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8. September 2015 Akademietheater, Lisztstraße 1, 1030 Wien

Maja Haderlaps 2011 mit dem Bachmann-Preis ausgezeichneter Debütroman Engel des Vergessens ist die Geschichte eines Mädchens, einer Familie – und die Geschichte eines Volkes: der Kärntner Slowenen. Sie beschwört die Gerüche des Sommers herauf, die Kochkünste der Großmutter, die Streitigkeiten der Eltern und erzählt von dem täglichen Versuch eines Mädchens, die Menschen in seiner Umgebung zu verstehen. Selbst im Frieden ist der Krieg noch allgegenwärtig, vor allem in den Köpfen der von Vernichtung bedrohten slowenischen Minderheit. In den Wald zu gehen, hieß eben „nicht nur Bäume zu fällen, zu jagen oder Pilze zu sammeln“ – es hieß auch, auf der Flucht verhaftet zu werden oder als Partisan Widerstand zu leisten. „Maja Haderlap hat eine gewaltige Geschichte geschrieben ... Die Großmutter wie noch keine, der arme bittere Vater wie noch keiner, die Toten wie noch nie, ein Kind wie noch keines.“ (Peter Handke) Für das Akademietheater haben Maja Haderlap und Georg Schmiedleitner eine Bühnenfassung dieses sinnlich-poetischen Erinnerungsromans erarbeitet.

  • URAUFFÜHRUNG
  • Engel des Vergessens
  • Maja Haderlap
  • Fassung von Maja Haderlap und Georg Schmiedleitner
  • Regie: Georg Schmiedleitner
  • Bühne: Volker Hintermeier
  • Kostüme: Su Bühler
  • Licht: Peter Bandl
  • Dramaturgie: Florian Hirsch
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22. September 2015 Haus der Europäischen Union, 1010 Wien
  • 16 – 17.30 Uhr: Nachmittagsprogramm für Kinder und Jugendliche
  • (Vor-)Leseecke mit Mercedes Echerer
  • Rotkäppchen – Videos in verschiedenen europäischen Sprachen
  • Rotkäppchen – Memory
  • Schmink – Atelier mit Alba Cruz
  • Origami – Atelier mit Karol Krčmár
  • 19 Uhr: Abendveranstaltung für Erwachsene
  • „Rotkäppchen – ein europäisches Märchen“? - Ein Vortrag von Dr. Susanne Schauf
  • Mehrsprachige Lesung aus „Rotkäppchen“
  • Märchen, Mythen und Musik: Rotkäppchen & Co. - Eine Lesung mit Mercedes Echerer


Einladung zur mehrsprachigen Veranstaltung von der Vertretung der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit EUNIC Austria. Weitere Infos gibt es hier.

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29. April bis 4. September 2015 Galerie UngArt des Collegium Hungaricum, Hollandstraße 4, 1020 Wien

Vernissage: 28. April, 19 Uhr

Das Collegium Hungaricum Wien plant in enger Zusammenarbeit mit der Photon Galerie Wien und mit Unterstützung von Art Photo Budapest/Art Market Budapest, SKICA und dem BMEIA zwei außerordentliche Fotoausstellungen im Angedenken an den 2014 verstorbenen Fotografen Gábor Kerekes.

Kerekes war einer der bedeutendsten Fotografen der letzten drei Jahrzehnte. An technischen Aspekten interessiert, wandte er sich nach und nach einer metaphorischen Darstellung der Beziehung zwischen „Kunst und Wissenschaft“ zu. Seine Kunst, die gleichzeitig „magisch“ war und einen rationalen Zugang zur Fotografie hatte, dient jüngeren Generationen von Künstlern weiterhin als wichtige Quelle der Inspiration. Das technische Wissen von Gábor Kerekes reichte von der Camera obscura über historische fotografische Techniken bis hin zu einer großen Bandbreite von professionellen Methoden.

Stane Jagodič (geb. 1943) ist ein slowenischer Maler, Fotograf, Karikaturist und Aphoristiker. Bekannt wurde er vor allem durch seine meist sozialkritischen und humorvollen Montagen, Assemblagen und Collagen sowie durch das Zusammenführen von scheinbar unvereinbaren Objekten. Jagodič war einer der Mitbegründer und inoffizielle Leiter der Gruppe Juni (orig: Grupa Junij), einer internationalen Kunstbewegung der 1970er Jahre.

