butterfly.jpg
25. Juni 2012, 18:15 Uhr Insitut für Kunstgeschichte, SR 1, Spitalgasse 2, 1090, Wien

Gespräch, visuelle Präsentation und Diskussion über den Schnittpunkt von Wissenschaft und Visual Art – auf Englisch!

Was geschieht, wenn Neurologie und Visual Arts aufeinandertreffen? Wie haben Einblicke in das menschliche Gehirn unser Verständnis von der Beschaffung des Menschen verändert und welchen Einfluss haben sie auf den künstlerischen Ausdruck?

Im ersten Teil dieser Vorlesung führt der Neurologe Prof. Dr. Zvezdan Pirtošek von der Medizinischen Fakultät Ljubljana durch die Geschichte der Gehirnuntersuchung. Der zweite Teil verdeutlicht Schönheit und Zerfall künstlerischer Arbeit bei Hirnschäden. Die zweite Vortragende, Visual Artist Prf. Dr. Uršula Berlot der Kunst- und Designakadamie Ljubljana, präsentiert einige ihrer Installationen, die auf Röntgenaufnahmen ihres Gehirns basieren und den Gebrauch verschiedener visueller Medien, medizinischer Technologien und lichtempfindlicher Materialien kombinieren. Ihre Installationen behandeln Wahrnehmungsforschung und das Untersuchen verschiedener Bewusstseinszustände durch Aufzeichnungen und Visualisierungen mentaler (zerebraler) Räume. Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Raphael Rosenberg vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien rundet den Abend mit dem Gespräch „The moving eye of the Beholder: Art literature versus empirical data“ ab, indem er die Bewegungen von Augen während der Betrachtung von Kunst mit Daten aus seinem „Eye-Tracker“-Labor miteinander vergleicht.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit SKICA, der Universität Ljubljana und der Cognitive Science Research Platform der Universität Wien statt.

http://cogsci.univie.ac.at/

http://www.uni-lj.si/o_univerzi_v_ljubljani.aspx