1. bis 31. Oktober 2016

Svetlana Jakimovska Rodić wurde 1965 in Mazedonien geboren, diplomierte an der Philosophischen Fakultät in Skopje und setzte ihr Aufbaustudium an der Akademie für bildende Kunst in Ljubljana fort. Sie hatte bis dato zahlreiche internationale Ausstellungen und war Artist in Residence in Graz, Berlin und Paris. Für das Projekt Sledi/Spuren setzt sie ihre Serie Vorhänge der Geschichte fort, die in Slowenien und in Polen ihren Anfang hatte. Es handelt sich um Work in Progress, die von zahlreichen verschiedenen Blickwinkeln durchdrungen wird. Die Installation kombiniert Linolschnitte auf einem speziellen Stoff; für die Motive wurden Verzierungen aus Bronze zu Ritualen aus der Eisenzeit entnommen (z. B. Vögel, Pferde, Rehe). Die Künstlerin kombiniert antike Bilder mit moderner Kriegsausrüstung. Diese Kombination von antiken und modernen Formen erzählt die Geschichte der lebenslangen Schwierigkeiten der Menschheit und ihrer Konflikte: Kampf, Krieg, Einschüchterung und Unsicherheit. Die minimalistische Kunst und eine moderne Drohne ähneln sich bei der Reduzierung eines menschlichen Wesens.

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