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6. Februar bis 29. März 2015 Protagonisten der slowenischen Gegenwartskunst 1968 - 2013 Künstlerhaus, 1010 Wien

Eröffnung: 5. Februar 2015, 18 Uhr

Die Ausstellung umfasst in historischer Chronologie eine Auswahl von Kunstwerken slowenischer Maler, Bildhauer und Fotografen, die allesamt den slowenischen Kulturraum als einen der Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien prägten. Sie zeigt die Spezifik der modernistischen Praxis in den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, wie sie von Einzelnen aber auch als Gesamtpraxis ausgeübt wurde: die expressive neue figurative Kunst (die Neuen Wilden) und die Neokonstruktivisten.

Der Beginn des Postmodernismus Ende der achtziger Jahre und die beginnenden neunziger Jahre sind in der slowenischen Kunst von der Retro-Avantgarde und einer betont individualisierten Autorenpoetik geprägt, die im neuen, künstlerisch sehr vielfältigen Raum des selbständigen neuen Staates in den vergangenen 20 Jahren vorherrschen.

Unter den ausgewählten Künstlern, deren Arbeiten aus nationalen, Künstler- und Privatsammlungen stammen, sind Maler (53), Bildhauer (18), Grafiker (6) und Fotografen (19). Ihren Arbeiten, die in der Ausstellung zum Großteil durch Werke aus dem Anfang und dem Höhepunkt der Schaffensperiode in den einzelnen Jahrzehnten präsentiert werden, ist noch eine "Ausstellung in der Ausstellung" unter dem Namen "Landschaft als vorherrschendes Thema in der slowenischen Malerei und Fotografie" angeschlossen.

Kurator: Aleksander Bassin

www.k-haus.at

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4. bis 12. Februar 2015 WUK Projektraum, Währinger Straße 59, 1090 Wien

Eröffnung: 3. Februar 2015, 19:00 - 21:30  

Initiatorin: Gülsen Bal

  • Sonderveranstaltung:
  • Performance: 3. Februar 2015, 20:00 - 20:30
  • How to look at what's in front of you and run the other way, or,
  • how to look at what's right in front of you and stay there
  • von Sarah Mendelsohn
  • Open Systems initialisierte 2013 eine Online-Plattform, deren Fokus vor allem auf kritischen Perspektiven zu Kunst und visueller Kultur liegt, um auf diese Weise nach fünf erfolgreichen Jahren sowie international renommierten und anerkannten Ausstellungstätigkeiten und Events ein breiteres Publikum zu erreichen.
  • Die zweite Jahresausstellung Open Systems 2-01-04/14 zielt nun darauf ab, Arbeiten am Rande all dieser Strömungen und Räume gemäß des Paradigma der Potenzialität des Raumes und der Struktur innerhalb eines interdisziplinären kreativen Bereiches im WUK Projektraum zu präsentieren.
  • ARTSLAB, Illusion und Exodus
  • Projektkurator: Marius Ertelt
  • Künstler: Ovidiu Anton

Thematisiert wird die Spanne innerhalb derer wir unsere Gegenwart wahrnehmen und diese von der Vergangenheit unterscheiden – Chaos in Gegenüberstellung zu Ordnung, mit der Absicht, einen Dialog zur Wiederentdeckung eines alternativen Denkens in Bezug auf die Zukunft und ein langfristiges Überleben der Menschheit durch Werke der zeitgenössischen Kunst als Katalysator der Gegenwart anzustoßen.

  • ARTSLAB, Gedenkstätte und Revision
  • Projektkuratorin: Sarah Mendelsohn
  • KünstlerInnen: Iman Issa, Jelena Jureša, Ruslana Lichtzier, Eduard Freudmann
  • ARTSLAB, Gocce nella città di sole degli Spettri
  • Projektkurator: Christian Egger
  • KünstlerInnen: Cut und Scrape, Schorsch Kamerun
  • WUK Projektraum
  • Währinger Straße 59
  • 1090 Wien
  • www.openspace-zkp.org
  • Öffnungszeiten: Mo – Fr. 12:00 – 18:00 Uhr


Link zu Webausstellung Open Systems im Juni und Juli 2014: Was wäre wenn...und darüber hinaus

