritte in die Spielstätten sind weitgehend kostenlos.   Es werden KünstlerInnen vorgestellt, deren Wurzeln oder Entwicklung einen regionalen Bezug zur Stadt Linz und dem Land Oberösterreich haben. An rund 100 Einreichungen aus ganz Europa durfte sich die zweite Auflage des Tanzhafen Festivals erfreuen. Mit dabei sind u.a. auch internationale Größen wie die Editta Braun Company und das Fičo Balet aus Ljubljana, welche am 26.4.2014 im Linzer Posthof mit ihren Performances begeistern werden. 
   Den Auftakt des Festivals machen Tanzstücke professioneller Künstler mit Oberösterreich-Bezug am Mittwoch, 23.4. um 19.00 Uhr im Ars Electronica Center Linz (AEC). Weiter geht es am Donnerstag den 24.4. mit dem Performance Day im Lentos Kunstmuseum. Am 25.4. bietet der Community Day im Lentos engagierten SchülerInnen aus Linz und Umgebung die Möglichkeit, sich als Nachwuchs-TänzerInnnen auf der Bühne zu präsen-tieren. Weiter geht es am 26.4. mit dem Workshop Day in der RedSapata Tanzfabrik, am Abend werden im Posthof Stücke der Editta Braun Company und dem Fičo Balet gezeigt. Abgerundet wird das Festival durch den Experimental Day am Sonntag den 27.4.

http://www.tanzhafenfestival.com/tanzhafen-festival/4583052476

https://www.facebook.com/tanzhafenfestival

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6. April bis 25. Mai 2014 Burgkapelle, Museum Moderner Kunst MMKK, Klagenfurt

Die junge slowenische Künstlerin Eva Petrič ist auf verschiedenen Kontinenten, in unterschiedlichen Kulturkreisen aufgewachsen. Die Erfahrungen als Kosmopolitin haben ihren Blick auf die Welt und das Leben in dieser Welt geprägt und ihre Sensibilität geschärft. Mit diesen Voraussetzungen hat die Künstlerin eine individuelle, interdisziplinäre Sprache entwickelt. Frei und unkonventionell schöpft sie aus dem Fundus der Menschheitsgeschichte, wenn sie Märchen und Mythen, Zeichen und Symbole, Entdeckungen, Erfindungen und Relikte aufgreift, subjektiv auflädt, interpretiert und mit persönlichen Gedanken und Gefühlen verbindet, um damit zu neuen Erzählungen zu finden. In poetischen, geistigen oder realen Bildern und Bildräumen erzeugt sie, in phantastischen Inszenierungen, konkrete und imaginäre Räume.

In der Burgkapelle installiert Eva Petrič eine multimediale Arbeit, die auf einem ESA-Foto des Weltraumteleskops „Hubble“ beruht, das neu entstandene Sterne und Sternkonstellationen abbildet. Diese spezifische stellare Formation baut Eva Petrič nach, indem sie unzählige kleine Spitzendeckchen zu großen, textilen Formelementen zusammennäht, die in der Kapelle kulissenhaft aufgespannt werden. Dazu kommen eine Soundkulisse mit NASA-Aufnahmen von Weltallgeräuschen, dem Gesang der Künstlerin und der Musik von ihr und Matija Strniša sowie fotografische Projektionen, die den Raum in ein interagierendes, evokatives, atmosphärisches Gefüge verwandeln. Der geistige Vorstellungsraum der Kapelle tritt über die limitierenden Grenzen seiner bisherigen Bestimmung. Die grundlegenden existentiellen Fragen, die im spirituellen Kontext virulent sind, werden in einen erweiterten Diskurs, abseits des religiösen Rahmens, gestellt, der Urknall-Theorie und theologischen Schöpfungsmythos verbindet.


Die Eröffnung findet am 5. April um 11 Uhr in der Burgkapelle, Museum Moderner Kunst MMKK, Klagenfurt statt.


http://www.mmkk.at/30753_DE-MMKK


Foto: IN-between-SPACE, 2014, Detail, © Bildrecht, Wien, 2014

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27. Februar bis 28. April 2014 Galerie Ernst Hilger, Absberggasse 27, 1100 Wien

Miha Štrukelj lebt und arbeitet in Ljubljana. Er studierte dort an der Akademie der Bildenden Künste sowie an der Indiana University of Pennsylvania.

Die Ausstellungseröffnung findet am 26. Februar um 19 Uhr statt.