Branko Lenart (geb. 1948) war ein Mitbegründer des avantgardistischen Kunstvereins Forum Stadtpark Graz im Jahre 1968. 1996 erhielt er einen Lehrauftrag für Fotografie an der Fachhochschule Joanneum in Graz, den er bis 2003 ausführte. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl seiner Werke aus einem laufenden Projekt mit dem gemeinsamen Titel Hand:Work.

Die Ausstellung Photomagic zeigt ab 28. April bedeutende Werke von Gábor Kerekes im Kontext zweier seiner Zeitgenossen aus Slowenien und Österreich. Damit setzt das Collegium Hungaricum Wien auch seine bewährte Tradition fort, Künstlerinnen und Künstler aus drei Ländern Mitteleuropas und des Donauraumes in einem künstlerischen Dialog (Trialog) zu präsentieren.

Unter dem Titel Photosuprematisten sind ab 29. April die Fotos dreier hervorragender zeitgenössischer ungarischer KünstlerInnen Bálint Szombathy, Anikó Robitz und Minyó Szert in der Photon Galerie Wien zu sehen.

Kurator: Dejan Sluga

Weitere Informationen unter: www.collegium-hungaricum.at und www.photongallery.at

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30. September bis 4. Oktober 2015 Wien

All Strings Detached are a duo making Rock'n'Roll contaning a lot of silence. Their songs appear profound, rough, tender, and credible. Jana Beltran and Vesna Godler blend their punchy vocals with minimalist arrangements, which are full of sadness, love, and sadness. However, they never come across feminine in a stereotypic manner, nor shy or girlish.

  • All Strings Detached are:
  • Jana Beltran - Vocals, electro, acoustic guitar
  • Vesna Godler - Vocals, electrobass, drums

All Strings Detached in der Musikbox.



Playlist Slovenian moMENT @ Waves Vienna & Bratislava 2015:


www.wavescentraleurope.com

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30. September bis 4. Oktober 2015 Wien

Blaž's album sounds almost ambient, his live shows together with Simon are a euphoric, ever-changing performance, constantly moving between hip-hop samples, ambiance and even noise. For those looking for a good club act, Blaž & Simon are definitely worth being seen (and heard. And felt, too).

Blaž & Simon in der Musikbox.



Playlist Slovenian moMENT @ Waves Vienna & Bratislava 2015:


www.wavescentraleurope.com

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30. September bis 4. Oktober 2015 Wien

Koala Voice was created by four members – Manca Trampuš (lead vocals and rhythm guitar), Domen Don Holc (lead/solo guitar), Miha Prašnikar (back vocals and drums) and Tilen Prašnikar (bass guitar). They come from Kisovec, Slovenia. Their style is inspired by the music they enjoy with a touch of experimentation. They were classified as modern pop, indie-disco, alternative, 60s or 70s rock all depending on what each listener sees, hears and feels in any particular moment.

Weitere Infos zu Koala Voice.



Playlist Slovenian moMENT @ Waves Vienna & Bratislava 2015:


www.wavescentraleurope.com

Foto: © JaniUgrin

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30. September bis 4. Oktober 2015 Wien

Ludovik Material are a sonic beast coming from Ljubljana, Slovenia, whose post-punk, post-riot grrl noise comprise the elements of proto-goth darkness and krautrock repetition boosted by a unique blend of electro-pop catchiness and mosh-pit electric guitar frenzy. The inimitable combo of their trancy synthetic throb, distorted guitar riffs, rapid-fire analog percussion and frontwoman charisma are sure to turn one’s assumption of the Balkans upside down. They released their debut album Passion for Red in KAPA Records in 2012.

  • Ludovik Material are:
  • Tina Perić - vocal, lyrics
  • Matija Dolenc - guitars, electronics
  • Jaka Berger Brgs – drums

Weitere Infos zu Ludovik Material.



Playlist Slovenian moMENT @ Waves Vienna & Bratislava 2015:


www.wavescentraleurope.com

3. Oktober 2015 Wien

Wien war in den 1920er und 1930er Jahren Schauplatz einer vielfältigen Musik-, Kleinkunst- und Kabarettszene, die wesentlich von jiddischer und migrantischer Kultur geprägt war. Besondere Berühmtheit erlangte beispielsweise die "Wilnaer Truppe", die hier in den frühen 1920er Jahren über Monate hinweg mit großem Erfolg gastierte. Im Wien der Nachkriegszeit dagegen herrschte zwischen Burgtheater und Wiener Gemütlichkeit einsprachige Monotonie - nur wenige Künstler_innen hatten den Naziterror überlebt oder kehrten aus dem Exil nach Österreich zurück.