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16. Januar bis 26. Februar 2015 Goethepark 1, 9020 Klagenfurt

Mit TRANS.form 5 wird ein schon seit einigen Jahren erfolgreich umgesetztes Projekt in neuer Zusammenstellung gezeigt. Die Grundkonzeption ist die Gegenüberstellung von alt und jung:

Junge Künstlerinnen und Künstler sind eingeladen, ihre aktuelle künstlerische Arbeit in Dialog mit ausgesuchten Werken verstorbener Mitglieder des Kunstvereins zu stellen, wobei dies sowohl über formale als auch inhaltliche Kriterien geschieht. Ihre Arbeiten beziehen sich auf die ausgewählten Originalwerke der Verstorbenen, nicht als Hommage, sondern als „Teil des Werks“ des Künstlers und der Künstlerin, um eine spannende Kommunikation zwischen Vergangenheit und Gegenwart, ein Zwiegespräch, das rein über die Arbeiten geführt wird, zu entwickeln.

Die paarweise präsentierten Werke spannen einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart, von der Tradition zur Avantgarde, von klassischen Techniken bis hin zu konzeptuellen Installationen.


Die diesjährigen Paarungen sind:

  • Johann Fruhmann (1928 – 1985)
  • Michael Punz (*1990)
  • Josef Gabler (1900 – 1989)
  • Andrea Knezović (*1990)
  • Wilhelm Götzl (1907 – 1978)
  • Veronika Oberlojer (*1985)
  • Kiki Kogelnik (1935 – 1997)
  • Christof Hall (*1979)
  • Heinz Peter Maya (1944 – 2012)
  • Edith Bergmann (*1975)
  • Karl Stark (1921 – 2011)
  • Andrew Mezvinsky (*1982)
  • Ludwig Willroider (1845 – 1919)
  • Roswitha Schuller + Markus Hanakam (*1984 / *1979)
  • Albert Zahlbruckner (1895 – 1962)
  • Vesna Bukovec (*1977)


Vesna Bukovec is participating with the drawing series There is no society without spectacle (2011–).

Artist statement:

Fascination with the collective experiences

Of the works by Albert Zahlbruckner, I was attracted by the painting ‘Feiertag in Maria Saal’ (1934). Despite the fact that at first sight there are no obvious parallels between this painting and my work, I thought it would be interesting to confront it with my series of drawings ‘There is no society without spectacle’ (2011–). The open ended series of so far nine conceptual drawings which are based on photographs found on the Internet and depict various mass events (protests in New York and in Slovenia, desperate factory workers, spectators at a tennis tournament, customers waiting for the official release of the new i-phone, the audience at a rock concert, school children at prayer, refugees struggling for their package of food and refugees rescued from a shipwreck). All these scenes have in common a crowd of people at a special pleasant or unpleasant event. As the theorist Jean-Luc Nancy would say: there is no society without spectacle; or more precisely, there is no society without the spectacle of society . … There is no society without the spectacle beacause society is the specatacle of itself. One could say that the painting of the pilgrimage in 1934 is presenting the current spectacular event in the local environment of the artist.


Supported by Skica

  • Kunstverein Kärnten
  • Goethepark 1
  • A-9020 Klagenfurt
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16. Januar bis 7. Februar 2015 Galerie Photon, Absberggasse 27/9/10, 1100 Wien

Participating artists: Kaja Brezočnik (SI), Mindaugas Kavaliauskas (LT), Gábor Arion Kudász (HUN), Harijs Daina Liepiņš (LV), Anna Orłowska (POL), Viola Pinzi (ITA), Ernest Pointner (AUT), Birgit Püve (EST), Alexey Tikhonov (RUS), Aleksandra Vajd & Hynek Alt (CZ)

  • Invited photo artists from countries along antique Amber road have realized works about the contemporary issues and problems of trade, traffic and transport in a globalized world.
  • The historical Amber Road from the time of the Roman Empire led from Russia to Italy. FLUSS Association has invited photo/media artists from countries along this antique road to realize a work about the contemporary issues and problems of trade, traffic and transport in a globalized world. The exhibition presents a contemporary contribution to these topics, with works / projects referring to specific historical context.
  • Outside the Roman Empire there were few trade routes since ancient times, across which came amber in the Alps and into Italy. One of the most important led from St. Petersburg to Aquileia, on the (current) countries, Russia, Estonia, Latvia, Lithuania, Poland, Czech Republic, Austria, Hungary, Slovenia and Italy.
  • The Amber Road project was conceived in 2013 by the FLUSS Association and Martin Breindl as main curator. It was part of a broader cultural topic of Wolkersdorf Kultur entitled „Straßengeschichte(n) - Handelswege quer durch Europa“ [Street (hi)stories – routes of trade throughout Europe], exploring the historical, social and economical aspects of traffic, trade and commerce.