  • Ausstellungen Miha Štrukelj (Auswahl):
  • 2013
  • -P74 Gallery, Ljubljana, Slovenia
  • 1415 SQUARES, APPROXIMATELY
  • -GOW LANGSFORD GALLERY, Auckland, New Zealand
  • ROUTE TO VERONICA STREET (Wellesley St Window installation)
  • -VOLTA NY, New York, USA
  • (together with Babak Golkar)
  • 2012
  • -LMAK PROJECTS, New York, USA
  • MEMORIES OF A CITY
  • 2011
  • -SAVINOV SALON, Žalec, Slovenia
  • 2010
  • -HILGER CONTEMPORARY, Wien, Austria (special intervention by Javier Arce)
  • SPACES WE INHABIT
  • -KIBLA GALLERY, Maribor, Slovenia
  • MARIBOR

http://www.miha-Štrukelj.com/index.php?id=27

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7. März bis 18. Mai 2014 Akademie der bildenden Künste Wien, xhibit, Schillerplatz 3, 1010 Wien

Das Weltgerichtstriptychon von Hieronymus Bosch ist eines der bekanntesten Werke der Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien. Es wurde um 1500 gemalt, in einer Zeit des radikalen Umbruches, wo die alten feudalen Strukturen erschüttert wurden und die moderne Welt und ihr kapitalistisches System entstanden. Die Künstler_innen Alice Creischer & Andreas Siekmann, Maruša Sagadin und Ina Wudtke interpretieren das Triptychon für die Gegenwart noch einmal neu und stellen die drei Tafeln in je einem Raum von xhibit dreidimensional dar. Die beiden Außentafeln in Grisaille werden von Herman Asselberghs und Dieter Lesage in zwei Zwischenräumen präsentiert.

Im Neuesten Weltgerichtstriptychon stehen die Stadt und die Welt erneut vor Gericht. Anders als bei Bosch wird die Topografie des Neuesten Weltgerichtstriptychons eine radikal säkulare sein. Die räumlichen Koordinaten der zeitgenössischen Kosmopolit_innen, die durch die Auseinandersetzung mit dem Neuesten Weltgerichtstriptychon zu Sinnen kommen sollen, sind nicht länger die Schöpfung, der Himmel und die Hölle, sondern die Stadt, der Staat und das "Empire" gemäß Negri/Hardt. Das Neueste Weltgerichtstriptychon wird unterschiedliche Formen der Sanierung in Stadt, Staat und "Empire" vorstellen und hinterfragen. Dabei wird die These untersucht, ob ökologische und/oder wirtschaftliche Sanierungen nicht oft nur ein Vorwand sind, um unbequeme Individuen und Gruppen vertreiben zu können. Ist denn die Vertreibung das Schicksal der "Multitude"?

Künstler_innen: Alice Creischer & Andreas Siekmann / Maruša Sagadin / Ina Wudtke / Herman Asselberghs & Dieter Lesage

http://www.akbild.ac.at/Portal/einrichtungen/xhibit/ausstellungen/akbild_event.2014-01-31.6742917977?set_language=de&cl=de

Eröffnung: 06.03.2014, 19.00 h

  • Öffnungszeiten: Di–So / 10.00–18.00 h / Eintritt frei
  • Geöffnet 21.04.2014 (Ostermontag) sowie 01.05.2014 (Staatsfeiertag) / 10.00–18.00 h
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19. März bis 28. Mai 2014 Kunsthistorisches Museum, 1010 Wien

Nach dem großen Publikumserfolg von Ganymed Boarding - ausgezeichnet mit dem Kunstpreis der Bank Austria und dem Nestroypreis - initiierte das Kunsthistorische Museum gemeinsam mit Wenn es soweit ist unter der Leitung von Jacqueline Kornmüller und Peter Wolf das EU-Projekt Ganymed goes Europe.

Für Wien hat Wenn es soweit ist 14 AutorInnen - darunter Péter Esterházy, Maja Haderlap und Josef Winkler - eingeladen,Texte über Meisterwerke der Gemäldegalerie zu schreiben, um neue Sichtweisen auf Alte Meister zu eröffnen.

Jacqueline Kornmüller inszeniert diese Texte mit einem Ensemble aus 23 SchauspielerInnen, TänzerInnen und Musikern, sie erwecken Bild und Betrachtung zu neuem Leben. Die BesucherInnen werden beim Rundgang durch das Museum in ein theatrales Zwischenreich gezogen und entscheiden selbst, wie lang sie auf der einen oder anderen Bühne verweilen. An jedem der Abende werden alle Stücke zeitgleich und mehrmals hintereinander aufgeführt.


  • Die Premiere findet am 12. 3.2014 statt.
  • Weitere Termine: 19.3., 2.4., 9.4., 23.4., 30.4., 7.5., 14.5., 21.5., 28.5. Die Vorstellungen dauern jeweils von 19 bis 22 Uhr.

Infos und Tickets: http://www.khm.at/ganymed/