Seit einigen Jahren arbeiten zahlreiche Initiativen daran, die Spuren der "Kleynkunst" wieder freizulegen und künstlerisch an diese anzuknüpfen. Das KleynKunst Theater bringt nicht nur eine zerstörte Kunstform wieder auf die Bühne, sondern lässt diese auch mit aktuellen Kulturproduktionen zusammentreffen: Was passiert, wenn jiddische Kultur der "Goldenen Zwanziger" auf queere Performance der Jetztzeit trifft oder radikaler Klezmer aus der Zeit der "Bundisten" sich mit Punk kreuzt?

www.wienwoche.org

7. bis 8. Oktober 2015 Konzerthaus, 1030 Wien

Phonofemme versteht sich als internationale Plattform für intermediale zeitgenössische Klangkunst von Frauen. Als solche nimmt sich PhonoFemme vor allem die Unterrepräsentation von Frauen als Komponistinnen und Musikerinnen zum Anlass, um die vielfältige Klangkünstlerinnen-Szene sichtbar zu machen, zu vernetzen und einen kommunikativen und ästhetischen Austausch zu ermöglichen. Um der Allgemeinheit die zeitgenössischen Entwicklungen weiblicher Zukunftsentwürfe, Wissenskraft und Kreativität nicht vorzuenthalten, bietet PhonoFemme Klangkünstlerinnen ein Forum, um ihren Anteil an diesen präsentieren zu können.

Weitere Infos

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Bis November 2015 Volkskundemuseum, 1080 Wien

Past Future Perfect bei der Lange Nacht der Museen.

  • Intention der Zusammenarbeit:
  • 1) Eine Intervention in die Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde mit ausgewählten Produkten des zeitgenössischen slowenischen Designs im Rahmen der Vienna Design Week
  • 2) Die Intervention beschäftigt sich mit dem Thema »Mauer, Mauerabriss«
  • Inhalt der Intervention:
  • In zwölf Schauräumen wird eine Verbindung zwischen zwei Produkten hergestellt. Das erste wird Teil der Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde sein, das zweite ein Produkt zeitgenössischen slowenischen Designs. Das so geschaffene Paar hat seinen Ursprung in der Evolution und soll gleichzeitig Spannung erzeugen. Die Spannung, die auf der Logik der berühmter Kubrickschen Ellipse aus dem Film 2001: Odyssee im Weltraum (Sprung vom Knochen als Werkzeug bis zum Raumschiff in einem Schnitt) beruhen soll, wird durch eine Zeitmasche erzeugt werden. Im Schauraum werden zwei Produkte aufeinandertreffen, die sich nicht hätten treffen sollen bzw. nie aufeinandergetroffen wären, wenn es keine Museen gäbe. Um den gewählten evolutionären Sprung noch hervorzuheben, werden wir 12 Produkte aussuchen, die einen solchen Sprung vom Analogen zum Digitalen gemacht haben.

Mit Hilfe des formierten Paars wird gezeigt (in einem evolutionären Sprung, welcher den gegangenen Weg darstellt), wie man von dort (das Aufbewahren und Ausstellen im Museum) auf dem Weg der Entwicklung nach hier (die gewählte Intervention) gelangt ist. Der Hauptfokus beruht also auf der Evolution des Materiellen, die durch die bekannte Maxime ausgedrückt wird: Wir formen die Umwelt, die Umwelt umformt uns und beides zusammen schafft den Raum für den nächsten Schritt in der Umweltformungsevolution.

Wenn also die bereits vorhandene Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde durch die ausgewählten Produkte zeigt, wie wir gelebt haben, zeigen wir mit der Einbindung des zeitgenössischen Designs in die Schausammlung, wie wir heute leben, was sich verändert hat und vor allem, wohin wir gehen.

  • Kuratorinnen: Barbara Predan und Petra Černe Oven (Pekinpah Verein)
  • Gestaltung: Studio Miklavc
  • Organisation: SKICA

www.volkskundemuseum.at

www.viennadesignweek.at

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