In collaboration with FLUSS – society for the promotion of photo and media art, Lower Austria

29. Januar bis 14. März 2015 Kunsthalle Exnergasse, 1090 Wien

Eröffnung der Ausstellung: 28. Jänner 2015, 19 Uhr

  • Teilnehmende KünstlerInnen:
  • Aeron Bergman und Alejandra Salinas , Eva Engelbert, Fokus Grupa, Claire Fontaine, Maja Hodošček, Amalia Pica, Pilvi Takala

Kuratiert von Irena Borić, Kurator in Residence von Bundeskanzleramt und KulturKontakt Austria

Die Ausstellung Pipe Dream (Luftschloss, Hirngespinst) beschäftigt sich mit den ambivalenten Möglichkeiten, das Politische mit den Mitteln der Kunst zu verhandeln. Im Unterschied zu sozial engagierten künstlerisch-aktivistischen Praxen soll hier eröffnet werden, wie Politik im zeitgenössischen Kunstfeld „anders gedacht“ werden kann – Deutungen der gesellschaftspolitischen Verhältnisse mittels subtiler Gesten, unterschwelliger Zurückweisung oder fiktionaler Narration. Diese schwer greifbaren strategischen Schlupflöcher entwerfen ein neues Terrain zwischen den herrschenden Paradigmen, das einer „neuen Sprache“ des Widerstands Raum geben kann. Dennoch riskieren solch flüchtige Handlungsweisen, die sich nur den wissenden BeobachterInnen erschließen, dass deren eigentliches politisches Potential übersehen oder gar nur als leeres Signal wahrgenommen wird. Wird hier bewusst nur ein Luftschloss gebaut oder gibt es Hoffnung, dass jenes Scheinszenario auch Wirklichkeit wird? Doch für den/die ProtagonistIn selbst ist das scheinbar imaginäre Konstrukt ziemlich real – es sind gerade jene unscharfen Umrisse einer anderen Welt, einer anderen Sichtweise, die, mit den spezifischen Mitteln der Kunst, in bisher unbekannte Richtungen weisen.

Kunsthalle Exnergasse

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28. Oktober 2014 bis 21. März 2015 MUSA Museum Startgalerie Artothek, 1010 Wien

KünstlerInnen: Tanja Boukal (A), Steven Cohen (ZA) & Marianne Greber (A), Marcell Esterházy (H), Anna Jermolaewa (RUS), Noro Knap (SK), Tatiana Lecomte (F), Andreas Mühe (D), Erwin Olaf (NL), Gábor Ősz (H), Marija Mojca Pungercar (SLO), Aura Rosenberg (USA), Lina Scheynius (S), Juraj Starovecký (SK) Kuratorin: Gunda Achleitner

Der „Europäische Monat der Fotografie“ feiert 2014 nicht nur sein zehnjähriges Bestehen sondern auch die Erweiterung seines Netzwerkes um einen neuen Partner, das Fotofestival Athen. Die Partnerstädte nehmen das diesjährige Gedenkjahr zum Anlass, sich in ihrer gemeinsamen Ausstellung auf 100 Jahre intensive Geschichte einzulassen.

Beladen mit einem schweren historischen Erbe (zwei Weltkriege, Zerfall in Ost und West, Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien …), setzen sich KünstlerInnen auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit der Vergangenheit ihrer Heimatländer auseinander, reflektieren subjektive Erfahrungen und machen so die offizielle Historie und deren Auswirkungen nachvollziehbar. Welche Bedeutung hat das fotografische Bild in Bezug auf die Konstruktion von Vergangenheit und Geschichte? Wie wird die Distanz zwischen damals und heute, zwischen aktuellen und vergangenen Lebensverhältnissen überwunden, welche „Wirklichkeit“ generiert sich hierbei? Gerade bei der Hinterfragung des bildlichen Gedächtnisses, beim Formulieren von Erinnerung zeigt sich die Herausforderung, die sowohl in der künstlerischen Gestaltung als auch in der Betrachtung liegt: Bilder, die an unser Erinnerungsvermögen appellieren, vergegenwärtigen das Vergangene, verlangen zugleich aber auch, dass wir uns in der Erinnerung daran der eigenen Gegenwart bewusst sind.

Die ausgewählten, oftmals sehr persönlichen Arbeiten verdeutlichen, dass Geschichte stets aus mehreren Komponenten besteht – dem Geschehenen an sich, seiner (Re-)Konstruktion und letztlich aus uns, die Vergangenes aus dem Heute zu verstehen versuchen.

Eröffnung: Montag, 27. Oktober um 19 Uhr

  • MUSA Museum Startgalerie Artothek
  • 1010 Wien, Felderstraße 6-8 (neben dem Rathaus)
  • Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr: 11.00 – 18.00 Uhr, Do: 11.00 – 20.00 Uhr, Sa: 11.00 – 16.00 Uhr
  • T: +43-(0)1-4000-8400, barrierefreier, kostenloser Eintritt!
  • musa@musa.at, www.musa.at

© Marija Mojca Pungercar, Brotherhood and Unity, 1, 2006, Fotos von Leopold Pungercar st. (1958) und Nada Zgank (2006)

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26. September 2014 bis 15. April 2015 Volkskundemuseum, 1080 Wien

Past Future Perfect bei der Lange Nacht der Museen.

  • Intention der Zusammenarbeit:
  • 1) Eine Intervention in die Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde mit ausgewählten Produkten des zeitgenössischen slowenischen Designs im Rahmen der Vienna Design Week
  • 2) Die Intervention beschäftigt sich mit dem Thema »Mauer, Mauerabriss«
  • Inhalt der Intervention:
  • In zwölf Schauräumen wird eine Verbindung zwischen zwei Produkten hergestellt. Das erste wird Teil der Schausammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde sein, das zweite ein Produkt zeitgenössischen slowenischen Designs. Das so geschaffene Paar hat seinen Ursprung in der Evolution und soll gleichzeitig Spannung erzeugen. Die Spannung, die auf der Logik der berühmter Kubrickschen Ellipse aus dem Film 2001: Odyssee im Weltraum (Sprung vom Knochen als Werkzeug bis zum Raumschiff in einem Schnitt) beruhen soll, wird durch eine Zeitmasche erzeugt werden. Im Schauraum werden zwei Produkte aufeinandertreffen, die sich nicht hätten treffen sollen bzw. nie aufeinandergetroffen wären, wenn es keine Museen gäbe. Um den gewählten evolutionären Sprung noch hervorzuheben, werden wir 12 Produkte aussuchen, die einen solchen Sprung vom Analogen zum Digitalen gemacht haben.

Mit Hilfe des formierten Paars wird gezeigt (in einem evolutionären Sprung, welcher den gegangenen Weg darstellt), wie man von dort (das Aufbewahren und Ausstellen im Museum) auf dem Weg der Entwicklung nach hier (die gewählte Intervention) gelangt ist. Der Hauptfokus beruht also auf der Evolution des Materiellen, die durch die bekannte Maxime ausgedrückt wird: Wir formen die Umwelt, die Umwelt umformt uns und beides zusammen schafft den Raum für den nächsten Schritt in der Umweltformungsevolution.

Wenn also die bereits vorhandene Ausstellung im Österreichischen Museum für Volkskunde durch die ausgewählten Produkte zeigt, wie wir gelebt haben, zeigen wir mit der Einbindung des zeitgenössischen Designs in die Schausammlung, wie wir heute leben, was sich verändert hat und vor allem, wohin wir gehen.

  • Kuratorinnen: Barbara Predan und Petra Černe Oven (Pekinpah Verein)
  • Gestaltung: Studio Miklavc
  • Organisation: SKICA

www.volkskundemuseum.at

www.viennadesignweek.at

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